Veranstaltungen    Februar 09 Abstandshalter

Seminar: Städtebauliche Instrumente für den Stadtumbau. Möglichkeiten und Grenzen zwischen Konsens und Verwaltungsakt
Nach fünf Jahren Praxis im „Stadtumbau Ost“ und ersten Erfahrungen im „Stadtumbau West“ nehmen nicht nur die Herausforderungen, sondern auch die Erkenntnisse deutlichere Konturen an. Im Übergang zur Neugestaltung der Rahmenbedingungen und Förderungsschwerpunkte ab 2009 soll mit dem Seminar Gelegenheit gegeben werden, gemeinsam einen intensiven Blick in den Werkzeugkasten zur planungsrechtlichen Steuerung von Stadtumbaumaßnahmen zu werfen. Dabei werden sowohl die inzwischen gar nicht mehr so neuen „Stadtumbauwerkzeuge“ aus dem BauGB 2004 wie auch die „klassischen“ Instrumente des Städtebaurechts beleuchtet. Das Seminar des vhw Bayern, das zur Diskussion mit entsprechenden Experten einlädt, wird am 26. Februar 2009 in Fürth stattfinden. Weitere Details zum Programm finden Sie hier.

Die Stadt im demografischen Wandel – IBA Stadtumbau präsentiert sich in Brüssel

Am 18. Februar präsentiert sich die IBA Stadtumbau 2010 auf europäischer Ebene in Brüssel. Der Titel der Veranstaltung in der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt bei der Europäischen Union lautet dabei "Die Stadt im demografischen Wandel". Die Veranstaltung möchte allen Interessierten einen Einblick in die Arbeit der IBA 2010 in Sachsen-Anhalt ermöglichen. Ein Film wird Eindrücke und erste Arbeitsergebnisse der Bauausstellung zeigen, darüber hinaus sind Fachkollegen aus unterschiedlichen europäischen Ländern eingeladen, um die Sicht von außen auf die IBA zu reflektieren. Die Details zur Veranstaltung finden Sie hier, der Anmeldeschluss ist am 10. Februar 2009.

Fachtagung: Rekommunalisierung der Energieversorgung – Erneuerbare Energien und Planungsrecht: Analysen – Konzepte – Impulse

Deutschland ist seit der Einführung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes [EEG] im Jahr 2000 zum Vorreiter und Vorbild für die Nutzung erneuerbarer Energiequellen geworden. Durch eine damit einhergehende Rekommunalisierung der Energieproduktion werden die intrakommunalen und intraregionalen Wertschöpfungsketten gestärkt. Diese Entwicklung bedarf auf kommunaler Ebene einer angemessenen Steuerung – aber auch Förderung. Die Tagung des IfR am 25. Februar in Düsseldorf gibt einen aktuellen Überblick über Gesetzesinitiativen, bestehende Steuerungs- und Förderungsmöglichkeiten klimaschützender Maßnahmen in der Bauleitplanung und stellt mit dem Masterplan Energie ein Instrument vor, mit dem in einem gesellschaftlichen Diskurs übergeordnete energieentwicklungspolitische Ziele vereinbart werden können. Weitere Informationen zur Fachtagung erhalten Sie hier.

Vortragsreihe: Klimaschutz – Neue Herausforderungen für Kommunen?

Seit dem Bericht des Intergovernmental Panel on Climate Change [IPCC] im Jahr 2007 wurde erneut die Aufmerksamkeit auf die herausragende Bedeutung des Klimaschutzes gelenkt. Denn die Ergebnisse der Klimaforschung weisen übereinstimmend darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit von Wetterextremen sowie die Gefahr der Verschiebung von Vegetationszonen weiter zunehmen werden. Vor diesem Hintergrund ist im Klimaschutz nicht nur konsequentes Handeln auf internationaler und nationaler, sondern auch auf kommunaler Ebene erforderlich. Im Rahmen des Difu-Dialogs soll anhand von Umfrageergebnissen dargestellt werden, in welchen Handlungsfeldern Kommunen bereits Erfolge aufweisen. Auf dieser Basis soll diskutiert werden, wie Städte und Gemeinden sich der Herausforderung des Klimaschutzes stellen können und welche Hemmnisse bestehen, um noch vorhandene Potenziale auszuschöpfen. Weitere Informationen zur Veranstaltung am 18.02.2009 in Berlin erfahren Sie hier.

Kolloquium: Innovationen für Stadtquartiere der Zukunft – Studierende von 8 Universitäten stellen aus
Das Projekt „Innovationen für Stadtquartiere der Zukunft “ geht von dem Grundgedanken aus, dass das Leben in der Stadt eine neue Wertschätzung erfährt. Jenseits bekannter Leitvorstellungen und Programme sind in diesem Projekt innovative Ideen gefordert, die mögliche Perspektiven auf neue, urbane Lebensweisen und bislang unentdeckte Standortqualitäten eröffnen. Als Ideengeber ist der fachliche Nachwuchs angesprochen, der zu der Generation gehört, welche die Zukunft der Städte mit Leben erfüllen werden. Junge PlanerInnen unterschiedlicher Fachrichtungen aus acht Universitäten entwickeln phantasievolle Vorstellungen über das Leben in der Stadt der Zukunft. Inhaltlich eingebunden ist das Projekt in das ExWoSt-Forschungsfeld „Innovationen für familien- und altengerechte Stadtquartiere“ [IFAS]. Weitere Details zur Veranstaltung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung am 10. Februar in Berlin finden Sie hier, der Anmeldeschluss ist am 30. Januar 2009.

Fachtagung: Kommunen und Wohnungswirtschaft – im Wettbewerb um Einwohner
Der demographische Wandel stellt die Städte und Gemeinden vor große Herausforderungen: Unsere Gesellschaft wird „weniger, älter und bunter“. Das führt bei den Kommunen zu einem Wettbewerb um die Bindung bzw. Neugewinnung von Einwohnern, insbesondere aus der Gruppe der jungen Familien. Damit verbunden ist ein kreativer Wettlauf um die besten Ideen für eine lebenswerte, attraktive Gemeinde, der jedoch auch unerwünschte Nebeneffekte ökonomischer und ökologischer Art mit sich bringt. In einer gemeinsamen Fachtagung des Verbandes der Wohnungswirtschaft Rheinland Westfalen und des Städte- und Gemeindebundes NRW am 4. Februar in Gelsenkirchen soll der Frage nachgegangen werden, welche Anforderungen der demographische Wandel an die kommunale Wohnungs- und Stadtentwicklungspolitik und an die Strategien der Wohnungswirtschaft stellt. Weitere Details zur Veranstaltung finden Sie hier, der Anmeldeschluss ist am 23. Januar 2009.

Seminar: Investitionsbedarf in den Kommunen: Ursachen und Auswirkungen des Investitionsrückstandes, Möglichkeiten der Bedarfsdeckung
Schätzungen des kommunalen Investitionsbedarfs zeigen schon seit langem, dass die Schere zwischen dem Bedarf und den tatsächlich getätigten Investitionen in den meisten deutschen Kommunen groß ist. Der sich daraus ergebende Investitionsrückstand hat in vielen Aufgabenbereichen erhebliche negative Folgen. Auf der Basis der neuen Schätzung des kommunalen Investitionsbedarfs des Difu sollen in dem Seminar vor allem die Fragestellungen behandelt werden, die sich mit den Ursachen des Investitionsrückstandes und den daraus resultierenden Auswirkungen auseinandersetzen. Darüber hinaus werden Hinweise auf strategische Möglichkeiten gegeben, trotz knapper kommunaler Kassen die kommunale Investitionstätigkeit wieder zu verstärken. In Ergänzung zur Investitionsbedarfsstudie des Difu werden Erfahrungen einzelner Kommunen, gute Beispiele und Überlegungen zu Handlungsmöglichkeiten auf kommunaler Ebene eine wichtige Rolle im Seminar spielen. Weitere Informationen zur Veranstaltung am 02. Und 03. Februar in Berlin erhalten Sie hier.