Veranstaltungen    Mai 11 Abstandshalter

Die Städte, die Bürger und ihre Lenker. Neue Nachhaltigkeit und Demokratie in der Stadtentwicklung
Nicht erst seit der Diskussion um Stuttgart 21 stehen große Infrastrukturprojekte und die Beteiligung der Bürger bei Entscheidungen zur Stadtentwicklung im gesellschaftlichen Scheinwerferlicht. Der Deutsche Verein für Stadtentwicklung und Handel e.V. urbanicom beschäftigt sich im Rahmen seiner 34. Studientagung mit dem Thema integrativer Stadtentwicklung und diskutiert, wie die Bürger sinnvoll und zielorientiert ihre Städte mitbestimmen und mitgestalten können. Genauere Informationen und die Anmeldebedingungen zu dieser Veranstaltung, die vom 29. bis zum 31. Mai 2011 in Wiesbaden stattfindet, finden Sie hier.

Transferwerkstatt Stadtumbau West in Hamburg

Zum Thema „Stadtumbau von Innenstädten und Ortskernen“ veranstaltet die Bundestransferstelle Stadtumbau West am 25. Mai 2011 einen Workshop in Hamburg. Vor dem Hintergrund von Funktionsverlusten und Nachfrageschwächen der Innenstädte sollen im Rahmen der Veranstaltung zwei zentrale Fragen im Mittelpunkt stehen: Wie kann eine Neupositionierung der Innenstadt erreicht werden? Und: Wie kann auf Leerstände reagiert werden? Aufgrund der unterschiedlichen Rahmenbedingungen von Groß-, Mittel- und Kleinstädten sind auch unterschiedliche Strategien nötig, die von Referenten aus verschiedenen Stadttypen in Form von Kurzreferaten vorgestellt werden. Im Anschluss an die Referate hat das Publikum die Möglichkeit, in einem workshopähnlichen Rahmen Fragen zu stellen und eigene Aspekte einzubringen. Genaue Angaben zu Termin, Ort und Anmeldebedingungen zu dieser Veranstaltung können Sie hier abrufen.

Kongress „Belebung der Innenstädte – Quartierserneuerung durch private Initativen“

Das Land Niedersachsen fördert seit dem Jahr 2007 mit der „Quartiersinitiative Niedersachsen“, kurz: QiN, die Belebung der Innenstädte. QiN hat zum Ziel, den Abwärtstrend und die Verödung in innerstädtischen Lagen zu stoppen und geht der Frage nach, welche Strategien zur Erhaltung und Weiterentwicklung der Quartiere sich für die Zukunft entwickeln lassen. Auf diese Frage haben 68 Modellvorhaben Antworten gefunden. Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration lädt nun zu einem Kongress ein, der am Montag, den 2. Mai 2011 in Hannover stattfindet und eine Vielzahl der im Rahmen dieser Politik entwickelten Strategien, Instrumente und Projekte präsentiert. Im Mittelpunkt des Kongresses stehen Erfahrungsberichte aus den QiN-Quartieren. In den Podien „Handels- und Dienstleistungszentren“, „Öffentlicher und privater Raum“ sowie „Kooperative Stadtentwicklung“ werden Leitgedanken und Ergebnisse der Modellförderung in der Diskussion mit kommunalen und privaten Akteuren der QiN-Projekte vorgestellt und von Fachexperten in ihrer Bedeutung für Innenstadt-Quartiere bewertet. Nähere Informationen zu diesem Kongress und zur Anmeldung haben wir hier zum Download bereitgestellt.

Städtebauliches Kolloquium – Mosaik RUHR

Das diesjährige Städtebauliche Kolloquium im Sommersemester der Fakultät Raumplanung an der TU Dortmund, des Instituts für Landes- und Stadtentwicklungsforschung und der Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung e.V. beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Facetten der Ruhrregion. Unter dem Titel „Mosaik RUHR“ soll die Entwicklung eines der größten europäischen Ballungsräume und seiner heutigen Situation betrachtet werden. Dabei werden die Einzelaspekte des Strukturwandels in städtebaulicher, ökonomischer, ökologischer, sozialer und kultureller Hinsicht untersucht. Neben dem Werdegang und den jüngsten Entwicklungen im Ruhrgebiet sollen aber vor allem auch die Zukunft der Region und ihre spezifischen Vor- und Nachteile im Hinblick auf kommende Herausforderungen Inhalt des Kolloquiums sein. Die Auftaktveranstaltung findet am 3. Mai 2011 unter dem Thema „Kulturelle Vielfalt“ statt und wird am 7. Juni [Urbane Eigenarten] und am 5. Juli unter dem Motto „Quo Vadis RUHR?“ fortgeführt. Der Veranstaltungsflyer mit weiteren Informationen zu Inhalten und Referenten steht hier zum Download bereit.