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02.06.2009

Projekt der Woche: Treppen im Ostersbaum
Treppen sind charakteristisch für Wuppertal. Doch allzu beliebt sind sie nicht. Einige von ihnen bilden dunkle Schluchten zwischen schmutzigen Fassaden. Im Stadtteil Ostersbaum gestaltet die Stadt Wuppertal aus diesem Grunde bereits seit zehn Jahren zusammen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern diese Treppen um. Zahlreiche kreative und innovative Projekte sind seitdem entstanden. Die weiteren Details zu diesem spannenden und vorbildhaften Ansatz können Sie wie immer hier auf unserer Homepage im Projekt der Woche nachlesen.

32. Studientagung: Stadt und Handel im Struktur- und Klimawandel
Deutschland und Europa stehen an einem Scheidepunkt wirtschaftlich-gesellschaftlichen Wandels. Unsere Bevölkerung nimmt ab, auf dem Lande mehr als in den Städten. Der Klimawandel bestimmt mehr und mehr unser Handeln - und das bei knappen Staatsfinanzen in einer kräftigen Wirtschafts- und Finanzmarktkrise. Auf der 32. urbanicom-Studientagung sollen Antworten auf die Fragen nach dem Umgang mit diesen Herausforderungen, der Zusammenarbeit im Zeichen der Globalisierung und nach neuen Ideen für das Leben in der Zukunft. Die Auswirkungen des Struktur- und Klimawandels sind am diesjährigen Tagungsort in besonderer Weise zu beobachten. Weitere Details zum Programm vom 14. bis 16. Juni des Deutschen Vereins für Stadtentwicklung und Handel e.V. in Saarbrücken erfahren Sie hier.

Tagung: Miteinander soziale Zukunft gestalten. Kooperation zwischen Wohnungsunternehmen, Wohlfahrtsverbänden und Kommunen
In der Diskussion über die Bewältigung des demographischen Wandels geht es qualitativ wie quantitativ darum, neue Ansätze in der Kooperation zwischen Wohnungsunternehmen, Wohlfahrtsverbänden und Kommunen zu finden. Der VdW südwest führt deshalb am 24. Juni 2009 in Wiesbaden ein Symposium mit dem Titel „Miteinander soziale Zukunft gestalten“ durch. Bereits jetzt trägt die Wohnungswirtschaft mit ihren zahlreichen sozialen Dienstleistungen in erheblichem Umfang zur Entlastung der sozialstaatlichen Leistungen bei. Diese Projekte vorzustellen und weitere Partnerschaften zu aktivieren, ist Schwerpunkt und Ziel der Veranstaltung. Dabei wird es auch von Interesse sein, die Möglichkeiten und Grenzen der Kooperationen zu diskutieren. Weitere Informationen zum Programm erhalten Sie hier.

Seminar: Quartiersentwicklung mit und ohne Migrationshintergrund – Integration und soziale Mischung: Wunschdenken oder realistisches Ziel der Stadtentwicklung?
Ob und wie die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund gelingt, zeigt sich im alltäglichen Leben auf lokaler Ebene. Segregations- und Gentrifizierungseffekte sorgen dafür, dass auf der einen Seite „gute Stadtviertel“ und auf der anderen Seite „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf“ entstehen. Dabei steht doch das Leitbild der „sozialen Mischung“ nach wie vor ganz vorne im Wunschdenken von Politik und Verwaltung. Die Probleme der „Entmischung“ liegen auf der Hand und sind vielerorts besonders in den Schulen sichtbar. Die Einzugsbereiche der Grundschulen sind vor diesem Hintergrund Ursache und Wirkung von Segregationstendenzen zugleich. Längst ist die Ausdifferenzierung der Gesellschaft nach unterschiedlichen Lebensentwürfen, Lebensstilen und Milieus innerhalb der Mehrheitsgesellschaft anerkannt. Das Seminar des vhw nähert sich dem Thema Integration von ganz unterschiedlichen Seiten. Weitere Informationen zum Programm am 30. Juni in Köln erhalten Sie hier.

Buch: 3. Community Organizing – Menschen verändern die Stadt
Community Organizing wird in den USA seit Jahrzehnten als Ansatz erfolgreich umgesetzt. Dieser Ansatz vernetzt Menschen dauerhaft miteinander, um so gemeinsam Einfluss auf bestimmte Entwicklungen nehmen zu können. Handlungsfähige Bürgerplattformen bilden die Basis für die Arbeit im Quartier und vertreten professionell Interesse der Bürgerschaft nach außen. Auf diese Weise werden sie zu ernst zu nehmende Partner für Verwaltung und Politik. Das Buch vom Herausgeber Leo Penta liefert grundlegende Beiträge zum Ansatz des Community Organizing. Es kostet ca. 16 Euro und ist unter der ISBN 13 978-3-89684-066-0 in der edition Körber Stiftung erhältlich.