Veranstaltungen    April 09 Abstandshalter

Tagung: Junges und familiengerechtes Wohnen
Der junge Mieter scheint für viele Wohnungsunternehmen nach wie vor ein unbekanntes Wesen zu sein. Auf der Tagung der Akademie der Immobilienwirtschaft e.V. in Berlin können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer darüber informieren, wie die Wünsche dieser Zielgruppe erkannt und bedient werden können. In einem Erfahrungsaustausch mit anderen Unternehmen bei der Ansprache junger Mieter können erfolgreiche Herangehensweisen diskutiert werden. Darüber hinaus sollen auch Praxiserfahrungen bei der Einbindung junger Mieter in generationenübergreifende Wohnstrukturen thematisiert werden. Weitere Informationen zur Tagung am 28. April, die in Kooperation mit dem Deutschen Verband [DV] stattfinden, finden Sie hier.

Tagung: Stärkung der Innenstädte mit Hilfe der Städtebauförderung – Aktive Stadt- und Ortsteilzentren

Die Innenstädte spielten in der Stadtentwicklung europäischer Städte schon immer eine große Rolle. Jedoch hat sich in den letzten Jahrzehnten aufgrund von Suburbanisierung von Wohnen, Gewerbe und Dienstleistung und dem demographischen Wandel ein Trend abgezeichnet, der in einigen Städten zur „Verödung“ der Innenstädte geführt hat. Um diese Entwicklung zu stoppen und bestenfalls umzukehren, muss eine aktive Stadtentwicklungspolitik betrieben werden. Mit dem Bund-Länder-Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ wurde im Rahmen der Städtebauförderung ein Programm aufgestellt, das genau an den genannten Problemfeldern ansetzen soll. Die Maßnahmen sollen zur Profilierung der Zentren und Aufwertungen von Standorten beitragen. Auf der Tagung des Instituts für Städtebau am 20. und 21. April in Berlin soll das Programm vorgestellt und bisherige Erfahrungen im Umgang erläutert werden. Darüber hinaus werden weitere Möglichkeiten zur Stärkung der Innenentwicklung aufgezeigt. Zusätzliche Details zur Veranstaltung finden Sie hier.

Fachtagung: Integrierte Planungen der Innenstadtentwicklung – erfolgreiche Projekte und ihr Management
Integrierte Stadtentwicklungskonzepte gelten zunehmend als Voraussetzung zum Einsatz von städtebaulichen Förderprogrammen. Viele Städte entwickeln Integriertes Stadtentwicklungskonzepte [ISEK], aber gegenüber den 70er Jahren mit veränderter innerer Logik. Ein strategischer ziel- und praxisorientierter Ansatz steht im Vordergrund. Die Rolle der Planer ist es, konzeptionell vorzudenken, die vorhandenen kommunalen Potenziale und Zukunftsvorstellungen in ihrem Wirkungszusammenhang zu sehen und so zu bündeln, dass sie in einen Entscheidungs- und Zielkorridor einmünden können, der zum Erfolg führt. Für das Gelingen dieser prozessorientierten Planungsarbeit sind die Beherrschung der informellen Planungsinstrumente und der Prozessorganisation wie auch die Anwendung von Kommunikationstechniken entscheidend. Die Fachtagung des Isw am 21. und 22. April in München möchte erfolgreiche Projekte im Kontext integrierter Planungskonzepte vorstellen und diskutieren. Weitere Details zur Tagung finden Sie hier.

Seminar: Stadtentwicklungsplanung in Zeiten zunehmender Fragmentierung

Im Kontext des aktuellen Globalisierungsprozesses sind Städte und Gemeinden gravierenden Veränderungen ausgesetzt. Städtische Entwicklung ist immer weniger durch Kontinuität und übergreifende Gemeinsamkeiten als durch wachsende Polarisierung, Disparitäten und damit auch Fragmentierung gekennzeichnet. Betroffen davon sind alle kommunalen Bereiche. Die Planungspraxis in den Städten reagiert auf alle diese Veränderungen mit unterschiedlichen Herangehensweisen. Diese reichen von der integrativen Stadtentwicklungsplanung, der schon mehrfach eine Renaissance vorausgesagt wurde, bis zu Projekt- und Masterplanung oder aber stadtteilorientierten, mit dem Begriff der „Sozialen Stadt“ verbundenen Strategien. Weitere Informationen zur Veranstaltung Difu vom 20. – 22. April in Berlin finden Sie hier.

Fachtagung: Einzelhandelsvorhaben effektiv und rechtssicher steuern. Notwendige Maßnahmen zur Erhaltung und Entwicklung zentraler Versorgungsbereiche
Der Strukturwandel im Einzelhandel, insbesondere in der Lebensmittelbranche, hat gravierende Auswirkungen auf die Funktionalität der gewachsenen Versorgungsstrukturen in den Haupt- und Nebenzentren der Städte und Gemeinden sowie auf die Nahversorgungsnetze. Die Funktionsfähigkeit dieser Zentren und Versorgungsstrukturen ist in vielen Fällen bereits gefährdet. Die Städte müssen dringend Maßnahmen ergreifen, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Dabei geht es vor allem um die Gewährleistung einer tragfähigen und ausgewogenen Versorgungsstruktur für die Bevölkerung, aber auch um die Erhaltung und Entwicklung der für das Erscheinungsbild der Städte wichtigen zentralen Versorgungsbereiche. In der Fachtagung des Difu am 1. April in Berlin werden basierend auf dem aktuellsten Diskussionsstand in Literatur und Rechtssprechung Empfehlungen zu einer effektiven und rechtssicheren Steuerung von Einzelhandelsansiedlungen in den Kommunen gegeben. Weitere Details zum Programm finden Sie hier.

Ausstellung: Neue Stadt Wulfen wird im MBV in Düsseldorf ausgestellt

Die umfassende Ausstellung zum Stadtteil Wulfen-Barkenberg im Gemeinschaftshaus Wulfen fand im November 2008 außerordentlich gute Resonanz. Sowohl Barkenberger Bürger als auch auswärtige Gäste zeigten großes Interesse an der Entwicklung der Neuen Stadt Wulfen. Im Dezember 2008 wurde sie daher zusätzlich im Dorstener Rathaus präsentiert. Vom 12. März bis zum 24. April 2009 ist die Ausstellung nun im Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein Westfalen in Düsseldorf zu sehen. Das Ministerium ist als Fördermittelgeber für das Programm Stadtumbau West ein wesentlicher Partner in Barkenberg. Weitere Details zur Ausstellung im MBV finden Sie hier.