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02.07.2012

Präsentationen und Materialien zum Workshop „Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit“ online
Die Innovationsagentur stellt in dieser Woche die Präsentationen und ergänzende Informationen online, die im Rahmen unseres Workshops „Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit in der gebietsbezogenen Stadterneuerung“ am 18. Juni 2012 gezeigt wurden. Neben der umfassenden Einführungspräsentation zu zeitgemäßen Formen, Medien und Strategien einer erfolgreichen Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit für Maßnahmen der gebietsbezogenen Stadterneuerung stellen wir Ihnen auch die Präsentation unseres Kooperationspartners in Sachen „Kommunikation und neue Medien“ – Mar-Vis | Gesellschaft für Raummarketing – und umfassende Informationen zum Dienstleistungsangebot dieser ausgesprochen innovativen und kreativen Kollegen zum Download bereit.

Weitere aktualisierte Beschreibungen von nordrhein-westfälischen Stadtumbauprojekten online
Auch diese Woche setzen wir unsere Reihe aktualisierter Projektbeschreibungen zu Maßnahmen und Projekten des Stadtumbaus in Nordrhein-Westfalen fort. Wir bleiben dabei thematisch bei beispielhaften Ansätzen nachhaltiger Entwicklung und Aufwertung von Innenstadtbereichen und präsentieren Ihnen dazu in dieser Woche aktualisierte Projektbeschreibungen zum Stadtumbau in Dortmund, Hagen und Kreuztal.

Großer Erfolg: Tag der Architektur in der „neuen bahnstadt opladen
Trotz des schlechten Wetters kamen am 24. Juni mehr als 150 Besucher in die in der Entwicklung befindliche „neue bahnstadt opladen“ zum Tag der Architektur. Die Bürgerinnen und Bürger wurden im Rahmen der von der „neuen bahnstadt opladen GmbH“ initiierten Veranstaltung durch die Räumlichkeiten des historischen Magazins an der Bahnstadtchaussee geführt. Dabei wurde der anspruchsvolle gestalterische Ansatz der Kombination historischer und moderner baulicher Elemente in dem denkmalgeschützten Gebäude sichtbar und erlebbar. Zudem konnten sich die Besucher in einer anschaulichen Fotoausstellung mit vergleichenden Fotografien aus den Jahren 2010 und 2012 vom rasanten baulichen Fortschritt auf dem Gelände überzeugen. Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.

Wohnungsgesellschaft Werdohl (WOGE) ändert Umbaupläne
Im Stadtteil Ütterlingsen arbeitet die Wohnungsgesellschaft Werdohl weiterhin an der Aufwertung des Quartiers. Im Bereich der Berliner und Leipziger Straße werden noch in diesem Jahr vier Häuser abgerissen – vier weitere Häuser sollen folgen. An deren Stelle ist eine etwa 50 Meter breite Freifläche mit Treppen geplant, die den Bereich auflockern und attraktiver gestalten sollen. WOGE-Geschäftsführer Ingo Wöste bestätigte am vergangenen Dienstag zudem, dass die ursprünglich vorgesehene Reduzierung des Wohnungsbestands um 20 Häuser in dem Quartier damit insgesamt wesentlich geringer ausfallen wird. Weitere Informationen dazu erhalten Sie hier.

Diskussion um zukünftige Planungen zum Bunker am Schillerplatz
Schon länger beteiligen sich Bürgerinnen und Bürger in Gelsenkirchen-Feldmark an Planungen zur Verschönerung des Stadtteils. Eine zentrale Rolle spielen dabei die Planungen für den unansehnlichen Bunker am Schillerplatz. In einer ersten Abstimmungsrunde hatten sich die Mitglieder des „Runden Tisches Feldmark“ mehrheitlich für einen Abriss ausgesprochen. Allerdings wäre ein Abriss sehr kostenintensiv und mittlerweile haben die Beteiligten auch eine Reihe alternativer und innovativer Umgestaltungsvorschläge erarbeitet, wie beispielsweise eine Begrünung oder Bemalung oder auch die Installation einer Kletterwand für Kinder. Entscheidend für das weitere Vorgehen wird es jetzt sein, genauer zu untersuchen, in welchem baulichen Zustand sich der Bunker befindet. Weitere Informationen dazu erhalten Sie hier.

Vorstellung des neuen Handbuchs für Fassadengestaltung in Witten
Am vergangenen Mittwoch wurde beim Bürgerforum im Gemeindezentrum Johannis in Witten das neue Handbuch für Fassadengestaltung vorgestellt. Das vom Planungsamt Witten in Kooperation mit einem beauftragten Planungsbüro entwickelte Handbuch enthält Leitlinien zur Verschönerung der Innenstadt. Damit sollen Hausbesitzer auf freiwilliger Basis motiviert werden und Anregungen erhalten, ihre Fassaden attraktiv zu gestalten und damit gemeinsam zur Aufwertung der Innenstadt beizutragen. Darüber hinaus enthält das Handbuch auch Leitlinien zu Lichtreklamen, Schildern und Außenmöblierung im öffentlichen Raum. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Podiumsdiskussion zur zukünftigen Entwicklung Wattenscheids
In einer Podiumsdiskussion mit dem Thema „Wattenscheid – Was ist zu tun?“ mit rund 100 Besuchern wurde in der vergangenen Woche angeregt über die zukünftige Stadtentwicklung in Wattenscheid diskutiert. Die Themenpalette war dabei breit gefächert und reichte von der Einzelhandels-Entwicklung in der Innenstadt über Schulschließungen, den Verfall von Wohnquartieren, Verkehrsprobleme sowie die Aufgabe kommunaler Friedhöfe. Die Bürgerinnen und Bürger sowie die Podiumsteilnehmer waren sich dabei einig, dass die zahlreichen Herausforderungen und Probleme nur erfolgreich gelöst werden können, wenn Verwaltung, Politik, Bürger und Immobilienbesitzer künftig stärker zusammenarbeiten. Zudem wurde betont, dass auch die Stadt Bochum stärker in die Pflicht genommen werden sollte. Weitere Themen und Inhalte der Podiumsdiskussion finden Sie hier.

Projekt der Woche: „Bürgerstiftung Pfalz“ – Erfahrungsaustausch und Qualifizierung für Bürgermeister
Die „Bürgerstiftung Pfalz“ aus Klingenmünster setzt sich dafür ein, Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen zu mehr Mitverantwortung anzuregen und bürgerschaftliches Engagement zu stärken. Ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt der Bürgerstiftung liegt auf dem Austausch und der Wissensvermittlung zu Themen und Möglichkeiten der Dorfentwicklung in den ländlichen Gebieten der Pfalz. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund der prognostizierten demographischen Entwicklung ein wichtiges Thema. Viele Pfälzer Dörfer stehen vor einem deutlichen Bevölkerungsrückgang und – in der Folge – zunehmenden Leerständen und aussterbenden Dorfkernen. Die „Bürgerstiftung Pfalz“ unterstützt und fördert daher den Wissenstransfer zwischen relevanten Akteuren, um sich gemeinsam über Lösungsansätze und Best-Practice-Beispiele der nachhaltigen Entwicklung ländlicher Räume auszutauschen. Näheres zum Projekt der Woche finden Sie hier.

Kurzfilmwettbewerb „Young Energies“ – Wem gehört die Stadt?
Bereits seit 2009 fördert das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung [BMVBS] Jugendprojekte, die sich aktiv in Stadtentwicklung einbringen. Im Rahmen des Forschungsprojekts „Young Energies“ sollen nun auf internationaler Ebene junge Menschen Forderungen und Visionen für die Stadt von Morgen in 3-minütigen Filmbeiträgen präsentieren. Unter dem Motto „Wem gehört die Stadt?“ können Jugendliche noch bis zum 13. Juli 2012 Wettbewerbsbeiträge einreichen. Neben attraktiven Preisgeldern werden die Autoren der 15 interessantesten Beiträge zu einem Jugend-Camp nach Berlin eingeladen. Weitere Informationen zum Wettbewerb erhalten Sie hier.