Veranstaltungen    April 18 Abstandshalter

Wasser in der Stadt – zwischen Flut und Erlebnis        
Die Fachtagung unseres Partnernetzwerks – des Netzwerk Innenstadt NRW – wird in diesem Jahr im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres (ECHY) 2018 durchgeführt und steht im Zeichen des Leitthemas "Die Europäische Stadt". Mit der Tagung greift das Netzwerk ein Thema auf, das den Blick zurück auf die Entstehungsgeschichte europäischer Städte wirft. Deren Siedlungsgeschichte begann an den Ufern von Wasserläufen. Wasser prägt seit jeher die Stadtentwicklung und erfährt seit einigen Jahren wieder eine verstärkte Aufmerksamkeit. Die Tagung beschäftigt sich unter anderem mit den Fragen, wie wir künftig mit Wasser in der Stadt umgehen müssen, wie das baukulturelle Erbe vor den Gefahren wie Starkregen und Hochwasser geschützt werden kann, welche Qualitäten Städte entlang der Flüsse gemeinsam entwickeln können und wie Innenstädte innovativ und nachhaltig mit Wasser gestaltet werden können. Ausführlichere Informationen zu dieser Tagung, die am 11. und 12. April 2018 in Paderborn stattfinden wird, sowie die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie hier.

Langer Atem für gutes Klima – Herausforderungen und Lösungen für klimagerechte Quartiere    
Wie können Quartiere klimagerecht, sozial verträglich und wirtschaftlich entwickelt werden, wenn langwierige Verhandlungen sowie rechtliche und bauliche Hürden den Prozess erschweren? Darüber führen am 18. April 2018 das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen [MHKBG NRW], die KlimaExpo.NRW und der Region Köln/Bonn e. V. zusammen eine Fachveranstaltung zu klimagerechter Quartiersentwicklung durch. Unter dem Titel „Langer Atem für gutes Klima: Herausforderungen und Lösungen für klimagerechte Quartiere“ werden im Forum Leverkusen Best Practice-Beispiele präsentiert und mit Experten, kommunalen Vertretern und Partnern diskutiert, wie eine klimagerechte Entwicklung von Quartieren zugleich wirtschaftlich und sozial verträglich gelingen kann. Das Einladungsschreiben zu dieser Veranstaltung haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Rechtsinstrumente der Baulandentwicklung – Regelungen und Maßnahmen des BauGB zur Entwicklung bebauungsfähiger Flächen      
Die Reurbanisierung beherrscht seit einigen Jahren die städtebaulichen und stadtplanerischen Debatten: Während periphere Regionen um jeden Einwohner kämpfen, erfreuen sich die Städte und Metropolen eines stetigen Zuzugs. Trotz der Fokussierung der Stadtplanung und des Städtebaurechts auf die Innenentwicklung kommen die Kommunen kaum mit der Nachfrage nach neuem, innerstädtischem Wohnraum hinterher. Versäumnisse der Vergangenheit, z.B. in der Bodenpolitik, sowie die konstante Bodenwertsteigerung verhindern oftmals eine bedarfsgerechte Entwicklung von Bauland. Vor diesem Hintergrund sollen im Rahmen dieser Tagung die Rechtsinstrumente, die das BauGB der Kommune zur Baulandentwicklung zur Verfügung stellt, untersucht und diskutiert werden. So werden einzelne Phasen der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme hinsichtlich ihrer praktischen Relevanz für eine erfolgreiche Umsetzung fokussiert dargestellt. Dabei soll auch der Frage nachgegangen werden, inwiefern die Entwicklungsmaßnahme den Erwartungen gerecht werden kann, die mit ihrer konstant zunehmenden Anwendung in der Planungspraxis verbunden werden. Ausführlichere Informationen zum Programm dieser Fachtagung, die am 19. und 20. April 2018 in Berlin stattfinden wird, finden Sie hier.

Praxiswerkstatt „Sicherheitsempfinden im Quartier“   
Sicherheit in den eigenen vier Wänden aber auch im Wohnumfeld sind wichtige Voraussetzungen für die Teilhabe am öffentlichen Leben und die Lebensqualität vor Ort. Die Wahrnehmung von Sicherheit und Unsicherheit verschiebt sich jedoch mit zunehmendem Alter. Die Wahrnehmung von Sicherheit im Alter ist vom körperlichen Zustand und der Verletzlichkeit des Menschen abhängig, aber auch von der Wahrnehmung des Wohnumfeldes [dunkle Ecken, unsaubere Plätze] und dem Verhältnis zu den Nachbarn. Auch die Einschätzung Opfer einer Gewalttat zu werden steigt im Alter verhältnismäßig an und entspricht oftmals nicht realen Gefährdung. Unsicherheit im Quartier führt oftmals dazu, dass [ältere] Menschen nicht mehr an der Gesellschaft teilhaben oder zu bestimmten Uhrzeiten das Haus nicht mehr verlassen wollen. Gleichzeitig fehlende Sicherheit in der eigenen Wohnung führt zu einem negativen Einfluss auf die individuelle Lebensqualität.  Da es deshalb von großer Bedeutung ist, dass sich die Menschen in ihren Quartieren und innerhalb ihrer eigenen Wohnung sicher fühlen, widmet sich die Praxiswerkstatt unterschiedlichen Aspekten, die zur Steigerung des Sicherheitsempfindens beitragen können. Dabei werden nicht nur Sicherheitsmaßnahmen für die eigene Wohnung und mögliche Ansprechpartner vorgestellt, sondern auch das Wohnumfeld selbst wird auf „Angsträume“ hin untersucht und gemeinsam soll überlegt werden, wie man diese Orte im Quartier sicherer gestalten kann. Das Anmeldeformular zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.