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01.02.2010

Quartiersarchitekt nimmt Arbeit im Dortmunder Stadtumbaugebiet „Rheinische Straße“ auf
In den Stadtumbau-Gebieten weisen zumeist die Einzeleigentümer von Wohngebäuden einen besonders hohen Beratungsbedarf in Hinblick auf die Renovierung und Modernisierung ihrer Immobilien sowie zu Realisierungs- und Finanzierungsmöglichkeiten auf. An diesem Punkt setzt der nun im Programmgebiet „Rheinische Straße“ in Dortmund installierte Quartiersarchitekt an, der Immobilienbesitzern eine kostenlose Erstberatung anbietet. Die Beratung über Umbau- und Modernisierungsbedarf, Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten sowie die Gegenüberstellung von Kosten und Nutzen hilft den Eigentümern bei der realistischen Einschätzung der individuellen Handlungsmöglichkeiten. Dadurch werden diese in die Lage versetzt, besser informiert über die nächsten Schritte entscheiden zu können. Dieses objektbezogene und laut Eigentümerbefragung erwünschte Angebot ergänzt die regelmäßigen Eigentümerforen, die ebenfalls der Information und dem Austausch dienen. Weitere Informationen zu dieser Maßnahme finden Sie hier.

Wettbewerb: Kommunaler Klimaschutz 2010
Das Ziel des Klimaschutzes erfordert auch auf der kommunalen Ebene ein verändertes innovatives Handeln. Kommunale Konzepte und Maßnahmen sind zukünftig konsequent auf die Reduzierung von CO2-Emissionen auszurichten. In vielen Städten und Gemeinden wurden in den vergangenen Jahren bereits erste vorbildliche Projekte realisiert. An solche beispielhaften Projekte richtet sich der aktuelle Wettbewerb zum kommunalen Klimaschutz, der im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative vom Bundesumweltministerium [BMU] gemeinsam mit der beim Deutschen Institut für Urbanistik angesiedelten „Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz“ durchgeführt wird. Weitere Informationen sowie die Bewerbungsunterlagen haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Projekt der Woche: KIWI [Kind in de wijk] – Einbindung von Kindern in Beteiligungsprozesse
Die Beteiligung und aktive Mitwirkung möglichst großer Teile der Bevölkerung in Stadterneuerungsprozesse ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor in der Quartiersentwicklung. Die intensive Einbeziehung der Bewohner und Nutzer erhöht nicht nur die Identifikation mit dem Quartier und den geplanten Maßnahmen und Projekten, sondern kann auch die Eigeninitiative der Bevölkerung aktivieren und zur nachhaltigen Absicherung erreichter Verbesserungen beitragen. Das Projekt KIWI aus den Niederlanden zeigt, wie sich auch Kinder erfolgreich in Beteiligungsprozesse einbinden lassen. Die durchführende Stiftung “De Bakkerij” entwickelt mit den Kindern sowie einer Schule im Stadtteil kleinmaßstäbliche Projekte, die kurzfristig und leicht umsetzbar sind Auf diese Weise wird die frühzeitige Entwicklung von Bürgerengagement und Verantwortungsgefühls für den Stadtteil ermöglicht. Eine ausführliche Beschreibung des Projekts finden Sie hier.

Standort zur Durchführung des Kongresses „Städtebaulicher Denkmalschutz 2010“ in den alten Ländern gesucht
Das 1991 in den neuen Bundesländern eingeführte Programm ‘Städtebaulicher Denkmalschutz’ ist eines der erfolgreichsten Programme der Bund-Länder-Städtebauförderung. Das Programm wird seit seiner Einführung durch einen jährlichen Kongress begleitet, der bisher im Spätsommer in Quedlinburg stattfand und dem Informationsaustausch zwischen den Akteuren diente. Wegen der Einführung des Programms ‘Städtebaulicher Denkmalschutz’ auch in den alten Bundesländern im Jahr 2009 ist nun geplant, den Kongress zukünftig im Wechsel in den neuen und den alten Ländern stattfinden zu lassen. Kommunen in den alten Bundesländer sind deshalb aufgerufen, ihr Interesse als möglicher Standort für den Kongress 2010 zu bekunden. Weitere Informationen und die Auswahlkriterien finden Sie hier.