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03.08.2015

Stadtumbau Dortmund: Der Friedrich-Ebert-Platz in Hörde – Vom Angstraum zum attraktiven Stadtplatz für alle Generationen
Es ist ein Detail, aber es schließt ein großes Projekt ab: Der letzte Teil der Umgestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes im Dortmunder Stadtumbaugebiet Hörde ist abgeschlossen, ein öffentliches Schachspiel komplettiert das Spielangebot. In den Kisten, die seit einigen Wochen am Ebert-Platz stehen, stecken König, Dame, Springer, Turm und Bauer. Ab sofort kann jeder Interessierte Schachfiguren bei der Stadtteilagentur Hörde ausleihen. Aus dem ehemaligen Angstort ist ein lebendiger und urbaner Treffpunkt geworden, der neben einem öffentlichen Schachspiel noch zahlreiche weitere attraktive Angebote für alle Generationen bietet. Mehr Informationen zu diesem ausgesprochen erfolgreichen und vorbildhaften Stadtumbauprojekt finden Sie hier.

Stadtumbau Bochum: Die Hustadt – Erfolgreiche Transformation eines Problemquartiers zu einem attraktiven Stadtteil
Im Bochumer Stadtumbaugebiet Hustadt ist in den letzten sieben Jahren richtig viel passiert: Vom Schmuddel-Look vergangener Tage weitgehend befreit, erstrahlt das Stadtviertel nahe der Uni jetzt in helleren, freundlicheren Farben. Besonders gelobt wird von den Anwohnern die Umgestaltung des Brunnenplatzes mitsamt des Hustadttors. Auch der neue Spielplatz kommt bei den Bewohnern der Hustadt prima an. „Der wurde bekanntlich nach den Wünschen der Kinder etwa mit einem Piratenschiff gestaltet, das ist eine ganz wunderbare Sache.“ Gespannt ist man in der Hustadt nun, wie sich die „Hu-Kultur“ mit den beiden neuen Quartiersmanagern als Anlaufstelle entwickeln wird. Der Nachbarschaftstreff soll auch nach 2017, wenn die städtische Unterstützung ausläuft, weiter bestehen und sich finanziell schließlich selber tragen. Detailliertere Informationen zu dieser erfolgreichen „Transformation“ eines Stadtteils im Rahmen des Bochumer Stadtumbaus und zu den Zukunftsthemen der Quartiersentwicklung in der Hustadt finden Sie hier.

Stadtumbau Lüdenscheid: Wie mit Leerständen in der Innenstadt umgehen?
Auch die Lüdenscheider Innenstadt hat mit dem weit verbreiteten Problem von Leerständen und ihren negativen Auswirkungen auf den gesamten Standort zu kämpfen. Die P&C-Immobilie, die seit dem Umzug von Sinn-Leffers als Tor zur Lüdenscheider Wilhelmstraße verwaist ist, ist ein Beispiel dafür. Im Umfeld stehen Ladenlokale leer, der nächste Räumungsverkauf ist geplant – Eigentümer resignieren bei der Nachmieter-Suche. Jetzt ist inLüdenscheid eine Debatte darüber entbrannt, wie man solchen negativen Entwicklungsprozessen wirkungsvoll und nachhaltig begegnen kann. Die Suche nach Lösungen und Auswegen orientiert sich an einem „Good Practice Reader“ zum Thema „Strategisches Leerstandsmanagement“, den die Innovationsagentur Stadtumbau NRW vor einigen Jahren zusammengestellt und den Kommunen als Arbeitshilfe zur Vergügung gestellt hat. Mehr Informationen zur konkreten Situation in Lüdenscheid finden Sie hier. Der „Good Practice Reader“ zum Thema „Strategisches Leerstandsmanagement“ steht hier zum Download für Sie bereit.

Stadtumbau Gladbeck: Ein Runder Tisch als „Ideen-Börse“
Der „Runde Tisch“ im Gladbecker Stadtumbaugebiet Rentfort-Nord wurde 2007 gegründet. Seit 2012 sorgt er für Aktivitäten rund um die Themen „Wohnen“ und „Leben“ im Stadtteil. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtumbaugebiets beteiligen sich aktiv: Sie nutzen dieses Forum, um neue [Projekt-]Ideen zu entwickeln – und manchmal auch, um ihren Unmut zu bestimmten Themen zu artikulieren und auch zu solchen Themen einen Dialog mit der lokalen Politik zu führen. Ein umfassendes und sehr interessantes Interview mit einer der „Aktivistinnen“ dieses in Rentfort-Nord mittlerweile gut etablierten Beteiligungsforums finden Sie hier.

Stellenausschreibung: Verstärkung für die Geschäftsstelle des „Städtenetz Soziale Stadt NRW“ gesucht
Die beim beim Fachbereich Stadterneuerung und Bodenmanagement der Stadt Essen angesiedelte Geschäftsstelle des „Städtenetz Soziale Stadt NRW“ sucht personelle Verstärkung. Die dazu aktuell ausgeschriebene Stelle ist auf zunächst zwei Jahre befristet, eine Verlängerung ist im Rahmen der verfügbaren Mittel vorgesehen. Die Stellenausschreinung, deren Bewerbungsfrist am 17. August 2015 endet, haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Veranstaltung: Denksalon „Klein- und Mittelstädte – Labore für den Stadtumbau“
Im diesjährigen Denksalon, den das Interdisziplinäre Zentrum für ökologischen und revitalisierenden Stadtumbau [IZS] am 25. und 26. September in Görlitz veranstaltet, stehen die Herausforderungen, Strategien und Erfahrungen eines ökologischen und revitalisierenden Stadtumbaus in Klein- und Mittelstädten im Fokus: Vor welchen Herausforderungen stehen Klein- und Mittelstädte beim Umgang mit dem demografischen und sozioökonomischen Wandel sowie den Anforderungen eines ökologischen Umbaus? Was unterscheidet sie hinsichtlich ihrer Handlungsmöglichkeiten von Großstädten? Welche Strategien und Handlungsan- sätze haben speziell Klein- und Mittelstädte, um ihre Ziele zu erreichen? Welche Erfahrungen haben verschiedene Akteure bei der Umsetzung konkreter Vorhaben eines ökologischen und revitalisierenden Stadtumbaus in Klein- und Mittelstädten? Das Programm zu dieser Veranstaltung, mit allen notwendigen Informationen zu Inhalten, Ablauf und Anmeldung, haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Veranstaltung: Organisation und Entscheidungsfindung in Wohnprojekten
Bei der Entwicklung von Wohnprojekten, aber auch in der Wohnphase müssen viele Entscheidungen getroffen werden. Damit dies funktioniert, sind effiziente Arbeits- und Organisationsstrukturen erforderlich. Insbesondere ist es aber auch wichtig festzulegen, wer wann und in welchem Verfahren entscheidet: von Entscheidungen einzelner Vertreter über Mehrheitsentscheidungen bis zur Suche nach einem Konsens. Anregungen, Informationen und Hilfestellung zu diesem Thema will eine Veranstaltung des „Landesbüro innovative Wohnformen.NRW“ geben, die am 5. September 2015 in Dortmund stattfindet. Ausführliche Informationen zu dieser Veranstaltung und die Möglichkeit zur Anmeldung, die Sie bis zum 31. August 2015 vornehmen sollten, finden Sie hier.

Veröffentlichung: Wettbewerb und Tagung „10 Jahre Stadtumbau in Nordrhein-Westfalen“
Die Dokumentation des Wettbewerbs und der Tagung  „10 Jahre Stadtumbau in Nordrhein Westfalen“ kann inzwischen auch als gedruckte Broschüre bezogen werden. Die Veröffentlichung ist über den Broschürenservice der gemeinnützigen Werkstätten Neuss zu beziehen. Das entsprechende Online-Formular für Ihre Bestellung finden Sie hier.