Veranstaltungen    September 09 Abstandshalter

Die Sehstation „Tradition und Innovation der Landeshauptstadt“ ist noch bis zum 4. Oktober 2009
Im Rahmen der Kampagne SEHEN LERNEN – ein Projekt der Landesinitiative StadtBauKultur NRW – ist die Stadt Düsseldorf mit dem Thema „Tradition und Innovation der Landeshauptstadt“ in diesem Jahr fünfter und letzter Standort der SEHSTATION-Tour 2009 durch Nordrhein-Westfalens Städte. Der Rhein ist markantes Zeichen der Stadt Düsseldorf und trägt wesentlich zum Lebensgefühl der Stadt bei. Der Bau der Rheinuferpromenade hat das Wasser wieder zurück zu den Bürgerinnen und Bürgern gebracht. Hier, am Mannesmannufer wird die SEHSTATION mit Blick über den Rhein auf die umliegenden Architekturen positioniert. Zehn SICHTFENSTER thematisieren und kommunizieren wesentliche Faktoren für die Lebensqualität in Düsseldorf und die Leitthemen an ausgewählten Standorten. Die SEHSTATION ist noch bis zum 4. Oktober 2009 zu Gast in Düsseldorf und bietet zum Thema „Tradition und Innovation der Landeshauptstadt“ zahlreiche Stadtspaziergänge, Podiumsdiskussionen, Lichtbildvorträge, Führungen und Veranstaltungen in und um die SEHSTATION an, die sicherlich auch Anregungen für andere Städte und Gemeinden des Landes bieten. Weitere Einzelheiten zum Programm erhalten Sie hier.

Verbandstag VdW südwest: Fokus Mensch – Chancen für die Wohnungswirtschaft

Unter dem Motto „Fokus Mensch“ steht der diesjährige Verbandstag des VdW südwest am 29. und 30. September in Fulda. Die zentralen Herausforderungen der Wohnungswirtschaft bieten auch Ansätze für neue Chancen, die insbesondere dann erfolgreich sind, wenn sie die Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten stellen. Daher befasst sich der diesjährige Verbandstag des VdW südwest insbesondere mit den zentralen Herausforderungen der Beschäftigung von qualifizierten Mitarbeitern, der Verbesserung energetischer Wohnqualitäten sowie mit Themen wie zusätzlich gewünschte Dienstleistungsangebote und Finanzmanagement. Weitere Einzelheiten zum Verbandstag erhalten Sie hier.

Forum: Bürger/innenbeteiligung und kommunale Demokratie

Für Kommunen, die eine bürgernahe Politik machen wollen, ist eine aktive Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger an den politischen Entscheidungsprozessen unverzichtbar. Dies gilt umso mehr in Zeiten leerer öffentlicher Kassen. Untersuchungen zeigen, dass die Bereitschaft existiert, sich stärker in kommunale Belange einzubringen. Diese Bereitschaft findet in der kommunalpolitischen Praxis allerdings nur wenig Widerhall. In verschiedenen Werkstätten können die Teilnehmenden zentrale Themen der Bürger/innenbeteiligung erörtern, Erfahrungen austauschen und voneinander lernen. Sie können sich über innovative Beispiele informieren und von deren Erfahrungen profitieren. Zudem haben sie Gelegenheit, eigene, innovative Projekte und Ideen vorzustellen und gemeinsam weiterzuentwickeln. Die Tagung wird in Kooperation zwischen der Stiftung MITARBEIT und der Ev. Akademie Loccum durchgeführt. Weitere Informationen zum Forum am 25. bis 27. September in Rehburg-Loccum erhalten Sie hier.

Seminar: Kommunale Wohnungspolitik im Wandel

Im Zuge der kommunalen Finanzkrise war der Sektor kommunale Wohnungsunternehmen in den vergangenen Jahren einem tiefgreifenden Wandel ausgesetzt. Während die Geschäftspolitik in öffentlichem Eigentum verbleibender Wohnungsunternehmen in vielen Fällen eine Neuausrichtung erfuhr, wurden gleichzeitig umfangreiche öffentliche Wohnungsbestände durch Verkäufe privatisiert. Insbesondere der Komplettverkauf öffentlicher Wohnungsunternehmen in einer Reihe von Städten führte in Deutschland zu einer Diskussion über die fiskalischen, sozialen und städtebaulichen Folgen solcher Privatisierungen und die zukünftige Ausrichtung der kommunalen Wohnungspolitik. Auch die Diskussion um die Renaissance des Innenstadtwohnens, die Auswirkungen des demographischen Wandels und das Auslaufen eines Großteils der Belegungsbindungen in den kommenden Jahren tragen zum aktuellen Wandel der kommunalen Wohnungspolitik bei. In dem Seminar soll u.a. der Frage nachgegangen werden, welche Folgen die Privatisierung öffentlicher Wohnungsbestände in diesem Zusammenhang hatte. Weitere Informationen zum Seminar des DIfU am 24. und 25. September in Berlin erhalten Sie hier.

Fachtagung: WohnQuartier4 – „Halbzeit“ Vorstellung erster Zwischenergebnisse und Fachdiskussion

Das Konzept WohnQuartier4 enthält Vorschläge für eine aktive und planvolle Stadtentwicklung und zugleich für eine nachhaltige Entwicklung der Wohnquartiere. Das gestaltende Eingreifen und die Partizipation der Bewohnerschaft bilden hierbei die Klammer. Eine vernetzende Gestaltung von Stadt, Gemeinde und dem konkreten Quartier kann an die Erfahrungen aus dem Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ anknüpfen. Am 22. September 2009 werden im Stadtmuseum Düsseldorf die ersten Ergebnisse der Umsetzung des Modellprojektes an den Modellstandorten nach anderthalb Jahren Laufzeit der Fachöffentlichkeit vorgestellt. Angesprochen werden Entscheidungs- und Einrichtungsträger sowie Fachpublikum aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Kommunen und kommunalen Spitzenverbänden, Wohlfahrtsverbänden, der Bau- und Wohnungswirtschaft, Kirchengemeinden, der Kranken- und Pflegekassen. Weitere Details zur Tagung des Kooperationsprojektes in Düsseldorf erhalten Sie hier. Die Veranstalter bitten um eine Rückmeldung bis zum 10. September 2009.

Fachkonferenz zum Modellprojekt „Aktivierung von Zivilgesellschaft in der Sozialen Stadt“ – Bürgerschaftliche Netzwerke stärken Gemeinwesenarbeit als Handlungsprinzip der sozialen Stadtentwicklung
Mobilisierung und Beteiligung lokaler zivilgesellschaftlicher Netzwerke sind eine unabdingbare Voraussetzung für integrierte Entwicklungskonzepte in der Sozialen Stadt. Sozialraumorientierung, die vielfältigen Formen der Partizipation und die Potenziale der örtlichen Akteure müssen gefördert und gestärkt werden. Die BAG Soziale Stadtentwicklung und Gemeinwesenarbeit hat im Rahmen der Initiative "Nationale Stadtentwicklungspolitik" das Modellprojekt "Aktivierung von Zivilgesellschaft in der Sozialen Stadt" durchgeführt. Die Mitglieder der BAG haben bundesweit gute Beispiele für zivilgesellschaftliches Engagement zusammengetragen und sich darüber als Landesnetzwerke und -arbeitsgemeinschaften gestärkt und aktiviert. Befunde und Handlungsempfehlungen sind in ein Memorandum eingeflossen, das im Rahmen dieser Fachkonferenz vorgestellt und diskutiert werden soll. Weitere Details zu dieser Veranstaltung am 17. und 18. September in Berlin finden Sie hier.

Seminar: Stadt und Boden – Potsdamer Tage zur Bodenpolitik

Grund und Boden sind eine Voraussetzung für die Entwicklung der Städte - ohne verfügbaren Boden gibt es keine Stadtentwicklung, keine Entwicklung von Wohnbaugrundstücken und keine Wirtschaftsentwicklung. Der deutsche Bodenmarkt kann den Anspruch, für jede akzeptable Nutzung ein geeignetes Grundstück am richtigen Ort zu einem vernünftigen Preis zur Verfügung zu stellen, in vielen Fällen nicht erfüllen. Planimplementierung findet deshalb nicht immer an den eigentlich stadtplanerisch geeigneten Standorten statt. Neue Herausforderungen für eine bodenpolitische Debatte kommen hinzu, wie z.B. die Steuerung in schrumpfenden Städten, rechtliche Grundlagen der Steuerung oder die Vermeidung von perforierten Städten. Eine erfolgreiche Stadtentwicklung und auch nachhaltige "Stadtbaukultur" setzen eine enge Verzahnung von Stadtplanung und Boden-/ Flächenmanagement voraus. Weitere Details zur Veranstaltung des vhw am 17. und 18. September in Potsdam erhalten Sie hier.

Seminar: Qualifizierte Städtebauliche Dichten – Lernen aus neuen Stadtquartieren

Städte sind die Keimzelle von wirtschaftlicher und sozialer Innovation und damit der Motor für die wirtschaftliche Entwicklung insgesamt. Die ‚Renaissance der Städte’ wird neuerdings wieder als programmatisches Ziel ausgerufen. Eine damit einhergehende qualifizierte Dichte stellt Anforderungen an die soziale und technische Infrastruktur genauso wie an die Entwicklung der Landschaft in der Stadt und die Vermeidung von Umweltbelastungen. Im vergangenen Jahrzehnt sind zahlreiche neue Stadtquartiere, vorwiegend für Wohnnutzung, entstanden, die im jeweiligen Stadtgefüge große Aufmerksamkeit erregen und Bedeutung haben. Trotz höherer Dichten werden hier städtebauliche Qualitäten geschaffen, die für die gesamtstädtische Entwicklung richtungweisend sein können. Aufgabe des Seminars wird es sein, aus den Erfahrungen des „neuen Städtebaus“ zu lernen und die Leitlinien einer qualitätsvollen Dichte unter sich ändernden Rahmenbedingungen anzupassen, um die Städte attraktiv und zukunftsfähig weiter zu entwickeln. Weitere Einzelheiten zum Programm der Veranstaltung des Difu am 17. und 18. September in Berlin erhalten Sie hier.

VdW-Tagung: Zukunftssicheres Wohnen und Leben – Perspektiven der Wohnungs- und Stadtentwicklung
Der größte wohnungs- und immobilienwirtschaftliche regionale Interessenverband in Deutschland hat in den letzten Jahren eine Vielzahl von Vorschlägen für eine grundsätzliche Neuorientierung in der Wohnungs- und Stadtentwicklungspolitik gemacht, die ihren Niederschlag in der öffentlichen und politischen Diskussion wie auch teilweise in der Gesetzgebung gefunden haben. In deren Mittelpunkt stehen Überlegungen, wie die Politik gemeinsam mit der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft den demographischen Wandel und seine gesamtgesellschaftlichen Folgen erfolgreich bewältigen kann, indem sie Schrumpfungsprozesse als Chance für die Vitalisierung der Städte und Regionen nutzen und diese als zukunftssichere Standorte zum Wohnen und Leben gestalten. Die Perspektiven und die Formulierung von Erwartungen an die Politik stehen im Mittelpunkt der Sitzungen der Gremien des Verbandes und der öffentlichen Veranstaltung des diesjährigen Verbandstages des VdW Rheinland Westfalen in Mönchengladbach. Weitere Details zur Tagung am 14.-16. September finden Sie hier.

3. Transferwerkstatt: Rechtliche Aspekte des Stadtumbaus in West und Ost

Seit Mitte 2008 hat die Bundestransferstelle Stadtumbau West die Aufgabe übernommen, einen Wissens- und Erfahrungsaustausch unter den am Stadtumbau beteiligten Akteuren herzustellen. Hierzu führt die Bundestransferstelle Stadtumbau West im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung [BMVBS] und des Bundesinstitutes für Bau-, Stadt- und Raumforschung [BBSR] bis Ende 2009 drei so genannte Transferwerkstätten und einen Stadtumbau-Kongress durch. Die drei Transferwerkstätten weisen regionale Schwerpunkte auf. Die dritte Transferwerkstatt wird erstmals gemeinsam von den Bundestransferstellen Stadtumbau Ost und West durchgeführt. Am 15. September 2009 lautet das Thema der Veranstaltung in Fulda „Rechtliche Aspekte des Stadtumbaus in West und Ost“. Im Rahmen der Transferwerkstatt berichten kommunale Vertreter aus Ost- und Westdeutschland von ihren langjährigen Erfahrungen im Stadtumbau, renommierte Rechtsexperten zeigen rechtliche Lösungswege für verschiedene Problemstellungen auf und es werden neue Wege zur Einbindung privater Initiativen in den Stadtumbau vorgestellt. Weitere Einzelheiten zum Programm erhalten Sie hier.

1. Fachkongress: Megatrends und ihre Auswirkungen auf das City- und Stadtmarketing
Im Fokus dieser Veranstaltung stehen die allgemeinen Trends des demographischen Wandels, der technologischen Veränderungen, der Globalisierung sowie Defizite und Herausforderungen im Bildungswesen. Das erste Schwerpunktthema für die Veranstaltung am 14. und 15. September ist noch nicht festgelegt. Es besteht die Überlegung, gemeinsam mit dem Bundesverband für City- und Stadtmarketing [bscd] eine Kongressreihe durchzuführen, mit der zukünftig im zweijährigen Turnus die Auswirkungen von Megatrends auf die Handlungs- und Aufgabenfelder des City- und Stadtmarketing diskutiert werden sollen. Hintergrund der Diskussionen bildet ein grundlegendes Verständnis von Stadtmarketing als Form kooperativer Stadtentwicklung. Damit geht es im Kern um die Frage, wie strategische Allianzen und Partnerschaften zwischen Stadt, Wirtschaft und Bürgern im Zuge der Entwicklung von Megatrends anders und neu ausgestaltet werden müssen. Weitere Details zum Kongress des Difu in Berlin erhalten Sie hier.

ExWoSt-Studie: Migration/Integration und Stadtpolitik – Abschlussveranstaltung
Einen Überblick darüber, wie viele Stadtquartiere bundesweit einen hohen Bedarf an Integrationsleistungen haben und welche Strategien sich als geeignet erweisen, gibt die vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung [BMVBS] und vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung [BBSR] an empirica in Auftrag gegebene Studie „Migration/Integration und Stadtteilpolitik“. In der Abschlussveranstaltung zu diesem Forschungsprojekt werden die Ergebnisse der Studie sowie Schwerpunkte sozialräumlicher Integration in der kommunalen Praxis vorgestellt. Gemeinsam mit Experten aus Forschung und Praxis sollen zentrale Handlungsfelder und Strategien für die Integration vor Ort diskutiert und Schlussfolgerungen gezogen werden. Weitere Details zur Abschlussveranstaltung des BMVBS und dem BBSR am 9. September in Berlin finden Sie hier.

Kongress: Trendwende im sozialen Wohnungsbau – Impulse aus Nordrhein-Westfalen
Die Zukunft des Wohnens in Nordrhein-Westfalen wird regional und lokal sehr unterschiedlich aussehen, da derzeit einschneidende Veränderungen in der Nachfrage nach Wohnungen erlebbar sind. Das nordrhein-westfälische Bauministerium hat über Jahrzehnte den sozialen Wohnungsbau gefördert und immer wieder den veränderten Herausforderungen angepasst. Das Wohnraumförderungsprogramm 2009 öffnet sich für neue Herausforderungen. Wichtige Zukunftsaufgaben sind der generationengerechte Wohnungsbau und das behindertengerechte Bauen, aber auch der Klimaschutz und das Einsparen von Nebenkosten. Viele erfolgreiche Projekte belegen, wie unterschiedlich die Lösungsansätze sein können. Um sie einer breiten Fachöffentlichkeit vorzustellen und das bisher Erreichte zu veranschaulichen, lädt das Bauministerium in NRW am 7. und 8. September zu einem Kongress nach Düsseldorf ein. Weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie hier.

Kongress: 4. Demographiekongress „Best Age“: Quo vadis Demographiepolitik?
In den letzten Jahren ist der demographische Wandel in der Politik von Bund, Ländern und Kommunen angekommen. Zahlreiche Strategien und Programme wurden entworfen und durchgeführt – und meistens auch auf dem Demographie-Kongress "Best Age" der Behörden Spiegel-Gruppe präsentiert. Drei Wochen vor der Bundestagswahl Ende September 2009 nimmt der 4. Demographiekongress das Ende der Legislaturperiode zum Anlass, um eine Bilanz zu ziehen und einen Ausblick zu geben. Am zweiten Tag wird der Kongress außerdem die Kommunen stärker in den Blick nehmen. Unter dem Titel "Kommunen im Wandel" werden kommunale Demographie-Konzepte vorgestellt und über die Schwierigkeiten in der Umsetzung diskutiert. Weitere Details zur Veranstaltung am 1. und 2. September in Berlin erhalten Sie hier.