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01.02.2016

Stadtumbau Dortmund I: Westerfilde – Ein Stadtteil auf dem Weg der Genesung
Im August 2014 berichteten die RuhrNachrichten noch groß: "Westerfilde - ein Stadtteil am Abgrund". Es ging um Arbeitslosigkeit, um verkommene Häuser, um Nachbarschaftsstreit. Eineinhalb Jahre später sind die Redakteure nun nach Westerfilde zurückgekehrt und haben nachgeschaut, wie es um das Viertel steht. Und dabei zahlreiche sichtbare Fortschritte und Aufwärtstendenzen festgestellt. Die Grünflächen sind gestutzt, Spielplätze werden neu gemacht, die alten Schrottautos, 45 insgesamt, wurden abgeschleppt – es hat sich einiges getan im Stadtteil. Heute also: Das Grünzeug gezähmt. Die Spielplatzruinen beseitigt und im Neuaufbau begriffen. Bagger und LKW wälzen um, definieren neu, einschließlich der Baunebenkosten entstehen im Umfeld zwei neue Spielplätze für 239.000 Euro. Wovon 150.000 Euro die Wohnungsgesellschaft Vonovia trägt, 67 200 Euro aus Städtebauförderungsmitteln des Bundes getragen werden und die Stadt 16.800 Euro finanziert. Ausführlichere Informationen zu diesem ausgesprochen erfolgreichen Projekt einer öffentlich-privaten Partnerschaft, das bereits zahlreiche beeindruckende Erfolge in einem vormals schwierigen Umfeld erzielen konnte, finden Sie hier.

Stadtumbau Dortmund II: Kreativschmiede Unionviertel
Der Stadtumbau im Dortmunder Unionviertel gilt in Fachkreisen schon lange als ausgesprochen vorbildhaft und innovativ. Nun ist eine neue Ausgabe der „Unionviertel-Zeitung“ erschienen, die wieder einmal mit einer unglaublichen Fülle von kreativen und innovativen Projekten begeistert, die in diesem Dortmunder Kreativ-Quartier umgesetzt werden. Sie kann zu Recht als ein reichhaltiger Fundus für Erfolg versprechende Projektideen in benachteiligten Stadtquartieren gelten, deren Lektüre wir daher eindrücklich empfehlen. Wir haben diese aktuelle Ausgabe der „Unionviertel-Zeitung“ hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Stadtumbau Bochum: Das Konzept für den „Stadtumbau Ost“ in Bochum steht 
Die Stadt hat ihre Hausaufgaben gemacht. Das Konzept für den Stadtumbau Ost [Werne und Langendreer/Alter Bahnhof] ist fertig. Der Förderantrag wurde fristgerecht gestellt. Das sogenannte Integrierte Stadtentwicklungskonzept [ISEK] liegt nun bei der Bezirksregierung in Arnsberg. „Dort wird geprüft, welche von uns vorgeschlagenen Maßnahmen förderfähig sind“, erklärte Stadtplaner Burkhard Huhn in der Sitzung der Bezirksvertretung Ost. Mit dem Bewilligungsbescheid rechnet die Stadt bis Ende des Jahres. Huhn: „Und dann wollen wir auch direkt starten.“ Von einem positiven Bescheid aus Arnsberg geht man in der Verwaltung aus. „Es dürfte keine großen Überraschungen geben“, ist Burkhard Huhn überzeugt. 57 Maßnahmen sind es, die in Werne und am Alten Bahnhof in Langendreer zwischen 2017 und 2023 umgesetzt bzw. in diesem Zeitraum angeschoben werden sollen. Wie schon bei den beiden Bürgerforen im Vorfeld, sollen die Anwohner auch weiterhin beteiligt werden. Detailliertere Angaben zu den im Rahmen dieses Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes geplanten Maßnahmen und Projekten finden Sie hier.

Stadtumbau Herne: Eine Gestaltungsfibel soll Wanne schöner machen 
Das Erscheinungsbild der Wanner Fußgängerzone soll sich weiter verbessern. Um das zu realisieren, hat die Stadt eine Gestaltungsfibel mit Gestaltungssatzung erarbeitet. Sie wird nun in der Politik diskutiert, am 15. März entscheidet der Rat über die Papiere. Knapp 50 Seiten ist die Gestaltungsfibel dick, sie erklärt anhand von Texten und Bildern, wie Häuser auf der Hauptstraße zwischen Berliner- und Kolpingstraße aussehen sollen; die Satzung mit ihren Paragrafen ist angeführt. Wichtig vorweg: Gibt der Rat grünes Licht, wird es keine schnelle Veränderungen in der Wanner City geben, haben doch alle Bauten Bestandsschutz. „Die Kelle auspacken“ wolle die Stadt mit der Fibel nicht, betonte Achim Wixforth, Leiter des städtischen Fachbereichs Umwelt und Stadtplanung, als er das Konzept nun erstmals im Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung vorstellte. Sondern: „die gröbsten Auswüchse verhindern“ und „den Wert der Innenstadt wecken“. Ausführlichere Informationen zu dieser Initiative der Stadt Herne finden Sie hier.

Wohnraumförderung NRW: Neue Förderbestimmungen sind in Kraft getreten
Die neuen Förderbestimmungen für den sozialen Wohnungsbau in NRW sind in Kraft getreten. Zeitgleich mit den verschärften Anforderungen an energiesparendes Bauen durch die EnEV 2016 erhöht das Land dabei die Förderbeträge im sozialen Wohnungsbau um durchschnittlich sieben Prozent. „Wohnen muss bezahlbar bleiben. Wenn gestiegene Standards durch die EnEV im Wohnungsbau zu Mehrkosten führen, gleichen wir das für den sozialen Wohnungsbau durch höhere Förderdarlehen aus“, sagte Minister Groschek. Die Neufassung der Förderbestimmungen schreibt die im Oktober 2015 als Sofortmaßnahme beschlossenen Verbesserungen bei den Tilgungsnachlässen fest. Danach betragen die Tilgungsnachlässe für Förderdarlehen je nach Region bis zu 25 Prozent, bei der Errichtung von Wohnraum für Flüchtlinge sogar bis zu 35 Prozent. Höhere Tilgungsnachlässe gibt es auch bei der Förderung von Wohnheimen für Studierende. Mit den Tilgungsnachlässen sind die Förderdarlehen auch in der aktuellen Niedrigzinsphase attraktiv für Investoren. Neu ist, dass ab 2016 die Hälfte der Tilgungsnachlässe als Eigenkapitalersatz von der NRW.BANK angerechnet werden kann. Minister Groschek: „Ich will die Schlagzahl steigern. Mit der Erleichterung beim Eigenkapitalnachweis und den höheren Tilgungsnachlässen können Investoren, Wohnungsunternehmen und -genossenschaften ihre Investitionsprogramme aufstocken. Der geförderte Wohnungsbau in Nordrhein-Westfalen ist heute so rentabel wie noch nie.Weitere Details zu den in Kraft getretenen Änderungen in der nordrhein-westfälischen Wohnraumförderung finden Sie hier.