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04.02.2008

Die Präsentation von Ingo Wöste, Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft Werdohl, steht nun auch zum Download bereit
Die viel beachtete Präsentation von Ingo Wöste, Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft Werdohl, die im Rahmen der Jahrestagung "Stadtumbau West in NRW" im vergangenen November gezeigt wurde, ist nun auch online. Sie illustriert auf beeindruckende Weise, wie eine Wohnungsgesellschaft Verantwortung im Bereich des Stadtumbaus übernehmen kann. Sie zeigt dabei, wie dies nicht nur zu einer Aufwertung der eigenen Wohnungsbestände, einer Verbesserung der sozialen Angebote im Stadtteil und einer Wiederansiedlung von Einzelhandelseinrichtungen beitragen kann, sondern auch, wie dadurch zugleich eine nachhaltige Sicherung der eigenen Rendite und Zukunftschancen erreicht werden kann. Die Präsentation von Ingo Wöste steht hier zum Download für Sie bereit.

Auch die Stadt Wuppertal ist nun Mitglied der Innovationsagentur
Ab sofort ist nun auch die Stadt Wuppertal Mitglied in der Innovationsagentur Stadtumbau NRW. Die Stadt hat im Rahmen ihrer Tätigkeiten im Förderprogramm Stadtumbau West die innerstädtischen Quartiere Arrenberg, Elberfelder Nordstadt, Unterbarmen sowie Oberbarmen/Wichlinghausen-Süd als gemeinsames Stadterneuerungsgebiet festgesetzt. Auf Grundlage eines Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes sollen Antworten auf die wirtschaftlichen, demographischen und städtebaulichen Entwicklungsprobleme innerhalb dieser Quartiere entwickelt und umgesetzt werden. Im Fokus stehen dabei die Verbesserungen des Wohnumfeldes sowie die Aufwertung der oftmals kleinteilig strukturierten Gründerzeitquartiere. Weitere Informationen über die Stadtumbaugebiete erhalten Sie hier. Mehr Informationen zur Stadt Wuppertal gibt es hier.

Reportage zur Offenen Planwerkstatt in Kamp-Lintfort
Bereits 2001 hat die Stadt Kamp-Lintfort zur Entwicklung und Attraktivitätssteigerung der Innenstadt einen Stadtmarketingprozess begonnen. Als Ergebnis dieses gemeinschaftlichen Prozesses sind unter anderem ein Innenstadtentwicklungs- und ein Gestaltungskonzept entstanden. Diese vom Rat einstimmig beschlossenen Prozess- und Planungsgrundlagen bildeten das Grundgerüst zur Aufnahme in das Förderprogramm Stadtumbau West. Neben anderen Projekten sollen mit Hilfe der Förderung insbesondere wichtige Straßen und Plätze in der Innenstadt attraktiver gestaltet werden. In diesem Bereich ist das von der Stadt beauftragte Düsseldorfer Landschaftsarchitekturbüro scape tätig. Die ersten Pläne und Entwürfe wurden am 24. Januar zunächst in einer von der Innovationsagentur moderierten Informationsveranstaltung der Öffentlichkeit vorgestellt. Am 25. Januar wurde zusätzlich eine Planwerkstatt durchgeführt, um auf diese Weise den Bürgern Kamp-Lintforts die Möglichkeit zu bieten, Kritik an den Entwürfen zu äußern. Unser Mitarbeiter Frank Bornmann hat die Planwerkstatt begleitet und die wichtigsten Schlussfolgerungen in einer Reportage für Sie zusammengefasst. Die Reportage als PDF finden Sie hier.

Projekt der Woche: Schüler planen Nachbarschaft der Zukunft
Wer hat nicht schon einmal davon geträumt ohne Zwänge die Zukunft zu gestalten. In Rüsselsheim war dies den Schülern der Alexander von Humboldt-Schule möglich. Im Rahmen einer Projektwoche arbeiteten die Schüler zusammen mit der gewobau [Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Rüsselsheim mbh] an der Zukunft ihrer Wohnquartiere. Auf diese Weise wurden die Kinder und Jugendlichen ermutigt, sich mit ihrer Wohnumgebung auseinanderzusetzen und Lösungsvorschläge für die vorherrschenden Probleme zu erarbeiten. Die gewobau verschaffte den Kindern damit eine Beteiligungsmöglichkeit, die viele interessante Ergebnisse hervorbrachte. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bildung, Schule und (sozialräumliche) Integration von Zuwanderern
Spätestens seit den PISA-Studien kommen Bildungspolitiker nicht mehr um die Tatsache herum, dass SchülerInnen mit Migrationshintergrund an deutschen Schulen benachteiligt sind. Schlagzeilen über gewaltbereite Jugendliche, welche die deutsche Sprache kaum beherrschen, und über die Nichtteilnahme von Mädchen an Sportunterricht und Klassenfahrten richten das Augenmerk auf die Frage der „Integrationsfähigkeit“ vor allem muslimischer Einwanderer. Der nationale wie der Berliner Integrationsplan setzen in erster Linie auf Förderung der deutschen Sprache, Elternbeteiligung und sozialräumliche Vernetzung. Wird man mit diesen Strategien der Situation von Schülern aus Zuwandererfamilien und der offiziellen Verlautbarung gerecht, kulturelle Vielfalt wertzuschätzen? Ausgehend von Zwischenergebnissen des EU-Projekts „EMILIE“ werden die Herausforderungen, die Zuwanderung an Bildungs- und Integrationspolitik stellt, anhand von Vorträgen im Rahmen der "Difu-Dialoge zur Zukunft der Städte" am 27.02. in Berlin dargestellt und diskutiert. Weitere Informationen finden Sie hier.

Buchveröffentlichung: Bestand? Perspektiven für das Wohnen in der Stadt
Gisela Schmitt und Klaus Selle haben unter Mitwirkung von Vera Finkenbusch das Buch “Bestand? Perspektiven für das Wohnen in der Stadt” herausgegeben. Die zahlreichen Beiträge, unter anderem von Uwe Altrock, Jens S. Dangschat und Hartmut Häußermann, diskutieren unter dem Stichwort “Reurbanisierung” aus verschiedenen fachplanerischen Blickwinkeln die Perspektiven des Wohnstandortes Stadt. Im Mittelpunkt steht dabei das Anliegen den Diskurs über das nachfrage- oder bedarfsgerechte Wohnen in der Stadt mit der Debatte über die Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten im Themenfeld “Bestandsentwicklung” zu verknüpfen. Zusammengestellt wurden in drei thematischen Blöcken sowohl aktuelle Beiträge als auch Texte älteren Datums. Das Buch ist unter der ISBN 978-3-939486-26-8 ab März für ca. 38 Euro beim Verlag Dorothea Rohn erhältlich. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Start des Stadtentwicklungsseminars 2008: Zwischennutzung – Chance oder Hindernis für die Reurbanisierung
Die bauliche Struktur der Städte ist in ständiger Bewegung. Entwicklungen wie Suburbanisierungsprozesse oder die Abwanderung von Gewerbe und Industrie hinterließen in vielen Städte enorme Brachflächen. Nicht nur in Hamburg ist jedoch in letzter Zeit ein verstärkter Trend zur Rückbesinnung auf den urbanen Raum erkennbar. Das innerstädtische Wohnen und Arbeiten ist wieder gefragt. In diesem Kontext spielen Zwischen- und Nischennutzungen eine entscheidende Pionierrolle. Die dafür nötigen unkonventionellen Ideen und Projekte brauchen jedoch rechtliche und wirtschaftliche Absicherung, auch die Frage nach der Verstetigung von Projekten steht dabei zur Debatte. Im Rahmen des Seminars soll geklärt werden, ob diese Nutzungen nur ein transitorisches Ereignis sind oder sich professionalisiert sogar zu einem Standortfaktor entwickeln können. Mit dem Vortrag "Temporäre IBA-Projekte als Impulse für die Stadt" eröffnet IBA-Geschäftsführer Uli Hellweg am 18.02. die Vortragsserie im Architektur Centrum in Hamburg. Eine Anmeldung ist laut Veranstalter bis zum 15.02.2008 notwendig. Den Programmflyer können Sie hier herunterladen.

Umfangreiche Website zu Wohnprojekten [www.wohnprojekte-portal.de]
Seit Ende letzten Jahres sind umfassende Informationen auf der Website www.wohnprojekte-portal.de verfügbar. Den Kern der Seite bildet eine umfangreiche Projektdokumentation, die auch eine gezielte Suche nach Projekten, wie z.B. Mehrgenerationenwohnen oder genossenschaftliche Wohnprojekte, ermöglicht. Darüber hinaus gibt es aktuelle Veranstaltungshinweise rund um das Thema Wohnen. Getragen wird die Seite von der Stiftung „trias“, „wohnbund“ und dem Forum für gemeinschaftliches Wohnen. Die umfangreiche Internetpräsenz finden Sie hier.