Veranstaltungen    Oktober 09 Abstandshalter

Ausstellung in Remscheid: „Freiheitstraße – Vom Transitraum zur Drehscheibe“

Auch der Stadtumbauprozess im Remscheider Quartier Stachelhausen schreitet weiterhin zügig voran. In der Zeit von Juni bis August 2009 wurde, mit großer Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger sowie weiterer lokaler Akteure, engagiert an der Weiterentwicklung der städtebaulichen Ziele auch für diesen Stadtteil gearbeitet. Im Rahmen einer Planungswerkstatt wurden auch mehrere Bürgerveranstaltungen durchgeführt, deren Ergebnisse schließlich in die Entwürfe von vier Planerteams einflossen. Die unterschiedlichen Entwürfe sowie weitere Informationen zum Quartier Stachelhausen werden seit dem 1. Oktober 2009 in der Ausstellung „Freiheitstraße – Vom Transitraum zur Drehscheibe“ sehr anschaulich präsentiert. Die Ausstellung im Dienstleistungszentrum (Ämterhaus) der Stadt Remscheid läuft bis zum 30. Oktober 2009. Nähere Informationen zur Veranstaltung sowie eine Dokumentation der Planungswerkstatt erhalten Sie hier.

Internationale Stadtquartiere – Potenziale und Aktivitäten von MigrantenInnen für eine integrierte Stadtentwicklung

Die Bedeutung der Themen Migration und Integration wird im Rahmen der Stadtentwicklung in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen. Aktuelle Schätzungen prognostizieren für einzelne Städte einen Zuwachs der Bevölkerung mit Migrationshintergrund bis zum Jahr 2030 auf über 40 Prozent. Bereits jetzt haben sich in nahezu jeder Großstadt Quartiere gebildet, deren Bevölkerung durch eine vielfältige nationale und kulturelle Herkunft gekennzeichnet ist. Häufig werden diese Quartiere einer multiplen Benachteiligung ausgesetzt, weshalb ihnen eine besondere Aufgabe im Integrationsprozess zukommen muss. Die Fachtagung „Internationale Stadtquartiere“ diskutiert zusammen mit Experten aus den Bereichen Wohnungspolitik und Stadtentwicklung aktuelle Strategien und Ansätze im Umgang mit benachteiligten Stadtquartieren. Das genaue Programm der Veranstaltung am 30. Oktober 2009 in Oberhausen finden Sie hier.

Seminar: Interkommunale Kooperation in der Einzelhandelsentwicklung

In Zeiten des wachsenden Standortwettbewerbs zwischen Städten und Gemeinden ist die Einzelhandelsentwicklung zu einem zentralen Thema der Stadtentwicklung geworden. Trotz der Konkurrenzsituation haben sich, als Folge des gesetzlich vorgeschriebenen Abstimmungsgebotes bei der Ansiedlung von Einzelhandelsbetrieben, verstärkt interkommunale Kooperationen auf freiwilliger Basis entwickelt. Allerdings unterscheiden sich diese Kooperationsformen oftmals grundlegend im Hinblick auf ihre Rechtsform, Verbindlichkeit und Kooperationsstrukturen. Das vom Institut für Städtebau und Wohnungswesen angebotene Seminar „Interkommunale Kooperation in der Einzelhandelsentwicklung“ präsentiert den Teilnehmenden mit Hilfe von Praxisbeispielen konkrete Handlungsansätze zur sinnvollen Gestaltung solcher Projekte. Ein detailliertes Programm zur Veranstaltung am 27. Oktober 2009 in München steht Ihnen hier zur Verfügung.

Europäische Strukturfonds – Finanzierungsinstrumente für Projekte und Maßnahmen der Stadtentwicklung

In den vergangenen Jahren haben die Europäschen Strukturfonds bei der Akquisition von Fördermitteln und der Finanzierung von Projekten der Stadterneuerung, in erster Linie vor dem Hintergrund fehlender öffentlicher Gelder, erheblich an Bedeutung gewonnen. Eine große Anzahl an Städten und Gemeinden nutzt dieses Instrument bereits bei der Finanzierung von Stadtentwicklungsprojekten. Schwierigkeiten entstehen jedoch verstärkt durch die teilweise sehr komplexen Vorschriften zur Mittelbewirtschaftung und -abrechnung. Aus diesem Grund thematisiert die Tagung „Europäische Strukturfonds – Finanzierungsinstrumente für Projekte und Maßnahmen der Stadtentwicklung“ die Reichweite förderbarer Projekte, wobei die einzelnen Schritte vom Projektantrag bis zur erfolgreichen Projektgenehmigung erläutert werden. Ein Programm der vom 26. bis zum 28. Oktober 2009 vom Institut für Städtebau Berlin durchgeführten Veranstaltung finden Sie hier.

Eigentümerstandortgemeinschaften – Neue Partner für die Stadtentwicklung

Eigentümerorientierte Ansätze der Stadtentwicklung gewinnen in Zeiten der kommunalen Finanznot zunehmend an Bedeutung. In Deutschland konzentrierten sich derartige Initiativen in den vergangenen Jahren noch sehr stark auf Business Improvement Districts bzw. Immobilien- und Standortgemeinschaften. Nach und nach wird dieser zunächst für Geschäftsstandorte konzipierte Ansatz aber auch auf Wohn- und Mischquartiere übertragen. Aus diesem Grund thematisiert eine Tagung des Instituts für Städtebau Berlin anhand unterschiedlicher Beispiele bisherige Erfolge und Ergebnisse dieser eigentümerorientierten Konzepte. Dabei sollen neben Chancen und Risiken auch Vor- und Nachteile gegenüber anderen Strategien der Quartiersentwicklung diskutiert werden. Weitere Details zu dieser Fachtagung, die vom 21. bis zum 23. Oktober in Berlin stattfindet, finden Sie hier.

Tagung: Das neue Vergaberecht 2009 – Grundlagen, Probleme und Entwicklungen

Das Vergaberecht befindet sich nicht zuletzt aufgrund der aktuellen europäischen und nationalen Rechtssprechungen in einem stetigen Entwicklungsprozess. Auftraggeber und Auftragnehmer sehen sich dadurch ständig mit neuen Fragestellungen konfrontiert. Aus diesem Grund informiert das Seminar „Das neue Vergaberecht 2009 – Grundlagen, Probleme und Entwicklungen“ anhand konkreter Beispiele aus der Praxis über Verfahrensarten, Leistungsbeschreibung, Eignungs- und Zuschlagskriterien sowie eine ordnungsgemäße Angebotswertung. Ein genaues Programm der Tagung am 19. und 20. Oktober in Hamburg steht Ihnen hier zur Verfügung.

Dörfer ohne Menschen!? Bundestagung der Deutschen Landeskulturgesellschaft

Die Folgen des demografischen Wandels und die damit einhergehenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen sind nicht mehr nur allein in Städten, sondern zunehmend auch in Dörfern und ländlichen Regionen zu erkennen. Leer stehende Gebäude, schleichende Funktionsverluste und Veränderungen der Bevölkerungsstruktur erfordern auch in ländlichen Siedlungsbereichen einen Prozess des Umbaus und der Revitalisierung. Aus diesem Grund thematisiert die 30. Bundestagung der Deutschen Landeskulturgesellschaft unter dem Motto „Dörfer ohne Menschen!? – zwischen Abriss, Umnutzung und Vitalisierung“ die Möglichkeiten und Risiken für die dörfliche und ländliche Entwicklung, die mit diesem Prozess verbunden sind. Detaillierte Informationen zur Veranstaltung vom 14. bis 16. Oktober 2009 in Würzburg erhalten hier.

Seminar: Sicherung zentraler Versorgungsbereiche: Strategien und Instrumente der Kommunen

Einem beträchtlichen Rückgang an Einzelhandelsgeschäften stehen langfristig deutliche Umsatzsteigerungen und eine anhaltende Zunahme der Verkaufsflächen gegenüber. Mit diesen Trends verbunden sind der Vormarsch großflächiger Märkte, hauptsächlich Discounter, und die Abnahme der Zahl kleinerer Geschäfte, wie beispielsweise ältere Supermärkte. Ein Resultat: Abseits der langjährig gewachsenen städtischen Zentren hat sich ein neues weitmaschiges Versorgungsnetz an dezentralen, autofreundlichen Standorten etabliert. Und: Das Zentrensystem der Städte wird erheblich gestört – betroffen sind vor allem die unteren Stufen der Zentrenhierarchien. Was tun? Bei der Steuerung des Einzelhandels spielen „zentrale Versorgungsbereiche“ eine besondere Rolle – durch sie sollen die Innenentwicklung gestärkt und die wohnungsnahe Versorgung gesichert werden. Als Erfahrungsaustausch angelegt, wird das Seminar vom 12.-13. Oktober 2009 über den Umgang mit diesen Stadträumen mit besonderer Entwicklungspriorität informieren. Bei Interesse an einer Teilnahme finden Sie hier die notwendigen Angaben.

Eroberung des durch Abriss gewonnenen Neulands in Remscheid Honsberg

Nachdem die GEWAG ihre Häuser unterhalb des Gemeindehauses an der Honsberger Straße
fast komplett abgebrochen hat, ist für jedermann sichtbar, dass der Stadtumbau im Remscheider Stadtteil Honsberg in vollem Gange ist. Durch den Gebäudeabriss wird eine neue Freifläche gewonnen, die fürs Erste für alle Menschen des Stadtteils als Grünfläche hergerichtet wird. Das wird - wie immer in diesem ausgesprochen beteiligungsstarken Stadtteil - gemeinsam gebührend gefeiert: Die Beteiligten des Runden Tisches Honsberg möchten das "Neuland" mit einem Fest begrüßen und auf diese Weise die Aufbruchstimmung, das Miteinander und den Zusammenhalt am Honsberg über den Stadtteil hinaus sichtbar machen. Das Fest, das am Samstag, den 3. Oktober 2009 ab 11 Uhr stattfindet, bietet zahlreiche Highlights und Attraktionen und ist sicherlich einen Besuch wert. Die Innovationsagentur Stadtumbau NRW wird in jedem Fall mitfeiern und anschließend eine Reportage zur Veranstaltung veröffentlichen. Programm und Ankündigungsplakat finden Sie hier.

KDA-Fortbildung: Integrierte Quartierskonzepte zur bedarfsgerechten Versorgung älterer Menschen

Um in Zukunft eine bedarfsgerechte Versorgung älterer Menschen zu sichern, wird es nicht nur darum gehen, einzelne besonders zukunftsfähige Wohnformen zu entwickeln und zu verbreiten. Ebenso wichtig ist die Vernetzung und Integration dieser Wohn- und Betreuungsmodelle in bestehende Versorgungsstrukturen und Wohngebiete. Vernetzte Altenhilfelösungen sind ein Lösungsmodell zur Bewältigung der demografischen Herausforderungen. Dabei kommt quartiersbezogenen Wohnkonzepten, die auf eine kleinräumige Vernetzung und Integration unterschiedlicher Wohn- und Betreuungsangebote ausgerichtet sind, eine zentrale Bedeutung zu. Diese Weiterbildungsveranstaltung des Kuratoriums Deutsche Altershilfe e.V., die am 2. Oktober 2009 in Köln stattfindet, will anhand von konkreten Beispielen nicht nur ein Verständnis für das Grundkonzept vermitteln, sondern auch konkrete Bausteine, Handlungsschritte und Verfahren erläutern. Weitere Details zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.

Die Sehstation „Tradition und Innovation der Landeshauptstadt“ ist noch bis zum 4. Oktober 2009

Im Rahmen der Kampagne SEHEN LERNEN – ein Projekt der Landesinitiative StadtBauKultur NRW – ist die Stadt Düsseldorf mit dem Thema „Tradition und Innovation der Landeshauptstadt“ in diesem Jahr fünfter und letzter Standort der SEHSTATION-Tour 2009 durch Nordrhein-Westfalens Städte. Der Rhein ist markantes Zeichen der Stadt Düsseldorf und trägt wesentlich zum Lebensgefühl der Stadt bei. Der Bau der Rheinuferpromenade hat das Wasser wieder zurück zu den Bürgerinnen und Bürgern gebracht. Hier, am Mannesmannufer wird die SEHSTATION mit Blick über den Rhein auf die umliegenden Architekturen positioniert. Zehn SICHTFENSTER thematisieren und kommunizieren wesentliche Faktoren für die Lebensqualität in Düsseldorf und die Leitthemen an ausgewählten Standorten. Die SEHSTATION ist noch bis zum 4. Oktober 2009 zu Gast in Düsseldorf und bietet zum Thema „Tradition und Innovation der Landeshauptstadt“ zahlreiche Stadtspaziergänge, Podiumsdiskussionen, Lichtbildvorträge, Führungen und Veranstaltungen in und um die SEHSTATION an, die sicherlich auch Anregungen für andere Städte und Gemeinden des Landes bieten. Weitere Einzelheiten zum Programm erhalten Sie hier.