Veranstaltungen    März 09 Abstandshalter

Workshop: Ausarbeitung städtebaulicher Verträge – Teil 2: Schwerpunkt Städtebauliche Qualitätssicherung
Städtebauliche Verträge nach § 11 BauGB sind in den letzten Jahren zu wichtigen Instrumenten der kommunalen Bauleitplanung geworden und bieten gute Möglichkeiten der Zusammenarbeit von öffentlicher Hand, Investor und Projektentwickler im Sinne eines kooperativen Planungsverständnisses. Mit der Festlegung der Verpflichtungen beider Seiten berührt die Vertragsgestaltung immer auch die Spielräume der städtebaulichen Qualitätssicherung. Daher ist es für Architekten und Planer unverzichtbar, die Grundsätze des städtebaulichen Entwurfs in dem Vertragswerk abzusichern. Dies kann über textliche Formulierungen wie auch über Plandarstellungen und Visualisierungen erfolgen, die dem Vertragstext beigegeben werden. Weitere Details zum Workshop des ISW in Kooperation mit der Bayerischen Architektenkammer am 26. März in München erhalten Sie hier.

Stadtplanung in der Bundesrepublik – Quo vadis? Zwischen Großprojekten, strategischen Konzepten und Klimaschutz

Die Anforderungen an die Planungspraxis in den Kommunen ändern sich kontinuierlich und dies in einer immer größeren Geschwindigkeit. Flexible kommunale Strategien, veränderte Kompetenzen sowie neue Organisationsformen in Städten, Gemeinden und Regionen führen zu Neujustierungen in Politik und Verwaltung. Notwendig werden Anpassungsstrategien auf der einen Seite und neue Aufgabenfelder, Strategieentwicklung und auch Visionen auf der anderen Seite. Stadt als attraktiver Ort gewinnt zugleich Anziehungskraft. Stadt zu planen und zu entwickeln bei sich stark ausdifferenzierenden Rahmenbedingungen, erfordert neue Ansätze und Ideen bei gleichzeitig geringer werdenden Gestaltungsspielräumen. In der Veranstaltung des Difu vom 23. – 25. März in Berlin soll eine aktuelle Standortbestimmung der Planungslandschaft vorgenommen und mit VertreterInnen aus Wissenschaft und Praxis sowie den relevanten Akteuren der Stadtplanungslandschaft diskutiert werden. Weitere Details erhalten Sie hier.

Seminar: „Quartiere entwickeln!“ – Vom Stadtteil mit besonderem Entwicklungsbedarf zum funktionierenden Stadtquartier: Strategien und Instrumente
Es gibt sie in fast jeder Stadt, die „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf“, genauso wie die entsprechenden Förderprogramme und Maßnahmen, die diesen Quartieren wieder auf die Beine helfen sollen. Inzwischen liegen umfangreiche Erfahrungen aus vielen Städten vor; trotzdem macht sich vielerorts das Gefühl breit, dass mit den gängigen Instrumenten nicht mehr viel zu bewegen ist. Aber es gibt auch positive Beispiele und gelungene Ansätze zur Stabilisierung der problematischen Stadtquartiere mit Maßnahmen, die tatsächlich einen Umschwung bewirken und dem drohenden Funktionsverlusten der oft innerstädtischen Quartiere entgegenwirken. Und es zeigt sich, dass dies insbesondere dort gut funktioniert, wo die Bewohner des Viertels nicht nur „mitgenommen“, sondern zum Akteur ihrer eigenen Interessen werden. Weitere Details zur Veranstaltung des vhw Nordrhein-Westfalen am 19. März in Dortmund finden Sie hier.

Bochumer Stadtgespräche: Stadtumbau West in Bochum

Die Bochumer Stadtgespräche haben sich über die Jahre als feste Institution in Bochum etabliert. Das Thema der Gespräche am 18. März im Museum Bochum beschäftigt sich intensiv mit dem Stadtumbau in den zwei Quartieren Westend und Hustadt. Die Innovationsagentur Stadtumbau NRW wird als Einführung in die Thematik das Programm Stadtumbau West mit Blick auf die Aktivitäten in Bochum reflektieren. Die Besucher der Veranstaltung haben zusätzlich die Möglichkeit, sich in zwei gebietsbezogenen Vorträgen konkret und detailliert über die bisher umgesetzten Projekte zu informieren sowie aktiv mitzudiskutieren. Weitere Details zum Programm der Stadtgespräche in Bochum finden Sie hier, das Poster zur Veranstaltung können Sie zusätzlich hier herunterladen.

Tagung: Mobilisierung von Baulücken- und Leerstandspotenzialen
Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass Baulücken und Leerstände in den kommenden Jahren aufgrund des demographischen Wandels und rasanter gesellschaftlicher Veränderungen zu einem drängenden Thema vor allem in den ländlichen Räumen außerhalb der Ballungsräume werden. In einer Vielzahl betroffener Kommunen treten bereits erste stadt- bzw. ortsteilbezogene Funktionsschwächen auf. Aus diesem Grund erfordert eine nachhaltige Innenentwicklung Konzepte für die Mobilisierung von Baulücken und Leerstand mit dem Ziel, die Gebietsattraktivität und –funktionen zu erhalten und soweit erforderlich möglichst wiederherzustellen oder Funktionsräume anzupassen. In Form von Impulsreferaten werden zunächst Lösungskonzepte, Handlungsansätze und Strategien von Experten aus der Praxis vorgestellt. Hieran schließt sich eine Podiumsdiskussion mit den Referenten an, die dem Erfahrungsaustausch mit den Teilnehmern dienen soll. Weitere Informationen zur Tagung der TU Kaiserslautern am 17. März erhalten Sie hier.

Forum: Gemeinsam statt einsam – Zukunftsforum „Wohnen im Alter“
Eine zukunftsorientierte Aufgabe der kommunalen und regionalen Entwicklung ist die Gestaltung
des demographischen Wandels. Im Hinblick auf das Wohnen im Alter wird deutlich, dass hier erheblicher Handlungsbedarf besteht. Es ist zu erwarten, dass der Bedarf an alternativen Wohnangeboten für ältere Menschen steigen wird. Das Zukunftsforum „Wohnen im Alter“ richtet sich an Akteure aus Politik und Verwaltung, Altenhilfe und Immobilienwirtschaft sowie interessierte Bürger. Die Veranstaltung am 16. und 17. März in Bad Honnef bietet einen offenen Rahmen, sich mit den Fragestellungen rund um das Thema „Wohnen im Alter“ zu befassen und Perspektiven für das eigene Handlungsfeld zu erschließen. Anhand von Best Practice Beispielen wird zusätzlich eine breite Palette von Wohnmöglichkeiten vorgestellt. Weitere Informationen zur Veranstaltung des katholisch-sozialen Instituts finden Sie hier.

Auftaktkongress zum ESF-Bundesprogramm „Soziale Stadt – Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier [BIWAQ]

Mit dem Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ werden seit 1999 Quartiere in Deutschland stabilisiert und aufgewertet, in denen sich bauliche, wirtschaftliche und soziale Problemlagen konzentrieren. Ende 2006 wurde mit dem ergänzenden ESF-Sonderprogramm „Beschäftigung, Bildung und Teilhabe vor Ort“ der integrierte, Ressourcen bündelnde Ansatz des bewährten Programms weiterentwickelt und um arbeits- und beschäftigungspolitische Aspekte erweitert. Mit Blick auf die Erfolge des Sonderprogramms wurde 2008 das ESF-Bundesprogramm „Soziale Stadt – Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier [BIWAQ]“ – mit längerem Förderzeitraum und höherem Fördermitteleinsatz – ins Leben gerufen. Es wird vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Bundes umgesetzt. Weitere Informationen zur Veranstaltung des BMVBS am 16. März in Berlin finden Sie hier.

Internationale Kulturwochen Bochum Westend: „Das Westend – Heimat von Kulturen“
Das Westend bildet die [Wahl-]Heimat für viele Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen. Sie alle vereint der gemeinsame Wohn- und Lebensraum in diesem Teil der Stadt. Um diese Gemeinsamkeit mit allen Facetten künstlerisch Ausdruck zu verleihen, finden im Zeitraum von März bis Juni 2009 unterschiedlichen Integrationsprojekte statt. Die entsprechende Auftaktveranstaltung wird am 13. März in Bochum stattfinden und von der Oberbürgermeisterin als erste Kulturwoche im Westend eröffnet. Im Rahmen des Auftaktprogramms präsentieren sich auch schon erste umgesetzte Projekte. Weitere Details zum Stadtumbau im Bochumer Westend und zur Veranstaltung finden Sie hier.

Werkstatt-Tagung: Kompetenzen! Visionen finden, Wandel gestalten, Veränderungen bewältigen
Um Visionen zu finden, den anstehenden Wandel zu gestalten und mögliche Konflikte zu lösen, bedarf es neuer Herangehensweisen und zusätzlicher Kompetenzen. Diese Werkstatt-Tagung möchte auf spezifische Fragen Antworten finden, die sich mit Fähigkeiten, Fertigkeiten und Zuständigkeiten für diese Aufgaben auseinandersetzen. Der Verbund für prozedurale Praxis in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft [Procedere] aus Hannover lädt Praktiker und Theoretiker kooperativer Verfahren ein, um auf der Tagung Lernprogramme und Profilierungsstrategien zur Entwicklung prozeduraler Kompetenzen zu entwerfen. Weitere Informationen zur Veranstaltung der Evangelischen Akademie Loccum am 13. – 15. März in Rehburg-Loccum erhalten Sie hier.

Ausstellung: Neue Stadt Wulfen wird im MBV in Düsseldorf ausgestellt
Die umfassende Ausstellung zum Stadtteil Wulfen-Barkenberg im Gemeinschaftshaus Wulfen fand im November 2008 außerordentlich gute Resonanz. Sowohl Barkenberger Bürger als auch auswärtige Gäste zeigten großes Interesse an der Entwicklung der Neuen Stadt Wulfen. Im Dezember 2008 wurde sie daher zusätzlich im Dorstener Rathaus präsentiert. Vom 12. März bis zum 24. April 2009 ist die Ausstellung nun im Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein Westfalen in Düsseldorf zu sehen. Das Ministerium ist als Fördermittelgeber für das Programm Stadtumbau West ein wesentlicher Partner in Barkenberg. Weitere Details zur Ausstellung im MBV finden Sie hier.

Fachtagung: Flächenmanagement in Nordrhein-Westfalen: Erfahrungen und Perspektiven
Entsprechend den vielfältigen bodenpolitischen Herausforderungen, mit denen sich Städte und Gemeinden konfrontiert sehen, reicht das Arbeitsspektrum der derzeit knapp fünfzig im Forum zusammengeschlossenen Akteure weit über Strategien zur bedarfsgerechten Baulandausweisung hinaus. Der Umgang mit innerstädtischen Brachflächen, die Zusammenarbeit mit Privaten im Rahmen des Stadtumbaus wie auch rechtliche Entwicklungen sind nur einige der Themen, mit denen sich das Forum praxisnah auseinandersetzt. Die vierte öffentliche Tagung des Forums am 12. März in Essen bietet der interessierten Fachwelt erneut Einblick in die Forumsarbeit zum Flächenmanagement. Neben den Fragen zum aktuellen Stand des Flächenmanagements sollen darüber hinaus Entwicklungstrends, zukünftige Herausforderungen und flächenpolitische Ansätze einen Schwerpunkt der Veranstaltung bilden. Weitere Details erhalten Sie hier.

Workshop: Ausarbeitung städtebaulicher Verträge – Teil 1: Schwerpunkt Bebauungspläne
Städtebauliche Verträge sind unverzichtbare Instrumente der kommunalen Bauleitplanung. Sie bieten sehr gute Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Investoren im Sinne eines kooperativen Planungsverständnisses. Ziel dieses Workshops am 11. und 12. März 2009 ist es aufzuzeigen, wie ein städtebaulicher Vertrag zur Vorhabengenehmigung effizient und interessengerecht erarbeitet werden kann. Dabei zielt der Workshop nicht auf die juristische Ebene, die nach wie vor den Fachanwälten überlassen bleibt, sondern auf die planerische. Neben Hinweisen auf Möglichkeiten und Grenzen der städtebaulichen Verträge sowie über Grundlagen der Vertragsgestaltung stehen vor allem praktische Übungsaufgaben im Mittelpunkt. Die aktuelle Rechtslage im Vergaberecht und ihre Bedeutung für die kommunale Auftragsvergabe wird ausführlich anhand von Beispielen dargestellt. Weitere Details zum Workshop des ISW in Kooperation mit der Bayerischen Architektenkammer und dem BFW-Bayern e.V. erhalten Sie hier.

Kongressmesse: Demographischer Wandel: Soziale Infrastruktur im ländlichen Raum
Im Rahmen der diesjährigen CEBIT in Hannover wird auch das Thema „öffentliche Infrastruktur“ ausführlich behandelt und diskutiert. Unter dem Obertitel „Kongressmesse für öffentliche Infrastrukturprojekte“ finden sich zahlreiche Themen, die für die Stadtentwicklung von Interesse sind. Ein interessanter Schwerpunkt wird am 7. März das Thema Demographischer Wandel: Soziale Infrastruktur im ländlichen Raum sein. Unter anderem werden hierbei Vorträge zu bürgerschaftlichem Engagement oder auch der flächendeckenden Versorgung mit medizinischer Infrastruktur zu hören sein. Weitere Details zum Programm finden Sie hier.

Seminar: Stadtpolitik als Managementaufgabe? Strategien für die „Aufgabenflut“ in der Kommune

Immer öfter wird gefordert, die Stadtpolitik als professionelle Managementaufgabe zu sehen, die künftige Risikofelder identifiziert und effizient gegen unerwünschte Entwicklungen steuert. Der Umgang mit beschränkten finanziellen Mitteln, die Förderung der lokalen Wirtschaft, der starke Wettbewerb um Kaufkraft sowie die Privatisierung von kommunalen Leistungen sind alles aktuelle Herausforderungen, die erfolgreiche Lösungsstrategien benötigen. Hinzu kommt, dass sich viele Kommunen in einem demographisch stagnierenden bzw. schrumpfenden Umfeld bewegen. Mögliche neue Lösungswege, die erweiterten Aufgaben der Politik sowie viele andere Aspekte sollen zusammen mit kompetenten Experten im Rahmen des Seminars in Gummersbach diskutiert und bearbeitet werden. Weitere Informationen zur Veranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung am 06.03.2009 erfahren Sie hier.

Seminar: Energieeffiziente Stadtplanung
Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um Energiepreissteigerungen, Versorgungssicherheit und Klimawandel hat Energieeffizienz einen immer größeren Stellenwert in der Stadtplanung und Stadtentwicklung der Kommunen. Umso wichtiger ist die Kenntnis und rechtssichere Anwendung der zu Gebote stehenden planerischen und vertraglichen Instrumente. Das Seminar stellt neueste Möglichkeiten zur Gewinnung und Speicherung regenerativer Energien vor sowie modernste Methoden der sparsamen Energieversorgung für Gebäude. Es soll ein Überblick über die Chancen und Risiken der planungsrechtlichen Steuerung energie- und klimawirksamer Maßnahmen und des
Einsatzes von Städtebaulichen Verträgen gegeben werden. Weitere Details zur Veranstaltung des vhw am 3. März 2009 in Filderstadt-Bernhausen und zu weiteren Schwerpunkten im Programm finden Sie hier.

Buchpräsentation: IBA Emscher Park – Die Projekte 10 Jahre danach
„Die IBA Emscher Park, mitten in Deutschlands größter Industrieregion, war der auf zehn Jahre bemessene Versuch, eine prägnante, von der Industriegeschichte nachhaltig gezeichnete und verwundete Region zu verändern, und ihr eine neue Zukunft zu eröffnen.“ Das Buch „IBA Emscher Park – Die Projekte 10 Jahre danach“ dokumentiert die Projekte der IBA und stellt ihre Weiterentwicklung seit 1999 sowie ihren aktuellen Entwicklungsstand anhand von Bildern, Karten und Texten dar. Die Veranstaltung am 3. März 2009 im stadtbauraum Gelsenkirchen möchte die IBA Emscher Park aufgrund der Vorstellung der Veröffentlichung noch einmal reflektieren. Die dazu eingeladenen Gäste – unter anderem Karl Jasper vom MBV NRW und Dr. Christoph Zöpel – werden die Entwicklungen der Projekte der IBA skizzieren und zur Diskussion stellen. Weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie hier.

Seminar: Monitoring und Evaluation von kommunalen Integrationsmaßnahmen
Zum Nationalen Integrationsplan wird bereits Bilanz gezogen. Dabei wird erneut deutlich, dass es im Zuwanderungsland Deutschland noch immer Bedarf an Angeboten gibt, die das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund verbessern. Zu einer nachhaltigen Integrationspolitik gibt es daher auch weiterhin keine Alternative. Bei der Umsetzung des breiten Spektrums von Integrationsmaßnahmen sind die Kommunen besonders gefordert. Dabei geht es längst nicht mehr nur um Zuwanderer und ethnische Minderheiten, sondern auch um die Zukunft der Städte und Gemeinden als Ganzes. Erfolgreiche Integrationspolitik ist daher zu einem wichtigen Standortfaktor geworden. Für die Erfolgskontrolle ist ein Monitoring der eingeleiteten Maßnahmen unverzichtbar. So kann nicht nur aufgezeigt werden, ob die gewünschten Wirkungen auch tatsächlich erzielt worden sind, sondern auch, in welchen Bereichen noch Handlungsbedarf besteht und wie effektiv die bisherigen Maßnahmen waren. Weitere Details zur Veranstaltung des Difu am 2. Und 3. März in Berlin finden Sie hier.