Veranstaltungen    Dezember 09 Abstandshalter

Tagung: Strategisches Investitionsmanagement

Wachsende Anforderungen und knapper werdende wirtschaftliche Ressourcen führen dazu, das Städte und Gemeinden erforderliche Investitionen nicht immer sofort durchführen können. Hieraus resultieren oftmals erhebliche Investitionsrückstände, die sich massiv auf die Stadtentwicklung auswirken können. Aufgrund der langfristigen Konsequenzen von Investitionsentscheidungen müssen Prioritäten gesetzt und einzelne Maßnahmen strategisch aufeinander abgestimmt werden. Den Rahmen dafür kann ein strategisches Investitionsmanagement bilden. Aus diesem Grund führt das Deutsche Institut für Urbanistik am 7. und 8. Dezember 2009 eine Tagung zu diesem Thema durch. Im Mittelpunkt der Tagung stehen neben dem Erfahrungsaustausch und der Betrachtung erfolgreicher Praxisbeispiele vor allem die Diskussion über Vor- und Nachteile sowie Aufwand und Nutzen eines strategischen Investitionsmanagements. Ein detailliertes Programm zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.

Seminar: Wem gehört die Stadt?

Über mehrere Jahrzehnte gehörte der Wohnungsbau zu den wichtigsten öffentlichen Aufgaben und wurde maßgeblich durch staatliche oder staatsnahe Unternehmen bestimmt. In der Gegenwart liegen die Schwerpunkte der öffentlichen Arbeit längst in anderen Bereichen. Große Wohnungsbestände wurden und werden an private Unternehmen oder ausländische Investorengruppen verkauft, die dadurch erheblichen Einfluss auf die Entwicklung gesamter Quartiere nehmen können. Vor diesem Hintergrund thematisiert das Seminar „Wem gehört die Stadt“ anhand der Stadt Hamburg, wie die kommunale Wohnungsmarktpolitik zukünftig gestaltet werden kann. Ein besonderer Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf dem in Hamburg erstmalig angewandten Instrument des „Housing Improvement Districts“. Ein detailliertes Programm der Veranstaltung am 3. Dezember 2009 finden Sie hier.

Tagung: Innen entwickeln, regional vernetzen

Aufgrund des fortschreitenden Bevölkerungsrückganges und sinkender Einnahmen sehen sich vor allem Dörfer und kleinere Gemeinden mit dem Problem konfrontiert, dass sie Infrastruktureinrichtungen nicht dauerhaft erhalten können und es zu einem Überangebot an Immobilien kommt. Die Tagung „Innen entwickeln, regional vernetzen: Dörfer und Kleinstädte zwischen Anpassung und Rückbau“ widmet sich der Frage inwieweit Rückbaumaßnahmen zur Verbesserung der Situation beitragen können. Dabei sollen sowohl Voraussetzungen, Herausforderungen und Möglichkeiten als auch finanzielle Perspektiven und Spannungsfelder im Rahmen solcher Projekte erörtert werden. Ein Programm der Tagung vom 2. bis 3. Dezember 2009 in Göttingen haben wir hier für Sie bereitgestellt.