Veranstaltungen    August 15 Abstandshalter

Neueröffnung nach Umbau? – Konzepte zum Umbau von Warenhäusern und Einkaufscentern
Seit Jahren verringern sich die Anzahl und der Umsatz der großen Warenhäuser stetig. Aktuell stehen die Karstadt-Häuser in Bottrop und Recklinghausen vor der Schließung. Ihnen droht, was in vielen anderen nordrhein-westfälischen Städten schon lange Realität ist: nicht nur der Verlust von Arbeitsplätzen, sondern auch der Leerstand großer, stadtbildprägender Immobilien mitten in der Innenstadt. Wie können solche Gebäude sinnvoll weitergenutzt werden? Wie können die betroffenen Standorte zu einem Nukleus der innerstädtischen Revitalisierung werden? Und welche Möglichkeiten gibt es, großflächige Einzelhandelsbauten zukünftig sinnvoll und nachhaltig von den städtebaulichen und architektonischen Fehlern der Vergangenheit zu befreien? Diesen Fragen sind Rolf Junker, Nicole Pöppelmann und Holger Pump-Uhlmann in der von StadtBauKultur NRW herausgegebenen Studie „Neueröffnung nach Umbau“ nachgegangen. Vorgestellt wird die Publikation im Rahmen einer Veranstaltung am 19. August 2015 in Lünen, wo gerade das ehemalige Hertie-Gebäude zu einem Wohn- und Geschäftshaus umgebaut wird – ein erfolgreicher Ansatz für einen Warenhausumbau, der als eines von sechs Best-Practice-Beispielen von den Autoren untersucht wurde. Ausführlichere Informationen zu dieser Veranstaltung und auch den Link zum Anmeldeformular finden Sie hier.

Städtebaulicher Denkmalschutz – Frei-Räume in der historischen Stadt
Die europäische Stadt ist seit Jahrhunderten von einem differenzierten Gefüge aus öffentlichen und privaten Räumen geprägt. Die ihr eigenen Freiräume sind vielfältig und stets im Wandel, sind sie doch gleichermaßen Aufenthalts-, Funktions- und Veranstaltungsort für Bewohnerinnen und Bewohner sowie Besucherinnen und Besucher. Demografische Entwicklungen, notwendig gewordene Funktionsänderungen und Anforderungen an den Klimaschutz verlangen auch aktuelle Anpassungen der öffentlichen Freiräume. Vielfach werden Kreativnutzungen auf Zeit, die Entwicklung von Grünzügen, barrierearme Umgestaltungen, aber auch Nachverdichtungsmöglichkeiten als Grundlagen des künftigen stadtentwicklungs- politischen Handelns diskutiert. Der 23. Kongress „Städtebaulicher Denkmalschutz“ greift die verschiedenen Facetten von Freiraumentwicklungen auf und beleuchtet sie unter folgenden Oberthemen näher: Historische Stadtquartiere im Klimawandel, Mobilität und Materialien in der alten Stadt, Raum für Verdichtung und Kreationen sowie belebte und bespielte Altstadträume. Das Programm zu dieser Veranstaltung, die am 25. und 26. August 2015 in Lippstadt stafffindet, haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

DASL vor Ort – 60 Jahre Sennestadt
Die „DASL vor Ort“ der Landesgruppe NRW führt im Jahr 2015 eine besondere Veranstaltung in Bielefeld in Sennestadt durch. Zum 60-jährigen „Geburtstag" dieser Siedlungs- und Baumaßnahme sollen die historischen Linien bis heute aufgezeigt und die Perspektiven für die Zukunft verdeutlicht werden. Dieses herausragende und vielfach bekannte Projekt der Wiederaufbauzeit verbindet sich mit dem Namen des Stadtplaners Hans Bernhardt Reichow. Inzwischen hat die Stadt Bielefeld sich erneut auf den Weg gemacht, um dieses Projekt für das 21 Jahrhundert fit zu machen. Mit dem Slogan: "Reichow für das 21. Jahrhundert – Stadtumbau Sennestadt" wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Maßnahmen zur Erreichung dieses Ziel erfolgreich umgesetzt. Die Akteure von heute, die bei der Stadt, bei der Entwicklungsgesellschaft und als Planer tätig sind, werden im Rahmen dieser Veranstaltung, die am 22. August 2015 stattfindet, aus ihrer Arbeit berichten. Das Programm zu dieser Veranstaltung haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.