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03.12.2012

Stadtumbau Leverkusen: Kostengünstige Punktlandung bei der Fertigstellung des Kanalbaus
Dank der reibungslosen Zusammenarbeit zwischen der neuen bahnstadt opladen GmbH und der Technischen Betriebe der Stadt Leverkusen [TBL] ist in nur zwei Jahren Bauzeit die Abwasserentsorgung für alle Baufelder im Osten des Leverkusener Stadtumbauprojektes „neue bahnstadt opladen“ sichergestellt worden. Insgesamt wurden auf dem etwa 50 Hektar großen Gelände mehr als 3,5 Kilometer Rohre verlegt. Durch die intensive Abstimmung konnten die Beeinträchtigungen für die Leverkusener Bürger minimiert werden und die Unterführung an der Lützenkirchener Straße blieb während der gesamten Bauzeit für die Fußgänger und Radfahrer durchgehend nutzbar. Vera Rottes, Geschäftsführerin der neuen bahnstadt opladen GmbH, zeigte sich hochzufrieden, denn „ohne die Garantie für eine pünktliche Erschließung im Rücken hätten wir die Vermarktung unserer Gewerbe- und Wohngebiete nicht so schnell und so erfolgreich vorantreiben können.“
Ebenso erfreulich wie beeindruckend: durch die Optimierung des ursprünglichen Entwässerungskonzeptes konnten die ursprünglich auf 5 Mio. Euro angesetzten Baukosten um über 2 Mio. Euro gesenkt werden. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Stadtumbau Kamp-Lintfort: EK3-Erfolg sorgt für Folgeinvestitionen
Der große Erfolg des auf dem Gelände der ehemaligen Weißen Riesen errichteten neuen Einkaufszentrums „EK3“ im Innenstadtbereich Kamp-Lintforts sorgt nun auch für Folgeinvestitionen. Die örtliche Werbegemeinschaft investiert insgesamt 15.000 Euro in eine neue Weihnachtsbeleuchtung, um die durch den Stadtumbau begonnene hochwertige Beleuchtung der Fußgängerzone Moerser Straße bis zum neuen Einkaufszentrum fortzuführen. Bürgermeister Christoph Landscheidt aktivierte in der vergangenen Woche die neuen Sternenmotivelemente, die aus klimafreundlichen und sparsamen LED-Lichtschläuchen bestehen und noch bis zum 31. Dezember den Innenstadtbereich erleuchten werden. Damit verfügt Kamp-Lintfort nun über eine der modernsten Weihnachtsbeleuchtungen am linken Niederrhein. Da sich das „EK3“ zu einem großen Besuchermagneten entwickelt hat, wird die Werbegemeinschaft zudem auch ihren Nikolausmarkt vom Rathausplatz zum Bistropavillon vor das EK3 verlegen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Stadtumbau Krefeld: „Lichtinseln“ erleuchten Innenstadt
An sieben besonders exponierten Stellen in der Krefelder Innenstadt können Bewohner und Besucher nun die Umsetzung von ersten Teilen des Krefelder Lichtkonzeptes erleben. Die sogenannten „Lichtinseln“ sind Teil des aus Mitteln des Stadtumbaus West geförderten Leuchtturmprojektes „Lichtkonzept Innenstadt Krefeld". Das Projekt ist ein Element des umfangreichen Marketingkonzeptes 2015, mit dem die Krefelder Innenstadt nachhaltig attraktiver gestaltet werden soll und nur ein Teil des Gesamtlichtkonzeptes, das sich insgesamt aus vier Modulen zusammensetzt, die in den kommenden Jahren stufenweise umgesetzt werden sollen: Lichtinseln, Lichtachsen, Fassadenbeleuchtung und Effektbeleuchtung. Die Lichtinseln werden mit modernen und sparsamen LED-Leuchten je nach Jahreszeit in unterschiedlichen Farben erleuchtet. So kann laut Ulrich Cloos, Fachbereichsleiter Marketing und Stadtentwicklung, „durch einen Farbwechsel eine zu den jeweiligen Jahreszeiten passende Atmosphäre erzeugt werden". Näheres dazu erfahren Sie hier.

Herne: Hoffnung für Vermarktung der Hertie-Immobilie
Wie in vielen anderen Städten steht auch in Herne das ehemalige Hertie-Kaufhaus weiterhin leer. Aufgrund der enormen Größe des Gebäudes, mit zwei Untergeschossen, dem Erdgeschoss sowie vier Obergeschossen, erweist sich die Suche nach einem Investor als besonders schwierig. Dennoch besteht laut Joachim Grollmann, dem Chef der lokalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft, Hoffnung. Grollmann war gemeinsam mit Vertretern von 20 weiteren Städten, die ebenfalls von leerstehenden Hertie-Immobilien betroffen sind, nach Frankfurt gereist, um Möglichkeiten einer Vermarktung der belastenden Immobilien zu erörtern. Im Gespräch mit der für die Vermarktung zuständigen CR Investment Management GmbH zeigte sich diese zuversichtlich, in den kommenden 24 Monaten sämtliche Hertie-Immobilien zu vermarkten. Ob dies tatsächlich gelingt, scheint allerdings fraglich – aktuell sind erst 5 der insgesamt 31 Hertie-Immobilien erfolgreich vermarktet worden. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

Projekt der Woche: „Wohnen im Klassenzimmer
Das Projekt „Wohnen im Klassenzimmer“ in Bützow ist ein beispielhafter Ansatz zur Umnutzung eines leerstehenden ehemaligen Schulgebäudes zu altersgerechtem Wohnraum. Im Rahmen des Projektes soll zum einen das brachgefallene Gebäude neu genutzt werden, um damit auch negative Auswirkungen auf das angrenzende Quartier zu verhindern. Zum anderen soll damit der steigende Bedarf an altersgerechten Wohnangeboten in Bützow gedeckt werden. Darüber hinaus wird durch die Sanierung die Energieeffizienz des Plattenbaus aus den 1970er Jahren erhöht. Insgesamt sollen nach der Fertigstellung 35 altersgerechte Wohneinheiten mit angeschlossenen Gemeinschaftsräumlichkeiten entstehen, die durch die Erarbeitung eines altersgerechten Quartierskonzeptes städtebaulich und sozial in den Stadtteil integriert werden sollen. Ausführliche Informationen zu diesem vorbildhaften Projekt der Woche finden Sie hier.

BBSR-Wettbewerb: „Menschen und Erfolge“ geht in die dritte Runde
Unter dem Motto „Zu Hause in ländlichen Räumen" geht der Wettbewerb „Menschen und Erfolge des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung [BBSR] in die dritte Runde. Auch dieses Mal werden wieder erfolgreich laufende Aktivitäten oder bereits umgesetzte Projekte zur Stärkung der ländlichen Infrastruktur gesucht und ausgezeichnet. Dazu zählen in diesem Jahr insbesondere neue generationenübergreifende Wohnformen und -konzepte, innovatives Bauen für die Gemeinschaft und Bauen im Bestand. Noch bis zum 15. Januar 2013 können Wettbewerbsbeiträge eingereicht werden. Weitere Informationen zum Wettbewerb und seinen Bestimmungen finden Sie hier.

BMVBS-Veröffentlichung: Dokumentation der Veranstaltung „Mittelbündelung im Stadtumbau
Die 8. Transferwerkstatt der Bundestransferstelle Stadtumbau West des BMVBS und des BBSR wurde am 5. und 6. November in Bremen als gemeinsame Transferwerkstatt der Bundestransferstellen Stadtumbau West und Ost zum Thema „Mittelbündelung im Stadtumbau“ durchgeführt. Ziel der Veranstaltung war es, Chancen, Möglichkeiten, wie auch Hürden bei der Bündelung von Fördermitteln, bei der Einbindung ressortübergreifender Akteure und Finanzmittel in die Stadtentwicklung und bei der Kooperation mit privaten Akteuren herauszuarbeiten. Die Dokumentation stellt umfassend die Ergebnisse zu den zentralen Themenbereichen der Transferwerkstatt dar. Die Dokumentation steht hier zum Download für Sie bereit.