Veranstaltungen    Mai 09 Abstandshalter

Tagung: Weniger, mehr oder anders? Infrastrukturen in der Stadterneuerung
Die Tagung "Weniger, mehr oder anders? Infrastrukturen in der Stadterneuerung" bietet die Gelegenheit, einen Beitrag zur aktuellen Diskussion über die Entwicklung sozialer, kultureller und technischer Infrastrukturen in der Stadtentwicklung und besonders der Stadterneuerung, dem Stadtumbau und der Bestandsentwicklung vorzustellen und in der Diskussion weiterzuentwickeln. Die Tagung zum Jahrbuch Stadterneuerung wird vom Fachgebiet Stadterneuerung und Stadtumbau am Fachbereich Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung der Universität Kassel in Kooperation mit dem Arbeitskreis Stadterneuerung an deutschsprachigen Hochschulen am 28./29.Mai 2009 in Kassel veranstaltet. Sie konzentriert sich dabei auf wechselseitige Abhängigkeiten sozialer, kultureller und technischer Infrastrukturen und stadträumlicher Umstrukturierung. Weitere Informationen zum Programm erhalten Sie hier.

Kolloquium: Urbane Identität – Spektakuläre Bauten

Das Städtebauliche Kolloquium der Universität Dortmund beschäftigt sich mit dem Zusammenhang von baulich-räumlichen Gestaltungen urbaner Orte und der Herausbildung von Identität. Angesichts der zunehmenden Ähnlichkeit der Städte kommt es neuerdings in vielen Kommunen wieder zu einer Betonung der einzigartigen Merkmale der Stadt, die auch auf der baulichen Ebene repräsentiert werden soll. Im Kolloquium soll diese neue Rolle von Image und Identität im europäischen Städtebau behandelt werden, indem unterschiedliche Ansätze dargestellt werden. Am 26. Mai wird das Thema „Neue Impulse durch spektakuläre Bauten und neue imageprägende Stadtteile“ im Mittelpunkt stehen. Angeregt durch das Guggenheim-Museum in Bilbao werden in vielen Städten aufsehenerregende Bauten von globalen Stararchitekten errichtet. Ob der im Baskenland erzielte Sensationseffekt aber überall wiederholt werden kann, ist noch zu prüfen. Weitere Details zur Veranstaltung des Fachgebiets Städtebau und Bauleitplanung erhalten Sie hier.

Kongress: 8. Forum Wohnungswirtschaft. Zukunftssicheres WohnLeben – Bildung: ein wichtiger Standortfaktor für Wohnquartiere

Auch in seinem 8. Forum Wohnungswirtschaft am 19. und 20. Mai 2009 in Wuppertal greift der VdW Rheinland Westfalen wieder ein Zukunftsthema für die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft auf. International vergleichende Schülerleistungstests haben auf den starken Zusammenhang zwischen der sozialen Herkunft und erreichten Kompetenzen aufmerksam gemacht. Dieser Zusammenhang berührt auch die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft. Projekte zur Stärkung der Bildung von Nachbarschaften, Projekte des Quartiersmanagements bis hin zu Projekten der Sozialen Stadt und des Stadtumbaus verweisen auf derartige Wechselwirkungen. Auch die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft spürt als „Frühwarnsystem“ die Auswirkungen von unzureichenden Bildungserfolgen in ihren Wohnsiedlungen und sucht z.B. Schulen als Kooperationspartner im Quartiersmanagement. Auf dem Kongress soll deshalb der Bedeutung von Bildung als wichtiger Standortfaktor für Wohnquartiere nachgegangen werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Kunstprojekt in der Dortmunder Nordstadt: Wir passen zusammen!
Im Rahmen der Reihe „Wir passen zusammen“ in der Dortmunder Nordstadt sollen verschiedene Integrationsprojekte angestoßen werden. Am 16. Mai wird in diesem Zusammenhang ein überdimensionales Puzzle, das die Form der Stadt Dortmund hat, die Vielfältigkeit der Kulturen und Menschen in der Stadt zeigen, die letztendlich jedoch ein gemeinsames Ganzes erzeugt. Im Vorfeld hatten unterschiedliche Veranstaltungen die Bürgerinnen und Bürger animiert, ihr Puzzleteil selbst zu gestalten. Herausgekommen ist eine bunte Mischung an Ideen und Entwürfen. Die Aktion wird von der Integrationsagentur der AWO in Dortmund betreut. Weitere Details zum Konzept und zur Ausstellung des Puzzles finden Sie hier.

Ausstellung: Computergrafiken von Werner Neumann im Tossehof

Bereits zum zweiten Mal veranstaltet der Quartiersladen im Gelsenkirchener Tossehof eine Ausstellung mit im Quartier lebenden Künstlern. Die Eröffnung der Ausstellung wird am 15. Mai im Rahmen einer Vernissage mit Computergrafiken des Künstlers Werner Neumann im Quartiersladen Tossehof stattfinden. Der Künstler setzt seine außergewöhnlichen künstlerischen Fähigkeiten mittels grafischer Grundlagenprogramme handwerklich um. Dadurch sind interessante Grafiken entstanden, teils geometrisch-ornamental bis frei verspielt. Sie beeindrucken durch ihre Farben und räumlichen Tiefen und wecken beim Betrachter die Phantasie. Weitere Details zum Programm der Ausstellung, die noch bis zum 15. Juli zu sehen ist, können Sie über das Quartiersbüro im Tossehof bei Frau Rafalski [beate.rafalski@gelsenkirchen.de] erfahren.

Seminar: Kooperationen in der Stadtentwicklung erfolgreich gestalten!

Was macht eine Stadt oder einen Stadtteil lebenswert? Vielfach sind es die darin lebenden und handelnden Menschen. Es sind die Bürgerinnen und Bürger, die lokale Wirtschaft, Verbände, Vereine und auch die Akteure aus Verwaltung und Politik, die eine Stadt wesentlich prägen. Doch die Initiierung, Gestaltung und Umsetzung entsprechender Kooperationen ist kein einfaches Unterfangen. Sie birgt vielfältige Herausforderungen, denen man durch ein durchdachtes Prozessmanagement begegnen kann. Das Seminar der Stiftung Mitarbeit vom 15. bis 17. Mai in Bonn stellt die Frage in den Mittelpunkt, wie eine kooperative Zusammenarbeit zwischen Bürgerschaft, lokaler Wirtschaft und Kommune in der Stadt(teil)entwicklung angestoßen und ausgestaltet werden kann. Das Seminar bietet Raum, Fragestellungen, Probleme und Themen der Teilnehmenden gemeinsam zu analysieren und zu bearbeiten. Weitere Details zur Veranstaltung finden Sie hier.

Fachtagung: Nachbarschaft der Kulturen – Interkulturelle Öffnung von Angeboten und Einrichtungen im Wohnumfeld
Interessierte und engagierte Personen im Bereich der Arbeit mit Menschen mit Migrationshintergrund und aus der stadtteilbezogenen Arbeit erhalten die Möglichkeit im Rahmen dieser Fachtagung, Erfahrungen mit und Perspektiven der interkulturellen Arbeit auszutauschen. Dabei sollen die Bedürfnisse der Menschen mit Migrationshintergrund, aber auch die Möglichkeiten und Grenzen der einzelnen Einrichtungen in den Fokus genommen werden. In einzelnen Workshops werden die Themen Alter/Pflege, Jugendkultur, Wohnen und Interreligiosität vertiefend diskutiert. Weitere Informationen zur Veranstaltung in Remscheid-Hohenhagen am 14. Mai erhalten Sie hier.

Fachtagung: Miteinander Bauen und Wohnen. Neue Chancen – Neue Wege

Gemeinschaftsorientierte Wohnprojekte, die sich durch soziales Miteinander, besondere Architektur und städtebauliche Qualitäten auszeichnen, werden immer stärker nachgefragt. Die Menschen, die in solchen modernen Wohnformen leben, beweisen viel soziales Engagement und Eigeninitiative. Für die Architektenschaft bietet das „Miteinander Bauen und Wohnen“ mit seinen engagierten Bauherren neue Aufgaben. Gefragt sind Nutzungsmischungen aus Gewerbe, Arbeiten und Wohnen oder differenzierte Wohnungstypen für unterschiedliche soziale Gruppen unter einem Dach. Die Erfahrungsberichte zu gelungenen Projekten, die auf der Tagung vorgestellt werden, werden neue Impulse geben für viele weitere wegweisende Wohnprojekte in Nordrhein-Westfalen. Weitere Details zur Veranstaltung des MBV NRW und der Architektenkammer NRW am 14. Mai in Oberhausen erhalten Sie hier.

Internationale Konferenz: Leeres Land und bunte Stadt? Räumliche Differenzierung im Zeichen des demographischen Wandels
Der demographische Wandel und seine komplexen Auswirkungen werden bereits seit einigen Jahren als Herausforderung der Stadt- und Regionalforschung bearbeitet. Schrumpfung, Alterung und Heterogenisierung der Bevölkerung folgen keinem einheitlichen räumlichen Verbreitungsmuster mehr. Soziale und räumliche Ungleichheiten sind dabei nicht als Abweichungen vom Normalfall, sondern als Ergebnisse aktueller demographischer Veränderungen und als zentrale Elemente der Raumentwicklung zu begreifen. Die internationale Konferenz am 7. und 8. Mai in Berlin präsentiert den aktuellen Stand der theoretischen und empirischen Forschung im Spannungsfeld von demographischem Wandel und Raumentwicklung in Europa. Weitere Details zur Veranstaltung – ausgerichtet vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung – finden Sie hier.

Baukultur Salon: Linz 2009 Kulturhauptstadt – Bauaufgabe oder Aufruf an die Zivilgesellschaft?
Der Baukultur Salon geht in die dritte Saison mit dem Anspruch, die Europäische Kulturhauptstadt RUHR.2010 auch im finalen Planungsjahr zu begleiten und zu inspirieren. Die bislang geführten Diskussionen rückten zwei Fragen immer wieder in den Mittelpunkt: „Welche Projekte haben nachhaltige Wirkung auf die Stadtentwicklung gehabt?“ oder „Warum sind einige Vorhaben gescheitert und andere nicht?“ Als erste Gäste für die Saison 2009 begrüßt der Baukultur Salon die österreichischen Nachbarn aus der Europäischen Kulturhauptstadt Linz 2009. Weitere Details zur Veranstaltung am 7. Mai im stadtbauraum Gelsenkirchen finden Sie hier.

39. Interkommunaler Erfahrungsaustausch zur Stadterneuerung und Sozialplanung

Die Veranstaltungsserie des "Interkommunalen Erfahrungsaustausches zur Stadterneuerung und Sozialplanung" wurde im Frühjahr 1973 als Reaktion auf die drängenden kommunalen Herausforderungen ins Leben gerufen. Der Erfahrungsaustausch steht allen Interessierten offen. Der kommende 39. Erfahrungsaustausch findet vom 6.–8. Mai 2009 in der Universitäts- und Hansestadt Greifswald statt. In seinem Rahmen werden vor Ort erfolgreiche städtebauliche Beispiele, aber auch Problemlagen und mögliche Lösungsstrategien in den Handlungsfeldern Stadtentwicklung, Sanierung und Stadtumbau vor dem Hintergrund verschiedener Förderprogramme präsentiert und erörtert. Auch der Einsatz des Kerninstrumentes „Städtebauliches Entwicklungskonzept“ und seine Fortschreibungen soll thematisiert werden. Weitere Details zur Veranstaltung des Difu erhalten Sie hier.

Fachtagung: Energiewende einleiten! Klimaschutz und Energieeffizienz in Architektur, Städtebau und Raumplanung

Klimaschutz und Energieeffizienz gewinnen in Städten und Gemeinden zunehmend an Aufmerksamkeit - aber auch an politische Brisanz. Die Bundesregierung hat mit dem integrierten Energie- und Klimaprogramm ein ambitioniertes Maßnahmenpaket initiiert. Die Steigerung der Energieeffizienz und der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien sind richtige Antworten, um sowohl die Abhängigkeit von fossilen Energiequellen als auch die Emissionen von Treibhausgasen zu reduzieren. Städte spielen als Brennpunkte politischer, wirtschaftlicher, kultureller und sozialer Kräfte eine zentrale Rolle im Kampf gegen den Klimawandel. Auf dieser Fachtagung des Isw am 5. Mai in München sprechen Experten über ihre Erfahrungen in den angeschnittenen Themenkomplexen. Weitere Informationen zur Fachtagung finden Sie hier.

Jubiläumskongress: 10 Jahre Soziale Stadt

Zehn Jahre Städtebauförderungsprogramm "Soziale Stadt" gibt den Anlass, in einer Jubiläumsveranstaltung Zwischenbilanz zu ziehen. Soziale Stadt steht dabei für integrierte und kooperative Stadtteilentwicklung, für gesellschaftliche Teilhabe und sozialen Zusammenhalt. Es geht um die zukunftsfähige Entwicklung benachteiligter Stadtquartiere. Gemeinsam mit Programmverantwortlichen aus Bund, Ländern und Kommunen, mit Partnern aus Politik und Gesellschaft und Akteuren vor Ort sollen Erfahrungen aus der Programmumsetzung vorgestellt und weiterer Handlungsbedarf aufgezeigt werden. Am Beispiel ausgewählter Projekte aus unterschiedlichen Handlungsfeldern werden Erfahrungen und Ergebnisse des Zusammenspiels städtebaulicher Investitionen und sozial-integrativer Maßnahmen in den Programmgebieten präsentiert. Weitere Details zur Veranstaltung des BMVBS am 5. Mai in Berlin finden Sie hier.

Kolloquium: Urbane Identität: Die Rolle von Image und Identität im europäischen Städtebau

Das Städtebauliche Kolloquium der Universität Dortmund beschäftigt sich mit dem Zusammenhang von baulich-räumlichen Gestaltungen urbaner Orte und der Herausbildung von Identität. Angesichts der zunehmenden Ähnlichkeit der Städte kommt es neuerdings in vielen Kommunen wieder zu einer Betonung der einzigartigen Merkmale der Stadt, die auch auf der baulichen Ebene repräsentiert werden soll. Im Kolloquium soll diese neue Rolle von Image und Identität im europäischen Städtebau behandelt werden, indem die unterschiedlichen Ansätze dargestellt werden. Das Kolloquium am 5. Mai beschäftigt sich mit den identitätsprägenden Symbole, die für die Wahrnehmung einer Stadt oder Region eine große Rolle spielen. In den Zentren wird das historische Erbe gepflegt und bei neuen Siedlungen werden moderne Akzente gesetzt. Diese sollten eng mit den Spezifika des Ortes verknüpft sein, wenn es sich um mehr als reine Werbung handeln soll. Weitere Details zur Veranstaltung des Fachgebietes Städtebau und Bauleitplanung erhalten Sie hier.

Seminar: PPP-Infrastrukturprojekte – Chancen und Risiken im Vergleich

Public Private Partnerships sind heute weit verbreitet, vor allem in der Form öffentlich-privater Zusammenarbeit im Rahmen städtebaulicher Verträge und bei sogenannten institutionellen oder organisatorischen PPP zur dauerhaften Wahrnehmung von Aufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge. Relativ neu sind die so genannten projektbezogenen PPP oder PPP-Infrastrukturprojekte. Dabei werden vertragliche Vereinbarungen zur Übernahme von Planung, Bau/Sanierung, Betrieb und Finanzierung durch Private getroffen, die sich auf den gesamten Lebenszyklus von Infrastruktureinrichtungen [z.B. Schulen] beziehen. Diese Form von PPP-Projekten wird auf bundes- und teilweise landespolitischer Ebene stark befördert. Auf kommunaler Ebene bestehen aber durchaus auch Vorbehalte. Nachdem dort inzwischen ca. 80 Projekte in der Umsetzung sind, gilt es, kritisch Bilanz aus den bisherigen Erfahrungen zu ziehen und mögliche Perspektiven zu diskutieren. Weitere Details zur Veranstaltung des Difu am 4. und 5. Mai in Berlin finden Sie hier.

Forschungskonferenz: Urbane Mobilität
Noch nie waren die Ansprüche an die Stadt als Lebens-, Wirtschafts-, Kultur-, Bildungs-, Freizeit- und Verkehrsraum so hoch wie heute. Der Sicherung von Mobilität kommt dabei eine entscheidende Rolle zu. Ein gut abgestimmtes kommunales bzw. regionales Verkehrssystem ist Voraussetzung für Teilhabemöglichkeiten aller Menschen am gesellschaftlichen Leben, aber auch für wirtschaftliche Entwicklung und Erfolg nicht nur in der Stadt, sondern auch im Umland. Mit seiner Forschungskonferenz möchte das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung im Kontext der Leipzig Charta Problemlösungsansätze rund um die "urbane Mobilität" vorstellen und diskutieren. Weitere Informationen zur Konferenz, die in Kooperation mit dem TÜV Rheinland am 4. und 5. Mai in Berlin stattfindet, finden Sie hier.