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02.09.2013

Stadtumbau Werdohl: Der Schulhof in Ütterlingsen wird zur aufregenden Spiel- und Aufenthaltsfläche für alle Altersgruppen
Wenn in der kommenden Woche die Schulferien zu Ende gehen, erkennen die Schülerinnen und Schüler der Grundschule im Werdohler Stadtumbaugebiet „Ütterlingsen“ ihren Schulhof garantiert nicht wieder: Die triste und kahle Asphaltfläche hat sich während der Ferien in eine hügelige Abenteuerlandschaft verwandelt, die zum Spielen, Toben und Klettern an der frischen Luft einlädt. Bald sind die Umbauarbeiten abgeschlossen und dann werden auf dem Gesamtgelände auch attraktive Angebote für alle übrigen Altersgruppen im Quartier zu finden sein. Einen aktuellen Bericht von der Umgestaltung mit zahlreichen Photos finden Sie hier.

Stadtumbau Bielefeld: Neuer Newsletter zu den umfassenden Stadtumbauaktivitäten in der Sennestadt erschienen
Der Stadtumbau in der Bielefelder Sennestadt ist in vollem Gange und vielerorts erlebbar. Der Sennestadtteich mit seinen neuen Uferbereichen, Terrassen und bun- ten Tretbooten; der Ost-West-Grünzug mit dem Stangenwald für Jugendliche und der Boulebahn für die etwas Älteren; verschiedene kreative Mitmachaktionen aus dem Verfügungsfonds; die Umgestaltung der Quartierszentren Rheinallee und Kaufweg; die Wohnumfeldgestaltung an der Innstraße und Württemberger Allee; die bilinguale Stadtteilbibliothek; der Sennestadt-Pavillon, der für diverse gesellschaftliche und kulturelle Angebote genutzt wird – all dies sind konkret erlebbare Beispiele für einen engagierten und erfolgreichen Stadtumbau in dieser Reichow-Siedlung, über den jetzt in einem neuen Stadtumbau-Newsletter berichtet wird, den wir hier zum Download für Sie bereitgestellt haben.

Stadtumbau NRW: NRW-Städtebauminister Groschek im neu eröffneten Hans-Sachs-Haus
Das neue Hans-Sachs-Haus in Gelsenkirchen beeindruckt und erfüllt die Menschen auf den ersten Schritten schon mit Stolz: in schwierigsten finanziellen Zeiten, in denen sich gerade die Kommunen im Ruhrgebiet befinden, erlebt die Stadt Gelsenkirchen auf diese Weise eine Vitalisierung ihres Selbstwertgefühles, das durch manch harten Nackenschlag in den vergangenen Jahren stark gelitten hatte. Oberbürgermeister Frank Baranowski sparte angesichts dessen auch in seiner Festrede vor den zur Eröffnung geladenen Gästen nicht mit Kritik, als er sagte: „Es ist schon verwunderlich, dass in einem der reichsten Länder der Welt sich Kommunen derart bis an die Decke strecken müssen, um ein solches Haus zu platzieren.“ 69 Mio. Euro kostete der Neubau, dessen Hülle nach wie vor die expressionistische Backstein-Fassade von Architekt Alfred Fischer [Essen] aus den 1920er Jahren bildet. Doch das Innenleben lässt ein völlig neues Haus entstehen, ein bis ins Detail modern konzipiertes Verwaltungsgebäude, das im und weit über das Ruhrgebiet hinaus seinesgleichen sucht. An dieser Stelle ist Gelsenkirchen mit Planung und Ausführung tatsächlich ein großer Wurf gelungen, den sich nicht nur die interessierte Bürgerschaft anschauen wird, sondern der darüber hinaus neben Tourismus auch Fachpublikum anlocken dürfte. Den Anfang machte in der vergangenen Woche NRW-Städtebauminister Groschek, der sich sehr beeindruckt von diesem Projekt zeigte. Ausführlichere Informationen zum Projekt und zum Ministerbesuch in der letzten Woche finden Sie hier.

Stadtumbau Wesel: Feierliche Eröffnung der neu gestalteten Fußgängerzone
Es ist geschafft! Die Bauarbeiter sind verschwunden, der mit der Sanierung verbundene Lärm und Dreck gehört der Vergangenheit an. Die Fußgängerzone in Wesel gibt sich nun aufgeräumt und ganz modern – und das soll entsprechend gefeiert werden. Am Samstag, den 14. September 2013, wird die Einkaufsmeile in Anwesenheit von Städtebauminister Groschek offiziell eröffnet. Ein wichtiges Element des abwechslungsreichen Programms ist der Innenstadttag NRW, der erstmals stattfindet. Dabei wird auch ein Blick in die elf Kommunen geworfen, die in diesem Jahr bei der City-Offensive „Ab in die Mitte“ mitmachen. Ausführliche Informationen zu diesem Projekt und zum Programm der feierlichen Eröffnung am übernächsten Samstag finden Sie hier.

Stadtumbau Heiligenhaus: Ein Supermarkt mit Senioren-Service dank umfangreicher Stadtumbauarbeiten
Der Stadtumbau in der Innenstadt von Heiligenhaus hat die Einzelhändler schon viele Nerven gekostet. Reihenweise klagen sie über Umsatzeinbußen und rückläufige Kundenzahlen. Auch der dortige Rewe-Markt – zunächst rückseitig betroffen durch den vorübergehenden Wegfall von Parkplätzen und jetzt vorderseitig durch den Umbau der Hauptstraße – merkt die Auswirkungen. Doch Inhaber Bernd Wacket bemüht sich um seine Kundschaft, sowohl durch eigene Aktionen wie auch durch gemeinsame Vorstöße mit dem Arbeitskreis Einzelhandel im Stadtmarketing. Um die Kundschaft bei Laune zu halten, baut Wacket nicht nur auf die zentralen Rewe-Aktionen wie Bonuspunkte oder Sammelartikel. Als Lohn für sein innovatives Engagement wurde sein Geschäft nun mit dem Qualitätszeichen für generationenfreundliches Einkaufen ausgezeichnet. Das Besondere dabei: Als erster und bisher einziger Markt in Nordrhein-Westfalen erfüllt das Rewe-Geschäft an der Hauptstraße im Stadtumbaugebiet Heiigenhaus den fast 60 Fragen starken Prüfungskatalog zu 100 Prozent. Neben dem großzügigen Eingangsbereich und der Sitzbank mit Wasserspender gehören auch niedrige Regalhöhen, ein großes Warensortiment mit gut lesbaren Preisschildern, ausreichend Parkplätze und breite Gänge zu den Kriterien. Zusätzlich wurde auch ein Lieferservice eingeführt, den mittlerweile schon rund 300 Kunden nutzen. Ausführlichere Informationen zu diesem vorbildhaften unternehmerischen Handeln finden Sie hier.

Projekt der Woche: Basecamp Bonn – Kostengünstige Umnutzung einer Fabrikhalle zum kreativen Hotel
Bereits im Jahr 2011 haben wir am Beispiel des „Hüttenpalastes“ in Berlin auf eine ausgesprochen kostengünstige und kreative Möglichkeit der Umnutzung einer Fabrikhalle zum Hotel hingewiesen. Nun findet sich ein solches Projekt auch in Nordrhein-Westfalen: Das „Basecamp Bonn“ wurde in einer riesigen Lagerhalle auf dem ehemaligen Lancôme-Gelände geschaffen und bietet ideale Standortbedingungen für ein Hotel, denn die ehemalige Halle zur Lagerung von Cremes und Parfüms ist hervorragend isoliert und garantiert damit auch in den heißen Sommermonaten ein angenehmes Klima für die Hotelgäste. Auf 1.600 Quadratmetern wurde hier ein riesiger Indoor-Campingplatz geschaffen, der den Besuchern Übernachtungsmöglichkeiten in 17 historischen Wohnwagen – von „Rockabilly“ über „Flower Power“ und „Space Shuttle“ bis zur „Drag Queen“ – und in zwei Schlafwagen der Deutschen Bahn bietet. Zielgruppen sehen die Betreiber dabei unter anderem in Schulklassen, Familien, Städtereisenden und Globetrottern. Weitere Informationen zu diesem ausgesprochen kreativen Projekt und Ausflugsziel finden Sie hier.

Veranstaltung: Kirche als Akteur in der Stadt- & Quartiersentwicklung
Kirchen, ihre Verbände und die kommunale Stadtentwicklung sind gehalten, gemeinsam Kooperationsstrukturen auszubauen und die Quartiersentwicklung im Sinne der jeweiligen Bedarfe für die Menschen zu gestalten. Die Tagung zum Thema „Kirche als Akteur in der Stadt- und Quartiersentwicklung“, die am 10. und 11. Oktober 2013 in der Evangelischen Tagungsstätte Haus Villigst in Schwerte stattfindet, hat sich zum Ziel gesetzt, die Ansätze und zivilgesellschaftlichen Leistungen von Kirchen und ihren Verbänden im Sinne einer integrierten Stadt- und Quartiersentwicklung zu verdeutlichen und einen Überblick über gelebte „gute Praxis“ kirchlich-verbandlich getragener Aktivitäten und Partnerschaften, insbesondere in benachteiligten Quartieren, zu gewinnen. Einen Flyer mit weiteren Details zum Programm der Veranstaltung und den für eine Anmeldung notwendigen Angaben haben wir hier für Sie zum Download bereitgestellt.

Veröffentlichung: Lebensqualität für Ältere in Kommunen erhöhen
Fast alle Menschen wünschen sich, selbstbestimmt und in Würde zu altern. Für viele gehört es dazu, lange im gewohnten Umfeld zu bleiben. Doch häufig fällt dies schwer, wenn die Menschen pflegebedürftig werden. Das Kuratorium Deutsche Altershilfe [KDA] hat nun ein Zielsystem und einen Managementansatz entwickelt, um Kommunen dabei zu unterstützen, Wohnviertel für eine älter werdende Gesellschaft zu gestalten. Bei diesem neuen Ansatz des KDA geht es nicht darum, einzelne Leistungen und Angebote zu optimieren. Stattdessen sollen die Lebensräume in ihrer Gesamtheit an die Bedürfnisse der älteren Menschen angepasst werden. Das Zielsystem und das Managementkonzept des KDA werden nun in einer Publikation umfassend und handlungsorientiert dargestellt und anhand von zahlreichen Praxisbeispielen erläutert. Den Link zur Bestellung dieser Veröffentlichung finden Sie hier.