Veranstaltungen    Oktober 16 Abstandshalter

Zweitägige Busexkursion der Bundestransferstelle Stadtumbau West  
Am 24. und 25. Oktober 2016 findet die nächste Transferwerkstatt im Programm Stadtumbau West in Nord- und Ostbayern statt. Erstmals wird eine Transferwerkstatt im Stadtumbau West als zweitägige Busexkursion in insgesamt fünf Programmkommunen des Stadtumbau West durchgeführt. Die Reise führt von Nürnberg über Schwarzenbach an der Saale nach Selb. Dort wird der Besuch des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit [BMUB] Florian Pronold zu einem „Kamingespräch“ erwartet. Nach einer Übernachtung in Selb geht es am Folgetag weiter nach Arzberg und Tirschenreuth [und von dort zurück nach Nürnberg]. Dieses Format bietet Informationen aus der Umsetzungspraxis des Stadtumbaus mit ihren vielen Facetten: Im Stadtumbau erneuerte Wohnsiedlungen werden ebenso besichtigt wie der Umbau von Ortsmitten und von Industrie- und Gewerbebrachen. Weitere Informationen zum Ablauf der Busexkursion und zum Programm, organisatorische Hinweise sowie ein Anmeldeformular finden Sie hier.  

 „Bürger treffen Stadtverwaltung“ – Anforderungen bürgerschaftlichen Engagements an eine moderne, bürgerfreundliche Stadtverwaltung   
Wir haben bereits mehrfach über das sehr erfolgreiche nordrhein-westfälische Format der „Quartiersakademie“ berichtet. Nun findet in dieser Reihe eine weitere ausgesprochen interessante und für die Arbeit in der gebietsbezogenen Stadterneuerung Nordrhein-Westfalens relevante Veranstaltung statt: Sie widmet sich der Frage, welche Anforderungen engagierte Bürger[-gruppen] an moderne Stadtverwaltungen haben, um sich erfolgreich in lokale Prozesse der Quartierserneuerung einbringen zu können. Das Programm zu dieser Veranstaltung, die am Montag, den 24. Oktober 2016 in Hagen stattfinden wird – auch mit allen für eine Anmeldung notwendigen Angaben – haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Prävention in Lebenswelten – Die Umsetzung des Präventionsgesetzes in NRW  
In Nordrhein-Westfalen gibt es neue Möglichkeiten der Prävention und Gesundheitsförderung. Ende August 2016 wurde die Landesrahmenvereinbarung Prävention unterschrieben – von den gesetzlichen Krankenkassen und -verbänden, den Unfall- und Rentenversicherungen und dem Land Nordrhein-Westfalen. Die Agentur für Arbeit ist der Vereinbarung in der Zwischenzeit ebenfalls beigetreten. Jetzt geht es darum, das Engagement aller Akteurinnen und Akteure für mehr Gesundheit und Lebensqualität der Menschen in NRW zu stärken. Dazu gehören unter anderem der Öffentliche Gesundheitsdienst, die Träger der örtlichen Jugendhilfe, die Wohlfahrtsverbände und die Kommunen in NRW. Diesem Ziel widmet sich eine Veranstaltung der Partner dieser Landesrahmenvereinbarung, die am Mittwoch, dem 26. Oktober 2016 im Zeughaus in Neuss stattfindet. Das Programm zu dieser Veranstaltung – auch mit allen für eine Anmeldung notwendigen Angaben – haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Öffentlichkeitsbeteiligung im Städtebau    
Die Öffentlichkeitsbeteiligung bei formellen Verfahren in der Raumordnung und im Städtebau besteht im Wesentlichen aus der Anhörung von Betroffenen und Interessenten sowie aus der Erörterung der im jeweiligen Anhörungsverfahren ermittelten Einwendungen mit den Einwendern. Die Möglichkeit zur aktiven Beteiligung an den Planungen und Entwicklungen bildet die Grundlage für Akzeptanz und Identifikation in der Stadtgesellschaft. Bewohner beziehungsweise Bürgerbeteiligung in der Quartiersentwicklung, Stadtentwicklung, Stadterneuerung sowie an Planungsprozessen unterschiedlicher Planungsebenen benötigen Wissen und Erfahrung im Umgang mit Argumenten. Neben den erprobten Formaten hat sich in der jüngeren Vergangenheit durch die digitale Medienwelt ein weitere Ebene entwickelt. Wie gehen die Kommunen mit den neuen Trends um? Welche Spielregeln gelten in der Beteiligungskultur? Diesen und weiteren Fragen widmet sich eine Veranstaltung, die am 27. und 28. Oktober 2016 vom Institut für Städtebau in Berlin organisiert wird. Detaillierte Informationen zum Programm, zur Anmeldung und auch zur Anreise zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.

Ausstellung: Gute Geschäfte – Was kommt nach dem Einzelhandel?  
Leere Ladenlokale, wohin man blickt. Der kleinteilige Einzelhandel in Nordrhein-Westfalen ist auf dem Rückzug. Neben dem Verlust der Nahversorgung bedeutet das einen Verlust von öffentlichem Leben im Quartier. Es gibt aber Projektideen in vielen Städten, die leere Ladenlokale nutzen und gleichzeitig wieder neues Leben in die Stadt bringen.
Mit der Ausstellung „Gute Geschäfte – Was kommt nach dem Einzelhandel?“ thematisiert StadtBauKultur NRW vom 20. Oktober bis zum 13. November 2016 in der Hertener Innenstadt Gründe für Leerstände in der Stadt und macht deutlich, wie verlorenes städtisches Leben durch neue Ideen zurückgewonnen werden kann. Ausführliche Informationen zu dieser Ausstellung und auch zu den in ihrem Kontext stattfindenden Veranstaltungen finden Sie hier.  

Flüchtlingszuzug als Herausforderung für die Stadtentwicklungspolitik 
Der Zuzug von Flüchtlingen stellt unsere Gemeinwesen vor wichtige Aufgaben, die nur im Zusammenspiel vieler gesellschaftlicher Akteure gelöst werden können. Besonders deutlich wird dies auf dem Gebiet der Stadtentwicklung, wo ohnehin sehr unterschiedliche Akteure miteinander kooperieren und ihre Aktivitäten koordinieren müssen. Flüchtlinge ziehen zu einem großen Teil in städtische Ballungsgebiete. Diese Entwicklung verstärkt den Druck auf die Mieten und verknappt den vorhandenen Wohnraum weiter. Eine wichtige Aufgabe der Stadtentwicklungspolitik wird es künftig sein, in problembelasteten Stadtteilen keine weiteren Konkurrenzen zwischen Geringverdienenden, Studierenden und Flüchtlingen aufkommen zu lassen. Darüber hinaus geht es um Fragen der Quartiersentwicklung: Welche Erfahrungen wurden in Projekten mit Integration von Migranten gemacht, auf die sich jetzt aufbauen lässt? Welche Strukturen müssen hinzukommen? Stellt sich die Situation in verschiedenen Quartierstypen unterschiedlich dar? Und wie muss darauf reagiert werden? Diese und zahlreiche weitere Fragen stehen im Mittelpunkt einer Tagung, die von der Evangelischen Akademie Lokkum am 24. und 25. Oktober 2016 veranstaltet wird. Weiterführende Informationen und Links zu dieser Tagung stehen hier für Sie bereit.