Veranstaltungen    Dokumentation durchgeführter Veranstaltungen Abstandshalter

1. Halbjahr 2013

Dokumentation: Aktivierung von Eigentümern in der gebietsbezogenen Stadterneuerung

Die Aktivierung privater Eigentümer, sich durch eigene Investitionen an Maßnahmen gebietsbezogener Stadterneuerung und Standortaufwertung zu beteiligen, bleibt eine der zentralen Herausforderungen im nordrhein-westfälischen Stadtumbau. Im Rahmen des Workshops soll daher in Kooperation mit dem Fachgebiet "Stadtumbau + Ortserneuerung" der TU Kaiserslautern ein länderübergreifender Erfahrungsaustausch zu diesem Thema erfolgen. Dazu werden, neben einem Überblick über aktuelle Erkenntnisse zu diesem Thema durch Maximilian Vollmer von der TU Kaiserslautern, Vorträge der Experten Michael Kleemann [ARGE Stadtimpuls] zum Projekt "Innenstadtoffensive Neustadt an der Weinstraße" und Gernot Lindemann, Eigentümermoderator in Halle an der Saale, den Schwerpunkt der Veranstaltung bilden. In einer abschließenden Diskussionsrunde werden dann die Erkenntnisse und ihr Anregungs- und Lernpotenzial für den nordrhein-westfälischen Stadtumbau erörtert.

Download: Workshop-Dokumentation

2. Halbjahr 2010

Workshop-Dokumentation „Nach dem Niedergang der Warenhäuser: Neue Frequenzbringer für die Zentren“

Ein verändertes Konsumentenverhalten hat in den vergangenen Jahren zu einem sukzessiven Niedergang von Kaufhäusern und Warenhäusern in den Innenstädten und Nebenzentren geführt. Viele Mittel- und kleinere Oberzentren, vor allem aber auch Neben- und Stadtteilzentren, sind spürbar von den Folgen der Schließung solcher Kauf- und Warenhäuser betroffen. Gerade an diesen Handelsstandorten mangelt es oft an anderen attraktiven Magnetbetrieben, so dass nach dem Verlust der Kaufhäuser vielfach Trading-Down-Prozesse aufgrund eines Rückgangs der Kundenfrequenz einsetzten. Im Rahmen eines Workshop hat sich die Innovationsagentur Stadtumbau NRW im Dezember 2010 mit der Frage befasst, was erfolgreiche neue Frequenzbringer für solche Lagen sein können und wie Kommunen hier selbst aktiv und steuernd eingreifen können. Die Dokumentation dieses Workshops steht hier zum Download für Sie bereit.

1. Halbjahr 2010

Dokumentation: Workshop „Kommunale Handlungsfähigkeit in Zeiten der Krise“

Die Handlungsfähigkeit vieler Städten und Gemeinden ist vor dem Hintergrund der gegenwärtigen finanziellen Krise stark eingeschränkt. Davon sind die Projekte des Stadtumbaus und der Stadterneuerung in einem besonderen Maße betroffen. Die Frage welche Potenziale, Optionen und Strategien sich Kommunen und kommunalen Akteuren zur Verbesserung der Handlungsfähigkeit in der gebietsbezogenen Stadterneuerung trotzdem bieten, war Gegenstand des Workshops „Kommunale Handlungsfähigkeit in Zeiten finanzieller Krise“, den die Innovationsagentur Stadtumbau NRW am 29. Juni 2010 veranstaltet hat. Einen Überblick über die Ergebnisse dieses Workshops und die diskutierten Beispiele bürgerschaftlichen sowie wohnungswirtschaftlichen Engagements in den Quartieren gibt die nun erschienene Dokumentation des Workshops wieder, die wir hier zum Download bereitgestellt haben.

Neues Internettool erlaubt die zielgerichtete Suche und Aufbereitung von Aspekten und Lösungen in Sachen Zwischennutzung
Zwischennutzungen sind ein wichtiges Element im Rahmen der Umnutzung von Industriebrachen und ähnlichen Arealen. Durch eine temporäre Vermietung lassen sich nicht nur die laufenden Kosten decken. Je nach Art der Zwischennutzung rückt das Areal zudem in den Fokus der Bevölkerung und Investoren, was die spätere, endgültige Umnutzung erleichtert. Zu Unrecht ist die Zwischennutzung vielfach mit negativen Vorurteilen belegt, welche die Arealverantwortlichen davon abhalten, eine Zwischennutzung zu ermöglichen oder zu initiieren. Ein neues Onlinetool des Schweizerischen Städteverbandes räumt mit diesen Klischees auf und zeigt, wie eine Zwischennutzung erfolgreich lanciert und umgesetzt wird. Wichtigster Grundsatz ist, dass man eine Zwischennutzung aktiv plant und steuert statt wie bisher meist üblich einfach geschehen lässt. Der Leitfaden Zwischennutzung liefert alle wichtigen Informationen zum Thema. Diese können mit wenigen Mausklicks nach den eigenen Bedürfnissen und nach einzelnen Aspekten der Projektentwicklung online konsultiert oder zusammengestellt und als dann individuelles pdf-Dokument heruntergeladen werden. Dieses hervorragend organisierte neue Internettool steht hier für Sie zur Unterstützung Ihrer eigenen Arbeit in Sachen Zwischennutzung bereit.

2. Halbjahr 2009

Dokumentation:Treffen der Austauschplattform QuartiersmanagerInnen in Troisdorf
Die Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft Troisdorf eG hat die Rolle des Gastgebers für das letzte Treffen der Austauschplattform für QuartiersmanagerInnen im nordrhein-westfälischen Stadtumbau übernommen. Neben beeindruckenden Einblicken in die Arbeit und Leistungsfähigkeit eines innovativen und engagierten Wohnungsunternehmens in Partnerschaft mit der städtischen Verwaltung stand die Diskussion der Frage im Mittelpunkt, wie sich die Kooperation von städtischen Verwaltungen und externen Auftragnehmern für ein Quartiersmanagement am besten organisieren lässt. Die Dokumentation des Treffens steht hier für Sie zum Download bereit.

1. Halbjahr 2009

Dokumentation: Workshop Immobilien- und Standortgemeinschaften in NRW
Das neue Gesetz über Immobilien- und Standortgemeinschaften [ISGG NRW] ermöglicht es seit dem letzten Jahr, rechtlich bindende Standortgemeinschaften einzurichten. Bislang verfügte NRW lediglich über freiwillig organisierte Pilotprojekte. Mit dem neuen Gesetz sind allerdings auch viele Fragen bezüglich der Einrichtung, Umsetzung und der Durchführung von ISGs bei den Kommunen aufgetreten. In bewährter Kooperation mit der Anwaltskanzlei Redeker, Sellner, Dahs und Widmaier konnten die Grundlagen des neuen Gesetzes und die Anforderungen an die Praxis im Rahmen der Veranstaltung in der Innovationsagentur Stadtumbau NRW diskutiert werden. Die ausführliche Dokumentation zur Veranstaltung der Innovationsagentur, die zusätzliche Informationen zu bereits bestehenden ISGs enthält, können Sie hier auf unserer Homepage herunterladen.

Dokumentation zu Informationsveranstaltungen Förderrichtlinien 2008
Die neuen Förderrichtlinien der Stadterneuerung aus dem Jahre 2008 haben in vielen Kommunen für besonderen Beratungsbedarf gesorgt. In enger Abstimmung mit dem Ministerium für Bauen und Verkehr sowie der Bezirksregierung Arnsberg konnte die Innovationsagentur Stadtumbau NRW drei umfassende Informationsveranstaltungen zum Thema anbieten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten die Möglichkeit, in direktem Kontakt mit dem Ministerium neben den allgemeinen Neuerungen auch Detailfragen zu den neuen Richtlinien klären zu können. Die ausführliche Dokumentation der drei Veranstaltungen finden Sie hier auf unserer Homepage. Zusätzlich können Sie hier die entsprechende Präsentation von Frau Nakelski aus den drei Workshops herunterladen. Zum Thema Änderungen im Vergaberecht finden Sie darüber hinaus hier ein weiteres ergänzendes Dokument auf unserer Homepage.

Dokumentation: 4. Austauschplattform der NRW-QuartiersmanagerInnen in Velbert
Die vierte Austauschplattform vor Ort beschäftigte sich mit dem Thema der Verstetigung der Aufgaben eines Quartiersmanagements. Anhand einzelner Fallbeispiele konnten die QuartiersmanagerInnen aus dem Stadtumbau in Nordrhein-Westfalen einzelne Strategien diskutieren und Handlungsoptionen für den Alltag in ihren Quartieren ableiten. Die Fallbeispiele beschäftigten sich mit dem Konzept der Übernahme der Aufgaben durch ein Wohnungsunternehmen, mit der Kooperation zwischen Stadt und sozialem Träger sowie dem Konzept der Bürgerstiftung. Die ausführliche Dokumentation unserer Veranstaltung können die hier auf unserer Homepage nachlesen.

2. Halbjahr 2008

Das Veranstaltungsprogramm der Innovationsagentur für das 2. Halbjahr 2008
Es ist uns gelungen, mit kompetenten Referenten, die zu den einzelnen thematischen Veranstaltungen ihre Erfahrungen und ihr Fachwissen eingebracht haben, ein umfangreiches Programm im 2. Halbjahr zu absolvieren. Dazu zählte unsere spannende Stadtumbaulounge, die wir nun zum zweiten Mal veranstaltet haben. Zusätzlich konnten wir Ihnen erneut einen Workshop zum Thema Vergaberecht anbieten, ebenso wie zu Abrechnungsfragen bei EU-Fördermitteln. Außerdem fand im November die Jahrestagung zum Stadtumbau NRW statt.

Dokumentation der Stadtumbaulounge #2 online
In gemütlicher Atmosphäre konnten die Gäste der Stadtumbaulounge der Innovationsagentur über die Möglichkeiten und Entwicklungsperspektiven von Wohnhochhäusern diskutieren. Der anregende Vortrag von Swen Geiss von der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft zeigte anhand zahlreicher Beispiele aus dem In- und Ausland, wie ein zukunftsgewandter Umgang mit den meistens als „Problemimmobilien“ titulierten Hochhäusern aussehen kann. Der Abriss dieser Gebäude wurde dabei als ein eher nebensächlicher Lösungsvorschlag angesehen, der außen vor stand. Vielmehr ging es darum, die möglichen Perspektiven und Potenziale dieser Strukturen hervorzuheben und visuell zu verdeutlichen. Die Anwesenden nutzen die lockere Runde, um Ideen und Visionen für ihre eigene tägliche Arbeit vor Ort zu entwickeln und zu diskutieren. Die umfangreiche Dokumentation zur Lounge finden Sie hier.

Die Ergebnisse der Austauschplattform QuartiersmanagerInnen im NRW-Stadtumbau zum Thema Nahversorgung im Quartier sind nun online
Die bereits dritte Austauschplattform der QuartiersmanagerInnen im nordrhein-westfälischen Stadtumbau fand diesmal im Quartier Tossehof in Gelsenkirchen statt. Das Thema der Veranstaltung befasste sich mit neuen Formen der Einzelhandelsversorgung im Quartier. Für viele Stadtumbauquartiere ist das im Besonderen eine spannende Frage. Mit Hilfe der Unterstützung der Genossenschaft der Werkstätten behinderter Menschen konnte den TeilnehmerInnen das Konzept der „CAP-Märkte“ näher gebracht werden. Die Anwesenden hatten somit im Rahmen der Veranstaltung die Möglichkeit, mit den Betreibern alternativer Konzepte der Einzelhandelsversorgung direkt ins Gespräch zu kommen. Die spannenden Ergebnisse der Präsentationen und der anschließenden Diskussion können Sie hier auf unserer Homepage im entsprechenden Protokoll nachlesen.

Protokoll des Workshops zu Gender Mainstreaming im Stadtumbau ist nun online
Die Thematik des Gender Mainstreaming und das daraus entstandene Gender Planning als Herangehensweise im Planungsalltag wurde im Rahmen des Workshops anhand von konkreten Handlungsfeldern diskutiert. Die TeilnehmerInnen hatten die Möglichkeit, sich zum einen umfassend über die gleichstellungspolitischen Ziele des Landes sowie zu den Grundlagen des „Genderns“ in der Planung zu informieren und zum anderen praktische Fragen in Bezug auf Gender Planning auszutauschen. Der Themenschwerpunkt der Veranstaltung, die in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration sowie dem Zentrum Frau in Beruf und Technik in Dorsten-Wulfen-Barkenberg durchgeführt wurde, lag im Bereich Freiraum. Die regen Diskussionen ergaben viele neue Denkanstöße zur Integration des Themas Gender im Stadtumbau. Das ausführliche Protokoll sowie weitere Details zu Gender Planning finden Sie hier auf unserer Homepage.

Dokumentation: Folgeworkshop Vergaberecht – Aktuelle Rechtsprechung und Klärung konkreter Fragen aus dem kommunalen Arbeitsalltag
Die Frage nach der korrekten Vorgehensweise bei der Vergabe von Aufträgen beschäftigt alle Kommunen in ihrem Alltagsgeschäft. Der entsprechende Folgeworkshop der Innovationsagentur im Herbst 2008 konnte den nach wie vor hohen Beratungsbedarf zum Thema decken. Die Dokumentation zur Veranstaltung, die wie gewohnt in Kooperation mit der Kanzlei Redeker, Sellner, Dahs & Widmaier sowie der Kanzlei Ax, Schneider & Kollegen durchgeführt wurde, konnte auch aktuelle Anpassungen und Änderungen des Vergaberechts aufnehmen, so dass sie einen aktuellen Überblick über das geltende Vergaberecht ermöglicht. Das umfassende Dokument finden Sie hier auf unserer Homepage.

Dokumentation: Klärung praktischer Fragen zur Bewirtschaftung von EU-Mitteln
Die Mittel der Stadterneuerung in NRW werden zu einem großen Teil durch die Mittel des Europäischen Regionalfonds kofinanziert. Die Bewirtschaftung dieser Mittel stellt hohe Anforderungen an die einzelnen Kommunen. In Kooperation mit dem Ministerium für Bauen und Verkehr sowie mit dem Büro bb-eu-partner konnten in diesem Workshop der Innovationsagentur die grundlegenden Anforderungen im Detail ausgeführt und diskutiert werden. Zusätzlich berichtete Herr Deitelhoff aus der langjährigen Praxiserfahrung mit dem URBAN II Projekt und gab so wertvolle praktische Hinweise für die Kommunen. Die ausführliche Dokumentation sowie zusätzliche Hinweise und Informationen zum Thema erhalten Sie nun auf unserer Homepage. Das Dokument steht hier zum Download für Sie bereit.

Jahrestagung 2008 zum Thema „Wir bauen um! Vol.2, Stadtumbau West in Nordrhein-Westfalen“ Duisburg-Marxloh, 27. November 2008

Donnerstag, 27. November 2008:

Eröffnung/Plenum:
Prof. Christa Reicher: Zukunft Alter: Stadtplanerische Handlungsansätze zur altersgerechten Quartiersentwicklung
Sabine Nakelski: Bestandsaufnahme zum Stadtumbau in NRW – Auf dem Weg zu neuen Lösungen und Qualitäten
Martin Linne: Duisburg – Projekte und Perspektiven

Workshop 1: Praktische Probleme bei der Zwischen- und Wiedernutzung gewerblicher Immobilien im Stadtumbau
Nenad Rosic: Einführung und Überblick
Thomas Weyland und Gabi Schulten: Zwischennutzungsagentur Wuppertal

Workshop 2: Neue Formen der kooperativen Quartiersentwicklung: Gute Beispiele und Anforderungen an lokale Akteure
Frank Schulz: Modellprojekt „Kooperative Quartiersentwicklung“
Michaela Röbke: Kooperative Quartiersentwicklung in Arnsberg, Neheim-Moosfelde
Bernhard Neugebauer: Stadtentwicklung in Bielefeld-Sennestadt

Workshop 3: Niederländische Erfahrungen mit der integrierten Quartiersentwicklung
Emma Gossink: Quartiersentwicklung in Zevenhuizen
Handout Apeldoorn: Zevenhuizen
Handout Arnhem: Klarendal

Forschungskolloquium: Handlungsoptionen zur Verbesserung der Koordination von Wohnungs- und Städtebauinvestitionen und zur Förderung der Anwendung von ‚Kommunalen Handlungskonzepten Wohnen’ in der NRW Stadtpolitik
Michael Kramp: Kommunale Handlungskonzepte Wohnen

Nachmittagsplenum

Karl Jasper: Allgemeine Städtebauförderung
Karl Jasper: Neuordnung der Städtebauförderung

1. Halbjahr 2008

Veranstaltungsprogramm der Innovationsagentur für das 1. Halbjahr 2008
Auch in diesem Jahr wird die Innovationsagentur für ihre Mitgliedsstädte, aber auch für externe interessierte Teilnehmer, verschiedene Veranstaltungen anbieten, die sich mit zentralen Themen und Herausforderungen des Stadtumbaus befassen. Neben Workshops zum Thema “Vergaberecht” und “QuartiersmanagerInnen im nordrhein-westfälischen Stadtumbau” gibt es eine Reihe weiterer interessanter Veranstaltungen. Eine Übersicht über alle Veranstaltungen der Innovationsagentur im 1. Halbjahr 2008 steht hier zum Download für Sie bereit.

Dokumentation zum Workshop „Vergaberecht, Ausschreibungswesen und Abrechnung von EU-Mitteln in der kommunalen Praxis “ vom 15. Mai 2008 jetzt online!
Das Vergaberecht spielt für Städte und Kommunen bei der Vergabe öffentlicher Bau- und Planungsaufträge seit geraumer Zeit eine immer bedeutendere Rolle. Fragen in diesem Themenkomplex stellen die kommunalen Stellen oftmals vor große Herausforderungen bei der juristisch korrekten Erarbeitung und Formulierung von Ausschreibungen und bei der Verwendung öffentlicher Fördermittel. Darüber hinaus haben die nationale Rechtsprechung sowie Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofes [EUGH] den Stellenwert des Vergaberechts für die kommunale Praxis im Hinblick auf die Beauftragung Dritter deutlich erhöht [Alhorn Urteil]. Ziel der Veranstaltung ist es, die aktuellen Entwicklungen des Vergaberechts im Bereich der städtebaulichen Planung und die neuen Herausforderungen durch die Inanspruchnahme europäischer Fördermittel im Detail mit Experten zu diskutieren. Neben Vertretern der Vergabekammern, der Bezirksregierungen und des Dortmunder URBAN II-Programms haben sich auch zwei auf dieses Themenfeld spezialisierte Anwaltskanzleien bereit erklärt, diesen Workshop mit Ihrem Wissen zu unterstützen: Je zwei Rechtsanwälte der Bonner Kanzlei Redeker Sellner Dahs & Widmaier sowie der Essener Kanzlei Ax-Schneider-Kollegen haben im Rahmen dieses Workshops die TeilnehmerInnen kompetent informiert und beraten. Die Dokumentation zur Veranstaltung erhalten Sie hier
Zusätzlich zum Protokoll finden Sie hier weitere Materialien zum Vergaberecht.

Das Protokoll zum Workshop „Umgang mit Problem-Immobilien“ vom 7. Mai 2008 jetzt online!
Zahlreiche Städte, Nebenzentren und Stadtumbauquartiere weisen problematische Immobilien auf. Dabei muss es sich nicht immer um die viel diskutierten “Schrott-Immobilien” handeln, bei denen bereits feststeht, dass Abriss die einzige Möglichkeit sein wird. Vielmehr soll es im Rahmen dieses Workshops auch um solche Immobilien gehen, deren weitere Nutzbarkeit unklar ist, für die aber im Rahmen der integrierten Aufwertungs- und Entwicklungsstrategien eine Lösung entwickelt werden muss. Dieser Workshop wird in Kooperation mit der PL2 Pluralis® Planungsgesellschaft GmbH durchgeführt, die als einer der erfahrensten und professionellsten Partner in diesem Aufgabenfeld gilt. Marc Sommer, Geschäftsführer von PL2 Pluralis® GmbH, wird aus praktischen Erfahrungen und Projekten berichten und auch zu Fragen der TeilnehmerInnen beraten. Daneben wird auch Till Mundorf, Geschäftsführer der D.Ing Projektentwicklungs GmbH, teilnehmen. Diese Gesellschaft wurde kürzlich gegründet, um sich „notleidender Objekte“ anzunehmen – und macht aktuell von sich reden, weil sie einen der seit langem leer stehenden „Weißen Riesen“ in Duisburg Hochheide ersteigert hat und nun revitalisieren wird. Die Ergebnisse des Workshops finden Sie hier, zusätzlich gibt es hier noch ergänzende Informationen zum Workshop von der PL2 Pluralis® GmbH.

Die Innovationsagentur in Iserlohn: Informationsstand und Moderationen im Rahmen des Aktionstages „Demographischer Wandel“
Bereits zum dritten Mal in Folge veranstaltet die ARD eine Themenwoche, die in diesem Jahr unter dem Titel “Demographischer Wandel - Mehr Zeit zu leben” steht. Den Auftakt zu dieser Woche bildet ein bundesweiter Aktionstag am 19.04.2008, an dem sich in diesem Jahr erstmalig auch die Stadt Iserlohn beteiligt. Die Iserlohner Veranstaltung steht unter dem ergänzten Motto: “Mehr Zeit zu leben - mehr Zeit zu wohnen”. Ziel der Veranstaltung an diesem Tag wird es sein, zukunftweisende Projekte und Fragestellungender Stadtentwicklung/Wohnungsbestandsentwicklung unter den Vorzeichen des demographischen Wandels vorzustellen und mit einer breiten Öffentlichkeit sowie Experten unterschiedlichster Fachdisziplinen zu diskutieren. Die Veranstaltung bietet unter anderem auch die Möglichkeit, zu ergründen, wie in anderen europäischen Ländern mit dieser Problematik umgegangen wird. Diskussionen mit Studierenden werden ebenso möglich sein, wie mit Wohnungsgesellschaften und anderen Dienstleistern rund um das Thema Wohnen. Die Innovationsagentur wird sich ebenfalls vor Ort präsentieren und neben der Moderation der Diskussionsforen auch einen Input zum Thema „Stadtumbau – zwischen Aufwertung und Abriss – wie werden unsere Städte für die Zukunft fit?“ geben.

Aktionstag in Bielefeld-Sennestadt ist für alle Beteiligten ein großer Erfolg
Der Aktionstag Sennestadt als vorläufiger Höhepunkt im kooperativen Quartiersentwicklungsprozess Bielefeld Sennestadt wurde von der Innovationsagentur Stadtumbau NRW in enger Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Sennestadt [Herr Schäffer], der Sennestadt GmbH [Herr Neugebauer] und dem Sennestadtverein [Herr Klemens] organisiert. Mehrere hundert engagierte Sennestädter folgten dem Aufruf und besuchten die sechs dezentralen Veranstaltungen in der Sennestadt. Die Gruppe der islamischen Sennestädter mussten sich zwischenzeitlich sogar ein neues Domizil suchen, da weit mehr interessierte Bürger vorbeischauten und mit diskutierten als erwartet. Jede Gruppe zeigte auf ihre Weise, was sie an der Sennestadt toll findet, was noch verbesserungswürdig ist, und was generell noch fehlt. Junge Eltern diskutierten in einem Gymnasium, in dem ihre Kleinsten bunte selbstgemalte Impressionen der Sennestadt ausgestellt hatten. Die Senioren und Seniorinnen der Sennestadt versammelten sich im AWO-Treff, um die Möglichkeiten der ehemaligen Modellstadt ausführlich zu erörtern. Die Jugendlichen der Sennestadt hatten sich vor allem künstlerisch dem Thema Stadtumbau genähert. So wurden von einer Fotodokumentation zu „Orten, die Angst machen“ oder auch „Orte, die ich mag“ bis hin zu einem selbstgedichteten Sennestadt-Rap alle künstlerischen Mittel ausgeschöpft. Im Sennestadtsalon hatten etwa 60 Personen die Möglichkeit direkt mit ihren Lokalpolitikern und dem Baudezernenten der Stadt Bielefeld ins Gespräch zu kommen und bei der Mennonitengemeinde unterhielt man sich ebenfalls sehr engagiert über zukünftige Veränderungen im Stadtteil. Die Dokumentation des Aktionstages als Teil des kooperativen Quartiersentwicklungsprozesses finden Sie hier.

Workshop "NRW goes Europe!" am 07.04.2008
Die Innovationsagentur Stadtumbau NRW veranstaltet am 7. April 2008 in Kooperation mit der Stadt Duisburg einen Workshop zum Thema "NRW goes Europe! - Neue Partnerschaften, Perspektiven und Handlungsfelder für die nordrhein-westfälische Stadtpolitik". Die Beiträge zur Veranstaltung, in deren Rahmen sich die Vertreter der Europäischen Kommission und des URBACT-Sekretariats wie auch des zuständigen Bundes- und Landesministeriums präsentiert haben, finden Sie unter den nachfolgenden Links:

Das Programm URBACT: Erfahrungen aus der bisherigen Arbeit und Chancen des beginnenden Programms URBACT II für die nordrhein-westfälische Stadtpolitik

Jean-Loup Drubigny • Direktor URBACT-Sekretariat, Paris

Chancen europäischer Kooperationen und Austauschprozesse für die deutsche Stadtpolitik aus Sicht des Bundes

Gregor Schlosser • Bundesministerium für Wirtschaft, Berlin

Erfahrungen der Stadt Duisburg aus der Teilnahme an URBACT I

Dr. Stefan Böckler • NUREC, Duisburg

Erfahrungen der Provinz Gelderland aus der Teilnahme an URBACT I

Wim Beijer • Projektleiter, Doetinchem
Amal Tourabi • Beauftragte für Kooperationen zwischen der Provinz Gelderland und NRW

Austauschplattform Quartiersmanagement am 13.03.2008: Zwischen- und Umnutzung von Freiräumen und Brachflächen
Die zweite Plattform der QuartiersmanagerInnen aus den Stadtumbau-Gebieten beschäftigt sich mit dem Thema „Zwischen- und Umnutzung von Freiräumen und Brachflächen“. Wie schon bei der letzten sehr erfolgreich verlaufenen Plattform im Oktober 2007 wird auch diese Veranstaltung vor Ort in einem Stadtumbau-Quartier stattfinden. Diesmal ist Herr Thiehoff, Quartiersmanager aus Dorsten-Wulfen-Barkenberg, am 13.03.2008 von 10-13 Uhr Ihr Gastgeber. Um die Fragen klären zu können, welche Rahmenbedingungen, Nutzungsarten, Flächen- oder Lagetypen sowie Akteurskonstellationen zur Umsetzung von Zwischennutzungen vorhanden sein sollten, wurden Referenten aus dem Bereich Landschaftsarchitektur und aus dem Soziale Stadt Gebiet Duisburg Marxloh eingeladen. Sie werden von ihren Erfahrungen berichten und Anregungen geben, wie nutzerspezifische Zwischennutzungsangebote aussehen könnten. Die Dokumentation zum Workshop erhalten Sie hier.

Vorstellung der Planungsentwürfe zur Innenstadtentwicklung von Kamp-Lintfort
Dass die Umgestaltung des öffentlichen Raumes zu den wichtigsten Aufgaben im Bereich der Innenstadtentwicklung zählt, steht außer Frage. Auch die Stadt Kamp-Lintfort hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Innenstadt attraktiver und zeitgemäßer zu gestalten. Nach der erfolgreichen Umgestaltung des Prinzenplatzes wurde im Sommer 2007 das Düsseldorfer Ingenieurbüro scape mit weiteren Planungen zu Teilräumen der Innenstadt beauftragt. Die Inhalte dieser ersten Planungskonzepte wurden im Rahmen von zwei Veranstaltungen der Öffentlichkeit vorgestellt. Die erste Veranstaltung, eine von der Innovationsagentur Stadtumbau moderierte Bürgerveranstaltung, fand am Donnerstag, den 24.01.2008 im Rathaus der Stadt Kamp-Lintfort statt. Bei der offenen Planwerkstatt am Freitag, den 25.01.2008, bestand für alle interessierten Bürger, Einzelhändler und sonstige Interessierte die Gelegenheit, den Planern bei ihrer Arbeit in einem leer stehenden Ladenlokal in der Moerser Straße 259 über die Schulter zu sehen und sich aktiv an der Planung zu beteiligen.


2. Halbjahr 2007

Plattform Quartiersmanagement in Gladbeck Rentfort-Nord
In einer Vielzahl der gebietsbezogenen Stadterneuerungsprojekte aus den Förderprogrammen Stadtumbau West und der Sozialen Stadt sind Quartiers-, Stadtteil- und Geschäftsstraßenmanagements eingerichtet worden. Die aktuelle Tendenz deutet darauf hin, dass diese Zahl weiter steigen wird. Die Innovationsagentur Stadtumbau NRW bietet darum den aktuellen QuartiersmanagerInnen eine Kommunikationsplattform, die sich am 30. Oktober 2007 vor Ort, in einem bestehenden Quartiersmanagementbüro in Gladbeck-Rentfort, getroffen hat. Die Ergebnisse dieses Treffens können Sie hier im Protokoll nachlesen.

Die Ergebnisse der Ziel 2-Veranstaltung in der Innovationsagentur online
Am 29. August 2007 hat die Innovationsagentur Stadtumbau NRW einen Workshop zum Thema „Ziel 2-Förderung für Stadtumbau West Projekte“ organisiert. Das Interesse an diesem Thema war sehr groß und es haben mehr als 40 TeilnehmerInnen die Gelegenheit wahrgenommen, mit kompetenten AnsprechpartnerInnen aus den beiden zuständigen Landesministerien ihre offenen Fragen klären zu können. Nun haben wir für Sie die Ergebnisse zusammengefasst und online gestellt, damit auch diejenigen unter Ihnen, die nicht am Workshop teilnehmen konnten, sich über die Ergebnisse dieser Veranstaltung informieren können. Das Dokument zum herunterladen finden Sie hier.

Forum Eigentümeraktivierung am Donnerstag, den 11. Oktober 2007 in der Innovationsagentur
Das Projekt „Eigentümeraktivierung“, das im Auftrag des Ministeriums für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen durchgeführt wird, untersucht in verschiedenen Modellstädten des Landes Möglichkeiten und Instrumente, Eigentümer für Investitionen in ihren Wohnungsbestand zu aktivieren. Nachdem das Forscherteam nun Workshops in allen teilnehmenden Städten durchgeführt hat, sollen in einem „Forum Eigentümeraktivierung“ die Ergebnisse zusammengetragen und im Hinblick auf konkrete Handlungsempfehlungen für Kommunen diskutiert werden.

Workshop Rechtsfragen im Umgang mit Wohnungseigentümergemeinschaften am 19.10.2007
Die Stadt Dortmund hat im Rahmen des Programms Stadtumbau West ein Rechtsgutachten zum Umgang mit so genannten „Schrottimmobilien“ in Auftrag gegeben. Am Beispiel des leer stehenden Hochhauses in der Dortmund Kielstraße wurde untersucht, wie Kommunen im Hinblick auf solche Problemfälle des Stadtumbaus und auch angesichts komplizierter Wohnungseigentümergemeinschaften handlungsfähig werden können. Die Innovationsagentur Stadtumbau NRW hat die Erarbeitung dieses Gutachtens aktiv begleitet, um auch Fragestellungen und Interessen anderer Stadtumbau West Kommunen in die Bearbeitung einzubringen. Zum Abschluss der Bearbeitung veranstaltet die Innovationsagentur am 19. Oktober 2007 einen Workshop, in dessen Rahmen die Verfasser der Studie – Rechtsanwalt Thomas Brandt und Rüdiger Warnecke – über die Ergebnisse berichten und für Fragen der TeilnehmerInnen zur Verfügung stehen.

Jahrestagung Stadtumbau NRW „Wir bauen um, Vol. 1“
Als Ergebnis der Jahrestagung 2007 haben wir für Sie die einzelnen Präsentationen unserer Referenten hier zusammengefasst. Darüber hinaus wird es in Kürze die vollständige Dokumentation der Tagung geben.

Jahrestagung 2007 zum Thema „Stadtumbau West in Nordrhein-Westfalen“ Gelsenkirchen, 22. bis 24. November 2007

Donnerstag, 22. November 2007:

Eröffnung:
Sigrun Kabisch: Räumliche Effekte demographischer Veränderungen

Workshop 1: Mobilisierung privater Eigentümer
Uwe Jung: Psychologische Wirkmechanismen der mobilisierenden Kommunikation
Carsten Schäfer: Mobilisierung privater Eigentümer

Workshop 2: Kommunale Handlungskonzepte
Sigrid Koeppinghoff: Chancen und Grenzen Kommunaler Handlungskonzepte zur Wohnraumversorgung
Matthias Klupp: Kommunale Handlungskonzepte – Wo liegen die Probleme?

Workshop 3: Neue Konzepte für Grünflächen
Michael Kloos & Thomas Knüvener: Freiräume auf Zeit – Neue Konzepte für Grünflächen in Stadterneuerungsgebieten
Frank Schlegelmilch: ExWost-Forschungsvorhaben: „Zwischennutzungen und Nischen im Städtebau“ als Beitrag zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung
Friedhelm Terfrüchte: Wir bauen um! 90° Wuppertal

Workshop 4: Weiterentwicklung kommunaler Infrastruktur
Astrid Linn: Zukunftsdialog Infrastruktur der Stadt Lünen
Veronika Zimmer: Innovative Konzepte und Projekte der Weiterentwicklung kommunaler Infrastruktur. Beispiele aus dem Berliner Raum

Workshop 5: Neue Wege dezentraler Einzelhandelsversorgung
Sina Harders & Christian Stockmann: Wohnungsnahe Integration von Beschäftigungsförderung, Handel, Dienstleistung und Kommunikation
Michael Gutjahr: Die Zukunft der Nahversorgung im Dorf und in städtischen Quartieren


Freitag, 23. November 2007:

Prof. Dipl.-Ing. Christa Reicher: Der Stadtumbau und die Innenstädte. Stadtumbau als Chance zur Schaffung neuer Qualitäten in Zentren und Nebenzentren
Heinz-Martin Muhle: Hamm – Stadtumbau in der westlichen Innenstadt
Burghard Schneider: Der Stadtumbau und die Wohnungswirtschaft – Anforderungen an die Weiterentwicklung des Programms Stadtumbau West aus Sicht der Wohnungswirtschaft
Ingo Wöste: Der Stadtumbau West und die Wohnungswirtschaft – Erfahrungen aus der NRW-Praxis


Samstag, 24. November 2007:

Exkursion Ruhrgebiet:
Monika Rösener: Die Solarsiedlung Lindenhof

Exkursion Niederlande:
Beigeordneter Willem Hoffnagel: Begrüßung der TeilnehmerInnen
Charly Tomassen: Die integrierte Erneuerung des Stadtteils Malburgen
Guus de Rijk: Community School „De Spil“