Veranstaltungen    November 15 Abstandshalter

Fachseminar „Städtebau und Energie“ 
Die Bundesregierung hat zur Energiewende eine Reihe neuer Rahmensetzungen beschlossen bzw. in Arbeit, die erhebliche Auswirkungen auf Gebäudebestand und Neubau haben werden. Dazu gehören u.a. die Novelle des EEG, der Nationale Aktionsplan Energieeffizienz und die 2. Stufe der EnEV in 2016. Begleitend werden Forschungsaktivitäten im Energiebereich weiter intensiviert bzw. KfW-Programme zur energetischen Stadtsanierung usw. weitergeführt. Schwerpunkte des Fachseminars „Städtebau und Energie, das am 26. und 27. November in Berlin stattfindet, sind vor diesem Hintergrund aktuelle Beiträge zu den neuen Rahmensetzungen, zur Umsetzung energetischer Quartierskonzepte und zu den Möglichkeiten und Grenzen energieoptimierten Bauens. Detaillierte Informationen zum Programm dieses Fachseminars und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Stadtumbau Werdohl: Werdohl wird Modellkommune im Forschungsvorhaben „Demographischer Wandel und Klimawandel“
Die beiden Megatrends Demographischer Wandel und Klimawandel interagieren, indem Risiken im Kontext des Klimawandels nicht allein aus den physischen Veränderungen des Klimas resultieren, sondern nur aus deren Zusammenwirken mit gesellschaftlichen Entwicklungsprozessen. Beide Trends sind gekennzeichnet durch ihre Langfristigkeit und wachsende Bedeutung sowie durch ihre geringe Prognostizierbarkeit, vor allem auf kleineren Maßstabsebenen. Arbeiten zum Umgang mit dem Demographischen Wandel in Städten beruhen auf nationalen Bevölkerungs- und Haushaltsprognosen, die je nach Herkunft und Zielhorizont der Prognose eine Reihe unterschiedlicher Prämissen unterstellen, jedoch in keinem bekannten Fall die mittel- und langfristigen Folgen des Klimawandels berücksichtigen. Zudem lassen die zahlreichen Veröffentlichungen zu Klimafolgen und Klimaanpassung erkennen, dass es bislang weder ein einheitliches Konzept noch einen einheitlichen Begriffskanon zur Verwundbarkeitsabschätzung in der räumlichen Planung gibt. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft [DFG] finanziert zu diesem Thema ein Forschungsprojekt, für das die Stadt Werdohl erfreulicherweise als Modellkommune ausgewählt wurde. Ausführliche Informationen zu diesem Forschungsvorhaben finden Sie hier, das Programm zur Auftaktveranstaltung zu diesem Projekt, die am 19. und 20. November 2015 in Dortmund stattfinden wird, haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Netzwerktreffen „Beteiligen in der Stadt“
Stadtentwicklung in Nordrhein-Westfalen geht einher mit der Aufstellung vielfältiger   Quartiers- und Entwicklungspläne. Die kontinuierliche offene Kommunikation und auch die Auswahl der geeigneten Beteiligungsinstrumente ist entscheidend für den Erfolg und beschäftigt fast alle Mitgliedskommunen der Netzwerke in NRW. Im Rahmen der diesjährigen Tagung der Netzwerke und Arbeitsgemeinschaften in der gebietsbezogenen Stadterneuerung Nordrhein-Westfalens – am 12. und 13. November 2015 in Arnsberg  – werden die Mitgliedskommunen gemeinsam mit Interessierten aus Stadtplanung, Institutionen der Zivilgesellschaft, Politik und Fachinteressierten über den Sinn und die Möglichkeiten von Beteiligung diskutieren. Am ersten Tag beginnt das Netzwerktreffen mit interessanten Exkursionen zu verschiedenen Projekten rund um Arnsberg, die mit dem Bus, zu Fuß oder „joggend“ aufgesucht werden können. Minister Groschek wird die begleitende Ausstellung zur Tagung eröffnen und in einem Rundgang mit den Projektakteuren ins Gespräch kommen. Weiterhin werden von ihm die „Ab in die Mitte NRW!“-Gewinnerstädte des Jahres 2015 ausgezeichnet. Ausführliche Informationen zu dieser ausgesprochen interessanten und abwechslungsreichen Veranstaltung haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Lernort „Historische Stadt“ – Raum für Wissen! Raum für Zukunft?
Bildungseinrichtungen – Schulen, Kultur- und Weiterbildungseinrichtungen etc. – kommt im Kontext der zukunftsorientierten Stadtentwicklung eine besondere Bedeutung zu. Ein bedarfsgerechtes Bildungsangebot und eine zeitgemäße Bildungsinfrastruktur sind nicht nur maßgeblicher Faktor für individuelle Teilhabe und Bildungserfolg, sondern vielfach auch ausschlaggebend für Standortentscheidungen von Unternehmen – und jungen Familien. Die diesjährige Fachtagung der Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne in Nordrhein-Westfalen, die am Mittwoch, den 4. November 2015, in Steinfurt stattfindet, befasst sich mit der Frage, welche Rolle historische Stadt- und Ortskerne in diesem Handlungsfeld spielen können und wie sich notwendige Angebote in der vielfach kleinteiligen Baustruktur überhaupt realisieren lassen. Das Programm zu dieser Veranstaltung mit allen – auch zur Anmeldung – notwendigen Informationen haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Auftaktveranstaltung „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier – BIWAQ“
Am 24. November 2015 von 12:00 bis 16:30 Uhr findet in der Quartiershalle auf dem Campus Rütli in Berlin-Neukölln die zentrale Auftaktveranstaltung des ESF-Bundesprogrammes "Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier - BIWAQ" des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit [BMUB] statt. Bundesministerin Barbara Hendricks wird im Rahmen dieser Veranstaltung den offiziellen Startschuss für die Förderrunde 2015-2018 geben. BIWAQ-Kommunen berichten, was sie im Rahmen der vierjährigen Programmumsetzung vorhaben, BIWAQ-Teilnehmende schildern ihre ersten Erfahrungen in Projekten der aktuellen Förderrunde. Kulturelle Beiträge runden das Programm ab. Ausführlichere Informationen zur anstehenden Förderrunde und zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.