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01.03.2010

Reportage zur Tagung „Das Quartier mit Genderblick: anders sehen, anders planen?“
Die Gleichstellung von Frauen und Männern stellt ein wesentliches Querschnittsziel in Stadterneuerungsprozessen dar. Die Tagung „Das Quartier mit Genderblick: anders sehen, anders planen“ des Zentrums Frau in Beruf und Technik, die am 18. Februar 2010 in Castrop-Rauxel stattfand, ging daher verschiedenen Fragestellungen zur Integration von Genderaspekten in die Planung und Entwicklung von Quartieren nach. Im Rahmen der Veranstaltung wurden Theorie und Konzept des Gender Mainstreaming in der Quartiersentwicklung diskutiert und die Möglichkeiten zur Einbindung des Ansatzes einer geschlechtssensiblen Vorgehensweise in Verwaltungsstrukturen erörtert. Hierzu wurden den Tagungsteilnehmern unter anderem Beispiele aus Berlin und Speyer sowie verschiedene Initiativen aus dem Land Nordrhein-Westfalen vorgestellt. Die Reportage der Innovationsagentur Stadtumbau NRW zu dieser Tagung steht Ihnen hier zum Download bereit.

Publikation: Kostengünstige und qualitätsbewusste Entwicklung von Wohnungsobjekten im Bestand
Die Inwertsetzung und Weiterentwicklung von Wohnungsbeständen ist eine der zentralen Aufgaben des Stadtumbaus West. Es gilt, an den geänderten Ansprüchen der Nutzer orientierte zukunftsfähige Angebote und neue Qualitäten zu schaffen. Dabei rücken auch kleinteilige Wohnungsbestände in Ein- und Zweifamilienhäusern verstärkt in den Fokus. Die BBSR-Publikation „Kostengünstige und qualitätsbewusste Entwicklung von Wohnobjekten im Bestand“ dokumentiert und analysiert die Erfahrungen, die in innovativen Modellvorhaben zur Weiterentwicklung von Wohnungsbeständen gesammelt wurden. Im Vordergrund stehen dabei die Nutzungsanpassung und Strategien zur Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung der Marktfähigkeit und Gebrauchswertanpassung von Wohnungsobjekten im Marktsegment der Ein- und Zweifamilienhäuser sowie kleinerer Mietobjekte. Weitere Informationen zur Publikation sowie zu Bestellmöglichkeiten finden Sie hier.

Einzelhandel und Stadtentwicklung in NRW – Entwicklungstrends, Rechtsprechung, Instrumente auf dem Prüfstand
Vielerorts verändern sich die Innenstädte und zentralen Versorgungsbereiche. Zum einen durch Leerstände, Filialisierungen und den Niedergang der Kaufhäuser mit ihrer klassischen Frequenzbringerfunktion und zum anderen durch die Entstehung neuer Einkaufszentren. Zu den Möglichkeiten und Grenzen der bauleitplanerischen Steuerung des Einzelhandels auf der Grundlage von Einzelhandelskonzepten liegt mittlerweile eine gefestigte Rechtsprechung vor. Im Rahmen der Tagung „Einzelhandel und Stadtentwicklung in NRW – Entwicklungstrends, Rechtsprechung, Instrumente auf dem Prüfstand“, die am 10. März 2010 in Düsseldorf stattfindet, sollen aktuelle Fallbeispiele erörtert und die Konsequenzen für die Bauleitplanung aufgezeigt werden. Es werden darüber hinaus auch die weiteren Möglichkeiten und Grenzen zur Steuerung der Einzelhandelsentwicklung diskutiert. Ein ausführliches Tagungsprogramm steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung.

Klimawandel im Ballungsraum Ruhrgebiet: Wie können sich Städte anpassen?
Der Klimawandel bildet die zentrale gesellschaftliche Herausforderung der kommenden Jahrzehnte und wird auch das Leben in den Städten erheblich beeinflussen. Beispielsweise werden eng bebaute Innenstadtbereiche von künftigen Hitzeperioden besonders stark betroffen sein. Daher stellt sich die Frage, wie sich Städte an die Veränderungen des Klimas anpassen können, um eine hohe Lebensqualität auch langfristig sicherzustellen. Dieser Frage kommt insbesondere im Land Nordrhein-Westfalen mit seiner Vielzahl von Städten und der Metropolregion Rhein-Ruhr, einem der am dichtesten besiedelten Räume in Europa, eine hohe Bedeutung zu. Anregungen und konkrete Vorschläge zum vorsorgenden Handeln stellt das „Handbuch Stadtklima“ des Umweltministeriums Nordrhein-Westfalen vor, das im Rahmen der Tagung „Klimawandel im Ballungsraum Ruhrgebiet. Wie können sich Städte anpassen?“ am 22. März 2010 vorgestellt und diskutiert wird. Das Tagungsprogramm sowie weiterführende Informationen haben wir hier für Sie zum Download bereitgestellt.