Veranstaltungen    November 16 Abstandshalter

Städtebauförderung – Strategien zur Finanzierung städtebaulicher Maßnahmen 
Durch den wirtschaftsstrukturellen und demographischen Wandel haben sich die städtebaulichen Herausforderungen weiter geändert und für ein deutlich verstärktes Interesse an Instrumenten der Städtebauförderung gesorgt – nicht zuletzt durch das Nebeneinander von weiterhin schrumpfenden Städten und Gemeinden, wachsenden Regionen mit einer teils deutlich angespannten Wohnraumnachfrage und eine verstärkte Zuwanderung. Vor diesem Hintergrund will dieses Seminar, das gemeinsam vom Münchener Institut für Städtebau und Wohnungswesen und vom Berliner Institut für Städtebau organisiert wird, zu einer aktuellen Bestandsaufnahme der Städtebauförderung beitragen. Den detaillierten Programmablauf dieser Veranstaltung, die vom 28. bis zum 30. November 2016 in Berlin stattfinden wird, wie auch alle für eine Anmeldung notwendigen Informationen, finden Sie hier.

Quartiersakademie NRW: Quartierstagung Nordrhein-Westfalen – Zukunft der Quartiere in einer digitalen und lebenswerten Heimat 
Die „Quartiersakademie NRW. Heimat vor der Haustür“ lädt seit Ende 2015 Städte und Gemeinden und Initiativen in ihren Quartieren aus Nordrhein­Westfalen ein, sich über erfolgreiche Projekten auszutauschen und voneinander zu lernen. Mit der Quartierstagung, die am 24. November 2016 im RuhrCongress Bochum stattfindet, wird der Wunsch der Quartiersprojekte aufgegriffen, quer zu den eigenen Themen weitere Aspekte kennen zu lernen und im Sinne einer integrierten, teilhabeorientierten Quartiersentwicklung zu verbinden. Vorgestellt wird die digitale Plattform der Quartiersakademie, die zahlreiche Möglichkeiten bietet, lokale Konzepte der zivilgesellschaftlichen Quartiersarbeit digital untereinander und mit anderen örtlichen Initiativen zu vernetzen und zu verbessern. Das Programm zu dieser Veranstaltung haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.  

Ausstellung: Gute Geschäfte – Was kommt nach dem Einzelhandel?  
Leere Ladenlokale, wohin man blickt. Der kleinteilige Einzelhandel in Nordrhein-Westfalen ist auf dem Rückzug. Neben dem Verlust der Nahversorgung bedeutet das einen Verlust von öffentlichem Leben im Quartier. Es gibt aber Projektideen in vielen Städten, die leere Ladenlokale nutzen und gleichzeitig wieder neues Leben in die Stadt bringen.
Mit der Ausstellung „Gute Geschäfte – Was kommt nach dem Einzelhandel?“ thematisiert StadtBauKultur NRW vom 20. Oktober bis zum 13. November 2016 in der Hertener Innenstadt Gründe für Leerstände in der Stadt und macht deutlich, wie verlorenes städtisches Leben durch neue Ideen zurückgewonnen werden kann. Ausführliche Informationen zu dieser Ausstellung und auch zu den in ihrem Kontext stattfindenden Veranstaltungen finden Sie hier.  

Zukunft Fläche! – Böden erhalten. Räume erkennen. Entwicklung sichern.
Freie Flächen sind in einem dicht besiedelten Industrieland wie Nordrhein-Westfalen ein wertvolles Gut, das es zu erhalten und zu schützen gilt. Daher hat das Umweltministerium NRW vor 10 Jahren die „Allianz für die Fläche“ gegründet – ein Bündnis aus Fachleuten unterschiedlicher Disziplinen. Das Ziel dieser Initiative ist die ökologische und nachhaltige Flächennutzung in Nordrhein-Westfalen. Die Landesregierung strebt an, den Flächenverbrauch in NRW bis zum Jahr 2020 auf maximal 5 Hektar pro Tag zu verringern, langfristig wird ein Netto-Null-Verbrauch angestrebt. Wie diese Ziele zu erreichen sind, welche Konflikte bestehen und wie sie gelöst werden können, welche zielführenden Maßnahmen und zukunftsfähigen Strategien erforderlich sind, all das ist Thema einer Tagung, die am 2. November 2016 in Düsseldorf stattfinden wird. Das Programm zu dieser Tagung mit allen – auch für eine Anmeldung – notwendigen Informationen haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Kirche findet Stadt – Zwischenbilanz  
Die zukunftssichere Entwicklung integrationsfähiger und lebenswerter Quartiere ist eine Gemeinschaftsaufgabe unterschiedlicher Akteure. Mit dem ökumenischen Kooperationsprojekt „Kirche findet Stadt“ untersuchen und entwickeln seit dem Frühjahr 2015 die katholische und die evangelische Kirche zusammen mit ihren jeweiligen Wohlfahrtsverbänden, Deutscher Caritasverband und Diakonie Deutschland - Ev. Bundesverband, die Rolle von Kirche in ihren unterschiedlichen Facetten als Akteur der integrierten Stadtentwicklung, sei es in der Großstadt oder im kleinstädtischen und ländlichen Kontext. Nun ist es Zeit für eine erste Zwischenbilanz: Am 22. November 2016 werden die bisherigen Erkenntnisse und Ergebnisse von „Kirche findet Stadt“ im BMUB in Berlin in einer öffentlichen Zwischenbilanz vorgestellt. Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks wird zusammen mit Prälat Dr. Peter Neher, Präsident des Deutschen Caritasverbands, und Ulrich Lilie, Präsident von Diakonie Deutschland – Ev. Bundesverband, die Perspektiven für einen Zusammenhalt im Quartier skizzieren. Auch die Pionierstandorte werden in diesem Rahmen Gelegenheit zur Vorstellung sowie zum Austausch haben. Ausführliche Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.

Werkstattgespräch: Verkehr und Mobilität in der Städtebauförderung   
Der Stadtverkehr sollte möglichst in Einklang mit den Nutzungsansprüchen von Wohnen, Arbeiten, Umwelt und öffentlichen Räumen stehen. Daraus ergibt sich die Aufgabe, Stadtentwicklungs- und Verkehrsplanung optimal mit der Städtebauförderung zu verknüpfen und nachhaltige Mobilitätsformen effizient zu stärken. Die Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger auf den verschiedenen Planungsebenen ist für die Akzeptanz und Realisierung der Maßnahmen von wesentlicher Bedeutung. Diese Aufgabe wird nun im Rahmen einer Transferwerkstatt thematisiert, die am 15. November 2016 in Berlin stattfinden wird. Das Programm zu dieser Veranstaltung, Bestandteil des „Wissenstransfer Städtebauförderung 2016“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, finden Sie hier – Anmeldeschluss ist der 4. November 2016.

Klein- und Mittelstädte als Anker ländlicher Entwicklung
Das Land Niedersachsen ist in seiner regionalen Vielfalt in großen Teilen ländlich geprägt. Neben dörflichen Strukturen kommt den Klein- und Mittelstädten, die es im Land in großer Zahl gibt, eine hohe Bedeutung zu. Daher muss eine Politik, die die ländlichen Räume stützen und entwickeln will, auch immer eine Politik für diese Städte sein. Die Niedersächsische Landesregierung hat im Jahr 2014 das „Zukunftsforum Niedersachsen“ als Demografiebeirat eingesetzt. Ein besonderer Schwerpunkt des Zukunftsforums in der Arbeitsperiode 2015/16 lag darin, gute Beispiele und Empfehlungen dafür zu identifizieren, wie diese Städte ihre stabilisierende und entwickelnde Rolle wahrnehmen können. Diese Ergebnisse, die im Oktober 2016 vorgelegt werden, bilden den Hintergrund für diese Tagung der Evangelischen Akademie Loccum, die vom 28. bis 30. November 2016 organisiert wird . Ausführliche Informationen zum Kontext dieser Veranstaltung und das detaillierte Programm stehen hier zum Download für Sie bereit.