News Service Abstandshalter

02.11.2009

Torsten Wiemken übernimmt stellvertretende Leitung der Innovationsagentur Stadtumbau NRW

Ab dem 1. November 2009 übernimmt Torsten Wiemken die stellvertretende Leitung der Innovationsagentur Stadtumbau NRW. Zuvor war er als Projektleiter beim Deutschen Seminar für Städtebau und Wirtschft [DSSW], einer im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie tätigen Forschungs- und Beratungseinrichtung in Berlin, tätig. Im Team der Innnovationsagentur wird er neben der stellvertretenden Projektleitung schwerpunktmäßig in den Projektfeldern „Leerstandsmanagement“, „Entwicklung von Zentren und Nebenzentren“ und „Kleinräumige Standortprofilierung“ tätig sein. Nähere Informationen zu seinen bisherigen Erfahrungen und Arbeitsschwerpunkten finden Sie hier.

Veröffentlichung: Aktive Stadt- und Ortsteilzentren
Die attraktive Gestaltung von Stadt- und Ortsteilzentren ist eine zentrale Aufgabe bei der Innenentwicklung von Städten und Gemeinden. Durch gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen sieht sich jedoch eine Vielzahl von Innenstädten und Ortsteilzentren mit Funktionsverlusten und Leerständen konfrontiert. Vor diesem Hintergrund haben Bund und Länder 2008 das Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ ins Leben gerufen, das die verschiedenen Programme der Städtebauförderung ergänzt und zur Stärkung der zentralen Versorgungsbereiche beitragen soll. Der Bund hat die Ausgangslage und Problemstellung sowie Ziele und Instrumente für die Implementierung des Programms intensiv mit den Vertretern der Bundesländer diskutiert. Die daraus entstandene Programmstrategie wurde nun in Form einer informativen Broschüre zusammengefasst, die wir hier für Sie zum Download bereitgestellt haben.

Einsatz von Rechtsinstrumenten beim Umgang mit verwahrlosten Immobilien
Häufig wird die Umsetzung von Stadtumbaumaßnahmen durch verwahrloste Immobilien – so genannte „Schrottimmobilien“ – erschwert. Zwar ist der Umgang mit solchen Objekten in der Regel sehr aufwändig, vielfach gelingt es jedoch, mit Hilfe unterschiedlicher konsensorientierter Verfahren zu einer Lösung zu kommen. An einigen Stellen reichen auf Freiwilligkeit basierende Lösungen jedoch nicht aus. Aus diesem Grund hat das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung den Leitfaden „Einsatz von Rechtsinstrumenten beim Umgang mit verwahrlosten Immobilien“ für die kommunale Praxis erarbeitet. Der Leitfaden präsentiert anhand von zahlreichen illustrierten Beispielen die Anwendungsmöglichkeiten von Rechtsinstrumenten im Umgang mit verwahrlosten Immobilien. Dabei werden nicht nur die allgemein bekannten Instrumente des Städtebaurechts thematisiert, es wird auch auf weniger beachtete Regelungen eingegangen. Den Link zu dieser interessanten Veröffentlichung finden Sie hier.

Projekt der Woche: Informations- und Begegnungszentrum Julianakirche
In unserer Reihe zur Umgestaltung von kirchlichen Gebäuden möchten wir Ihnen in dieser Woche ein interessantes Beispiel aus den Niederlanden vorstellen. Die Julianakirche liegt im Den Haager Stadtteil Transvaal, der als benachteiligtes Quartier charakterisiert werden kann. Mit Hilfe öffentlicher Fördergelder gelangt es die ehemalige Kirche in ein attraktives Informations- und Begegnungszentrum umzugestalten. Dadurch wurde die Bedeutung der Kirche als zentraler Ort im Stadtteil erhalten, indem das Gebäude mit seinen Angeboten an die neue Bevölkerungsstruktur angepasst wurde. Umfassende Informationen zu diesem beispielhaften Projekt finden Sie hier.

Veranstaltung: Wohnen und Leben für Menschen mit Behinderung
Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels wird der Bedarf an behindertengerechten und barrierefreien Wohnraum weiterhin steigen. Bereits jetzt gibt es in Nordrhein-Westfalen etwa 2.000 Pflegeheime und mehr als 1.000 Einrichtungen der Behindertenhilfe, in denen alte und behinderte Menschen leben und betreut werden. Aufgrund der Forderung und Notwendigkeit nach größerer Selbstständigkeit behinderter Menschen nimmt die Bedeutung von nicht-stationären Wohnformen zu. Im Rahmen der Veranstaltung „Wohnen und Leben für Menschen mit Behinderung“ werden die Rahmenbedingungen des Wohnens für Menschen mit Behinderung unter Berücksichtigung des neuen Wohn- und Teilhabegesetzes NRW thematisiert. Anhand von Fallbeispielen wird aufgezeigt, wie die Umsetzung der Regelungen erfolgen kann und welche Erfahrungen bislang existieren. Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung am 12. November 2009 in Dortmund finden Sie hier.

Tagung: 10 Jahre Bund-Länder-Programm Soziale Stadt in NRW
Aus Anlass des zehnjährigen Jubiläums des Bund-Länder-Programms „Die Soziale Stadt – Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf“ organisiert das Städtenetz Soziale Stadt NRW am 18. November 2009 in Essen eine Fachtagung zu diesem Förderprogramm. Die thematischen Schwerpunkte der Veranstaltung liegen auf Ansätzen zur Einbindung der Wohnungswirtschaft und privaten Eigentümern sowie den besonderen Anforderungen an Bildungsangebote und Chancen der Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen in den Stadtteilen. Außerdem werden im Rahmen der Veranstaltung die Gewinner des landesweiten Wettbewerbs „Vorbildprojekte der Sozialen Stadt NRW“, für besondere Leistungen, Erfolge und nachahmenswerte Ansätze der integrierten Stadtteilentwicklung prämiert. Ein Programm zu diesem Seminar steht Ihnen hier zur Verfügung.