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02.06.2008

Reportage: Fachtagung zum neuen Förderprogramm Aktive Stadt- und Ortsteilzentren: Attraktive Städte und Orte brauchen aktive Zentren
Seit dem ersten Januar 2008 bietet der Bund einen neuen Förderzugang im Bereich der Städtebauförderung an. Der Fokus richtet sich gezielt auf die Stadt- und Ortsteilzentren der Kommunen in Deutschland, die sich verschiedenen Herausforderungen gegenübergestellt sehen, die aus eigener Kraft nicht mehr zu bewältigen sind. Die erste Informationsveranstaltung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung versuchte über das neue Förderprogramm aufzuklären und die Handlungsbereiche mit aktuellen Beispielen aus der kommunalen Praxis zu veranschaulichen. Die Innovationsagentur war für Sie in Berlin vor Ort. In der Reportage unseres Mitarbeiters Frank Schulz können Sie weitere Details zu den einzelnen Programmpunkten nachlesen. Die Reportage finden Sie hier auf unserer Homepage.

Projekt der Woche: Bilderflut in der Dortmunder Nordstadt
Im Rahmen der URBAN-Förderung wurde in der Dortmunder Nordstadt ein Mitmachkunstprojekt ins Leben gerufen, das vor allem Kinder und Jugendliche beteiligte. Das Projekt wurde in Kooperation mit Schulen, Jugendhilfeträgern, Wohnungsgesellschaften sowie sonstigen Haus- und Grundstückseigentümern in der Nordstadt realisiert und dabei von der Stadt Dortmund unterstützt. Auf ausgesuchten Gebäuden und Flächen im Stadtteil entstanden insgesamt zwölf Kunstwerke mit einem spezifisch thematischen Bezug, die gemeinsam ein "überdimensionales Lexikon" darstellen und über einen "kulturellen Wanderpfad" miteinander verbunden sind. Weitere Details zu diesem Ansatz können Sie wie immer hier im Projekt der Woche nachlesen.

Kolloquium: Impulse der IBA Emscher Park – kommunal, regional, international
Das Städtebauliche Kolloquium an der Technischen Universität Dortmund im Sommer 2008 richtet den Blick auf die IBA Emscher Park und die Impulswirkungen, welche sie auf den verschiedenen Ebenen ausgelöst hat. Fast 10 Jahre nach Abschluss der IBA Emscher Park zeigen sich vielfältige Folgewirkungen in den Städten des Ruhrgebietes, aber auch im regionalen Denken und Handeln, deren Ursprünge in der Bauausstellung liegen. Auch wenn der Zusammenhang zwischen der IBA und den heutigen Perspektiven der Region Ruhr nicht mehr unmittelbar hergestellt wird, so stellt die IBA eine wichtige Initialzündung für die aktuellen Planungsstrategien und Initiativen, wie die Europäische Kulturhauptstadt 2010 dar. Im internationalen Kontext herrscht heute nach wie vor ein großes Interesse an den Strategien und Erkenntnissen, wie eine Bauausstellung wie die IBA Emscher Park den Strukturwandel in der Region nachhaltig gestaltet hat. Die letzte Veranstaltung des städtebaulichen Kolloquiums am 17.Juni steht unter dem Titel „Von der IBA lernen“. Anhand der Vorträge von Dr. Ing. Irene Wiese von Ofen aus Essen und Dr. Christoph Zöpel aus Bochum werden Erfahrungen aus der Sicht der kommunalen Praxis und der regionalen Akteure aufgezeigt und die Relevanz für zukünftiges Handeln diskutiert. Die Veranstaltung wird vom Fachgebiet Städtebau und Bauleitplanung an der TU Dortmund ausgerichtet. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Wohntag Sennestadt der Freien Scholle
Unter dem Motto „Wir sind Sennestädter und Wohnen gern in der Scholle“ veranstaltet die Baugenossenschaft Freie Scholle eG aus Bielefeld am 7. Juni einen Wohntag im Stadtteil Sennestadt. Die Genossenschaft setzt innerhalb ihrer täglichen Arbeit besonders auf die Partizipation ihrer Mieter. Bei einem Durchgang durch die Siedlung der Freien Scholle in der Sennestadt erleben Sie die Angebote und Projekte, die bereits in Sennestadt umgesetzt wurden. Auf dem Festplatz können alle Besucher nach Abschluss des Rundgangs bei ausreichend Essen und Trinken die Veranstaltung ausklingen lassen. Weitere Details zum Wohntag können Sie unter dieser Email-Adresse über Herrn Michael Seibt bekommen: baugenossenschaft@freie-scholle.de
Seminar: Freiwillige finden, fördern und führen
Die Fortbildung des Burckhardthauses richtet sich an haupt- und ehrenamtlich Tätige in gemeinnützigen und kommunalen Einrichtungen, die mit Freiwilligen zusammenarbeiten oder dieses planen sowie die Zusammenarbeit von Hauptamtlichen und Freiwilligen koordinieren. Das Engagement von Freiwilligen in unterschiedlichsten Tätigkeitsfeldern wächst beständig. Parallel dazu wachsen auch die Herausforderungen, um eine professionelle Freiwilligenarbeit aufzubauen und zu fördern. Der thematische Bogen spannt sich von der Gewinnung von Freiwilligen bis hin zur Förderung der Freiwilligen und einer guten Personalführung. Während der Veranstaltung wird es einen Überblick über die Vielfalt der Herausforderungen geben. Ergänzt wird das Programm durch Informationen zu praktischen Werkzeugen, um die ersten Umsetzungsschritte bei der Zusammenarbeit mit Freiwilligen in die Wege leiten zu können. Weitere Informationen zum Seminar vom 16.-18.06 2008 bekommen Sie hier.