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01.09.2008

Das Veranstaltungsprogramm der Innovationsagentur für das 2. Halbjahr 2008 ist nun online
Die Innovationsagentur Stadtumbau NRW hat für Sie das Veranstaltungsprogramm für das zweite Halbjahr 2008 online gestellt. Wieder einmal haben wir versucht, die aktuellen Themen im Stadtumbau für unsere Workshops aufzubereiten. Zusätzlich ist es uns gelungen, kompetente Referenten zu gewinnen, die zu den einzelnen thematischen Veranstaltungen ihre Erfahrungen und ihr Fachwissen einbringen werden. Bereits letzte Woche haben wir Sie schon auf unsere spannende Stadtumbaulounge hingewiesen, die wir nun zum zweiten Mal veranstalten werden. Zusätzlich können wir Ihnen diesen Herbst auch wieder einen Workshop zum Thema Vergaberecht anbieten, ebenso wie zu Abrechnungsfragen bei EU-Fördermitteln. Außerdem wird im November wieder eine Jahrestagung zum Stadtumbau NRW stattfinden. Wir haben dazu ein spannendes Programm zusammengestellt, das an einem ebenso spannenden Ort stattfinden wird. Mit der Stadt Duisburg als Kooperationspartner konnten wir die neu errichtete Moschee in Duisburg-Marxloh als Veranstaltungsort gewinnen. Weitere Details zu diesen und weiteren Veranstaltungen finden Sie hier.

Treffen der Austauschplattform Quartiersmanagement NRW in Gelsenkirchen
Bereits zum dritten Mal trifft sich die Austauschplattform der Quartiersmanagerinnen und -manager des nordrhein-westfälischen Stadtumbaus vor Ort in einem der Stadtumbauquartiere in NRW. Als Gastgeber wird diesmal das Quartiersmanagement Tossehof in Gelsenkirchen die Teilnehmenden begrüßen. Die Plattform hat sich seit ihrer Gründung mittlerweile als wichtige Institution für die Quartiersmanagerinnen und -manager der nordrhein-westfälischen Stadtumbauquartiere etabliert und dient dem intensiven Erfahrungsaustausch zu aktuellen Themen der alltäglichen Arbeit in den unterschiedlichen Stadtteilen. Das Thema der Veranstaltung am 25. September in Gelsenkirchen-Tossehof wird sich mit „Neue Formen der Einzelhandelsversorgung im Quartier“ beschäftigen. Zu diesem Thema haben wir unterschiedliche Referenten eingeladen, die ausgewählte Konzepte neuer Formen der Nahversorgung darstellen werden. Weitere Details zur Veranstaltung finden Sie hier.

Reportage: Planungswerkstatt Remscheid-Honsberg – Eine neue Mitte für den Honsberg
Vier Planungsteams hatten die Aufgabe im Rahmen einer dreitägigen Planungswerkstatt für den Stadtteil Honsberg in Remscheid erste neue Visionen für die Mitte des Quartiers zu entwickeln. Dabei konnten sie unter anderem auf die umfangreichen kooperativen Vorarbeiten im Quartier zurückgreifen, die als einen Schwerpunkt für die Neugestaltung das neu zu entwickelnde interkulturelle Gemeindezentrum definiert hatte. In diesem neuen Zentrum sollen sich nicht nur die vielen sozialen Angebote des Stadtteils bündeln, sondern auch die verschiedenen Glaubensgemeinschaften einen Platz finden, um hier aktive Gemeindearbeit betreiben zu können. Eine Planungsgruppe, bestehend aus Vertretern der sozialen Träger, der Stadt und der evangelischen, katholischen und muslimischen Kirchengemeinde, hatte bereits im Vorfeld erste Ansätze und Bedingungen, unterstützt von der Innovationsagentur Stadtumbau NRW, für die Entwicklung dieses Gemeindezentrums formuliert. Die Planungsbüros nahmen diese Entwicklungen gerne auf und zeigten den zahlreichen Besuchern auf der Zwischenpräsentation am 20.08. eindrucksvolle Visionen für die Zukunft ihres Stadtteils. Am 15. September wird es dann eine Abschlussveranstaltung geben, auf der das Siegerkonzept geehrt wird. Mehr zur Veranstaltung können Sie hier in unserer Reportage nachlesen.

Dokumentation „ Kooperativer Quartiersentwicklungsprozess Moosfelde“ ist nun online
Die erste Phase des kooperativen Quartiersentwicklungsprozesses in Arnsberg Neheim-Moosfelde ist nun abgeschlossen und dokumentiert. In drei thematischen Workshops konnten die Stärken und Schwächen des Stadtteils diskutiert und verifiziert werden. Dabei wurden die Hauptherausforderungen des Stadtteils sehr deutlich: Der Funktionsverlust des Quartierszentrums, der Zustand einiger Großwohngebäude, die Sauberkeit im Stadtteil, Vandalismus und die Nachnutzungsperspektiven für das geschlossene Lehrschwimmbecken. In engagierten Kleingruppen konnten darüber hinaus bereits erste Projekte und Initiativen im Stadtteil angestoßen werden. In einem nächsten Schritt wird das Quartiersmanagement eingerichtet, das diese Bestandsaufnahme und ersten Initiativen als Grundlage für seine weitere Arbeit nutzen kann. Auf unserer Homepage finden Sie hier nun auch die umfassende Dokumentation der ersten Beteiligungsphase im Quartier. Am 20. September wird mit dem Aktionstag Moosfelde eine weitere Beteiligungsphase begonnen, die eine noch breitere Öffentlichkeit im Quartier erreichen will.

Projekt der Woche: Parkbad Süd – Zentrum für Kultur, Veranstaltungen und Freizeit
Im Zuge des demographischen Wandels und aufgrund von finanziellen Zwängen, sind Kommunen immer wieder gezwungen, Infrastrukturleistungen zurückzunehmen. Das Parkbad Süd in Castrop-Rauxel war ebenfalls davon betroffen und sollte von der städtischen Landkarte verschwinden, um zu Bauland umgewandelt zu werden. Daraufhin bildete sich jedoch eine Bürgerinitiative, die ihre Aktivitäten zu einem späteren Zeitpunkt in eine Vereinsgründung überführte. Der neu gegründete Verein gestaltete, unterstützt durch zusätzliche Mittel aus der IBA Emscherpark das Areal zu einem Zentrum für Kultur, Veranstaltungen und Freizeit um. Auf diese Weise konnte für die Castroper Bürger/innen das historische Stadtbad und der umliegende Stadtgarten in seiner Struktur erhalten und mit neuen Nutzungen ausgestaltet werden. Die Details zu diesem spannenden Ansatz können Sie wie immer hier in unserem Projekt der Woche nachlesen.

Einladung zur Eröffnung des neu gestalteten Spielplatzes Görlitzer Platz in Wuppertal
Der Stadtteil Wuppertal Oberbarmen freut sich über die Umsetzung einer weiteren Maßnahme, die mit Mitteln aus dem Programm Stadtumbau West bezuschusst wurde. Die feierliche Eröffnung des Spielplatzes am Görlitzer Platz ist das Ergebnis eines umfangreichen Prozesses aus dem letzten Jahr, bei dem mehr als 30 Kinder ihre Visionen von ihrem Wunschspielplatz zu Papier brachten. Auf Grundlage dieser Ideen wurde von Seiten der Stadt ein Modell entworfen, das auf breite Zustimmung stieß und nun in die Realität umgesetzt wurde. Das bunte Programm wird am 4. September in Wuppertal direkt am Spielplatz Görlitzer Platz ab 15:30 zu erleben sein. Weitere Informationen zur Eröffnung erhalten Sie bei Frau Wolthoff vom Ressort Kinder, Jugend und Familie unter folgender Email-Adresse: claudia.wolthoff@stadt.wuppertal.de

Konferenz: Lebenswerte Stadt
Die Tendenz, sich wieder verstärkt auf die Städte zu konzentrieren, liest und hört man verstärkt in der aktuellen Fachdiskussion. „Zurück in die Stadt“ ist jedoch kein Selbstläufer. Ausschlaggebend für die Zukunft der Städte ist ihre Lebensqualität. Während der zweitägigen Konferenz „Lebenswerte Stadt“ soll zusammen mit WissenschaftlerInnen, PlanerInnen und anderen Interessierten das Leitbild einer lebenswerten Stadt entwickelt, diskutiert und mit Ansätzen aus der Praxis unterlegt werden. Daraus sollen politische Zielsetzungen und Handlungsmöglichkeiten abgeleitet werden. Ein inhaltlicher Schwerpunkt der Konferenz ist die städtische Verkehrsplanung. Sie soll einerseits Mobilität sichern, jedoch auch stadtverträglich sein. Ein weiterer Themenblock wird sich mit dem zukünftigen Wohnen in der Stadt beschäftigen. Insbesondere der demographische Wandel sowie der Klima- und Ressourcenschutz sind hohe Herausforderungen für die Wohnungspolitik in der Kommune. Ein besonderes Augenmerk der Veranstaltung der Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion liegt bei den ökologischen Belangen und Bürgerinteressen, die derzeit häufig noch außen vor bleiben. Weitere Informationen zum Programm der Konferenz am 19. und 20. September in Berlin erhalten Sie hier.