Veranstaltungen    September 08 Abstandshalter

Konferenz: Ältere Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Europa
Der Städtetag Nordrhein-Westfalen beteiligt sich als Partner an der Ersten Europäischen Konferenz "Ältere Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Europa – von Herausforderungen zu Möglichkeiten". Die Konferenz findet vom 30. September bis 2. Oktober 2008 im World Conference Center in Bonn statt, dem ehemaligen Gebäude des Deutschen Bundestages. Es werden bis zu 500 Teilnehmer aus den Mitgliedsstaaten der EU, von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und ein internationaler Personenkreis aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft erwartet. Dabei soll sowohl auf der theoretischen Ebene im Rahmen von Fachvorträgen von Expertinnen und Experten aus Politik und Wissenschaft sowie auf der praktischen Ebene durch gute Praxisbeispiele aus den Mitgliedsstaaten ein interessantes Konferenzprogramm geboten werden. In verschiedenen Diskussionsforen werden die unterschiedlichsten Bereiche zur Theorie und Praxis der Integration von älteren Menschen mit Zuwanderungsgeschichte erörtert werden. Weitere Details zur Anmeldung und zur Veranstaltung erhalten Sie hier.


Forum für Bürger/innenbeteiligung und kommunale Demokratie
Für Kommunen, die eine bürgernahe Politik machen wollen, ist eine aktive Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger an den politischen Entscheidungsprozessen unverzichtbar. Dies gilt umso mehr in Zeiten leerer öffentlicher Kassen, in denen der politische Handlungsspielraum der Kommunen schrumpft und die Unzufriedenheit der Bürgerschaft wächst. Untersuchungen zeigen, dass die Bürgerinnen und Bürger bereit sind, sich stärker in kommunale Belange einzubringen. Diese Bereitschaft findet in der kommunalpolitischen Praxis bisher allerdings nur wenig Widerhall. Das Forum vom 26.-28.09. in Rehburg Loccum untersucht, wie man diese lokale Demokratie erlebbar machen kann und welche Barrieren für eine breite Bürgerschaft existieren. In verschiedenen Werkstätten können die Teilnehmenden strategische Fragen der Bürger/innenbeteiligung erörtern und Lösungen entwickeln. Die Tagung knüpft an die langjährige Zusammenarbeit der Stiftung MITARBEIT und der Ev. Akademie Loccum im Rahmen der Tagung „Modelle und Methoden der lokalen Bürger/innenbeteiligung“ an und setzt diese Zusammenarbeit in neuer Form fort. Weitere Details zur Anmeldung erhalten Sie hier.


Interkommunale Kooperation im Stadtumbau
Gegenstand dieser Veranstaltung ist die Vorstellung und Diskussion von Möglichkeiten und konkreten Ansätzen interkommunaler Kooperation als ein wichtiges Themenfeld im Rahmen von Aufwertungsstrategien des Stadtumbaus. Stadtumbauspezifische Themenfelder sind dabei unter anderem die Stärkung der Wohnfunktion in den Innenstädten durch koordinierte Maßnahmen der kooperierenden Städte in den Bereichen Abriss und Aufwertung sowie die gemeinsame Entwicklung einer bedarfsgerechten sozialen und technischen Infrastruktur. In den Blick genommen werden auch Kooperationshemmnisse und Interessenkonflikte auf den unterschiedlichen Interaktionsebenen. Als Veranstaltungsort wurde mit dem Thüringer „Städtedreieck Saalebogen“ eine Region gewählt, die bereits seit mehreren Jahren ein erfolgreiches Regionalmanagement betreibt und dementsprechend auch ihre Stadtumbauprojekte am Leitziel der interkommunalen Kooperation ausrichtet. Um einen möglichst umfassenden Einblick in die Projekte vor Ort zu ermöglichen, stehen am ersten Tag der Veranstaltung in Saalfeld der Wissenstransfer und die fachliche Diskussion im Vordergrund und am zweiten Tag eine Exkursion zu unterschiedlichen Stadtumbau-Projekten der Region. Weitere Informationen zur Veranstaltung der Bundestransferstelle Stadtumbau Ost vom 25.09. bis zum 26.09.2008 erhalten Sie hier.


Von der nationalen Stadtentwicklungspolitik zur lokalen Aktion
Die Zukunft von Städten ist ein öffentliches und ein gesellschaftlich relevantes Thema. Dies ist die Botschaft der „Leipzig-Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt“: Eine Nationale Stadtentwicklungspolitik, die vom Bund angeregt und mit Fördermitteln ausgestattet ist, geht über die bisherige Städtebaupolitik und Städtebauförderung hinaus. Sie bringt Handelnde und Interessierte zum Thema Stadt zusammen. Sie schafft Plattformen für einen lebendigen Austausch, thematisiert aktuelle stadtgesellschaftliche und städtebauliche Trends und greift beispielhafte Handlungs- und Lösungsansätze auf. Diese neue Qualität einer bundespolitischen Initiative ist die Antwort auf die zukünftigen Herausforderungen der Stadt. Bund, Länder und Gemeinden formulieren gemeinsame Ziele und setzen diese auch gemeinsam um. Dieser Politikansatz hat auch Konsequenzen für die kommunale Ebene. Die Fachtagung am 23. September in Würzburg kommuniziert die bisherigen Erfahrungen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik und stellt sie zur Diskussion. Sie wendet sich daher an Politikerinnen und Politiker, an die Verantwortlichen in Wohnungs- und Immobilienwirtschaft und an Stadtplanerinnen und Stadtplaner. Zusätzliche Informationen zur Tagung des ISW finden Sie hier.


Konferenz: Lebenswerte Stadt
Die Tendenz, sich wieder verstärkt auf die Städte zu konzentrieren, liest und hört man verstärkt in der aktuellen Fachdiskussion. „Zurück in die Stadt“ ist jedoch kein Selbstläufer. Ausschlaggebend für die Zukunft der Städte ist ihre Lebensqualität. Während der zweitägigen Konferenz „Lebenswerte Stadt“ soll zusammen mit WissenschaftlerInnen, PlanerInnen und anderen Interessierten das Leitbild einer lebenswerten Stadt entwickelt, diskutiert und mit Ansätzen aus der Praxis unterlegt werden. Daraus sollen politische Zielsetzungen und Handlungsmöglichkeiten abgeleitet werden. Ein inhaltlicher Schwerpunkt der Konferenz ist die städtische Verkehrsplanung. Sie soll einerseits Mobilität sichern, jedoch auch stadtverträglich sein. Ein weiterer Themenblock wird sich mit dem zukünftigen Wohnen in der Stadt beschäftigen. Insbesondere der demographische Wandel sowie der Klima- und Ressourcenschutz sind hohe Herausforderungen für die Wohnungspolitik in der Kommune. Ein besonderes Augenmerk der Veranstaltung der Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion liegt bei den ökologischen Belangen und Bürgerinteressen, die derzeit häufig noch außen vor bleiben. Weitere Informationen zum Programm der Konferenz am 19. und 20. September in Berlin erhalten Sie hier.


Seminar: Hausmeistertraining – Tägliche Arbeit mit nicht-deutschen Mietern
Das friedliche Zusammenleben in großen oder mittleren Wohnkomplexen und -gebäuden ohne die nicht-deutschen Mieter ist über kurz oder lang nicht machbar. Dies ist schon lange kein Geheimnis mehr. Beide Seiten sind längst aufgefordert aufeinander zuzugehen und sich besser zu verstehen. Die Hausmeister und ihre verantwortlichen Sachbearbeiter sollten über Kenntnisse verfügen, die ihnen beim Vermieten, Betreuen und Reparieren von Wohnanlagen weiterhelfen. Hausmeister und nicht-deutsche Mieter sind gemeinsam aufgefordert sich gegenseitig besser zu verstehen und dadurch Probleme kompetenter zu lösen. Zur Verbesserung dieser interkulturellen Fähigkeiten bietet das Seminar verschiedene Bausteine an, die ein besseres gegenseitiges Verständnis fördern. Weitere Informationen zum Seminar des EBZ am 16. September in Bochum finden Sie hier.


10. Nacht der Architektur: „Wer baut die Stadt?“ – Von der Planung zur Realisierung
Die Lebens- und Arbeitsqualität in unseren Städten ist maßgeblich abhängig von der Qualität der gebauten Umwelt. Eine nachhaltige Entwicklung ist in diesem Sinne ohne Baukultur nicht denkbar. Um in dem Spannungsfeld zwischen Wunsch und Wirklichkeit auf jeweils aktuelle Themen aufmerksam zu machen, bietet der BDA Duisburg und rechter Niederrhein mit der "Nacht der Architektur" alljährlich eine Plattform für Vorträge, Präsentationen und moderierte Diskussionen mit Blick auf die Region um Duisburg. Nach Veranstaltungen in den vergangenen Jahren zur Zukunft der Kirchen und zum Wohnen in der Stadt steht diesmal der Prozess der Stadtentwicklung selbst im Fokus. Gefragt wird, wie und durch welche Faktoren vorangetrieben Stadtquartiere zu dem werden, was sie sind, wer die Akteure sind und wie sich Einzelmaßnahmen oder umfangreichere Konzepte auf den öffentlichen Raum einer Stadt auswirken. Für Duisburg haben diese Fragen besondere Bedeutung, weil Großbauten die Innenstadt massiv verändern und der Masterplan die Weichen neu stellt. Weitere Details zur Veranstaltung am 13. September im Wilhelm-Lehmbruck-Museum in Duisburg finden Sie hier.


44. Tagung des Deutsch-Österreichischen URBAN-Netzwerkes: „Quartiersentwicklung durch engagierte lokale Akteure“
Im Fokus der 44. Tagung steht diesmal das Thema: „Aktivierung und Beteiligung in der Quartiersentwicklung“. In diesem Rahmen werden am ersten Veranstaltungstag die Erfahrungen von zahlreichen Berliner Initiativen und Aktivitäten vorgestellt und erörtert. Am zweiten Tag wird dann rückblickend auf die Ergebnisse und Wirkungen der URBAN-Programme geschaut, vor allem auch mit der Überlegung auf welche Weise die Weiterführung des URBAN-Ansatzes in den EFRE-Programmen der Länder sowie in den entsprechenden konkreten Stadtentwicklungsmaßnahmen der Städte erfolgen kann. Das URBAN-Netzwerk hat zu diesem Thema bereits eine Auswertung der verschiedenen deutschen EFRE-Programme erarbeitet, die in Berlin präsentiert werden soll. Zum Abschluss der Tagung soll außerdem mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen der Veranstaltung die konkrete Fortführung des Netzwerks erörtert werden. Die Anmeldefrist für die URBAN-Tagung ist der 1. September. Weitere Details zur Tagung vom 11. bis zum 12. September in Berlin finden Sie hier.


Symposium 2008: Ressourcen der Stadt – Klimaschutz, Grün und Lebensqualität.
Unter der Fragestellung „Was können Städte gegen den Klimawandel tun?“ werden zu den Themenfeldern Klimaschutz, Grün und Lebensqualität Vorträge und Diskussionsrunden veranstaltet. Der 2. Bericht des UN-Klimarates hat die Konsequenzen des heutigen Lebenswandels für die Zukunft prognostiziert. Vorhandene Langfriststrategien für die Umwelt- und Energiepolitik und ihr Verhältnis zu prosperierenden Wirtschaftssystemen stehen daher teilweise auf dem Prüfstand. Grün prägt seit jeher Lebensqualität und Image der Städte. Inzwischen wird städtisches Grün mehr und mehr auch zu einer strategischen Größe der Stadtentwicklung und zu einem Standortfaktor für Tourismus, Wohnen und Wirtschaft. Dem öffentlichen Grün kommt zudem eine wichtige soziale Rolle zu – wobei Grünanlagen je nach Konzeption Kommunikation und Zusammenhalt fördern oder aber zu Kristallisationsorten sozialer Konflikte werden können. Unter den Begriff Lebensqualität fallen alle Faktoren, welche die Lebensbedingungen der Gesellschaft und des Einzelnen ausmachen. Die WHO umschreibt „Lebensqualität“ mit dem körperlichen, psychischen und sozialen Befinden eines Individuums. Eine intakte Umwelt, genügend Arbeitsplätze, ausreichend Wohnraum, ein vielfältiges Freizeitangebot, die nötige soziale und kulturelle Infrastruktur sind Faktoren, die Auswirkung auf die Lebensqualität des Einzelnen haben. Weitere Details zum Symposium, das vom 10. bis zum 12. September von der Stiftung lebendige Stadt in Abstimmung mit dem Deutschen Städtetag in Dresden ausgerichtet wird, können Sie hier nachlesen.


Lernen aus neuen Stadtquartieren – qualifizierte städtebauliche Dichten
Städte sind die Keimzelle von wirtschaftlicher und sozialer Innovation und damit der Motor für die wirtschaftliche Entwicklung insgesamt. Im Hinblick darauf wird die Renaissance der Städte als programmatisches Ziel ausgerufen. Der Trend zur Suburbanisierung ist aus ökonomischen wie ökologischen und sozialpolitischen Gründen zu durchbrechen. Städte müssen also zugleich hoch verdichtete, an der Bodenrendite ausgerichtete Nutzungskonzepte haben sowie attraktive Wohn- und Lebenswelten schaffen. Eine solche qualifizierte Dichte stellt Anforderungen an die soziale und technische Infrastruktur, genauso wie an die Entwicklung der Landschaft in der Stadt und die Vermeidung von Umweltbelastungen. In der Vergangenheit sind vielfach "Leuchtturmprojekte" im Hinblick auf eine maßstabsgerechte, stadt- und umweltverträgliche Gestaltung vorwiegend im Wohnbereich entstanden. Mit einem dezidierten [inner]städtischen Gegengewicht zu herkömmlichen Einfamilienhausgebieten werden trotz höherer Dichten städtebauliche Qualitäten geschaffen, die für die gesamtstädtische Entwicklung richtungsweisend sein können. Aufgabe des Seminars vom 8. bis 10. September in Berlin wird es sein, aus diesen Erfahrungen zu lernen und die Leitlinien qualitätvoller Dichte weiter zu entwickeln. Weitere Informationen zur Veranstaltung des difu erhalten Sie hier.


Grundstückswertermittlung in Stadtumbauprozessen. Neue Herausforderungen – neue Strategien?

Viele Städte und Gemeinden sind seit Jahren durch differenzierte Schrumpfungsprozesse gekennzeichnet, die Auswirkungen einerseits auf die Wohnungsnachfrage, andererseits auch auf die Nachfrage nach allen sonstigen Immobilien sowie Bauflächen zeigen. Insbesondere wachsende strukturelle Wohnungsleerstände in verschieden Beständen stellen die Akteure des Stadtumbaus vor größte Herausforderungen. Oftmals ist die Kluft zwischen den erzielbaren Preisen und den Wertvorstellungen der Eigentümer in solchen Fällen relativ groß. Die Entwicklung und damit verbunden die Ermittlung von Grundstückswerten ist also ein zentrales Problem bei der Gestaltung von Stadtumbauprozessen. Hierbei ist die Frage zu klären, ob die bestehenden Wertermittlungsverfahren dazu weiterhin geeignet sind. Ziel dieses Seminars vom 4. bis 5. September in Berlin ist die Information über die „aktuelle Landschaft“ in der Bundesrepublik sowie der fachliche Austausch zu den Problemstellungen in diesem, für den Stadtumbau äußerst bedeutsamen, Handlungsfeld. Weitere Informationen zur Veranstaltung des difu in Kooperation mit dem Institut für Bodenmanagement aus Dortmund erhalten Sie hier.


Einladung zur Eröffnung des neu gestalteten Spielplatzes Görlitzer Platz in Wuppertal
Der Stadtteil Wuppertal Oberbarmen freut sich über die Umsetzung einer weiteren Maßnahme, die mit Mitteln aus dem Programm Stadtumbau West bezuschusst wurde. Die feierliche Eröffnung des Spielplatzes am Görlitzer Platz ist das Ergebnis eines umfangreichen Prozesses aus dem letzten Jahr, bei dem mehr als 30 Kinder ihre Visionen von ihrem Wunschspielplatz zu Papier brachten. Auf Grundlage dieser Ideen wurde von Seiten der Stadt ein Modell entworfen, das auf breite Zustimmung stieß und nun in die Realität umgesetzt wurde. Das bunte Programm wird am 4. September in Wuppertal direkt am Spielplatz Görlitzer Platz ab 15:30 zu erleben sein. Weitere Informationen zur Eröffnung erhalten Sie bei Frau Wolthoff vom Ressort Kinder, Jugend und Familie unter folgender Email-Adresse: claudia.wolthoff@stadt.wuppertal.de


Podiumsdiskussion: Baukultur-Salon – Liverpool 08
Liverpool – einst eine der bedeutendsten Handelsstädte der Welt wurde im Verlauf des 20. Jahrhunderts zum Sinnbild für Niedergang, Armut und Trostlosigkeit. Die eklatanten Folgen der Deindustrialisierung und des Bedeutungsverlusts des Hafens sind in einigen Stadtteilen noch heute sichtbar. Doch mit der erfolgreichen Bewerbung zur „Kulturhauptstadt Europas 2008“ zelebriert Liverpool den Weg aus der Krise mit Kultur. Die historische Hafenanlage avanciert dabei zu einem der beliebtesten Ausflugsziele der Besucherinnen und Besucher Liverpools. Die prosperierende Stadt zeigt sich bereits seit einem halben Jahr mit spannenden Ausstellungen, zahlreichen Veranstaltungen und urbanen Interventionen, doch die Stadtsilhouette selbst ist nach wie vor geprägt von zahllosen Baukränen. Das lebendige Treiben ist das sichtbare Zukunftsversprechen des Wandels, vom Niedergang einer Stadt mit einem wertvollen baukulturellen Erbe zur wachsenden Kulturmetropole. Weitere Details zur Podiumsveranstaltung am 4. September in Gelsenkirchen, die vom Europäischen Haus der Stadtkultur e.V. veranstaltet wird, können Sie hier nachlesen. Es wird darüber hinaus darum gebeten, sich bis zum 28. August anzumelden.


Quartiersmanagement – Eine Handlungsstrategie auch für kleinere und mittlere Kommunen?
Das Programm „Soziale Stadt“ hat das Quartiersmanagement zu einer Strategie gemacht, um Wohngebiete zu fördern, die besonders benachteiligt sind. Insbesondere Berlin, aber auch andere Großstädte betreiben erfolgreich ihre Quartiersmanagements. Die Fachtagung zeigt auf, was kleinere und mittlere Kommunen von Quartiersmanagement lernen und davon für sich nutzen können, um Wohngebiete zu stabilisieren und zu entwickeln, die von Faktoren sozialer Deklassierung oder einer davon ausgelösten Abwärtsspirale gekennzeichnet sind. Es wird vermittelt, wie besonderer Handlungsbedarf zu erkennen ist, und wie daraus abgeleitete Handlungsstrategien und Maßnahmen aussehen können. Die Veranstaltung des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. findet vom 3. bis 9. September statt. Anmeldeschluss ist der 4. Juli 2008. Weitere Details finden Sie hier.


3. Demographie-Kongress „Best Age“
Der demographische Wandel, als eine der bedeutendsten Herausforderungen der Zukunft, ist in der Gesellschaft, der Politik, der Verwaltung und der Wirtschaft angekommen. Nun gilt es, die vielfältigen Überlegungen, Expertisen, Leitbilder und Strategien umzusetzen und Best Practice in Common Practice umzuwandeln. Die kongressbegleitende Fachmesse bietet zusätzlich die Gelegenheit, den rund 700 Kongressteilnehmern aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft Produkte, Dienstleistungen, Initiativen, Projekte und Aktionen im Themenfeld "demographischer Wandel" zu präsentieren. Außerdem wird es zum ersten Mal eine Weiterbildungsbörse zum Thema geben. In diesem Jahr stehen die Themen Personalpolitik/-management sowie die Stadt- und Regionalentwicklung im Mittelpunkt. Der sich abzeichnende Fachkräftemangel und das rasant steigende Durchschnittsalter der Beschäftigten zwingt Unternehmen und Behörden zur Anpassung ihrer Personalpolitik. Nach dem regen Interesse 2007, baut der 3. Demographie-Kongress seine Kompetenz für “demographiefestes Personalmanagement” weiter aus. Darüber hinaus müssen sich Städte und Landkreise auf eine schrumpfende Bevölkerung einstellen und gleichzeitig altersgerechte Strukturen aufbauen. Weitere Informationen zur Veranstaltung am 2. und 3. September im dbb forum Berlin erhalten Sie hier.


Wechselwirkungen in der Stadt – große Investitionsprojekte verbinden Quartiere. Neue Qualitäten mit Genderperspektive
An Orten des Strukturwandels sind mit großen Investitionsprojekten vielfältige Erwartungen verknüpft. Sie sollen vor Ort eine Verbesserung der ursprünglichen Situation herstellen und gleichzeitig Impulse für Stadt und Region ausstrahlen. Spätestens bei der Realisierung stellt sich unter anderem die Frage, wie es nun um die Einbettung der geförderten Projekte in die Stadt steht und welche Impulse die Projekte aus den Stadtteilen aufnehmen. Im Wettbewerb kommt es vermehrt darauf an, zukunftsorientierte Unternehmen und hochqualifizierte Arbeitskräfte zu gewinnen und diese nachhaltig an den Standort zu binden. Im Stadtmarketing werden Verwertbarkeit, Erfolg, Lebensqualität und Identität des Raumes beworben. Ausgehend von den Erfahrungen großer Projekte der postindustriellen Flächennutzung tragen Leitfragen und Impulse aus der Genderperspektive dazu bei, alle Kräfte zu bündeln und der gesellschaftlichen Entwicklung auf der räumlichen Ebene Rechnung zu tragen. Die Veranstaltung des Zentrums Frau in Beruf und Technik am 2. September in Dortmund richtet sich an diejenigen, die das NRW-Ziel 2-Programm [EFRE] 2007-2013 umsetzen, an Verantwortliche in Wirtschaftsförderung, Immobilienwirtschaft, Kommunen, Projektentwicklung, Planungsämtern und -büros sowie Förderreferaten. Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier.


Eröffnung der Sehstation in Duisburg
Die Kampagne SEHEN LERNEN nimmt mit der SEHSTATION und den 10 überdimensionalen Rahmen in Duisburg das Thema „Plätze“ auf. Thematisiert werden bestehende und geplante Qualitäten – Gestalt und Nutzen – der öffentlichen Plätze der Stadt Duisburg. Am 02. September 2008 wird dazu die mobile SEHSTATION in Duisburg eröffnet. Nach dem Auftakt der Kampagne SEHEN LERNEN in Münster wird der Blick nun auf den neu gestalteten König-Heinrich-Platz in Duisburg und die ihn umgebenden neuen und alten Architekturen gerichtet. Darüber hinaus richtet sich die Aufmerksamkeit auf 10 weitere Plätze in der Innenstadt Duisburgs. Dabei werden sowohl besonders gelungene wie auch gegenwärtige „Unorte“, die auf ihre Umgestaltung warten, betrachtet. Die Besucher haben dann noch bis zum 16. September Zeit, zur mobilen Station in Duisburg zu kommen, um die neuen und alten Architekturstile auf sich wirken zu lassen. Weitere Informationen zur Kampagne und zum Rahmenprogramm erhalten Sie hier.