Veranstaltungen    April 10 Abstandshalter

Städtebauliches Kolloquium der TU Dortmund: Stadt + Kultur
Vor dem Hintergrund der Kulturhauptstadt 2010 beschäftigt sich das Städtebauliche Kolloqium der Technischen Universität Dortmund in diesem Sommer mit Einfluss und Auswirkungen des Faktors Kultur auf die gegenwärtige und zukünftige Stadtentwicklung. In drei Veranstaltungen soll beispielsweise der Frage aus welchem Kontext sich die kulturelle Dynamik der europäischen Städte entwickelt und welche Wirkungen Kultur zukünftig entfalten kann, nachgegangen werden. Die erste Veranstaltung mit dem Titel “Städte als Orte kultureller Produktivität” findet am 27. April in Dortmund statt und setzt sich mit den Rahmenbedingungen und Impulsen, die die Chancen kultureller Produktivität bestimmen, auseinander. Weitere Informationen zu dieser und den weiteren Veranstaltungen des Städtebaulichen Kolloquiums stehen Ihnen hier zur Verfügung.

Veranstaltung: Jugendliche und Stadt[teil]entwicklung

Jugendliche finden in Städten und Stadtquartieren nicht nur wenige attraktive Orte und Angebote, sondern ihre Bedürfnisse treten in den Strategien der familien- und kinderfreundlichen Stadtentwicklungspolitik auch vielfach in den Hintergrund. Die Gestaltung von Lebenswelten für und mit Jugendlichen stellt daher eine zentrale Aufgabe für die Stadtentwicklung dar, die stärker in den Fokus gerückt werden muss. Eine besondere Herausforderung stellt dabei nach wie vor die Beteiligung und Aktivierung von jugendlichen Migrantinnen und Migranten dar. Im DIfU-Seminar „Jugendliche und Stadt[teil]entwicklung - Erfolgreiche Beteiligungsansätze von jugendlichen Migranten“ sollen daher Strategien und Projekte vorgestellt und diskutiert werden, die gezielt diese Gruppe von Jugendlichen ansprechen. Das Programm sowie weitere Informationen zur Veranstaltung, die am 26. und 27. April 2010 in Berlin stattfindet, stehen Ihnen hier zur Verfügung.

Veranstaltung: Zwischennutzungen als Baustein einer nachhaltigen Stadtentwicklung

Zwischennutzungen bieten die Chance von erheblichen Ladenleerständen und Brachflächen geprägte Quartiere aufzuwerten und einen Imagewandel herbeizuführen, indem Immobilien mit geringem Verwertungsdruck genutzt werden und so zumindest ein Werterhalt möglich wird. Die steigende Bedeutung von Zwischennutzungen in der Stadtentwicklung wird auch an der wachsenden Anzahl erfolgreicher Beispiele in verschiedensten Städten deutlich. Die Umsetzung von Zwischennutzungen birgt jedoch zumeist eine Vielzahl an Hindernissen, die von Genehmigungen über vertragliche Vereinbarungen bis hin zur Verkehrssicherungspflicht reichen. Das Institut für Städtebau Berlin veranstaltet daher am 26. April 2010 in Düsseldorf den Kurs „Zwischennutzungen als Baustein einer nachhaltigen Stadtentwicklung“, in dem die zahlreichen Potenziale von Zwischennutzungen anhand von Beispielen dargestellt und Lösungsmöglichkeiten durch das Planungsrechts aufgezeigt werden sollen. Weitere Informationen und das Programm stehen Ihnen hier als Download zur Verfügung.

Seminar: Schrottimmobilien – Instrumente zum Umgang mit verwahrlosten Immobilien
Immer mehr Kommunen sehen sich mit dem Problem von verwahrlosten Immobilien in ihren Stadterneuerungsgebieten konfrontiert. Die Eigentümer solcher Gebäude sind nicht bekannt, nicht in der Lage oder nicht willens, die an ihre Immobilien gerichteten Anforderungen einer angemessenen Nutzung und Instandhaltung zu erfüllen. Die Chancen, in solchen Fallkonstellationen angemessene Lösungen im Einvernehmen mit den Eigentümern zu erreichen, sind begrenzt. Als Ultima Ratio steht jedoch eine Vielzahl von hoheitlichen Mitteln zur Verfügung. Vor diesem Hintergrund gibt das Brennpunkt-Seminar „Schrottimmobilien – Instrumente zum Umgang mit verwahrlosten Immobilien“ des Deutschen Seminars für Urbanistik einen Überblick über typische Problemkonstellationen und bestehende Handlungsoptionen und zeigt anhand erfolgreich durchgeführter Fallbeispiele Lösungsmöglichkeiten auf. Das Programm sowie weitere Informationen zur Veranstaltung, die am 23. April 2010 in Berlin stattfindet, stehen Ihnen hier zur Verfügung.

Kongress zur kooperativen Stadtentwicklung: Stadt, Wirtschaft, Arbeit
Einer integrierten und vorausschauenden Stadtentwicklung kommt, insbesondere angesichts des sich bereits heute abzeichnenden Fachkräftemangels und des Wettbewerbs der Kommunen um junge Neubürger, eine wachsende Bedeutung zu. Für die Kommunen ist es von entscheidender Bedeutung zu wissen, welche Parameter die Unternehmensentscheidungen bei der Standortwahl beeinflussen und welche Bildungs-, Wohn- und Freizeitangebote erforderlich sind, um hochqualifizierte Arbeitnehmer anzuziehen. Die Handlungsspielräume und -möglichkeiten der Kommunen, aber auch die bestehenden Defizite stehen im Mittelpunkt der 5. Bielefelder Stadtentwicklungstage. Der Kongress zur kooperativen Stadtentwicklung, der am 21. und 22. April 2010 in der Bielefelder Stadthalle stattfindet, fokussiert daher unter dem Titel “Stadt, Wirtschaft, Arbeit” auf die genannten Fragestellungen. Das vollständige Programm und weitere Informationen zum Stadtentwicklungskongress finden Sie hier.

Veranstaltung „Innovationen für familien- und altengerechte Stadtquartiere“
Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels ist die zukunftsfähige Gestaltung von Städten durch eine Sicherung der Funktionsfähigkeit von Quartieren und ihre Anpassung an die Bedürfnisse von Jung und Alt ein zentrales Anliegen der Stadtentwicklungspolitik des Bundes. Das ExWoSt-Forschungsfeld „Innovationen für familien- und altengerechte Stadtquartiere“ hat sich mit den Anforderungen an lebenswerte und zukunftsfähige Quartiere auseinandergesetzt und innovative Strategien und Handlungsansätze in Modellvorhaben erprobt. Die Ergebnisse aus diesen städtebaulichen Laboratorien und die sich ergebenden Anforderungen an familien- und altengerechte Quartiere werden am 20. April 2010 im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung in Berlin vorgestellt und diskutiert. Weitere Informationen sowie das Veranstaltungsprogramm stehen Ihnen hier zur Verfügung.

Abschlussveranstaltung: NRW wohnt – Ideen, Perspektiven und Visionen für Nordrhein-Westfalen

Die Aktionsplattform „NRW wohnt“ hat in den vergangenen beiden Jahren das Thema „Wohnen“ aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet. Verschiedene Aspekte des Wohnens, wie neues Wohnen in der Stadt, Wohnen im ländlichen Raum, Integration im Stadtteil, Wohnen mit sozialem Anspruch oder die Stärken nachbarschaftlicher Kooperationsprojekte im Quartier, wurden analysiert und diskutiert. Ziel war es, Fachleute aus Politik, Architektur, Wissenschaft, Forschung und Wohnungswirtschaft sowie die Bürgerinnen und Bürger in NRW miteinander ins Gespräch zu bringen. Zudem wurde ein Fotowettbewerb mit dem Titel „Wohn(t)räume – Lebensräume“ durchgeführt. Die besten Arbeiten werden im Rahmen der Abschlussveranstaltung, die am 19. April 2010 auf Zeche Zollverein in Essen stattfindet, ausgezeichnet und in Form einer Ausstellung präsentiert. Das Programm und das Anmeldeformular finden Sie hier.

Zwischenbilanzveranstaltung „Modellvorhaben zur energetischen Stadterneuerung“
Alle Bereiche der Stadtentwicklung sind von energetischen Belangen betroffen. Die Verbesserung des Wärmeschutzes und der Effizienz von [zentralen] Anlagen sowie der Ausbau des Einsatzes regenerativer Energien sind im hohen Maße mit der Entwicklung von Wohnungs¬wirtschaft, sozialer Infrastruktur, Gewerbe und Verkehr vernetzt. Im ExWoSt-Forschungsfeld “Modellvorhaben zur energetischen Stadterneuerung” werden Wege für eine integrative, ganzheitliche Planung und Umsetzung energetischer Maßnahmen im Rahmen von Stadtentwicklungsprozessen untersucht. Typische Problemlagen und erste Hinweise auf Lösungen konnten bereits aus der Arbeit der beteiligten Städte abgeleitet werden. Diese sollen auf der Zwischenbilanzveranstaltung „Modellvorhaben zur energetischen Stadterneuerung“ am 15. April 2010 in Berlin vorgestellt und diskutiert werden. Weitere Informationen sowie das Veranstaltungsprogramm sind hier erhältlich.

Seminar: “Spielhallen: Trends – Probleme - Steuerungspotenziale”
Seit der Novellierung der Spielverordnung im Jahr 2006 nimmt die Zahl der Spielhallen sowie die Zahl der Genehmigungsanträge für gewerbliche Spielstätten in den unteren Baurechtsbehörden wieder deutlich zu. Der Boom der Spielhallen rückt daher vermehrt in den Fokus von Politik und Verwaltung. Neben den sozialpolitischen Fragestellungen hat die Zunahme von Spielhallen auch negative Auswirkungen auf ihre Umgebung. So verstärken und beschleunigen sie vielfach Trading-Down-Prozesse in Stadtteilzentren und Nebenlagen. Den Fragen, wie sich die Ansiedlung von Spielhallen planerisch steuern lässt und welches die geeigneten Instrumente sind, geht am 12. April 2010 die Veranstaltung “Spielhallen: Trends – Probleme – Steuerungspotenziale” des Deutschen Instituts für Urbanistik [DIfU] nach. Weitere Informationen sowie das Veranstaltungsprogramm stehen Ihnen hier zum Download zur Verfügung.