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04.02.2013

Stadtumbau Hamm: „Hamm fit für die Zukunft
Am gestrigen Sonntag ist der sehr ambitionierte und gleichermaßen erfolgreiche Stadtumbau in der Hammer Innenstadt in eine neue Phase eingetreten: Nachdem eine Vielzahl von Großprojekten im Umfeld des Bahnhofs mit großem Erfolg abgeschlossen werden konnten und nun auch auf dem Gelände der letzten noch verbliebenen Kaufhausbrache eine neuen Nutzung durch einen Hotelneubau entstehen wird, wendet sich die Stadtentwicklung in einem kooperativen Ansatz der Erneuerung und Entwicklung in der Fläche und damit einer Vielzahl unterschiedlicher Themen und Teilräume zu. Einen Tag vor der groß angelegten ersten öffentlichen Beteiligungsveranstaltung veröffentlichte der Westfälische Anzeiger ein ausführliches Interview mit dem Leiter der Innovationsagentur Stadtumbau NRW: David R. Froessler äußert sich im diesem Gespräch nicht nur umfassend und differenziert zu den Herausforderungen und Aufgaben, mit denen unsere Innenstädte im Stadtumbau konfrontiert sind, sondern auch zu einer notwendigen Rollenverteilung bei zeitgemäßen erfolgreichen Erneuerungsansätzen und zu den Chancen, die in dieser Krise auch für die Zukunft unserer Innenstädte liegen. Den vollständigen Text des Interviews finden Sie hier.

Stadtumbau Altena: Durchbruch am Berg gelungen
Als ersten „Event-Aufzug der Welt“ bezeichnet Bürgermeister Dr. Hollstein das Prestigeprojekt des Bergaufzuges in Altena und in der vergangenen Woche wurde der Durchstich vom Stollen in der Fußgängerzone bis ins Herz der Burg geschafft –die Baumaßnahmen liegen damit voll im Zeitplan. Noch in diesem Jahr soll der Bergaufzug feierlich eröffnet werden und dann die historische Burg Altenas direkt mit dem Innenstadtbereich an der Lenne verbinden. Mit diesem Großprojekt werden dann zukünftig die Besuchermassen durch den Innenstadtbereich geleitet und nicht, wie bisher, in einem großen Bogen um die Innenstadt zur Burg gelangen. Damit sind hervorragende Voraussetzungen geschaffen, den Leerstand in der Innenstadt nachhaltig zu verringern und den Einzelhandel zu stärken. Dabei wird in Altena nichts dem Zufall überlassen und das Projekt „Burgaufzug“ durch ein umfangreiches „Edutainment“-Konzept sowie die geplante Etablierung eines „Krämer-Dorfes“ begleitet. Weitere Informationen zu diesem außergewöhnlichen Projekt finden Sie hier.

Altena: Stadt ist bereit für die Liebe
Dass es den Verantwortlichen der Stadt gemeinsam mit den Altenaer Bürgerinnen und Bürgern gelungen ist, das bürgerschaftliche Engagement und den nachbarschaftlichen Zusammenhalt in Altena nachhaltig zu stärken, scheint sich über die Grenzen Südwestfalens hinaus herumgesprochen zu haben. Das öffentlich-rechtliche Fernsehen plant in Altena die Produktion einer Abendsendung nach dem Vorbild der BBC-Sendung „Lovetown“, die von Oprah Winfrey in den USA produziert wurde. Schwerpunkt der Sendung ist neben der Verkuppelung von Singles aus Altena, das nachbarschaftliche Zusammenleben und das Engagement der Bürgerinnen und Bürger in und für die Stadt zu zeigen. Nachdem sich nun mehrere Singles aus Altena für die Produktion gemeldet haben, steht dem Beginn der Dreharbeiten im Frühjahr nichts mehr im Wege – man darf gespannt sein! Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Stadtumbau Kamp-Lintfort: Weg frei für Neubau in der Innenstadt
In Kamp-Lintfort haben sich Stadt und Politik flexibel gezeigt und durch die zügige Änderung des Bebauungsplans im Innenstadtbereich den Neubau eines Wohnhauses direkt angrenzend an das Einkaufszentrum „EK3“ ermöglicht. Der ansprechend gestaltete Neubau soll dabei neben Wohnungen in den Obergeschossen auch Platz für qualitätsvolle Gastronomie im Erdgeschoss bieten. Mit dem neuen Wohnangebot reagiert die Stadt auch auf den Anstieg der Nachfrage nach Wohnraum in der durch den Stadtumbau entscheidend aufgewerteten Innenstadt, die durch die Eröffnung des neuen Campus im kommenden Jahr weiteren Auftrieb erhalten hat. Weitere Informationen finden Sie hier.

Stadtumbau Werdohl: Innenstadtaufwertung schreitet zügig voran
In Werdohl schreitet der Stadtumbau weiter zügig voran und noch in diesem Jahr sollen, wenn alles nach Plan verläuft, zwei Prestigeprojekte fertig gestellt werden. Bereits für Juni ist die Eröffnung des neuen Bahnhofs in Werdohl vorgesehen, der dann nach einer umfangreichen und qualitätvollen Aufwertung für einen deutlichen Entwicklungsimpuls in der Innenstadt sorgen wird. Doch nicht nur hier verändert sich das Stadtbild Werdohls, auch in der Inselstraße, in Sichtweite zum neuen Bahnhof, soll bis zum Ende des Jahres ein wichtiges Projekt fertig gestellt werden: Hier wird nach dem kompletten Abriss eines jahrelang leer stehenden Gebäudes auf 2.100 Quadratmetern ein neuer Edeka-Markt entstehen. Flankiert werden diese entscheidenden baulichen Entwicklungsimpulse durch das Erfolgsmodell „Fassadenprogramm“ in der Werdohler Innenstadt. Acht Fassaden konnten bereits neu gestaltet werden, nun soll das Bahnhofsviertel verstärkt in den Fokus der Aufwertungsmaßnahmen rücken. Weitere Informationen zum Werdohler Bahnhof finden Sie hier, Näheres zum Abriss und Neubau im Bereich der Inselstraße hier. Aktuelle Informationen zum Fassadenprogramm in Werdohl finden Sie hier.

Wohnraumpolitik: SPD plant Mietpreisdeckelung
Mehrere aktuelle Studien rufen für die Wohnungsmärkte in Hamburg und München ebenso wie in Düsseldorf und Köln den Notstand aus und so wird die zukünftige Wohnraumpolitik nun auch im kommenden Bundestagswahlkampf eine Rolle spielen. Die SPD plant nach aktuellen Informationen, eine Mietpreisbremse sowie schärfere Regelungen für Makler einzuführen. Damit soll die Wohnungsnot in den deutschen Ballungszentren bekämpft werden und SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück kündigte dafür einen „Nationalen Aktionsplan zum Wohnungsbau" an. Dieser sieht unter anderem vor, dass Neumieten künftig nicht mehr als zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen dürfen. Als direkte Reaktion darauf kritisierte der Immobilienverband Deutschland (IVD) die Pläne scharf und fürchtet eine Pleitewelle unter Vermietern. Laut Dirk Wohltorf, der im IVD-Bundesvorstand sitzt, würde nur Neubau zur Stabilisierung der Mieten beitragen. Weitere Informationen zu dieser kontroversen Diskussion finden Sie hier.

Projekt der Woche: „Kaufhaus Breuer
Das Projekt der Woche, „Kaufhaus Breuer“, ist ein beispielhaftes Projekt zur Umnutzung eines ehemaligen Kaufhauses zu altersgerechtem und barrierefreiem Wohnraum in der Eschweiler Innenstadt. In dem mehr als 30 Jahre lang leer stehenden ehemaligen Kaufhaus „Breuer“ wurden dabei auf zwei Etagen großzügige barrierefreie Wohnungen geschaffen. Darüber hinaus verfügt das ehemalige Kaufhaus nach dem umfangreichen Umbau über eine gemeinschaftliche Dachterrasse, einen großen Gemeinschafts- und Veranstaltungsraum im vollverglasten Obergeschoss sowie Flächen für Einzelhandel im Erdgeschoss. Das Gesamtkonzept ist zielgerichtet auf die Wünsche und Bedürfnisse von älteren und behinderten Menschen ausgerichtet und die zentrale Lage im Innenstadtbereich Eschweilers sorgt für eine hervorragende Nahversorgung der Bewohner. Ausführliche Informationen zu diesem innovativen Umnutzungsprojekt finden Sie hier.

Veranstaltung: BDA-Symposium „Stadt umbauen – Ökologisch, sozial, ästhetisch. Perspektiven für die energetische Stadtsanierung“
Der „Bund Deutscher Architekten“ veranstaltet am 28. Februar 2013 in Hannover ein Symposium mit dem Titel „Stadt umbauen – Ökologisch, sozial, ästhetisch. Perspektiven für die energetische Stadtsanierung“. Im Rahmen der Veranstaltung werden Strategien und beispielgebende Projekte vorgestellt, die im Sinne des KfW-Programms „Energetische Stadtsanierung“ eine quartiersübergreifende Modernisierung realisieren. Dabei wird auch auf die Frage eingegangen, wie trotz solcher Modernisierungsmaßnahmen bezahlbare Mieten realisierbar sind. Neben Vorträgen soll insbesondere der Erfahrungsaustausch zwischen Vertretern von Städten und Wohnungsgenossenschaften sowie Politikern, Architekten und Stadtplanern im Fokus des Symposiums stehen. Weiter Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.

BBSR-Veranstaltung: „Kirche findet Stadt - Handlungsempfehlungen und Perspektiven aus dem ökumenischen Kooperationsprojekt“
Am 20. Februar 2013 veranstaltet das BBSR in Berlin die Konferenz „Kirche findet Stadt - Handlungsempfehlungen und Perspektiven aus dem ökumenischen Kooperationsprojekt“. Im Rahmen dieser Konferenz wird die Rolle der Kirche als Akteur der integrierten Stadtentwicklung diskutiert und dabei auf Erfahrungen aus Projekten der Nationalen Stadtentwicklungspolitik zurückgegriffen. Die im Rahmen dieser Projekte gesammelten Praxiserfahrungen wurden dabei im Vorfeld umfangreich ausgewertet und sollen als Basis für die differenzierte Diskussion des Themas dienen. Weiter Informationen zu der Veranstaltung und zum Programm finden Sie hier.