Veranstaltungen    August 09 Abstandshalter

Veröffentlichung und Präsentation: „Vom Nutzen des Umnutzens“
Denkmalgeschütze Gebäude sind stadtbildprägend, identitätsstiftend, ein Stück Architekturgeschichte und somit Teil des kulturellen Gedächtnisses unserer Gesellschaft. Auch wenn sie oft wegen sich wandelnder Anforderungen nicht mehr gemäß ihrer ursprünglichen Bestimmung genutzt werden und ihr Funktionsverlust die Existenz in Frage stellt, bringen Sanierung und Umbau solcher Bausubstanz innovative Raum- und Nutzungslösungen hervor. Viele dieser Denkmäler machen Mut, alte Substanz neu zu nutzen. Die nun vorliegende Publikation mit dem Titel „Vom Nutzen des Umnutzens“ veranschaulicht anhand von rund 80 guten Beispielen die gelungene Umnutzung denkmalwerter Bausubstanz und möchte damit die Bedeutung des Erhalts unseres baukulturellen Erbes einer breiteren Öffentlichkeit bewusst machen. Weitere Informationen zur öffentlichen Buchpräsentation am 20. August in Düsseldorf erhalten Sie hier.

Stadtumbau Tossehof: Weitere Ladeneröffnungen im Tossehof

In Zusammenarbeit mit der kommunalen Jugendberufshilfe wird am 19. August 2009 im Ladenzentrum des Stadtumbauquartiers Tossehof das neue Geschäft „Be-Qu Moden“ eröffnet. „Be-Qu“ steht dabei für Beschäftigung und Qualifikation. Gemeinsam mit dem Integrationscenter für Arbeit erhalten Arbeitslose hier eine sinnvolle Tätigkeit. Zugleich profitieren die Bewohner und Bewohnerinnen im Tossehof von zwei guten Angeboten: Attraktive Second-Hand Bekleidung sowie ein Fahrradverleih, um Fahrten in die City oder ins Grüne, z.B. über die Erzbahntrasse zum Tierpark „Zoom“, zu ermöglichen. Finanziert wird das Projekt unter anderem durch das Programm „Stärken vor Ort“. Mit diesem Programm werden aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Projekte aus den Schwerpunkten Jugend- und Gleichstellungspolitik gefördert. Weitere Details zur Eröffnung finden Sie hier.

Ab in die Mitte! Die City-Offensive NRW: Lüner Augenblicke

Nach rund einem halben Jahr intensiver Vorbereitung und zahlreichen Gesprächen mit Beteiligten und Sponsoren können die "Lüner Augenblicke" vom 8. bis 15. August 2009 mit spannenden und informativen Aktionen in der Innenstadt aufwarten. Die Stadt Lünen hatte zuvor beim landesweiten Wettbewerb "Ab in die Mitte - Die City-Offensive NRW" mit ihrem Konzept eine hohe Landesförderung erhalten. Das Konzept soll vermitteln, dass die Lüner Innenstadt ein Ort der kulturellen und kreativen Vielfalt und ein Stadtraum mit hoher Lebensqualität für die Menschen ist. Noch bis zum 15. August werden zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen erlebbar sein und die Attraktivität der City als Wirtschaftsstandort für Handel, Gastronomie und Dienstleistungen unterstreichen. Weitere Details rund um die Lüner Augenblicke finden Sie hier.

Workshop: Umsetzung von Quartierskonzepten

Um in Zukunft eine bedarfsgerechte Versorgung älterer Menschen zu sichern, wird es nicht nur darum gehen, einzelne besonders zukunftsfähige Wohnformen zu entwickeln und zu verbreiten. Ebenso wichtig ist die Vernetzung und Integration dieser Wohn- und Betreuungsmodelle in bestehende Versorgungsstrukturen und Wohngebiete. Dabei kommt quartiersbezogenen Wohnkonzepten, die auf eine kleinräumige Vernetzung und Integration unterschiedlicher Wohn- und Betreuungsangebote ausgerichtet sind, eine zentrale Bedeutung zu. Anhand von konkreten Beispielen sowie der Vermittlung entsprechender Bausteine und Verfahrenselemente sollen Verständnis für das Grundkonzept erzeugt sowie erste Schritte in Hinblick auf die Umsetzung von Quartierskonzepten aufgezeigt werden. Weitere Details zur Veranstaltung des Deutschen Verbandes für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung am 28. August in Berlin erhalten Sie hier.

Seminar: Möglichkeiten, Grenzen und Risiken vergaberechtsfreier Beauftragung

Vergabeverfahren sind zeit- und kostenaufwändig und machen die Vergabe öffentlicher Aufträge oft kompliziert. Allerdings gibt es Möglichkeiten, die Anwendung des Vergaberechtes zu begrenzen und einzuschränken. Wann öffentliche Auftraggeber gezwungen sind, Vergaberecht anzuwenden und wann Ihnen die Möglichkeit offen steht, auf Vergaberecht zu verzichten, soll mit dem Vhw-Seminar vermittelt werden. Dabei wird auch auf neueste Rechtsprechung zurückgegriffen, die den Teilnehmern praxisnah und in verständlicher Form erläutert wird. Besondere Aktualität erhält dieses Seminarkonzept durch die Maßnahme der Bundesregierung, im Rahmen des Konjunkturpaktes II das Vergabeverfahren befristet zu erleichtern und effizienter zu machen. Die Verfahrenserleichterungen werden vorgestellt und Fragen zur praktischen Umsetzung besprochen. Weitere Details zur Veranstaltung des Vhw am 27. August in Dresden erhalten Sie hier.

Seminar: Verkehrswertermittlung in der Zwangsversteigerung

Für die Wertermittlung in der Zwangsversteigerung sind besondere juristische Kenntnisse notwendig, um in Gutachten den speziellen Anforderungen gerecht werden zu können. Das Seminar vermittelt das für die Bewertung in Zwangsversteigerungsverfahren rechtliche Wissen. Die Teilnehmenden erhalten unter anderem einen Überblick über den Verfahrensablauf und die Bedeutung des Verkehrswertes für das Verfahren sowie Tipps zum Umgang mit dem Vollstreckungsgericht. Darüber hinaus gibt es rechtliche Hinweise in Bezug auf die Versteigerung mehrerer Grundstücke in einem Verfahren, da dies die Beachtung spezieller Vorschriften im Zwangsversteigerungsgesetz erfordert. Weitere Details zum Seminar des vhw am 24. August in Dortmund erhalten Sie hier.

Seminar: Einzelhandel und Stadtentwicklung in NRW

Im Einzelhandel ist nach wie vor viel in Bewegung. Mit der Novellierung des Landesentwicklungsprogramms im Sommer 2007 und dem neuen Einzelhandelserlass vom Herbst 2008 wurden den Gemeinden landesplanerische Zielvorgaben für den großflächigen Einzelhandel und Planungshilfe für die Umsetzung in der Bauleitplanung gegeben. Aus Sicht der Landesplanung und des Städtebaus wird eine Einschätzung der Instrumente, ihrer Wirkungen sowie erkennbarer Vollzugsprobleme gegeben. Der Umgang und die Vollzugsprobleme im Bereich des großflächigen Einzelhandels werden am Beispiel des Rhein-Ruhr-Zentrums in Mühlheim an der Ruhr erörtert und diskutiert. Neben den Steuerungsinstrumenten der Bauleitplanung und Einzelhandelskonzepten gewinnen auch neue Ansätze wie BIDs, ISGGs oder Initiativen der Industrie- und Handelskammern zunehmend an Bedeutung. Weitere Informationen zur Veranstaltung des Instituts für Städtebau aus Berlin in Kooperation mit der IHK Mittlerer Niederrhein am 18. August in Krefeld erhalten Sie hier.