Veranstaltungen    September 17 Abstandshalter

Werkstatt „Sicherheit und Kriminalprävention“  
Im Rahmen seiner Werkstattreihe „Sozialraumorientierung und ressortübergreifende Handlungsansätze in der Stadtentwicklung und im Quartier“ führt das Städtenetz Soziale Stadt NRW die dritte Werkstatt zum Thema „Sicherheit und Kriminalprävention“ durch. Die Veranstaltung wird am 5. September 2017 in Bochum stattfinden.  Im Mittelpunkt stehen die folgenden Fragestellungen: Wie können städtebauliche Maßnahmen präventiv gegenüber objektiv und subjektiv empfundenen Unsicherheitsgefühlen sowie konkreten Bedrohungen und Kriminalität wirken? Welche flankierenden Maßnahmen sind erfolgversprechend? Nach einem Einführungsvortrag werden in drei Werkstattgruppen die Herausforderungen für die Soziale Stadt sowie Reaktionsmöglichkeiten und Konzepte diskutiert. Einen Flyer mit ausführlichen Informationen zu dieser Werkstattreihe unseres Partnernetzwerkes haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Kommunaldialog „Fördermittel bekommen und sinnvoll einsetzen  
Stellen Sie sich vor, die Mittel wären greifbar für einen Neubau, die Bürger wollen die neue Sporthalle/ Badeanstalt/ Bürgersaal ... und Einweihen ist ja auch schön. Alle wollen, nur die Immobilienverantwortlichen haben nun die undankbare Aufgabe, auf Betriebskosten, Wirtschaftlichkeit und Förderkriterien hinzuweisen, die langfristig und individuell eine Förderung eher weniger ratsam machen. Dabei würde eine strategische Entscheidungsgrundlage deutlich helfen. Wie können sich Immobilienverantwortliche das Leben erleichtern, wenn es diese Leitplanken [noch] nicht gibt? Wie stecken sie die Handlungsfelder ab, die dafür in den Blick genommen werden müssen? Bei der Klärung solcher Fragen will ein Kommunaldialog unterstützen, der am 7. September 2017 in Oberhausen stattfinden wird. Das Programm dieser Veranstaltung, das auch ein Anmeldeformular umfasst, haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Quartiersakademie: Bürger und Bewohner treffen auf Stadtverwaltung und lokale Wirtschaft – Ideen und Formen der Zusammenarbeit   
Quartiere sind Lebens- und Kulturraum für eine vielfältiger werdende Gesellschaft. Sie bilden den kleinräumigen Handlungsrahmen für Kommunen, Politik, Handel, Wirtschaft und Verbände vor Ort und sind der Ausgangspunkt für bürgerschaftliches Engagement. Eine aktive Bürgergesellschaft arbeitet im Kontext der immobilien- und Standortgermeinschaft [ISG] Bahnhofsviertel Münster e.V. gemeinsam mit der Stadt Münster und weiteren Partnern an nachhaltigen, ökonomischen und stadtgestalterischen Verbesserungen im Gebiet. Im Zuge der Neugestaltung des Hauptbahnhofs in Münster konnten Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung im Bahnhofsumfeld angestoßen und umgesetzt werden. Dieses Zusammenwirken verschiedenster Akteure der Stadtgesellschaft, auch von Privaten und Zivilgesellschaft, wird immer wichtiger, um Zukunftsfähigkeit und Qualitäten in Stadt und Quartier zu sichern. Diese Veranstaltung der Quartiersakademie veranschaulicht dies an verschiedenen Kooperationsbeispielen. Ausführlichere Informationen zu dieser Quartiersakademie, die am 21. September 2017 in den Räumen der NRW.BANK.Münster stattfinden wird,  finden Sie hier.

Baukulturwerkstatt Umbaukultur 
Warum umbauen, wenn man auch neu bauen kann? So haben wir lange Zeit gedacht. Aber das Bauen mit dem Bestand gewinnt an Bedeutung. Nicht nur was die wirtschaftliche Bedeutung dieser Bauaufgabe betrifft, denn schon heute betreffen 70% aller Bauinvestitionen in Deutschland den Bestand. Auch was den Schutz nicht erneuerbarer Ressourcen angeht, wird die Nutzung des Bestandes immer wichtiger, denn kein Wirtschaftszweig verbraucht so viel Materialen und erzeugt so viele Abfälle wie die Bauwirtschaft. Das Bauen mit dem Bestand ist aber nicht nur ökologisch und wirtschaftlich von Bedeutung, sondern birgt auch große Potenziale für baukulturelle Innovationen. Darum laden StadtBauKultur NRW und die Bundesstiftung Baukultur am 7. und 8. September 2017 zur Baukulturwerkstatt „Umbaukultur“ nach Bochum ein. Ausführlichere Informationen zum Programm dieser Veranstaltung und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Momentaufnahme – Symposium Urbane Künste Ruhr
Sechs Jahre nach der Gründung von Urbane Künste Ruhr im Nachgang der Kulturhauptstadt Europas Ruhr 2010 ist es Zeit einen Moment inne zu halten. In dieser Zeit realisierte die junge Kunstinstitution rund 50 Projekte unterschiedlichster Art in fast 30 Städten mit mehreren hundert Künstlern und ca. 100 Kooperationspartnern. Zeit also zu reflektieren und zu diskutieren, welche Rolle der Kunst in der Neudefinition von Stadt zukommt. Das Symposium, das am 8. September 2017 in der Bochumer Jahrhunderthalle stattfinden wird, ist eine Einladung zum Gespräch an Künstler, Kuratoren, Urbanisten und Stadtaktivisten, aber insbesondere an die Bewohner des Ruhrgebiets. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird auch das Urbane Künste Ruhr Buch 2012–2017 vorgestellt – eine Publikation, die als ein eigenständiges Kompendium der Themen und Projekte von Urbane Künste Ruhr konzipiert ist. Ausführlichere Informationen zu dieser Veranstaltung und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie hier.  

Zukunftsorientierte Strategien und Konzepte für Wohnen und Daseinsvorsorge      
Daseinsvorsorge zu sichern und ein attraktives und vielfältiges Wohnangebot zu schaffen, sind zentrale Handlungsfelder für eine nachhaltige Entwicklung kleinerer Städte und Gemeinden. Deren integrierte, gemeinsame Entwicklung sichert vorhandene und schafft neue Lebensqualität. Ziel der 10. Transferwerkstatt im Städtebauförderprogramm „Kleinere Städte und Gemeinden“, die am 13. und 14. September 2017 in Neustadt [Holstein] stattfinden wird, ist es, anhand von Fachvorträgen und Erfahrungen aus der kommunalen Praxis gelungene Strategien vorzustellen und mit den Teilnehmenden zu den genannten Handlungsfeldern ins Gespräch zu kommen. Detaillierte Informationen zu Inhalten und Ablauf dieser Veranstaltung, zu der Sie sich noch bis zum 8. September 2017 anmelden können, finden Sie hier.

Formsache – Wie wird „Reden über Baukultur“ interessant und unterhaltsam?      
Das nächste Arbeitstreffen der Initiative Stadtgespräche NRW widmet sich anderen Formen, miteinander und mit der Öffentlichkeit ins Gespräch über Baukultur zu kommen. Deshalb hat StadtBauKultur NRW Menschen eingeladen, die selber immer wieder neue Wege suchen, um spannende Veranstaltungen zu organisieren. Es geht aber nicht nur darum, schöne Bilder zu sehen und spannende Geschichten zu hören: am besten selber nutzen kann man eine Idee, wenn man sie auch wirklich am eigenen Leib erfährt. Deshalb gibt es im Rahmen der Veranstaltung Gelegenheit, verschiedene Formate selbst auszuprobieren – unter anderem kann man mit der App #stadtsache gemeinsam mit der Autorin Anke M. Leitzgen die Essener Innenstadt erkunden. Ausführlichere Informationen zu dieser aus unserer Sicht sehr empfehlenswerten Veranstaltung, die am 2. September 2017 in Essen stattfinden wird, finden Sie hier – Ihre Online-Anmeldung können Sie über diesen Link vornehmen.

Praxisforum „Partizipative Stadtentwicklung“        
Am 20. September 2017 organisiert das Berliner Institut für Städtebau in Oberhausen ein Praxisforum zum Thema „Partizipative Stadtentwicklung“. Ziel dieser Veranstaltung ist es, die Fachkompetenz der Teilnehmenden hinsichtlich der verschiedenen Gestaltungs- und Kommunikationsebenen in der Beteiligung, dem Verfahrensaufbau und der Durchführung von Beteiligungsprozessen zu stärken und zentrale Steuerungshebel zu identifizieren. Gleichzeitig werden anhand von Fallbeispielen aus der täglichen Arbeit der Teilnehmenden Probleme und Erfolgsfaktoren diskutiert und wertvolle Hinweise für die Praxis erarbeitet. Ausführlichere Informationen zum Programm dieser Veranstaltung und auch die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie hier.