Veranstaltungen    Juli 11 Abstandshalter

Creative Urban Art
Unter dem Titel „Skip Conversion“ hat sich der britische Künstler Oliver Bishop Young mit der Wiederverwendung von städtischen Abfallprodukten und der Nutzung des Raums für Abfall beschäftigt. Dabei funktioniert er einen Müllcontainer immer wieder auf neue Art und Weise um und lässt so unerwartete Nutzungen entstehen. Die daraus entstandenen „Containerräume“, platziert er im öffentlichen urbanen Raum und regt somit die städtische Bevölkerung zum Nachdenken, Staunen, aber auch zum Lachen an. Neben einer Miniramp, einem Swimmingpool und einem Wohnzimmer hat Young in dem kleinen Abfallcontainer auch einen Teich, eine Gartenlandschaft und einen englischen Rasen entstehen lassen. Die Idee zeigt, mit wie wenig Aufwand städtische Räume umgenutzt und neu definiert werden können und wie einfach mobile Angebote für Jung und Alt in der Stadt platziert werden können. Einen visuellen Eindruck des Kunstprojekts „Skip Conversion“ können Sie über diesen Link bekommen.

Stadtentwicklung und Wohnungsmärkte im demografischen Wandel - Auswirkungen, Instrumente und Strategien!

Dass die Städte und Gemeinden in Deutschland sich intensiv mit dem demografischen Wandel auseinandersetzen müssen ist bekannt. Seine Auswirkungen werden nahezu alle Lebens- und Arbeitsbereiche verändern - so auch die Stadtentwicklung samt der regionalen und lokalen Wohnungsmärkte. Der Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V. versucht in dem am 19. Juli in Essen stattfindenden Seminar „Stadtentwicklung und Wohnungsmärkte im demografischen Wandel“ auch außerhalb der laufenden Stadtumbauprozesse Lösungen zu finden. Dabei sollen ganzheitliche und langfristige Konzepte für den Umgang mit dem demografischen Wandel thematisiert werden. Ausführliche Informationen zu dieser Veranstaltung erhalten Sie hier.

Bürgerbeteiligung 2011 - Rechtssicherheit im Umgang mit Bürgerbegehren, Bürgerentscheid und Ratsbürgerentscheid

Bürgerbegehren bzw. Bürgerentscheide stärken die direkte Demokratie, weil damit eine Überprüfung bzw. Änderung von Ratsentscheidungen gefordert werden kann. Gerade in Zeiten kommunaler Infrastrukturrevisionen [Schließung von öffentlichen Einrichtungen, Privatisierungsansätze etc.] gewinnen derartige Verfahren an Bedeutung, da die Zivilgesellschaft in Form von Bürgerbewegungen und -initiativen hofft, politische Beschlüsse verändern zu können. Während sich anfangs viele Bürgerbegehren in NRW als unzulässig herausstellten, verbessern sich die Erfolgschancen seit einigen Jahren. Zahlreiche Rechtsstreitigkeiten zwischen Verwaltung und Bürgern wurden vor Verwaltungsgerichten oder beim OVG geklärt. Aus diesem Anlass beschäftigt sich die am 19. Juli in Dortmund stattfindende Veranstaltung „Bürgerbeteiligung 2011“ vor allem mit der aktuellen Rechtssprechung. Um zukünftige Konflikte zu vermeiden und um den Kommunen eine höhere Rechtssicherheit im Umgang mit Bürgerbegehren, Bürgerentscheiden und Ratsbürgerentscheiden zu gewährleisten, werden insbesondere häufig auftretende Fragen anhand von konkreten Beispielen diskutiert. Informationen zum Programm der Veranstaltung und zu den Anmeldebedingungen können Sie über diesen Link abrufen.

res:publica – Bürgerinnen und Bürger als Akteure der Stadtentwicklung

Auf die Frage "Wer entwickelt die Stadt?" gibt es eine einfache Antwort: Alle. Alle Menschen einer Stadt wirken auf verschiedene Weise und unterschiedlichem Gewicht an der Entwicklung der Städte mit - als der »Souverän«, als Planungsbeteiligte und -betroffene, als Marktakteure und als Engagierte. Wer heute Stadtentwicklung verstehen und gestalten will, muss die Bürgerinnen und Bürger in dieser Rollenvielfalt wahrnehmen und als Kooperationspartner einbeziehen. Ob und wie auf diese Weise der alten Vision der europäischen Stadt als "gemeinsame Angelegenheit" ihrer Bewohnerschaft, als "res publica" näher zu kommen ist, soll während der Tagung „res:publica – Bürgerinnen und Bürger als Akteure der Stadtentwicklung“ erörtert werden. Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus vielen Handlungsfeldern der Praxis sowie aus Hochschulen und Forschungsinstituten werden ihre unterschiedlichen Sichtweisen einbringen und so zu einem facettenreichen Bild beitragen. Hintergrundinformationen zu der am 7. Juli in Aachen stattfindenden Veranstaltung können Sie hier abrufen.