Veranstaltungen    Juni 18 Abstandshalter

Kongress „Kleinstädte in Deutschland – Urbanität. Vielfalt. Perspektiven“     
Gleichwertige Lebensverhältnisse in ländlichen und städtischen Regionen zu schaffen und die Städte zukunftsfest zu machen, bleibt eine entscheidende Aufgabe. Den über 2.000 Kleinstädten in Deutschland kommt hierbei eine Schlüsselrolle zu. Sie übernehmen für ihren Raum wichtige Funktionen und tragen zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei. Das Bundesbauministerium lädt daher gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung zum Kongress "Kleinstädte in Deutschland. Urbanität. Vielfalt. Perspektiven" am 26. und 27. Juni 2018 nach Berlin ein. Im Fokus der Veranstaltungen stehen Herausforderungen, Leistungen und Potenziale von Kleinstädten. Ausführliche Informationen zu dieser Veranstaltung und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Urbane Gebiete – Möglichkeiten und Grenzen in der Planungspraxis     
Mit der Planungsrechtsnovelle 2017 wurde das urbane Gebiet als § 6a in die Baunutzungsverordnung aufgenommen. Die neue Baugebietskategorie soll seither das Planen und Bauen in innerstädtischen Gebieten vereinfachen. In der Planungspraxis wirft das urbane Gebiet indes einige Fragen auf: Im Rahmen dieses Seminars, das am 26. Juni 2018 in Düsseldorf stattfindet, soll daher unter anderem diskutiert werden, ob es sich beim urbanen Gebiet lediglich um ein Instrument der Bestandsentwicklung handelt, oder ob es auch für die Neuplanung ganzer Quartiere geeignet ist. Darüber hinaus wird der fachgerechte Umgang mit den vergleichsweise hohen Maßobergrenzen urbaner Gebiete – auch hinsichtlich bauordnungsrechtlicher Bestimmungen – Gegenstand der Veranstaltung sein. Aufgrund der ebenfalls im Rahmen der Novellierung erfolgten Ergänzung der technischen Regelwerke zum Lärmschutz [TA Lärm und 18. BImSchV], ist ein weiterer zentraler Punkt der Umgang mit Lärm innerhalb des neuen Baugebiets. Ergänzt wird das Tagesseminar durch erste Erfahrungsberichte und Anwendungsbeispiele aus der Planungspraxis. Das Programm wie auch das Anmeldeformular zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.

STADT, LAND, ARBEIT?“ – Arbeit von morgen in Quartieren von heute    
Urbanisierung, neue Arbeitsmodelle und veränderte Lebensbedürfnisse – die Frage nach der Zukunft der Arbeit ist eng verknüpft mit demographischen und gesellschaftlichen Veränderungen. Städte fungieren als die neuen Zentren der Kultur- und Wissensökonomie, als Vorreiter in der Digitalisierung und wirken auf Arbeitgeber und -nehmer immer attraktiver. Gleichzeitig schrumpfen ländliche Gebiete und Kleinstädte, junge Menschen ziehen weg und Infrastruktur beginnt zu veröden. Wie wird sich diese Situation in den nächsten Jahren weiterentwickeln und welche Handlungsmöglichkeiten gibt es, um Arbeit nicht nur im städtischen sondern auch in ländlichen Gebieten zu ermöglichen? Und welchen Einfluss könnten neuartige Arbeitsformen wie Homeoffice, digitale Büros oder neue Berufsfelder auf diese Entwicklung haben? Mit diesem Fragen befasst sich eine Veranstaltung, die am 12. Juni 2018 in der Zeit von 18.15h bis 20h in Dortmund stattfinden wird. Ausführliche Informationen dazu finden Sie hier.

Kommunales Fachgespräch: Gewerbegebiete im Stadtumbau – Aufgaben, Lösungsansätze und Instrumente      
Gewerbegebiete sind von Beginn an ein wichtiges Thema des Stadtumbaus und von Projekten im Rahmen des Programms Stadtumbau [West] gewesen. Dabei handelte es sich jedoch in der Regel um – vielfach: großflächige – Industriebrachen, die durch Rückbau, Freilegung, Neuerschließung etc. einer neuen Nutzung zugänglich gemacht wurden. Dabei entstanden in der Regel erhebliche unrentierliche Kosten, die aus Mitteln des Programms Stadtumbau [West] finanziert wurden, um so eine Reaktivierung dieser Flächen zu erlauben. Aktuell rücken aber immer stärker Gewerbegebiete in den Fokus des lokalen Stadtumbaus, bei denen es nicht um Abriss, Erschließung und Neubau geht, sondern um eine strukturelle wie auch gestalterische Aufwertung an zeitgemäße und zukunftsfähige Standards. Aktuelle Stichworte wie „Arbeiten in der Stadt“ oder „Urbane Produktion“ beschreiben den Kontext, in dem sich solche Projekte bewegen und die Ziele, die mit ihnen verbunden werden. Am 6. Juni 2018 lädt die Innovationsagentur Stadtumbau NRW zu einem kommunalen Fachgespräch zu diesem Thema nach Düsseldorf ein. Als Referent konnte Bernd Breuer vom BBSR Bonn gewonnen werden, der im Rahmen dieses Fachgesprächs über Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem ExWoSt-Forschungsschwerpunkt „Nachhaltige Erneuerung von Gewerbegebieten“ berichten wird. Das Programm zu dieser Veranstaltung haben wir hier für Sie zum Download bereitgestellt. Anmeldungen sind ab sofort per eMail an info@StadtumbauNRW.de möglich.

Kommunales Fachgespräch: Urbane Produktion – Chancen und Barrieren      
Die vitale funktionsgemischte Stadt ist das Leitbild nachhaltiger Stadtentwicklung. Urbane Produktion kann einen wichtigen Beitrag zur Funktionsmischung leisten. Nach Jahren der Funktionstrennung zeigt sie Wege auf, wie durch neue stadtaffine Produktionstypologien, Manufakturen, Kleingewerbe und Handwerke mehr Funktionsmischung in den verschiedenen Stadtquartieren erreicht und Versorgungsqualitäten gesichert oder wiederhergestellt werden können. Funktionsmischung zielt dabei nicht nur auf die Mischung von Wohnen und Arbeiten ab, sondern auch auf das Nebeneinander unterschiedlichster Gewerbetypen, Produktionsbranchen und Dienstleistungen. Am 20. Juni 2018 lädt die Innovationsagentur Stadtumbau NRW zu einem kommunalen Fachgespräch zu diesem Thema nach Düsseldorf ein. Das Fachgespräch soll der Frage nachgehen, welche Chancen in einem solchen Konzept für einen nachhaltigen Stadtumbau liegen und erste Eindrücke davon vermitteln, mit welchen Konzepten und Strategien sich eine solche Funktionsmischung konkret fördern und entwickeln lässt. Als Referent konnte Dr. Stefan Gärtner, Direktor des Forschungsschwerpunkts „Raumkapital“ am IAT Gelsenkirchen, gewonnen werden. Das Programm zu dieser Veranstaltung haben wir hier für Sie zum Download bereitgestellt. Anmeldungen sind ab sofort per eMail an info@StadtumbauNRW.de möglich.

Stadterneuerung in Klein- und Mittelstädten      
Die Entwicklung von Städten in der Bundesrepublik steht aktuell vor unterschiedlichen Herausforderungen. Auf der einen Seite wachsen zahlreiche städtische Ballungsräume und Universitätsstädte, hier sind die Kommunen angehalten, preiswerten Wohnraum zu schaffen und das soziale Auseinanderdriften von Stadtteilen zu dämpfen. Auf der anderen Seite steht eine wachsende Anzahl von Kommunen, in denen die Einwohnerzahlen sinken oder stagnieren und bei denen ein entspannter Wohnungsmarkt sowie ein geringer Nachfragedruck bestehen. Von dieser ungleichzeitigen Entwicklung sind auch viele Klein- und Mittelstädte betroffen. Der Arbeitskreis Stadterneuerung an deutschsprachigen Hochschulen macht diese Städte in Kooperation mit dem Fachgebiet Stadtumbau + Ortserneuerung sowie dem Lehrstuhl Stadtplanung an der TU Kaiserlautern zum Thema einer Tagung, die am 21. und 22. Juni 2018 in Kaiserlautern stattfinden wird. Die Tagung möchte die Situation der Stadterneuerung in Klein- und Mittelstädten hinsichtlich ihrer Wahrnehmung und ihres Innovationsgehalts näher beleuchten und daraus verallgemeinerbare Folgerungen für eine Profilschärfung der Stadterneuerung in Theorie und Praxis ableiten. Das Programm zu dieser Veranstaltung haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.