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01.07.2013

Leben in Altena: Umfassende Instandhaltungsmaßnahmen im Knerling geplant
Anfang Juli soll es losgehen: Dann wird die Altenaer Baugesellschaft mit umfassenden Instandhaltungsmaßnahmen im historischen Quartier Knerling in Altena beginnen. Insgesamt sollen 12 Häuser mit 38 Wohnungen in diesem denkmalgeschützten Quartier einen neuen Anstrich erhalten. Die Arbeiten werden in enger Abstimmung mit der Unteren Denkmalbehörde Altena und der Denkmalbehörde Münster erfolgen und erfreulicherweise konnte die Stadt Altena auch zahlreiche Eigenheimbesitzer im Knerling mit einbinden. Die Eigentümer werden sich durch die Aufwertung ihrer Fassaden an der Maßnahme beteiligen. So soll ein einheitliches Erscheinungsbild im Quartier gesichert werden. Weitere Informationen zu dieser vorbildhaften Instandsetzungsmaßnahme finden Sie hier.

Stadtumbau Gelsenkirchen: Quartiersoffensiven nun auch in Hassel und Ückendorf

In der vergangenen Woche konnten aus drei Gelsenkirchener Stadtteilen bereits neue Fortschritte gemeldet werden, nun gibt es auch aus Hassel und Ückendorf neue Initiativen zur Aufwertung der Quartiere zu vermelden. Die Bürgerinitiative „Ückendorf aktiv“ ist bereits seit mehr als 10 Jahren im Quartier tätig und die engagierten Mitglieder der Initiative haben in dieser Zeit zahlreiche Projekte zur Aufwertung ihres Stadtteils erfolgreich umsetzen können. Jetzt plant die Initiative eine Kooperation mit ansässigen Unternehmen, um den Standort gemeinsam weiter aufzuwerten. Ausführliche Informationen zur Arbeit dieser Bürgerinitiative finden Sie hier. In Gelsenkirchen-Hassel sollen Bürger im Rahmen der ersten Quartierskonferenz mit dem Motto „Gemeinsam das Quartier gestalten!“ über die Ergebnisse einer groß angelegten Befragung des Caritasverbandes und der Stadt Gelsenkirchen zu den Themen „Leben“, „Wohnen“ und „Älter werden“ in Hassel informiert werden. Im Rahmen der Umfrage waren Ende 2012 über 700 Bewohner mit dem Ziel angeschrieben worden, den Bedarf an ambulanten Versorgungsangeboten und Strukturen im Wohnquartier Eppmannssiedlung und Umgebung zu ermitteln. Die Quartierskonferenz wird am 24. Juli um 14.30 in den Räumen der Kirchengemeinde St. Pius Buer-Hassel im Eppmannsweg 76 stattfinden. Weitere Informationen zu dieser Quartierskonferenz finden Sie hier.

Stadtentwicklung Leverkusen: Stadt und Sparkasse wollen die „City C“ wiederbeleben
Seit die großen Ankermieter Woolworth und C&A ihre Flächen in der „City C“ in Leverkusen aufgegeben haben, verschlechtert sich die Vermietungslage zusehends. Nun unternehmen die Stadt Leverkusen und die Sparkasse gemeinsam einen neuen Anlauf zur Wiederbelebung der „City C“. Die Stadt hat dabei großes Interesse an einer nachhaltigen Revitalisierung, nicht zuletzt da sie Miteigentümer ist. Geplant ist nun eine strukturelle Neuordnung und zu diesem Zweck soll im September ein „City-Büro“ eingerichtet werden. Ziel ist es zunächst, drei eigenständige Nutzergruppen – Shoppingcenter, Wohnungen und Bürohochhaus – zu bilden und eine Koordinierung der Gruppen zu ermöglichen, um langfristig ein tragfähiges Entwicklungskonzept für den Standort zu entwickeln. Laut Oberbürgermeister Buchhorn sei dabei auch ein Teilabriss und Neubau denkbar. Weitere Informationen zu diesem engagierten Projekt finden Sie hier.

Stadtumbau Velbert: Kostenlose Beratung durch Quartiersarchitekten gestartet
Mit Hilfe des Programms Stadtumbau West konnten in der Velberter Nordstadt bereits wichtige Impulsprojekte, wie etwa die Modernisierung des Freizeitparks an der Höferstraße, realisiert werden. Doch es sind nicht nur die großen [Bau-]Projekte, die eine nachhaltige Aufwertung und Stabilisierung von Quartieren ermöglichen, auch die kontinuierliche Arbeit und Unterstützung vor Ort ist ein wichtiger Aspekt des Stadtumbaus – so auch in der Velberter Nordstadt. Hier können sich Eigentümer von leer stehenden Immobilien nun kostenlos von einem Quartiersarchitekten beraten lassen. Ziel der intensiven Erstberatung ist es, gemeinsam mit den Eigentümern die Potenziale der Immobilie zu prüfen, Entwicklungschancen auszuloten und damit Wege zur Neuvermietung aufzuzeigen. So sollen im Zuge eines qualitätvollen Leerstandsmanagements vor Ort die Leerstände reduziert und die Nordstadt nachhaltig aufgewertet werden. Weitere Informationen zur Arbeit des neuen Quartiersarchitekten in Velbert finden Sie hier.

Stadtumbau Iserlohn: Das Fassadenprogramm läuft zum Ende des Jahres aus
Die Hausfassade in der Brüderstraße 21 in Iserlohn ist kaum wiederzuerkennen, denn Eigentümer Claus Tuga war einer der ersten Immobilienbesitzer in Iserlohn, der seine Fassade mit Hilfe des Fassadenprogramms aufgewertet hat. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und Tuga erhielt in der vergangenen Woche persönliches Lob von Baudezernent Olaf Pestl für seinen Beitrag „zur städtebaulichen Gesamtaufwertung des Quartiers“. Noch bis zum Ende des Jahres können sich Eigentümer einen Zuschuss zur Fassadensanierung von 50 Prozent der förderfähigen Kosten sichern und es stehen insgesamt noch knapp 300.000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Dass sich ein solcher Zuschuss lohnt, zeigt sich am Beispiel Claus Tugas: er bekam einen Zuschuss von 11.400 Euro – bei Gesamtkosten von rund 23.000 Euro. Weitere Informationen zum Fassadenprogramm im Iserlohner Stadtumbau finden Sie hier.

Stadtumbau Herne: Ein Wohnblock in Herne-Wanne wird für 2 Mio. Euro aufgewertet
Der Wohnblock in der Hammerschmidtstraße in Herne-Wanne entwickelte sich in den vergangenen Jahren mehr und mehr zu einer Problemimmobilie. Die Wohnanlage war aufgrund eines langjährigen Investitionsstaus zunehmend verkommen. Doch mittlerweile hat sich die Lage deutlich gebessert. Im Jahr 2010 hatte ein Privatinvestor die Wohnanlage im Rahmen einer Zwangsversteigerung erworben und seitdem hat er rund 2 Mio. Euro in Sanierungsarbeiten investiert. Insgesamt 150 der 224 Wohnungen sind seitdem aufgewertet und die Zuschnitte der Wohnungen zum Teil an zeitgemäße Wohnansprüche angepasst worden. Der Leerstand konnte so von 50% auf etwa 10% verringert werden. Nun wird auch die Fassade der Wohnanlage aufgewertet und in Teilen durch den Dortmunder Graffiti-Künstler Henric Middendorf gestaltet. Dann wird auch optisch erkennbar sein, dass hier wieder ein attraktives und gleichzeitig preisgünstiges Wohnangebot geschaffen wurde. Weitere Informationen zu den bemerkenswerten Aufwertungsarbeiten in dieser Wohnanlage in Herne-Wanne finden Sie hier.

Projekt der Woche: „Mannheim sucht Menschen, Ideen, Unternehmen“
Der 23. Juni 2010 markiert für die Stadt Mannheim und auch für die Bewohner Mannheims ein einschneidendes Datum. An diesem Tag wurde offiziell der Abzug der US-Streitkräfte aus der Metropolregion bis zum Jahr 2015 beschlossen. Damit steht die Stadt vor einer der größten stadtplanerischen Herausforderungen seit der Nachkriegszeit, denn der Beschluss bedeutet gleichzeitig, dass ab dem Jahr 2015 insgesamt 510 Hektar ehemals militärisch genutzter Fläche in das Mannheimer Stadtgebiet integriert und einer qualitätvollen Nachnutzung zugeführt werden müssen. Die Stadt Mannheim betrachtet diese Herausforderung als eine historische Chance, die allerdings nur unter intensiver Beteiligung der Bevölkerung erfolgreich genutzt werden kann. Und so wurde 2011 das Projekt „Mannheim sucht Menschen, Ideen, Unternehmen“ ins Leben gerufen und damit das größte Beteiligungsverfahren in der Geschichte der Stadt Mannheim initiiert. Ausführliche Informationen zu diesem beispielhaften Beteiligungsansatz finden Sie hier.