Veranstaltungen    Januar 11 Abstandshalter

Sommercamp 2011: „Nachbarschaften in kleinen Städten und Kreisen“
Zusammen mit dem Deutschen Werkbund Baden-Württemberg, der SRL-Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung e.V. und der IKEA Stiftung lädt die Schader-Stiftung Studenten, junge Wissenschaftler und Berufseinsteiger (mit maximal drei Jahren Berufserfahrung) dazu ein, sich für das Sommercamp 2011 zum Thema „Nachbarschaften in kleinen Städten und Kreisen“ zu bewerben. Nachdem sich die Forschung der planenden und gesellschaftswissenschaftlichen Disziplinen in den vergangenen Jahren auf die Entwicklungen in städtischen Agglomerationen konzentrierte, soll sich die diesjährige Veranstaltung mit Kleinstädten und ländlich geprägten Räumen beschäftigen. Gesucht werden innovative und plausible Konzepte zur Entwicklung und Aufrechterhaltung von Nachbarschaften in den genannten Gebietsstrukturen. Bewerbungen können von Einzelpersonen oder von kleinen interdisziplinären Teams mit maximal drei Personen eingereicht werden. Einsendeschluss für Konzeptvorschläge ist der 31. März 2011. Aus den eingereichten Arbeiten werden anschließend 20 Gewinner ausgewählt und in das Sommercamp nach Darmstadt eingeladen. Weitere Informationen und genaue Anmeldebedingungen erhalten Sie hier.

Veranstaltungsreihe: Aktuelles Forschungskolloquium der Fakultät Raumplanung mit Schwerpunkt zu Wohnen und Stadterneuerung

Das Forschungskolloquium der Fakultät Raumplanung an der Technischen Universität Dortmund informiert über neue Forschungsarbeiten und ist ein Forum für Gastreferentinnen und -referenten. Die Veranstaltungen möchten auf aktuelle Forschungsfelder hinweisen, Verknüpfungen zwischen Forschungsprojekten deutlich machen und Perspektiven der Weiterentwicklung der Raumplanung als Wissenschaft aufzeigen. Inhaltliche Schwerpunkte des aktuellen Forschungskolloquiums im Wintersemester 2010/11, das immer donnerstags ab 14.15 Uhr stattfindet, liegen auf wohnungspolitischen Steuerungsinstrumenten und strategischen Ansätzen der Stadterneuerung. So sind die Themen der kommenden Veranstaltungen unter anderem „Altersgerechtes Wohnen“, „Handlungskonzepte Wohnen“ und „Städtebauliche Aufwertungsstrategien für zentrumsnahe Stadtteile“. Diese Schwerpunktthemen werden jeweils an aktuellen Beispielen aus der Praxis erläutert und diskutiert. Weitere Informationen und das Programm des Forschungskolloquiums stehen Ihnen hier zur Verfügung.

Tagung Innenstadt: „Groß, größer, ... Leerstand!? Einzelhandel im Zentrum“
Nach wie vor ist der Einzelhandel eine wichtige und symbolträchtige Kernfunktion der Stadt, die durch den Strukturwandel des Bereichs Handel seit den 1990er Jahren starke Veränderungen erfahren hat. Umgekehrt machte in der jüngsten Vergangenheit aber auch eine veränderte Stadtstruktur Anpassungen innerhalb der Handelswelt erforderlich. Gemeinsam mit den Akteuren des Netzwerks Innenstadt NRW, Vertretern des Landes Nordrhein-Westfalen, Fachleuten und Gästen werden im Rahmen dieser Tagung die Zusammenhänge von Zentrenentwicklung, Trading-Down-Effekten, der Krise der großen Warenhäuser, etc diskutiert. Dabei sollen gemeinsam vorausschauende, zukunftsfähige und kreative Lösungen zum Umgang mit Leerständen und drohenden Brachen in den Innenstädten entwickelt werden. Nähere Informationen zu der Veranstaltung sowie ein Anmeldformular finden Sie hier.

DIfU-Seminar: „Spielhallen: Trends - Probleme - Steuerungspotenziale“
Probleme, die durch die Zunahme der Spielhallen an Gewicht gewinnen, beschäftigen vermehrt die politischen Gremien der Städte. Bei der kritischen Auseinandersetzung mit den Folgen des aktuellen Spielhallenbooms stehen sowohl sozial- und jugendpolitische Aspekte als auch Trading-Down-Prozesse in zentralen Stadtquartieren und Fehlbelegungen von Gewerbegebieten im Vordergrund. Neben dem exzessiven Umgang mit Geldspielgeräten und dessen Folgen, stehen negative Veränderungen städtischer Lagestrukturen sowie die Verdrängung von Handwerksbetrieben und produzierendem Gewerbe im Blickpunkt. In diesem Zusammenhang diskutiert das DIfU-Seminar „Spielhallen: Trends – Probleme - Steuerungspotenziale“, das am 19. und 20. Januar 2011 in Berlin stattfindet, aktuelle Entwicklungsprozesse, Erfahrungen aus der kommunalen Praxis mit dem gegebenen Steuerungsinstrumentarium sowie verschiedene Möglichkeiten zur Problemlösung. Weitere Informationen und das ausführliche Veranstaltungsprogramm finden Sie hier.