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01.08.2016

Förderaufruf: Neues Förderprogramm für Quartiere – „Kurze Wege für den Klimaschutz“ 
Klimaschutzprojekte auf Nachbarschaftsebene leisten einen wesentlichen Beitrag zur Vermeidung von Treibhausgasemissionen. Diese Projekte führen dazu, dass Klimaschutz gelebt und verbreitet wird. Sie setzen beim Alltagshandeln der Bürgerinnen und Bürger an und bewirken, dass beispielsweise weniger Energie, Ressourcen und Fläche verbraucht wird, weniger Nahrungsmittel vernichtet werden etc. Sie bewirken auch, dass mehr Grün in die Städte kommt, um das Klima zu schützen und die Lebensqualität zu steigern. Durch die gemeinsamen Aktivitäten stärken sie zudem den Zusammenhalt in Nachbarschaften und tragen zu einer Verbesserung der Lebensqualität in Quartieren, Stadt- und Ortsteilen bei. Verbände, Vereine, Stiftungen und Kommunen können ab sofort und bis zum 31. Oktober 2016 eine Förderung für solche Klimaschutzprojekte auf Nachbarschaftsebene beantragen. Mit dem neuen Förderaufruf "Kurze Wege für den Klimaschutz" im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative weitet das Bundesumweltministerium seine Förderangebote zur Realisierung klima- und ressourcenschonenden Alltagsverhaltens deutlich aus. Ausführliche Informationen zum Programm, wie auch Hinweise zur Antragstellung, finden Sie hier.

Projektaufruf: „Aktive Mobilität in städtischen Quartieren“
Am Mittwoch der vergangenen Woche wurde ein neuer Projektaufruf für ExWoSt-Modellvorhaben veröffentlicht, der den Titel „Aktive Mobilität in städtischen Quartieren“ trägt und zu dem interessierte Kommunen noch bis zum 13. September 2016 geeignete Vorschläge für Modellvorhaben beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung [BBSR] einzureichen können. Die damit ausgeschriebenen Modellvorhaben sollen Mobilitätsangebote entwickeln und öffentliche Räume [besonders Verkehrsräume] so konzipieren, neu aufteilen und gestalten, dass aktive Mobilität gefördert und die Stadtquartiere besser in das Stadt- und Regionalgefüge integriert werden. Aktive Mobilität soll dabei die Ansprüche und Bedürfnisse einer sehr breiten Masse von Menschen umfassen und selbstbestimmte Mobilität sowie Kommunikation im öffentlichen Raum nachhaltig fördern. Ausführliche Informationen zu diesem Projektaufruf, wie auch alle für eine Antragstellung notwendigen Informationen und Unterlagen, finden Sie hier.

Projektaufruf: Nationale Projekte des Städtebaus 2017 
Für den Bundeshaushalt 2017 stellt die Bundesregierung – vorbehaltlich der Verfügbarkeit der Bundesmittel – im Jahr 2017 erneut Mittel zur Förderung von Investitionen in nationale Projekte des Städtebaus bereit. Mit diesem Investitionsprogramm sollen investive sowie konzeptionelle Projekte mit besonderer nationaler bzw. internationaler Wahrnehmbarkeit, mit sehr hoher fachlicher Qualität, mit überdurchschnittlichem Investitionsvolumen oder mit hohem Innovationspotenzial gefördert werden. Städte und Gemeinden sind aufgerufen, bis zum 30. November 2016 geeignete Vorschläge beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung [BBSR] einzureichen. Ausführliche Informationen zu diesem Projektaufruf, wie auch alle für eine Antragstellung notwendigen Informationen und Unterlagen, finden Sie hier.

Veranstaltung: „Erfahrungsaustausch Energetische Quartierserneuerung“ in Bielefeld 
Energetische Quartierserneuerung ist ein wichtiger Bestandteil der Stadterneuerung. Durch Programme wie KfW 432, aber auch durch Klimaschutzkonzepte mit Bundesförderung, rückt die energetische Quartierserneuerung immer mehr in den Fokus. Aus diesem Grund organisiert das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen [MBWSV NRW] am 14. September 2016 einen Erfahrungsaustausch zu diesem Thema in der Bielefelder Sennestadt. Dieser Erfahrungsaustausch richtet sich an Kommunen, Unternehmen und Dienstleister, die mit Prozessen der energetischen Quartiersentwicklung befasst sind und sich beispielsweise zu Fragen der Konzepterstellung, des Sanierungsmanagements und ggf. der Konzeptumsetzung austauschen möchten. Das Programm zu dieser Veranstaltung mit allen auch für Ihre Anmeldung notwendigen Angaben haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Veranstaltung: Zweitägige Busexkursion der Bundestransferstelle Stadtumbau West  
Am 24. und 25. Oktober 2016 findet die nächste Transferwerkstatt im Programm Stadtumbau West in Nord- und Ostbayern statt. Erstmals wird eine Transferwerkstatt im Stadtumbau West als zweitägige Busexkursion in insgesamt fünf Programmkommunen des Stadtumbau West durchgeführt. Die Reise führt von Nürnberg über Schwarzenbach an der Saale nach Selb. Dort wird der Besuch des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit [BMUB] Florian Pronold zu einem „Kamingespräch“ erwartet. Nach einer Übernachtung in Selb geht es am Folgetag weiter nach Arzberg und Tirschenreuth [und von dort zurück nach Nürnberg]. Dieses Format bietet Informationen aus der Umsetzungspraxis des Stadtumbaus mit ihren vielen Facetten: Im Stadtumbau erneuerte Wohnsiedlungen werden ebenso besichtigt wie der Umbau von Ortsmitten und von Industrie- und Gewerbebrachen. Weitere Informationen zum Ablauf der Busexkursion und zum Programm, organisatorische Hinweise sowie ein Anmeldeformular finden Sie hier.  

Veranstaltung: Die Zukunft des Einzelhandels abseits der Metropolen – Outlet-Center als Rettungsanker?
Der Strukturwandel im Einzelhandel, den vor allem das Internet auslöste, verändert die Handelslandschaft grundlegend: Während die Innenstädte der Metropolen durch innovative Konzepte die Veränderungen eher kompensieren können, wird der Wettbewerb für die Stadtteilzentren sowie für die kleineren und mittleren Städte deutlich härter. Eine Studienkonferenz, die der Deutsche Verband für angewandte Geographie am 2. und 3. September in der Thomas Morus Akademie in Bensberg veranstaltet, geht der Frage nach, ob Factory-Outlet-Center eine Möglichkeit darstellen, um Regionen attraktiver zu gestalten? Im Rahmen dieser Veranstaltung werden auch Besuche zu kleineren Zentren und deren Entwicklungen in der Region Köln/Bonn sowie zum Factory Outlet Center in Bad Münstereifel organisiert. Das ausführliche Programm zu dieser sicherlich interessanten Veranstaltung finden Sie hier.

Stellenausschreibung: Stadt[teil]entwickler für die Stadt Essen gesucht  
Die Stadt Essen hat zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle eines/r Masters oder Diplom-Ingenieurs[in] der Fachrichtung Raumplanung für die Erarbeitung integrierter Stadtteilentwicklungskonzepte, die Koordination und Zusammenarbeit mit relevanten Akteuren, die Vorbereitung und Durchführung von Projekten bzw. die Koordination und Steuerung von Maßnahmen, die Ausarbeitung von Förderanträgen von Projektaufrufen und Förderprogrammen zur Integration von Flüchtlingen, Migrantinnen und Migranten sowie für die Mitwirkung bei der Erstellung von gesamtstädtischen Strategiepapieren und Aktionsprogrammen zum Thema Integration ausgeschrieben. Es handelt sich um eine unbefristete Stelle. Das Aufgabengebiet dieser Stelle, für die noch bis zum 12. August 2016 Bewerbungen angenommen werden, kann auch mit zwei Teilzeitkräften zu jeweils der Hälfte der wöchentlichen Arbeitszeit besetzt werden. Ausführlichere Informationen zu dieser Stellenausschreibung finden Sie hier.

Stellenausschreibung: Gemeinwohlorientierter Immobilienentwickler [m/w] als Programmleitung bei der Montag Stifung Urbane Räume gesucht 
Die Montag Stiftung Urbane Räume weitet ihr Programm „Initialkapital für eine chancengerechte Stadtteilentwicklung" aus. Es sollen pro Jahr ein bis zwei Initialkapitalprojekte in NRW und umliegenden Bundesländern initiiert werden. Für diese Aufgabe und die Leitung des Programmes sucht die Stiftung zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen gemeinwohlorientierten Immobilienspezialisten [m/w]. Der Arbeitsort für diese unbefristete Vollzeitstelle ist Bonn, Bewerbungen werden noch bis zum 31. August 2016 angenommen. Ausführliche Informationen zu dieser Stellenausschreibung finden Sie hier.

Veröffentlichung: Energetische Stadtsanierung in der Praxis II  
Vom Gebäude zum Quartier: Mit diesem Motto startete im Herbst 2011 das KfW-Programm Energetische Stadtsanierung. Inzwischen wurden vielfältige Erfahrungen bei der Erarbeitung und Umsetzung von Strategien für energieeffiziente Quartiere gesammelt. Zu einer umfassenden Zwischenbilanz lud das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit für den 21. und 22. Juni 2016 nach Berlin ein. Vertreter aus Verbänden, Politik und Praxis berichteten im Rahmen dieser Veranstaltung über ihre Erfahrungen mit dem Quartiersansatz und diskutierten über die praktische Umsetzung sowie innovative Lösungsansätze. Ein weiterer Schwerpunkt war die Präsentation von Zwischenergebnissen aus 63 Pilotprojekten durch die Begleitforschung. Dabei wurde deutlich: Das Verfahren einer energetischen Stadtsanierung mit Konzepterstellung und -umsetzung ist in der Regel ein längerfristig angelegter Prozess. Was das heißt und welche Anforderungen das an die involvierten Akteure stellt, thematisiert nun eine neue Broschüre, die anlässlich des Kongresses erschienen ist. Sie richtet sich mit vielen praktischen Tipps und Anregungen für die Umsetzung an Kommunen, Energieversorger und Wohnungsunternehmen. Eine elektronische Fassung dieser Veröffentlichung können Sie unter diesem Link finden.