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04.01.2016

Stadtumbau Gelsenkirchen: Umfassende Förderbescheide zur Fortsetzung der erfolgreichen gebietsbezogenen Stadterneuerung
Prof. Dr. Reinhard Klenke war am Mittwoch im Hans-Sachs-Haus ein willkommener Geldbote. Der Regierungspräsident brachte Förderbescheide in einer Gesamthöhe von 5,74 Millionen Euro nach Gelsenkirchen. Mit dem Förderbescheid Stadtumbau West erhält die Stadt 1,922 Millionen Euro. Dieses Geld ist insbesondere für den Umbau des Heinrich-König-Platzes und den Umbau der Aula der Gertrud-Bäumer-Realschule vorgesehen. Durch den Aula-Umbau sollen der schulische Bedarf des Ganztagsbetriebs und der allgemeine Bedarf nach qualifizierten Räumlichkeiten für eine kulturelle Nutzung erfüllt werden. Für die Revitalisierung der Bochumer Straße erhielt Gelsenkirchen 1,527 Millionen Euro. Die Mittel sind für eine Zwischennutzung der Hundertmarkhalle sowie für erste Planungsleistungen hinsichtlich einer Folgenutzung der Heilig-Kreuz-Kirche als künftiges Multifunktionshaus gedacht. Damit verbunden ist auch der Erwerb und der Abriss angrenzender Gebäude. Ausführlichere Informationen zu den aktuellen Gelsenkirchener Förerbescheiden und den damit verbundenen Plänen und Projekten finden Sie hier.

Stadtumbau Werdohl: Werdohl ist bunt, vielfältig und  – vor allem – sehr erfolgreich
Der Stadtumbau in Werdohl bleibt auf der Erfolgsspur. Im neuen Jahr werden eine Reihe von Schlüsselprojekten realisiert, um die Attraktivität und Lebensqualität in der Innenstadt weiter zu steigern. „Ich finde es schön, dass wir in Werdohl einzelne Puzzleteile haben, die anfangen, sich miteinander zu verbinden“, erklärte Werdohls Bürgermeisterin Silvia Voßloh in einem Pressegespräch mit Blick auf Brüninghaus-Platz, Lennespange, Lennepromenade und Westpark, aber auch den Kletterfelsen an der Altenaer Straße. Nach und nach entstehe so ein großer attraktiver Bereich in Werdohl. „Ich finde es einfach schön, an vielen Stellen entlang der Lenne etwas Besonderes anbieten zu können“. Das ausführliche Pressegespräch mit der Bürgermeisterin mit Einzelheiten zu den im neuen Jahr anstehenden Stadtumbauaktivitäten in Werdohl können Sie hier nachlesen.

Stadtumbau Altena: Minister Groschek würdigt Altena als „Stadt der Mutbürger“ 
Altena macht in Fachkreisen und auch in den Medien nicht nur wegen ihres ausgesprochen engagierten und erfolgreichen Stadtumbaus im Zentrum der Gemeinde von sich reden. Nun wurde sie im Rahmen eines Besuches von NRW-Bauminister Groschek auch als „Mutgemeinde“ gewürdigt. "Sie nörgeln nicht, Sie packen an", lobte Minister Groschek den Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein und dessen Gemeinde beim Besuch in Altena. Die Kleinstadt im Märkischen Kreis hat 100 Flüchtlinge und damit 40 Prozent mehr aufgenommen, als ihr zugewiesen wurden. Mit ungewöhnlichen Projekten wirkt die Stadt dem Bevölkerungsschwund ‎entgegen. Minister Groschek besuchte unter anderem eine irakische Flüchtlingsfamilie, außerdem ein Projekt, bei dem Flüchtlinge ein leer stehendes Wohnhaus renovieren sowie Pop-up-stores, in denen neue Verkaufskonzepte in leerstehenden Geschäftsräumen getestet werden. Ausführlichere Informationen zu dieser beeindruckenden Stadt und zu ihren Aktivitäten finden Sie hier.

Städtebauförderung NRW: Engagement im Quartier gesucht! Die Quartiersakademie Nordrhein-Westfalen 
Quartiere und Stadteile verändern sich rasant. Unaufhaltbare Prozesse, etwa die Zuwanderung von Menschen aus fremden Kulturen, demographischer Wandel oder Digitalisierung  verändern auch das Stadtbild und Leben der Bewohner nachhaltig. Gleichzeitig ist die Partizipation von Bürgerinnen und Bürgern – Hand in Hand mit der Verwaltung – für die Vitalität und nachhaltige Entwicklung besonders wichtig. Die vom Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen [MBWSV NRW] angestoßene und geförderte „Quartiersakademie Nordrhein-Westfalen“ wird ab 2016 zivilgesellschaftlich im Quartier engagierte Menschen und Initiativen stärken und sie bei der Gestaltung ihrer Quartiere zum Akteur und Mitgestalter qualifizieren. In der Quartiersakademie NRW begegnen ehrenamtlich engagierte Bürgergruppen auch Profis aus Kommunen, Wohnungswirtschaft, Wohlfahrtsverbänden oder im Quartier engagierten Unternehmen und Institutionen. Ausführlichere Informationen zu dieser ausgesprochen interessanten Initiative und zu den anstehenden ersten Veranstaltungen finden Sie hier.

Städtebauförderung NRW: Online-Plattform zur Unterbringung von Flüchtlingen gestartet
Die Zahl der Menschen, die in Deutschland Zuflucht vor Vertreibung und Krieg suchen, ist in diesem Jahr stark angestiegen. Um den wachsenden Bedarf an Wohnraum zu decken, hat das nordrhein-westfälische Bauministerium im November eine Wohnungsbauoffensive gestartet. Ein Baustein dieser Strategie stellt die Einrichtung einer Plattform zur Vermittlung von Wohnungen an die Kommunen zur Flüchtlingsunterbringung dar. Bauminister Michael Groschek und Alexander Rychter, Verbandsdirektor des VdW Rheinland Westfalen, haben in der vergangenen Woche als Schirmherren den Startschuss für die neue Plattform mit dem Namen „Wohnraumkarte“ gegeben. Ausführlichere Informationen zu diesem neuen und sicherlich vorbildhaften Online-Angebot finden Sie hier.

Veranstaltung: 20. Fachkongress Zukunftsenergien
Die EnergieAgentur.NRW veranstaltet mit den Clustern EnergieRegion.NRW und EnergieForschung.NRW ihren 20. Fachkongress Zukunftsenergien als Eröffnungskongress im Rahmen der 16. „E-world energy & water“ 2016. Es werden rund 1.000 Gäste erwartet. Der nordrhein-westfälische Klimaschutzminister Johannes Remmel wird den Fachkongress mit einer Rede zum „Klimaschutzland Nordrhein-Westfalen" eröffnen. Danach wird NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin über das Zukunftsfeld Energiewirtschaft sprechen. Talkrunden zum internationalen Klimaabkommen und zu Fragen der Systemtransformation komplettieren das Vormittagsprogramm. Ausführlichere Informationen zu dieser Veranstaltung am 16. Februar in der Messe Essen finden Sie hier.