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02.01.2017

Veranstaltung: Inklusive Wohnprojekte – Beispiele und Möglichkeiten zum Aufbau eines Projekts  
Einzelne Wohnprojekte für Menschen mit Unterstützungsbedarf gibt es schon lange. Relativ neu ist dagegen, dass Menschen mit und ohne Handicap zusammen ein gemeinschaftliches Wohnprojekt realisieren und dann dort zusammen wohnen. In dieser Praxiswerkstatt, die am Samstag, den 21. Januar 2017 im Gemeinschaftsraum der Claudius-Höfe in Bochum stattfinden wird, soll gemeinsam erarbeitet werden, welche Ideen es für Inklusive Wohnprojekte gibt, und welche Fragen in diesem Zusammenhang zu klären sind. Ausführliche Informationen zu dieser Veranstaltung und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Veranstaltung: Der Ländliche Raum setzt auf Kooperation    
Aufgrund des demografischen Wandels wird es in ländlichen Regionen immer schwieriger, Angebote der Daseinsvorsorge und Mobilität in angemessener Weise zu sichern. Im Rahmen eines Modellvorhabens des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur [BMVI] unter dem Titel „Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen“ haben sich bundesweit 18 Modellregionen auf den Weg gemacht, diesen Herausforderungen zu begegnen. Kommunale sowie fachübergreifende Kooperationen spielen dabei eine besondere Rolle und sind Schwerpunkt einer öffentlichen Fachveranstaltung, die am 14. Februar 2017 in Bad Kissingen stattfinden wird. Ausführliche Informationen zu dieser Veranstaltung und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Veröffentlichung: Dokumentation der Transferwerkstatt „Stadtumbau West unterwegs“ 
Am 24. und 25. Oktober 2016 fand die 14. Transferwerkstatt im Programm Stadtumbau West als Busexkursion statt. Diese führte die Teilnehmer in insgesamt fünf Stadtumbaukommunen in Bayern: Am ersten Tag startete die Reise in Nürnberg, von dort aus ging es dann zunächst nach Schwarzenbach a.d. Saale und weiter nach Selb, wo die Reisegruppe übernachtete. Am Morgen des zweiten Tages stand ein Besuch in Arzberg auf dem Programm, ehe es abschließend nach Tirschenreuth [und von dort wieder zurück nach Nürnberg] ging. Im Zuge der Vor-Ort-Rundgänge und -rundfahrten wurde die ganze inhaltliche Breite des Programms Stadtumbau West deutlich, da Maßnahmen in allen Handlungsräumen – Brachflächen, Ortskerne und Wohngebiete – besichtigt wurden. An allen fünf Exkursionszielen wurden bisherige Erfolge anhand der bereits umgesetzten bzw. in Umsetzung befindlichen Projekte aufgezeigt. Allerdings ließ sich überall auch erkennen, dass die Herausforderungen in Zukunft weiter groß sind. Eine Dokumentation dieser Exkursion steht nun hier zum Download für Sie bereit.

Veröffentlichung: Praxisleitfaden „Integriertes Standortmanagement“
Von November 2013 bis September 2016 wurde unter Federführung des Fachgebiets Stadtumbau + Ortserneuerung der TU Kaiserslautern ein Pilotprojekt der Nationalen Stadtentwicklungspolitik durchgeführt. Die wesentlichen Projektergebnisse wurden nun in einem Praxisleitfaden „Integriertes Standortmanagement Innenstadt“ zusammengefasst. Dieser umsetzungsorientierte Leitfaden ist in enger Zusammenarbeit mit den 19 am Forschungsprojekt beteiligten Kommunen entstanden und kann vor Ort als Hilfestellung und Leitlinie bei aktuellen Fragen der Innenstadtentwicklung dienen. Unter den Gliederungspunkten „Projektmanagement“, „Imagegestaltung, Standort- und Wirtschaftsfaktoren“, „Strategie- und Kommunikationsprozesse“ sowie „Städtebau und Immobilien“ werden jeweils relevanten Instrumente und Abläufe beschrieben und durch einige ausgewählte Praxisbeispiele illustriert. Eine interaktive Onlineversion steht hier zum Download für Sie bereit.  

Veröffentlichungen: „Bahnbrachen“ und „Vielfalt“ im Stadtumbau West  
Die Bundestransferstelle Stadtumbau West hat zum Abschluss ihrer Tätigkeiten zwei neue Themenschwerpunkte veröffentlicht. Eine der Veröffentlichungen befasst sich mit dem Thema Bahnbrachen, wobei diese infolge zurückliegender struktureller Veränderungen im Bahnwesen in unterschiedlichen Formen und oftmals in zentralen Lagen auftreten. Dabei handelt es sich um ehemalige Güterbahnhöfe oder Rangierflächen ebenso wie um aufgegebene Bahnhofsgebäude in kleineren Kommunen. Das Bund-Länder-Programm Stadtumbau West berücksichtigt ausdrücklich die städtebauliche Neuordnung bzw. Wieder- und Zwischennutzung von Brachen als Fördergegenstand. In dem Auswertungspapier „Bahnbrachen im Stadtumbau West“, das hier zum Download bereitsteht wurde unter der Zuhilfenahme von instruktiven kommunalen Beispielen aus der Stadtumbaupraxis zusammengestellt, in welchem Ausmaß die Entwicklung von Bahnbrachen unter welchen Bedingungen und mit welchen Erfahrungen gelungen ist.
Das zweite Auswertungspapier „Vielfalt im Stadtumbau West“, das hier zum Download bereitsteht, widmet sich keinem bestimmten Thema, sondern blickt auf zwölf Jahre Stadtumbau West als vielfältiges, flexibles und gerade deshalb so erfolgreiches Programm der Städtebauförderung zurück. Am Anfang dieses Dokuments steht eine kurze Chronik. Anschließend folgen Erzählungen, Berichte und Kurzdarstellungen aus verschiedenen Stadtumbau West-Kommunen in den drei Handlungsräumen: Wohngebiete, Zentren und Brachen.

Veröffentlichung: Klimaschutz und Klimaanpassung im Stadtumbau Ost und West
Mit der Novelle des Baugesetzbuches 2011 wurden die Belange des Klimaschutzes und der Klimaanpassung in die Vorschriften des § 171a BauGB zum Stadtumbau integriert. Fünf Jahre nach dieser Novelle zieht die vorliegende Studie eine Zwischenbilanz. Sie untersucht, inwieweit Belange des Klimaschutzes und der Klimaanpassung im Stadtumbau Ost und West auf Ebene der Länder und der Kommunen inzwischen Berücksichtigung finden. Die Studie ist Teil der gemeinsamen Evaluierung der Programme Stadtumbau Ost und West. Sie liefert wichtige Erkenntnisse zur gegenwärtigen Verankerung klimarelevanter Belange im Stadtumbau, verdeutlicht Möglichkeiten zur Integration von Maßnahmen des Klimaschutzes und der Klimaanpassung und gibt Empfehlungen zur Positionierung des Themas in der zukünftigen Stadtumbauprogrammatik des Bundes. Die Ergebnisse basieren dabei auf einer Analyse integrierter städtebaulicher Entwicklungskonzepte und klimabezogener Konzepte von Stadtumbaukommunen, auf Telefoninterviews mit den Verantwortlichen für den Stadtumbau auf Ebene der Länder sowie mit Kommunalvertretern, auf fünf vertiefenden Fallstudien und einem Fachgespräch. Ausführliche Informationen zu dieser Veröffentlichung und auch die Möglichkeit zum Download finden Sie hier.

Veröffentlichung: Wohnungsgenossenschaften als Partner der Kommunen   
Wohnungsgenossenschaften kommt eine große Bedeutung dabei zu, dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum in einigen deutschen Ballungszentren zu begegnen sowie den Wohnungsbestand an demographische Veränderungen und umwelt- bzw. klimapolitische Zielsetzungen anzupassen. Zwar handeln auch andere Wohnungsmarktakteure sozial verantwortlich und bieten zeitgemäße sowie bedarfsgerechte Wohnungen am Markt an, so insbesondere die kommunalen Wohnungsunternehmen. Von anderen Rechtsformen unterscheiden sich die Wohnungsgenossenschaften aber dadurch, dass die Mitglieder gleichzeitig Kunden und Miteigentümer sind. In der aktuellen wohnungspolitischen Diskussion nehmen Wohnungsgenossenschaften einen wichtigen Stellenwert ein – so auch im "Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen", das im Juli 2014 von Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks ins Leben gerufen wurde. Das Forschungsprojekt "Wohnungsgenossenschaften als Partner der Kommunen" zeigt in diesem Rahmen Lösungsmöglichkeiten für die Kooperation zwischen Wohnungsgenossenschaften und Kommunen zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums auf. Zehn Fallstudien, insbesondere in wachsenden Wohnungsmärkten, geben Beispiele für die Gestaltung der Kooperationen, die Bereitstellung von Bauland, die Nutzung der sozialen Wohnraumförderung der Länder oder die Mitwirkung an sozialen Aufgaben im Quartier und in der Stadtentwicklung. Ausführliche Informationen zu dieser Veröffentlichung und auch die Möglichkeit zum Download finden Sie hier.