Veranstaltungen    November 08 Abstandshalter

Ausstellungseröffnung „Neue Mitte für den Honsberg“
Die ersten Ergebnisse des spannenden Prozesses am Remscheider Honsberg werden nun der Öffentlichkeit vorgestellt. Vorangegangen war ein von der Innovationsagentur Stadtumbau betreuter Prozess, um gemeinsam mit den wichtigen Akteuren des Stadtteils eine neue Mitte für den Honsberg zu planen. Wichtig war allen Beteiligten, dass ein neuartiges Gemeindezentrum als ein wesentliches Merkmal für diese neue Mitte stehen sollte. Alle Glaubensgemeinschaften, die Stadt und die sozialen Träger des Stadtteils haben daraufhin die genaue Ausgestaltung dieses Gemeindezentrums gemeinsam erarbeitet. Die Ergebnisse der Kooperation bildeten die Grundlage für eine städtebauliche Planungswerkstatt, die sich großen Andrangs erfreute. Aufgrund der beeindruckenden Planungsergebnisse hat sich die Stadt Remscheid entschieden, die einzelnen Entwürfe allen Interessierten im Rahmen einer Ausstellung zugänglich zu machen. Am 3. November findet die Eröffnung der Ausstellung durch die Bürgermeisterin Beate Wilding im Foyer des Dienstleistungszentrums in Remscheid statt. Danach haben Sie die Möglichkeit, sich die spannenden Entwürfe noch bis zum 28.11. anzuschauen. Weitere Details zur Ausstellungseröffnung erhalten Sie hier.


Tagung: Wohnen im Alter
Die Tagung „Wohnen im Alter“ möchte untersuchen, was an den aktuell diskutierten Wohntrends eigentlich dran ist und wie die Wohnwünsche der so genannten „Bestager“ aussehen. Zusätzlich wird der Frage nachgegangen, wie sich diese technisch und wirtschaftlich realisieren lassen. Im Bereich der Politik soll untersucht werden, ob die notwendigen Weichen für eine lebenswerte Zukunft im Alter gestellt wurden. Die Veranstaltung lädt dazu ein, mit namhaften Experten aktuelle Fragestellungen rund um das Thema „Wohnen im Alter“ kompakt und fundiert zu diskutieren. Die Tagung soll dabei den Erfahrungsaustausch fördern und die Gelegenheit bieten, das Thema auf der Abendveranstaltung auch im politischen Kontext zu diskutieren. Weitere Details zur Tagung der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V. in Kooperation mit dem Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V. am 26. und 27. November in Berlin erhalten Sie hier.


Veranstaltung: Aktuelle Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zum Städtebaurecht – Neue und richtungsweisende Entscheidungen des 4. Senats aus erster Hand
Das geltende Bau- und Planungsrecht stellt den Städten und Gemeinden ein praktikables Instrumentarium zur Verfügung, um einen den örtlichen Gegebenheiten entsprechenden Städtebau betreiben zu können. Allerdings unterliegen die städtebaulichen Aufgabenstellungen und die planungsrechtlichen Grundlagen einem fortwährenden Wandel. Hiervon zeugen nicht zuletzt die in recht kurzen zeitlichen Abständen erfolgenden Novellen des Baugesetzbuchs, die ihrerseits neue Fragen aufwerfen. Diese das Planungsrecht kennzeichnende Dynamik führt nicht selten zu Unsicherheiten bei der Rechtsanwendung. Von entscheidender Bedeutung für die städtebaulich relevante Planungs-, Genehmigungs- und Beratungspraxis ist die Rechtsprechung des 4. Senats des Bundesverwaltungsgerichts. Diese hat durch mehrere Entscheidungen im letzten Jahr Marksteine mit erheblichen praktischen Auswirkungen gesetzt. Mit der Veranstaltung zur höchstrichterlichen Rechtsprechung erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich frühzeitig aus erster Hand über die wichtigsten aktuellen Entscheidungen zu informieren und diese mit den anwesenden Richtern des 4. Senats zu erörtern. Weitere Informationen über diese Veranstaltung, die am 26. November 2008 in Bonn stattfindet, erhalten Sie hier.


Städtebauliches Kolloquium: City Branding – Imagestrategien in der Planung
Das städtebauliche Kolloquium, das vom Fachgebiet Städtebau, Stadtgestaltung und Bauleitplanung in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Dortmund und dem ILS veranstaltet wird, setzt sich in diesem Wintersemester mit dem Thema „Images und Branding-Strategien“ auseinander. Städte sind heute bemüht, ihre Attraktivität und ihr Image für Touristen, Dienstleistungsunternehmen, deren Beschäftigte und Bewohner zu verbessern. Zur Kommunikation solcher Images sind Brandingstrategien von enormer Wichtigkeit. Der Vortrag am 25.11. in Dortmund fokussiert das Thema „Regionale Images im Wandel“. Prof. Dr. Alain Thierstin und Dr. Achim Prossek werden zu diesem Themenfeld das Thema Image und Region vertiefen. Weitere Details zum Kolloquium erhalten Sie hier.


Fachkongress und Ideenforum: Familie kommt an. In Nordrhein-Westfalen. Chancen für Familien – Zukunft für Kommunen
Mit einem bundesweit einzigartigen, breiten Bündnis aus Politik, Kommunen, Wirtschaft und Verbänden will Nordrhein-Westfalen für mehr Familienfreundlichkeit und Familiengerechtigkeit sorgen. Gemeinsam mit seinen Bündnispartnern hat das Familienministerium auf Landesebene Leitlinien für familiengerechte Kommunen abgestimmt, die nun vom Kabinett beschlossen wurden. Das Memorandum betont die Bedeutung der Familien für die Gesellschaft und die Notwendigkeit, für Familien in jeder Lebensphase eine passgenaue Politik zu planen, deren Ergebnisse in der Praxis auch ankommen. Das Memorandum soll am 24. November 2008 im Rahmen des Fachkongresses mit Ideenforum „Familie kommt an. In Nordrhein-Westfalen. Chancen für Familien – Zukunft für Kommunen“ in der Messe Essen von allen Bündnispartnern vorgestellt, diskutiert und unterzeichnet werden. Zu den Bündnispartnern zählen die Kommunalen Spitzenverbände, die Freie Wohlfahrtspflege, Dachorganisationen der Wirtschaft, der DGB, Familienverbände, Familienselbsthilfeorganisationen, das Elternnetzwerk NRW, der LandesSportBund, die Bertelsmann-Stiftung und das Servicebüro Lokale Bündnisse für Familie. Mehr zur Veranstaltung und zur Initiative gibt es hier.


Vorankündigung: vhw-Herbsttagung – Engagement und die Rolle der Kommunen. Ermöglichen und fördern, aber wie? Erfahrungen und Folgerungen
Das lokale Engagement der Bürgerinnen und Bürger in der Quartiersentwicklung ist ein zentrales Element. Daneben gibt es aber nach wie vor viele unbeantwortete Fragen für die Kommunen. Die Tagung soll aus diesem Grunde unter anderem der Fragestellung nachgehen, wie dieses Engagement überhaupt genau entsteht, und wie die Kommune eventuell fördernd eingreifen kann. Darüber hinaus sollen Erfahrungen ausgetauscht werden, die sich mit dieser Thematik beschäftigen. Die Herbsttagung wird diesen Fragestellungen in Form einer Werkstattveranstaltung nachgehen. Weitere Details zur Veranstaltung am 21. November in Hannover werden noch zeitnah zur Verfügung gestellt. Erste Details zur Tagung, die in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Planungstheorie und Stadtentwicklung der RWTH Aachen stattfinden wird, bekommen Sie in Kürze hier.


AK Stadtzukünfte und SURF: Wohnungsmarkt und Wohnquartiere im Umbruch – Stadtumbau West in NRW“
Am ersten Veranstaltungstag werden verschiedene Referenten in Bochum über den Stadtumbau West in NRW allgemein berichten. Ergänzt wird dieser Bericht durch Ausführungen zu aktuellen Projekten der öffentlichen Hand sowie der privaten Wirtschaft, aber auch durch Erfahrungen aus dem benachbarten Ausland. Vorab besteht die Möglichkeit, aktuelle Stadtumbauprojekte in Bochum zu besichtigen. Am zweiten Tag wird die Tagung in Wulfen-Barkenberg fortgeführt, wo sie als Fachforum in die von den Bewohnern erarbeitete Ausstellung zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Stadtteils Barkenberg eingegliedert ist. Die Restrukturierung von Teilen dieser Großsiedlung mit heute ca. 10.000 Einwohnern erfolgt derzeit im Rahmen des Programms Stadtumbau West und soll 2010 abgeschlossen sein. Das 26. Treffen des AK Stadtzukünfte der Deutschen Gesellschaft für Geographie e.V. findet am Freitag, 21. und Samstag, 22. November 2008 in Bochum und Dorsten-Wulfen statt. Die Tagung wird als Kooperationsveranstaltung gemeinsam mit dem Stadt- und Regionalwissenschaftlichen Forschungsnetzwerk Ruhr [SURF] initiiert. Nähere Informationen erhalten Sie hier.


Seminar: Interkulturelle Jugendarbeit im Wohnquartier – Strategien zum erfolgreichen Umgang mit Jugendlichen nicht-deutscher Herkunft
Problematische Jugendliche haben zumeist einen Hintergrund, der mehr Verwahrlosung, Gewalt, Rechtfertigung, Armut und Verlegenheit beinhaltet als positive Mitverantwortung, Hilfsbereitschaft und Zuverlässigkeit. Jugendliche, die entweder aufgrund ihrer kulturellen und milieubezogenen Entwicklung innerhalb ihrer sozialen Wirklichkeit es schwerer haben, Anerkennung zu finden bzw. die richtige Förderung zu erhalten sind noch kein Normalfall - auch wenn die allgemein steigende Jugendkriminalität mittlerweile den Eindruck erweckt. Gepaart mit dem Alltag im Wohnquartier beweist sich das Profil dieser Jugendlichen allzu oft als image- und bestandsschädlich. Viele Wohnquartiere sind häufig mit diesem Problem belastet. Das Spezialseminar bietet daher verschiedenen in problematischen Quartieren beschäftigten MitarbeiterInnen praktische Abhilfemöglichkeiten, insbesondere im Umgang mit verhaltensauffälligen Jugendlichen nicht-deutscher Prägung. Weitere Inhalte zum Seminar am 14.11. in Bochum, das vom EBZ durchgeführt wird, finden Sie hier.


Mehr als Wohnen – Gemeinschaftliche Wohnformen als Impulsgeber für Nachbarschaft und Kommune
In einer Gesellschaft des längeren Lebens ist das Wohnen, besonders für ältere Menschen, von besonderer Bedeutung. Die meisten Menschen wünschen sich, möglichst lange eigenständig und selbstbestimmt zu Hause leben zu können. Aufgrund des demographischen Wandels suchen immer mehr ältere, aber auch jüngere Menschen nach neuen Formen des gemeinschaftlichen Wohnens. Mit der Veranstaltung des Projektbüros „Dialog der Generationen sollen allen Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen ein Forum geboten werden, die sich mit der Thematik verstärkt auseinandersetzen. Der Fachtag soll daher Gelegenheit zum Austausch bieten, spezielle Fragen und Anliegen rund um neue Wohnformen aufgreifen und zu beantworten. Weitere Details zur Tagung am 12. November in Mainz erhalten Sie hier.


Tagung: Wohnen im Quartier – auch im Alter
Die demographische Alterung der Gesellschaft ist Anlass für verschiedene Neuorientierungen in Politik und Verwaltung, in der Mieterschaft wie auch bei Vermietern und Sozialverbänden. Auf Quartiersebene ansetzende Maßnahmen oder Strategien ermöglichen es, vielfältige Ressourcen zu mobilisieren und stärker an den konkreten Alltagsbedürfnissen der Bewohner anzusetzen. Auch wenn solche Quartiersprojekte zunehmend Akzeptanz finden, scheinen in der Praxis noch vielfältige Hemmnisse für eine weitere Verbreitung aufzutreten. Angesichts des überwiegenden Wunsches der Bewohner, im Quartier auch im Alter verbleiben zu wollen, und in Anbetracht der erheblichen gesellschaftlichen Mehrkosten von stationären Wohnlösungen, ist es an der Zeit, Quartiersprojekte verstärkt in den Blick zu nehmen. In der Tagung werden deshalb Workshops zur Erörterung praktischer Beispiele und gangbarer Wege im Mittelpunkt stehen. Zuvor wird der Frage nachgegangen, wie vielfältig die Wohnwünsche älterer Menschen heute sind, und welche Rahmenbedingungen die Landespolitik, die Kommunalpolitik und die Gesellschaft für ein lebenswertes Wohnen im Alter setzen und setzen sollten. Weitere Informationen zur Tagung des vdw Rheinland-Westfalen und des paritätischen Wohlfahrtsverbandes am 11. November in Bochum erhalten Sie hier.


Themenwoche: Neue Stadt Wulfen – Idee, Entwicklung, Zukunft
Wulfen-Barkenberg ist ein spannender Stadtteil in Bezug auf seinen Entwurf, seine Architektur und sein soziales Leben. Dieser Ort hat schon viele Menschen angezogen, ob als Bewohner oder als Besucher. Die Fragen, was an Wulfen so besonders ist und wie sich Begeisterung, Vorurteile und Kritik zueinander verhalten, begleiteten Wulfen-Barkenberg von Anfang an und werden im Rahmen des derzeit laufenden Stadtumbaus hoch aktuell diskutiert. Antworten zu diesen Fragen sind Inhalt einer umfassenden Ausstellung über die Geschichte Wulfen-Barkenbergs. Die Ausstellung schlägt den Bogen von der ersten Idee bis hin zu den Planungen für die jetzt anliegenden Zukunftsschritte. Sie zeigt, bis in welche Details die Planungen qualitätsvoll ausdifferenziert wurden. Sie zeigt aber auch, an welchen Punkten die ursprünglichen Ansätze weiter zu entwickeln oder zu korrigieren sind. Die Ausstellung vom 10. bis 23. November im Gemeinschaftshaus Wulfen wird ergänzt durch ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm, das Sie hier herunterladen können.


vhw-Symposium: Klima – Wohnen – Stadtentwicklung. Eine gemeinsame Herausforderung von Kommunen und Wohnungswirtschaft
Klimaschutz ist eine Aufgabe für alle gesellschaftlichen Akteure. Die Kommunen spielen hierbei jedoch eine besondere Rolle. Während es auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene um den politischen Rahmen geht, muss dieser auf kommunaler Ebene in die Praxis umgesetzt werden. Erst hier wird Klimaschutz gelebte Realität. Die Klima- und Energiepolitik steht heute vor drei Herausforderungen: Dem Klimawandel, steigenden Energiepreisen und der Sicherung der Energieversorgung. Die Antworten auf diese Herausforderungen klingen ganz einfach: Steigerung der Energieeffizienz, Ausbau erneuerbarer Energien und Verminderung von CO2-Emissionen. In der Praxis rollt jedoch eine Welle von Gesetzen und Verordnungen auf die kommunalen Verwaltungen und die Wohnungswirtschaft zu, mit denen die Bundesregierung das in Meseberg im August letzten Jahres vereinbarte Ziel, bis 2020 die CO2-Emissionen um 40 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren, erreichen will. Deren Auswirkungen sind jedoch noch weitgehend unbekannt, die [wirtschaftliche] Bewältigung ungelöst. Nähere Informationen zum Symposium am 5. November in Bonn erhalten Sie hier.


Fachtagung: Einzelhandel – Konzepte zur Sicherung der Nahversorgung
Die wohnortnahe Versorgung der Bevölkerung mit Waren des täglichen Bedarfs stellt eine der wichtigsten Funktionen von Orts- und Stadtteilzentren dar. Die gewachsenen Betriebsgrößen im Lebensmitteleinzelhandel, die Konzentration von Discountern und Verbrauchermärkten an autoorientierten Standorten und ein verändertes Konsumentenverhalten führen zu einem Wegfall kleinerer Lebensmittelanbieter in den gewachsenen Zentren. Der damit ausgelöste Funktionsverlust der Orts- und Stadtteilzentren wirkt sich nicht nur negativ auf die wohnortnahe Versorgung der Bewohner aus, sondern kann insgesamt zu einer Verödung der Orts- und Stadtteilzentren führen. Von dieser Entwicklung sind vor allem weniger mobile Bevölkerungsgruppen betroffen. Durch den demographischen Wandel und die drastische Erhöhung der Mobilitätskosten erfährt das Thema Nahversorgung eine neue Dynamik und zwingt sowohl die Politik und Planung, als auch den Lebensmitteleinzelhandel zu neuen Handlungsansätzen. Inwieweit sich alternative Nahversorgungskonzepte in der Praxis bewähren, wird im Rahmen einer Reihe von Impulsreferaten thematisiert. Außerdem werden Möglichkeiten zur Steuerung der beschriebenen Prozesse auf dieser Fachtagung vorgestellt und diskutiert. Weitere Details zur Veranstaltung des ISW in Kooperation mit der IHK München und Oberbayern sowie Henritz, Salm und Stegen am 3. November in München finden Sie hier.


Seminar: Wie werden Bürger zu Akteuren? Selbstorganisation und Bürgerinteressen – Training in Community Organizing
Selbstorganisation spielt in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen eine immer größere Rolle. Doch wie verschiedene Auswertungen gezeigt haben, scheitern viele Versuche der Selbstorganisation, Bürger wenden sich frustriert ab und hören auf, ihre Interessen zu vertreten. Deshalb ist es entscheidend, herauszufinden, wie Selbstorganisationsprozesse gelingen können, um Bürgergruppen gezielter anregen zu können und bei der dauerhaften Organisation ihrer Interessen wirkungsvoller zu unterstützen. Veränderungsprozesse können nur nachhaltig wirken, wenn sie auch von Bürgern getragen werden. Das Training hat seine Wurzeln in der erfolgreichen US-amerikanischen Praxis des Community Organizing. Die Durchführung zahlreicher Trainings in Deutschland und die Zusammenarbeit mit Professionellen aus der Gemeinwesenarbeit und mit Schlüsselpersonen aus den Stadtteilen hat dazu beigetragen, die Inhalte und Methoden erheblich weiterzuentwickeln und der deutschen Realität anzupassen. Weitere Informationen zur Veranstaltung des Burckhardt Hauses, der Stiftung Mitarbeit und dem Forum Community Organizing vom 3. bis 7. November in Gelnhausen erhalten Sie hier.


Wohnstandort Innenstadt – neue Lebensstile, neue Wohnformen, neue Anforderungen
Die Innenstadt als Wohnstandort erfreut sich zunehmender Beliebtheit – auch bei Bevölkerungsgruppen wie Familien, die früher ins Umland gezogen wären, oder den „jungen Alten“, die im Ruhestand ihr Einfamilienhaus für den Rückzug in die Stadt verlassen. Immer öfter veranstalten Städte öffentliche Workshops, um in ihrer Stadt das Bewusstsein für neue Möglichkeiten des Innenstadtwohnens zu wecken und die Bedingungen hierfür auszuloten. Die Ursachen und Einflussfaktoren für einen Verbleib bzw. eine Rückkehr in die Innenstädte sind vielfältig – so unter anderem ein sich wandelndes Wohnleitbild, steigende Mobilitätskosten, der Wunsch nach kurzen Wegen im Alter, ein zunehmender räumlicher Zusammenhang zwischen Wohnen und Arbeiten sowie die Erfolge der Umweltpolitik und Stadterneuerung. Der Trend zum Wohnen in den Innenstädten verläuft vielerorts in unterschiedlicher Intensität. Im Seminar des Difu am 3. und 4. November in Berlin sollen deshalb Faktoren identifiziert werden, die Einfluss auf die Entwicklung des Wohnstandortes Innenstadt ausüben. Dazu werden unter anderem aktuelle Forschungsergebnisse des Difu und des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung vorgestellt. Weitere Details zur Tagung erhalten Sie hier.


Was Freiwilligenagenturen BEwirken – 13. Fachtagung Freiwilligenagenturen
Freiwilligenagenturen haben ein breites Wirkungsspektrum. Sie aktivieren Einzelne zum Engagement, erreichen Gruppen von Menschen mit ihren Angeboten und verändern vielerorts die Engagementlandschaft. Vieles, was durch die kontinuierliche Beratungs- und Entwicklungsarbeit von Freiwilligenagenturen angestoßen wird, ist nur teilweise dokumentiert, wird aber von NutzerInnen oft als wirkungsvoll beschrieben. Zur 13. bundesweiten Fachtagung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen und der Stiftung MITARBEIT in Kooperation mit der Körber-Stiftung soll sich in vielfältigen Arbeitsformen mit erzielten und erwünschten Wirkungen von Freiwilligenagenturen beschäftigt werden. Die insgesamt noch junge Geschichte von Freiwilligenagenturen zeigt beachtliche Ergebnisse. Sie weist aber auch auf Potenziale hin, die noch nicht ausgeschöpft sind. Neben einer Bestandsaufnahme geht es daher auch darum festzustellen, welche Erfolgsfaktoren für die Arbeit von Agenturen gelten können. Um Wirkungen der bisherigen Arbeit von Freiwilligenagenturen beispielhaft sichtbar zu machen, werden bereits zu Beginn der Tagung die teilnehmenden Einrichtungen aktiv einbezogen. Weitere Details zur Tagung vom 3. bis 5. November erhalten Sie hier.