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02.04.2012

Ergebnisse des Beteiligungsverfahrens zur Schaffung einer quartiersbezogenen Spiel- und Freizeitfläche in Werdohl Ütterlingsen durch Innovationsagentur Stadtumbau NRW präsentiert
Im Werdohler Stadtumbaugebiet Ütterlingsen soll das Außengelände der evangelischen Grundschule zu einer Spiel- und Freizeitfläche für den gesamten Stadtteil umgestaltet werden. Um die Ideen, Wünsche und Vorschläge aller Gruppierungen des Stadtteils zu erfassen, hat die Innovationsagentur Stadtumbau NRW im Auftrag der Stadt Werdohl ein intensives Beteiligungsverfahren durchgeführt. In der letzten Woche konnte David R. Froessler den lokalen Akteuren den Ergebnisbericht zu diesem Verfahren präsentieren, das sich nicht nur durch eine außergewöhnliche große Mitwirkungsbereitschaft aller [Alters-]Gruppen auszeichnete, sondern auch durch eine sehr hohe Kompromissbereitschaft aller Teilnehmenden, so dass zum Ende ein konsensfähiges Nutzungskonzept vorgestellt werden konnte. Den Abschlussbericht zu diesem erfolgreichen Beteiligungsverfahren haben wir hier für Sie zum Download bereitgestellt, den Link zum Pressebericht über die Veranstaltung finden Sie hier.

Abschlussbericht zum Modellprojekt „Kooperative Standortentwicklung Herdecke-Innenstadt“ durch Innovationsagentur Stadtumbau NRW präsentiert
Im Rahmen einer Veranstaltung im Zweibrücker Hof in Herdecke, an der über 60 Bürger, Händler, Gastronomen und Immobilieneigentümer teilnahmen, präsentierte die Innovationsagentur Stadtumbau NRW die Ergebnisse des Modellprojektes zur kooperativen Standortentwicklung für die Herdecker Innenstadt. David R. Froessler erläuterte dabei nicht nur Qualitäten und Stärken, sowie Problemlagen und Defizite des Standortes, sondern präsentierte auch ein umfassendes neues Leitbild für die zukünftige Entwicklung der Herdecker Innenstadt und zahlreiche Maßnahmen, die zur nachhaltigen Entwicklung des Standortes im Sinne dieses Leitbilds von der Innovationsagentur Stadtumbau NRW empfohlen werden. Weitere Informationen zu dieser Beteiligungsveranstaltung finden Sie hier.

Innovativer Umweltzement soll zur Verbesserung der Luftqualität beitragen
Im Zuge des Endausbaus des Platzes „Parks der Partnerstädte / Leonie Reygers Terrasse“ soll der Oberbeton in diesem Bereich aus einem photokatalytisch aktiven Zement bestehen. Dadurch erhofft sich die Stadt Dortmund an diesem verkehrsreichen Knotenpunkt zwischen dem Westentor und dem U-Turm eine Verbesserung der Luftqualität und einen effektiven Beitrag zur Minderung der innerstädtischen Schadstoffbelastung. Mehr Informationen zu diesem innovativen Ansatz, wie auch bauliche und technische Details, finden Sie hier.

Bau von senioren- und behindertengerechten Wohnungen auf ehemaligem Fabrikgelände in Breckerfelde
Durch die Änderung der bestehenden Bauleitpläne wurden die Vorraussetzungen geschaffen, um auf dem Gelände der ehemaligen Fallen-Fabrik in Breckerfelde den senioren- und behindertengerechte Wohnungen zu bauen. Gemeinsam mit einem privaten Investor sollen hier etwa 27 Wohnungen mit einer Wohnfläche zwischen 65 und 85 Quadratmetern errichtet werden. Damit ist laut Bürgermeister Klaus Maumann ein zukunftsweisender Schritt für die Entwicklung der Stadt und der anstehenden Bewältigung von demographischen Herausforderungen gelungen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Im Innenstadtbereich Kamens weitet sich der Leerstand von Ladenlokalen in beängstigendem Maße aus
Die Stadt Kamen kämpft mit dem zunehmenden Leerstand im Innenstadtbereich. Leerstehende Ladenlokale sind nicht mehr nur ein Problem in der oberen Weststraße, sondern haben sich an diesem Standort mittlerweile auch in die anschließende Oststraße ausgeweitet, wo mittlerweile bereits acht Ladenlokale auf wenigen hundert Metern leerstehen. Diese Situation wird auch für die verbliebenen Anbieter zu einer immer größeren Belastung - in kurzer Folge mussten drei weitere Fachgeschäfte schließen. Der Wirtschaftsförderer Roland Sostmann sieht vor allem die veränderten Laufwege und die damit ausbleibende Laufkundschaft als zentrales Problem. Noch gibt es keine Vorstellungen, wie dieses strukturelle Problem langfristig gelöst werden kann. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Der vom Initiativkreis Ruhr mit Unterstützung der RAG-Stiftung gestartete Ideen-Wettbewerb “Kooperation Ruhr” läuft noch bis zum 30. April 2012
Mit dem Wettbewerb „Kooperation Ruhr“ sollen neue Projekte und Ansätze der interkommunalen Kooperation im Ruhrgebiet gefördert und neue bzw. innovative Kooperationsideen prämiert werden. An dem Wettbewerb können Kommunen, Kreise und deren Einrichtungen sowie Vereine, Verbände und Bürgergruppen innerhalb und rund um das Ruhrgebiet teilnehmen. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine Kooperationsform, die mindestens eine kommunale Grenze überschreitet. Detailinformationen und Bewerbungsunterlagen zu diesem Wettbewerb, in dessen Rahmen noch bis zum 30. April Beiträge eingereicht werden können, finden Sie hier.

Neues Förderprogramm und Veranstaltung zu energetischer Stadtsanierung und Denkmalschutz in Berlin
Mit dem neuen KfW-Programm "Energetische Stadtsanierung" soll ein weiterer Schritt zur Erreichung der ambitionierten Klimaschutz- und Effizienzziele bis zum Jahr 2020 bzw. 2050 erfolgen. Die Schwerpunkte des Programms liegen auf der Weiterentwicklung von Ansätzen zur Sanierung von denkmalgeschützten Gebäuden und besonders erhaltenswerter Bausubstanz. Im Rahmen des Kongresses, der dazu am 26. April 2012 in Berlin organisiert wird, werden neben Beiträgen und Diskussionen zum generellen Beitrag des KfW-Förderprogramms zur Beschleunigung der Energiewende auch Pilotprojekte und Praxiserfahrungen vorgestellt. Die Innovationsagentur Stadtumbau NRW wird an diesem Kongress teilnehmen und anschließend über zentrale Inhalte und Ergebnisse in einer Reportage berichten. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier.

7. Bielefelder Stadtentwicklungstage zum Thema “Grenzen des Wachstums
Im Rahmen der 7. Bielefelder Stadtentwicklungstage, die am 23. und 24. Mai in der Bielefelder Stadthalle stattfinden, wird es vor allem um die Frage gehen, wie Akteure der Stadtentwicklung auf die aktuellen und zukünftigen demographischen und globalwirtschaftlichen Veränderungen sowie die veränderten gesellschaftlichen Strukturen reagieren können. Vertiefend werden diese Fragestellungen in fünf Workshops mit den Themenschwerpunkten Schrumpfung, Wachstum, Konversion, neue Projekt-Kultur sowie Vernetzung von Wissenschaft und Stadtgesellschaft, erörtert. Die Innovationsagentur Stadtumbau NRW wird an diesem Kongress teilnehmen und anschließend über zentrale Inhalte und Ergebnisse in einer Reportage berichten. Das vollständige Veranstaltungsprogramm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.