Veranstaltungen    Juni 11 Abstandshalter

Ausstellung zu „Container Architektur“ im NRW-Forum Düsseldorf
Der Container hält weltweit Einzug in die Architektur. Aus den Frachtkisten entstehen inzwischen Studentenwohnblocks, preisgekrönte Wohnhäuser oder Kreuzfahrtterminals. Sie sitzen als schicke Penthouses auf New Yorker Dächern oder als parasitäre Architekturen auf der Dachlandschaft von San Francisco. Sie stapeln sich zu Wohnhäusern in London oder zu Apartmenthochhäusern in Melbourne. Designer funktionieren sie zu mobilen Wohnungen oder spektakulären stationären Ferienhäusern um. Künstler entwerfen und realisieren Projekte mit und in Containern. Somit verbreiten sich die Transportboxen aus den Häfen der Welt immer stärker in unseren Städten und prägen so deren Erscheinungsbild mit. Das NRW-Forum Düsseldorf fragte daher renommierte internationale Architekten, Designer und Künstler nach Entwürfen - und erhielt eine wahre Flut an Einreichungen. Zwei Dutzend dieser Entwürfe sind seit dem 8. Juni in der Ausstellung "Container Architektur", als Modelle im großen Maßstab 1:5 nachgebaut, zu sehen. Ausführliche Informationen und einige visuelle Eindrücke zu dieser Ausstellung finden Sie hier.

Veranstaltung zum Thema „Community Center als gebietsbezogene Stadtteilzentren“ in Dortmund

Die steg NRW GmbH veranstaltet am 29. Juni in Dormund einen Workshop zum Thema „Community Center als bildungs- und stadtentwicklungspolitischer Ansatz zur Stärkung des Gemeinwesens“. Im Rahmen der Veranstaltung werden Fachexperten das in Hamburg bereits praktizierte Konzept „Community Center“ vorstellen und gemeinsam mit den Anwesenden die Chancen für die Umsetzung in nordrhein-westfälischen Kommunen diskutieren. Um Fragen des Praxistransfers vor Ort abzuklären, wird sowohl der Oberbürgermeister der Stadt Dortmund als auch ein Vertreter des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes NRW anwesend sein. Anhand zweier konkreter Beispiele wird sich die Veranstaltung damit befassen, wie die Planungs- und Organisationsabläufe zur Entwicklung eines Community Centers aussehen und was ein solches Center für das Gemeinwohl leisten kann. Ausführliche Informationen zu diesem Thema und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es hier.

Ausstellungseröffnung: „Schichten einer Region“ - Kartenstücke zur räumlichen Struktur des Ruhrgebiets

Das Ruhrgebiet ist in vielerlei Hinsicht eine einzigartige Region: In der Entwicklung zu einem der größten europäischen Ballungsräume der Schwerindustrie ebenso wie im Strukturwandel zu einer Technologie- und Dienstleistungsregion. Die Kartenstücke, die nun in der Ausstellung „Schichten einer Region“ gezeigt werden, veranschaulichen einzelne thematische Schichten der Region in Karten, Grafiken und textlichen Erläuterungen. Sie gehen dabei über die bisher bekannten Darstellungen hinaus und zeigen überraschende Strukturen und Prozesse des aktuellen Wandels in siedlungs­geographischer, ökonomischer, landschaftlicher, ökologischer sowie sozialer und baulicher Hinsicht. Ziel ist es, neue Blickwinkel und Betrachtungsweisen des Ruhrgebiets zu eröffnen. Die zusammenführende Darstellung liefert eine Grundlage zur weiterführenden Diskussion über die Gestaltung der Region. Die Ausstellung zeigt die Ergebnisse des Projektes, das von dem Fachgebiet Städtebau, Stadtgestaltung und Bauleitplanung der Fakultät Raumplanung an der Technischen Universität Dortmund, in Zusammenarbeit mit dem ILS – Institut für Landes und Stadtentwicklungsforschung gGmbH und weiteren Partnerinstitutionen aus der Region initiiert und bearbeitet wurde. Die Eröffnung der Ausstellung findet im Rahmen des städtebaulichen Kolloquiums am 7. Juni 2011 im Dortmunder U statt. Weitere Informationen dazu erhalten Sie hier.

Ausstellung: Von der Industriebrache zur lebenswerten Stadt

Die Ausstellung „Rechtsrheinische Perspektiven“ stellt in diesem Frühsommer die Ergebnisse vor, die während einer mehrmonatigen Planungsdiskussion zur Zukunft brachliegender Flächen und zur Umnutzung von Industrieflächen in den Kölner Stadtteilen Deutz, Mülheim, Kalk und Poll thematisiert wurden. Im Rahmen der Regionale 2010 wurden sechs Architektur- und Planungsbüros beauftragt, die Qualitäten und Besonderheiten des rechtsrheinischen Kölns zu benennen und durch innovative und qualitätvolle Planungen zu stärken. Zum Abschluss der intensiven Auseinandersetzung mit dem rechtsrheinischen Stadtgebiet dient die Ausstellung nun dazu, die Ergebnisse für eine breite Öffentlichkeit darzustellen. Großformatige Luftbilder und gut zugängliche Pläne vermitteln dem Besucher Potenziale und Risiken der Transformation. Neben einem zentralen Ausstellungsraum in der Rotunde des Deutzer Bahnhofs gibt es mehrere dezentrale Ausstellungsorte in anderen Kölner Bezirken und Stadtteilen, um die Bürger in den von der Planung betroffenen Bereichen unmittelbar anzusprechen. Detaillierte Informationen zu Terminen und Orten der noch bis zum 4. Juli laufenden Ausstellung können Sie hier nachlesen.

Voneinander – Miteinander. Methoden für intergenerationelles Lernen in der Kulturarbeit

Gemeinsame und verschiedene Blickwinkel, Erfahrungen, Einstellungen – eine solche Vielfalt wird sichtbar, wenn Menschen unterschiedlicher Generationen zusammenkommen. Wie kann dieses Potenzial für ein gemeinsames Lernen und Arbeiten genutzt werden? Wie kann das Lernen voneinander und miteinander angeregt und unterstützt werden? Wie bleibt die Neugierde auf die anderen und damit auch auf die eigene Generation wach und lebendig? In dem Workshop „Voneinander – Miteinander. Methoden für intergenerationelles Lernen in der Kulturarbeit“ werden Methoden aus generationenübergreifenden Bildungsprojekten vorgestellt und ausprobiert. Der vom Städte-Netzwerk NRW durchgeführte Workshop ist Teil der Fortbildungsreihe kulturKompetenz50+, die vom Institut für Bildung und Kultur im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen entwickelt wurde. Sie unterstützt Kultureinrichtungen und Kunst- und Kulturschaffende, ältere Menschen als Publikum und aktive Nutzer zu gewinnen und qualitätsvolle Angebotsformen für die Zielgruppe zu entwickeln. Die Seminare bieten Fachwissen und Praxishilfen für Mitarbeiter aus dem Kultur- Bildungs- und Sozialbereich sowie Künstler, die mit älteren Menschen kulturpädagogisch arbeiten möchten. Weitere Informationen zu der am 29. Juni statt findenden Veranstaltung können Sie hier abrufen.

Fachtagung zum Sondergutachten „Barrierefreie Stadtquartiere“

Planerinnen und Planer haben beim Stichwort „Barrierefreiheit“ schnell die einschlägigen DIN - Vorschriften im Kopf. Vor dem geistigen Auge entstehen Bilder von Aufzügen, Haltegriffen und Rampen. Barrierefreiheit wird im allgemeinen Verständnis baulich und materiell beschrieben und bedient – scheinbar – ausschließlich Bedürfnisse von Minderheiten. Doch dies ändert sich, mit dem demographischen Wandel rückt der Abbau von Barrieren aus der Nische in die Mitte der Gesellschaft. Mit dem Sondergutachten „Barrierefreie Stadtquartiere“ im Forschungsfeld „Innovationen für familien- und altengerechte Stadtquartiere“ wurden unterschiedliche Dimensionen von Barrierefreiheit – bauliche wie auch soziale – beschrieben. Die Ergebnisse des Sondergutachtens werden nun auf der Fachtagung „Barrierefreie Stadtquartiere“ im Rahmen des ExWoSt-Forschungsfeldes „Innovationen für familien- und altengerechte Stadtquartiere“ vorgestellt. Weitere Informationen über die am 28. Juni 2011 in Berlin stattfindende Tagung können Sie über diesen Link abrufen.

Politisches Abschlusssymposium „Weißbuch Innenstadt: Starke Zentren für unsere Städte und Gemeinden“

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat mit dem Entwurf zum „Weißbuch Innenstadt“ im Oktober 2010 einen breiten Diskussionsprozess zur Entwicklung unserer Innenstädte und Ortskerne angestoßen. Ziel der Offensive „Weißbuch Innenstadt“ war es, mit Hilfe von zahlreichen Kommunen, den Ländern, Verbänden und Vereinen aber auch mit kleinen Initiativen und Bürgerinnen und Bürgern zukünftige Trends für die Innenstädte fachlich und politisch zu bewerten. Aus diesem, horizontal und vertikal breit gefächerten, Dialog sollten konkrete Handlungsempfehlungen herausgearbeitet werden, um die Zentren von heute als starke Entwicklungs- und Leistungszentren von morgen zu entwickeln. Die Ergebnisse dieses Prozesses sollen nun am 8. Juni 2011 im Auditorium Friedrichstraße in Berlin vorgestellt und diskutiert werden. Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist kostenlos, die Teilnehmerzahl jedoch begrenzt. Anmelden können Sie sich über das hier hinterlegte Formular.