Veranstaltungen    November 17 Abstandshalter

Urbane Produktion – eine Strategie für die funktionsgemischte Stadt      
Die vitale funktionsgemischte Stadt ist das Leitbild nachhaltiger Stadtentwicklung. Urbane Produktion kann einen wichtigen Beitrag zur Funktionsmischung leisten. Nach Jahren der Funktionstrennung zeigt sie Wege auf, wie durch neue stadtaffine Produktionstypologien, Manufakturen, Kleingewerbe und Handwerke mehr Funktionsmischung in den verschiedenen Stadtquartieren erreicht und Versorgungsqualitäten gesichert oder wiederhergestellt werden können. Funktionsmischung zielt dabei nicht nur auf die Mischung von Wohnen und Arbeiten ab, sondern auch auf das Nebeneinander unterschiedlichster Gewerbetypen, Produktionsbranchen und Dienstleistungen. Mit diesem sicherlich ausgesprochen relevanten und zukunfsweisenden Thema befasst sich eine Fachtagung des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung, die am 8. November 2017 in Köln stattfinden wird. Ausführlichere Informationen zu dieser Veranstaltung und auch die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Wohnen konkret – Selbstbestimmt Wohnen bei Unterstützungs- und Pflegebedarf     
Die gesellschaftlichen, vor allem die demographischen Veränderungen rufen nach neuen Modellen des Wohnens. Der Bedarf an Unterstützung und Pflege steigt. Dabei wird deutlich, wie wichtig ein breites Spektrum an Angeboten ist, um den vielfältigen individuellen Bedürfnissen zwischen Selbstbestimmung und Vollversorgung gerecht zu werden. Mit dieser Tagung, die am 8. November 2017 in Essen stattfinden wird, zeigt das „Landesbüro Innovative Wohnformen.NRW“ anhand von Praxisbeispielen und vertieften Themenaspekten das Spektrum der Möglichkeiten in Nordrhein-Westfalen auf – vom gemeinschaftlichen Mehrgenerationenwohnen mit nachbarschaftlicher Verbindlichkeit über modulare Angebote bei zunehmendem Unterstützungsbedarf bis zur selbstverantworteten WohnPflege-Gemeinschaft im Quartier. Das Programm zu dieser Tagung steht hier zum Download für Sie bereit.

Inklusion im Quartier     
Das Thema Inklusion mit seinen vielfältigen inhaltlichen Facetten gewinnt in den Kommunen zunehmend an Gewicht. Inklusion ist der Leitbegriff der UN-Behindertenrechtskonvention, die die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte für die Lebenslagen von Menschen mit Behinderung konkretisiert. Mit der Ratifizierung der Konvention ist Inklusion zu einem Handlungsauftrag für alle kommunalen Ebenen und alle Fachbereiche und Handlungsfelder geworden. Das „Städtenetz Soziale Stadt NRW“ befasst sich mit diesem Thema im Rahmen einer Werkstatt, die – als Teil der Werkstattreihe „Sozialraumorientierung und ressortübergreifende Handlungsansätze in der Stadtentwicklung und im Quartier“ – am 14. November 2017 in Wuppertal stattfinden wird. Das Programm zu dieser Veranstaltung haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Die Verkehrswende in Klein- und Mittelstädten gestalten
Am 14. November 2017 laden das „Zukunftsnetz Mobilität NRW“ und das „Netzwerk Innenstadt NRW“ gemeinsam zu einem Erfahrungsaustausch nach Brühl ein. Unter dem Aspekt des Klimaschutzes und der Verkehrsreduzierung in Klein- und Mittelstädten sollen Lösungsansätze für die Förderung des Fuß- und Radverkehrs sowie des ÖPNVs, Fragen des Parkraummangements, der Einrichtung von Mobilstationen und Sharingkonzepte thematisiert werden. Dabei werden u. a. auch die Ergebnisse des Arbeitskreises erörtert, der sich im Rahmen der Novellierung des §51 LandesBauOrdnung mit der Mustersatzung zur Stellplatzpficht von Kommunen beschäftigt und einen Leitfaden erarbeitet hat. Einladung und Programm zu dieser Veranstaltung finden Sie hier, zur Online-Anmeldung folgen Sie bitte diesem Link.

Kinder und Jugendliche wirkungsvoll beteiligen 
Kinder und Jugendliche haben eine eigene Perspektive auf gesellschaftliche Entwicklungen. Sie sind unmittelbar von Entscheidungen betroffen, die Erwachsene heute fällen. Sie wollen sich in ihrem Wohnort beteiligen – und das nicht nur bei vermeintlich offensichtlich kinder- und jugendrelevanten Themen. Jugendbeteiligung ist eine Querschnittsaufgabe, weil in jedem Politikfeld immer auch Jugend betroffen ist. Deshalb sollte Bürgerbeteiligung grundsätzlich immer auch Jugendbeteiligung sein. Ein Seminar, das die „Stiftung Mitarbeit“ am 10. und 11. November 2017 in Düsseldorf veranstaltet, setzt sich mit Grundlagen der Kinder- und Jugendbeteiligung auseinander und stellt erfolgreiche Praxisbeispiele und Formate aus Kommunen vor. Gemeinsam mit den Teilnehmenden werden die Folgerungen für die eigene Beteiligungspraxis diskutiert. Ausführlichere Informationen zu dieser Veranstaltung und auch die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie hier.

Lernort Quartier    
Bildung ist ein wesentlicher Baustein für die Chancengestaltung der Menschen in den Quartieren. Familien, Kindergärten, Schulen, Betriebe, Vereine, Kultur und Freizeit und der öffentliche Raum können als Lernort begriffen werden. Hier werden Wissen und Haltungen vermittelt, aber auch Kompetenzen erkannt, für sich und andere eingesetzt, verstärkt und weiterentwickelt. Die Zusammenarbeit aller ist gefragt, gerade in benachteiligten Stadtteilen, in denen oftmals verschiedene Problemlagen aufeinandertreffen, um sinnvolle Vorgehensweisen und Maßnahmen zu entwickeln. Auf dieser Tagung, die vom Städtenetz Soziale Stadt NRW in Kooperation mit den vier weiteren Netzwerken der Stadterneuerung in Nordrhein-Westfalen und dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen am 30. November 2017 in Essen durchgeführt wird, sollen zu diesem Thema Herausforderungen, Konzepte und Beispiele vorgestellt und diskutiert werden. Das Programm zu dieser Veranstaltung haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

StadtMachen – Quartiersentwicklung in Eigeninitiative 
Die Veranstaltung „StadtMachen“ stellt Personen, Projekte und Initiativen vor, die Quartiersentwicklung aus eigener Kraft leisten und mit unternehmerischem Denken die Stadt positiv verändern. Sie zeigen, dass Allgemeinwohl und unternehmerisches Interesse zusammenpassen können. „StadtMachen“ heißt weniger Quantität, mehr Qualität. Weniger Government, mehr Governance. Weniger „fördern lassen“, mehr „selbst machen“. Auch und gerade in Zeiten knapper Kassen und vielschichtiger sozialer, ökonomischer und ökologischer Herausforderungen braucht es selbsttragende Lösungen, die die spezifischen Probleme, Möglichkeiten und Netzwerke des jeweiligen Ortes berücksichtigen. Die Veranstaltung „StadtMachen“, die am 30. November 2017 in Essen stattfinden wird, will zeigen, wie das geht. Das Programm zu dieser Veranstaltung haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Quartiersakademie: Bürger und Zivilgesellschaft unterstützen Kommunen bei der Integration      
Inzwischen haben Land und Bund vielfältige Sonderprogramme, z.B. im Rahmen der Städtebauförderung, gestartet, um Integration vor Ort in Stadtteilen und Nachbarschaften auch durch bauliche Maßnahmen und / oder Umnutzungen im Bestand, z.B. für Begegnungsstätten, Bildungseinrichtungen und Sportstätten zu forcieren. Im Quartiersmanagement steigt dabei die Herausforderung, sich auch des Themas „Integration“ strategisch anzunehmen. Die Quartiersakademie, die am 8. November 2017 in Dinslaken-Lohberg stattfindet, befasst sich mit solchen Wegen der Integration auf der Quartiersebene und stellt dabei die Frage der Akteure und ihrer Zusammenarbeit in den Mittelpunkt. Ausführlichere Informationen zu dieser Veranstaltung und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Maximale Starkregenrückhaltung als Klimapotential der Liegenschaft      
Ein neues Forschungsprojekt des BBSR entwickelt ein Modell für eine abwasserlose Liegenschaft, die gegenüber Starkregenfolgen weitestgehend resistent ist. Untersucht werden bautechnische Möglichkeiten, Starkregen am Gebäude zu binden und die Gebäudeumgebung so zu gestalten, dass Niederschlag gespeichert und sukzessive abgegeben wird. Mulden und unterirdische Speicher [Rigolen], aber auch Dachbegrünungen spielen dabei eine große Rolle. Welche Bausteine braucht es für eine abwasserlose Liegenschaft? Was ist rechtlich zu beachten und wie steht es um die Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen? Welche Klima- und Umweltwirkungen haben sie? Diese und weitere Fragen sollen im Rahmen einer Auftaktveranstaltung des Forschungsprojekts diskutiert werden, die am 14. November in Bonn stattfindet. Ausführlichere Informationen zum Programm dieser Veranstaltung wie auch die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Gleichwertige Lebensverhältnisse im Spiegel demografischer Indikatoren 
Der Arbeitskreis Städte und Regionen der Deutschen Gesellschaft für Demographie [DGD] und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung [BBSR] laden unter dem Motto "Gleichwertige Lebensverhältnisse im Spiegel demografischer Indikatoren" am 30. November 2017 und 1. Dezember 2017 zu einer Tagung nach Berlin ein.  Die Sicherung gleichwertiger Lebensbedingungen ist ein wichtiges Ziel der Politik, das in der Öffentlichkeit aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln diskutiert wird. Im Kontext der demografischen Entwicklung lässt sich beobachten, dass sowohl peripher gelegene beziehungsweise strukturschwache Schrumpfungsregionen als auch Wachstumsregionen vor vielen ökonomischen, sozialen und demografischen Herausforderungen stehen. Gerade die demografischen Herausforderungen hinterlassen tiefgreifende Spuren auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt, in den Bereichen Mobilität, Bildung, Versorgung, Gesundheit und Pflege. Messen kann man das mit Hilfe von Indikatoren. Im zweiten Teil der Tagung werden ausgewählte regionale Themen der demografischen Entwicklung präsentiert. Ausführlichere Informationen zu dieser Veranstaltung und auch die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Städtebau und Energie   
Die Bundesregierung hat zur Energiewende neue Rahmensetzungen beschlossen bzw. in Arbeit, die erhebliche Auswirkungen auf Stadtquartiere und Gebäude haben werden. Zudem werden Forschungsaktivitäten im Energiebereich weiter intensiviert und das KfW-Programm zur energetischen Stadtsanierung usw. weitergeführt. Kommunen und Privatwirtschaft stehen vor der Aufgabe, sich diesen veränderten Rahmenbedingungen zu stellen. Den Städten kommt dabei eine besondere Rolle zu. Für den Ausbau regenerativer Energien müssen u.a. Flächen neu ausgewiesen oder überplant werden. Ein Großteil des Gebäudebestandes ist zudem in dringend energetisch zu sanieren. Ab 2020 sollen Neubauten dem Niedrigstenergiestandard entsprechen. Die kommunalen Aufgaben reichen in diesem Kontext von der energetischen Optimierung von Gebäuden über die Ausarbeitung energetischer Quartierskonzepte bis hin zu kommunalen Klimaschutzkonzepten. Schwerpunkte der diesjährigen Herbsttagung des Instituts für Städtebau am 23. und 24. November 2017 in Berlin sind in diesem Kontext aktuelle Beiträge zu den neuen gesetzlichen Rahmensetzungen, zur Umsetzung energetischer Quartierskonzepte und zum energetischen Bauen und Modernisieren. Fachexkursionen werden diese Themen vor Ort weiter vertiefen. Ausführlichere Informationen zu dieser Veranstaltung und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier

Hausaufgaben – Gemeinsam für die Zukunft von Einfamilienhausgebieten   
Bei der Suche nach zukunftsfähigen Handlungsansätzen für alternde Einfamilienhausgebiete vermischen sich verschiedene Interessen und Bedürfnisse: Privates Eigentum, private Verantwortung und privates Engagement müssen in eine Balance gebracht werden mit dem Auftrag der Daseinsvorsorge der öffentlichen Hand. Auch bei der Finanzierung von Zukunftsstrategien müssen öffentliche Vorhaben und private Investitionsmöglichkeiten aufeinander abgestimmt werden. Dazu braucht es eine neue Kultur des Austauschs der Akteure in alternden Einfamilienhausgebieten, nicht nur, wenn es um den Zugang zu Fördermöglichkeiten geht. In einer gemeinsamen Veranstaltung, die am 27. November 2017 in Dorsten stattfinden wird, wollen StadtBauKultur NRW und die Regionale Zukunftsland 2016 zusammen mit Yasemin Utku (sds_utku, Dortmund) die Perspektiven von kommunalen Verantwortlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren zusammenbringen. Ausführlichere Informationen zu dieser Veranstaltung und auch die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.