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04.03.2013

Stadtumbau Werdohl: Stadtmuseum zieht in den neuen Bahnhof
Am 15. Juni steht die feierliche Eröffnung des umfassend sanierten Bahnhofsgebäudes in Werdohl an und auch das Stadtmuseum wird einen Platz in dem historischen Gebäude finden. Zwar werden die neuen Räumlichkeiten des Museums den Werdohler Bürgern erst im September 2013 zugänglich gemacht, dann können die Werdohler sich aber zahlreiche interessanter Ausstellungen und Neuerungen freuen. So wird ab Herbst 2013 eine Ausstellung über das Leben und Wirken des Werdohler Ehrenbürgers Hans Vossloh zu sehen sein, die von dem Historiker Dr. Oliver Schulz gemeinsam mit Mitgliedern des Heimatvereins erarbeitet wurde. Zudem wird die Dauerausstellung um einen neuen Teil erweitert, der sich dem Thema „Migration und Religion“ und damit Menschen aus anderen Ländern und Religionskreisen in Werdohl widmet. Und auch das Stadtmodell, das die Stadt um 1930 zeigt, wird aufgepeppt und interaktiver gestaltet. Weitere Informationen zu diesen Planungen finden Sie hier.

Stadtumbau Gelsenkirchen: Neue Internetpräsenz der City-Initiative online
Mit dem Motto „GE – eine City, die anzieht“ präsentiert sich die City-Initiative Gelsenkirchen unter der Webadresse „www.gelsenkirchen-city.de“ nun in neuem Gewand und mit frischen Inhalten. Auf der neuen Internetpräsenz finden Verbraucher ab sofort einen aktuellen und attraktiv präsentierte Überblick über das Shopping- und Gastronomieangebot in der Gelsenkirchener Innenstadt. Insbesondere Kunden aus den umliegenden Städten sollen mit dem neuen Angebot angesprochen werden. Ergänzt wird diese neue Internetpräsenz durch einen Newsletter und eine Facebook-Seite. Mit der neuen Webseite soll der erfolgreiche Prozess zur Stärkung des Standortes Gelsenkirchen-Innenstadt fortgeführt werden, um auch langfristig dem Konkurrenzkampf mit den großen Einkaufszentren gewachsen zu sein. Weitere Information dazu finden Sie hier.

Stadtumbau Hamm: Das Museumsquartier soll für eine weitere Belebung der Innenstadt sorgen
In der vergangenen Woche wurde in Hamm ein weiterer wichtiger Schritt zur Aufwertung und nachhaltigen Belebung der Innenstadt gemacht: Die „Heckmann Bauland & Wohnraum GmbH“ stellte im Stadtentwicklungsausschuss ihre Pläne für das „Museumsquartier“ vor, das auf einer großen, mit Stadtumbaumitteln freigelegten innerstädtischen Brachfläche entstehen soll. Und diese Planungen sind durchaus ambitioniert und qualitätvoll. Insgesamt sehen sie den Bau von knapp 200 Eigentumswohnungen zwischen 80 und 130 Quadratmetern in sechs qualitätvollen und architektonisch anspruchsvollen Neubauten mit maximal fünf Geschossen vor. Sollte der Rat der Empfehlung des Ausschusses folgen und den neuen Bebauungsplan beschließen, kann bereits Ende März mit der Vermarktung der Wohnungen begonnen werden. Neben dem Rückbau der neuen Bahnhofstraße, der ebenfalls im März begonnen werden soll, wäre damit eine weitere wichtige Maßnahme zur Aufwertung der Hammer Innenstadt auf den Weg gebracht. Näheres dazu finden Sie hier.

Stadtumbau Krefeld: Siegerentwurf für den Blumenplatz ermittelt
Es war ein deutliches Votum: Einstimmig hat sich die Krefelder Jury aus Vertretern von Politik und Verwaltung für den Entwurf des Hannoveraner Büros „Lohaus und Carl Landschaftsarchitekten" entschieden, der eine qualitätvolle und moderne Neugestaltung des Blumenplatzes vorsieht. Dabei integriert der Entwurf den Namen des Platzes in das Gestaltungskonzept: In der Mitte des Platzes soll ein "Blütenspiel" errichtet werden – eine Spielskulptur aus Kletternetzen, ergänzt durch Schaukel- und Rutschmöglichkeiten, die einer geöffneten Blüte nachempfunden sind. Diese umfassende Umgestaltung und Aufwertung des Platzes soll gemeinsam mit der Umnutzung der angrenzenden ehemaligen Norbertuskirche zu einem Mehrgenerationenhaus einen Impuls zur nachhaltigen Aufwertung und Stärkung des gesamten Quartiers setzen. Weitere Information zu diesen Planungen finden Sie hier.

Altena: Neue Begegnungsstätte steht vor der Eröffnung
Einmal mehr beweist die Stadt Altena, dass ihr Ruf einer Stadt mit hohem bürgerschaftlichen Engagement und nachbarschaftlichen Zusammenhalt gerechtfertigt ist. Unterstützt von Schulsozialarbeiter Thomas Mölle haben Schüler der Klasse 8a der Hauptschule Rahmende in ehrenamtlicher Tätigkeit die Räumlichkeiten des Alten Pfarrhauses renoviert. Die frisch gestrichenen Räumlichkeiten werden ab April dann Platz für Projekte des Perthes-Werkes und der evangelischen Kirche bieten. Unter anderem sollen in der neuen Begegnungsstätte zukünftig eine Demenzbetreuungsgruppe und die Angehörigengruppe des Netzwerkes für Demenz ihren Platz finden. Nähere Informationen zu diesem Projekt finden Sie hier.

Kleve: Modellprojekt „Klimaschutzsiedlung“ wird realisiert
Die Stadt Kleve startet mit der Realisierung der Klimaschutzsiedlung am Mühlenberg und treibt damit ein beispielhaftes Modellprojekt voran. An diesem Standort werden bis zu 140 neue Häuser mit etwa 200 Wohneinheiten entstehen, wobei sämtliche Wohnhäuser dem Passivhaus- oder Drei-Liter-Haus-Standard entsprechen sollen. Solche energieeffizienten Wohnhäuser verbrauchen pro Jahr nicht mehr als 1,5 Liter Erdöl pro Quadratmeter [Passivhaus] oder nicht mehr als drei Liter Erdöl pro Quadratmeter [Drei-Liter-Haus] Heizenergie. Nun können sich interessierte Bauträger und Architekten mit ihren Entwürfen bewerben, die nach klimatechnischen und gestalterischen Gesichtspunkten bewertet und ausgesucht werden. Dabei bestehen für die Bauherren und Investoren sowohl Fördermöglichkeiten durch Landesmittel als auch durch vergünstigte Kredite der KfW-Bank. Das anspruchsvolle und innovative Konzept scheint dabei schon in der Anfangsphase auf hohes Interesse zu stoßen: Zahlreiche Investoren haben bereits ihr Interesse angemeldet. Weitere Informationen zu dieser neuen Klimaschutzsiedlung finden Sie hier.

NRW-Wohnungsmarkt: Ergebnisse der Enquete-Kommission veröffentlicht
Die Ergebnisse sind mit Spannung erwartet worden: Nach mehr als zwei Jahren Arbeit hat die partieübergreifende Enquete-Kommission „Wohnungswirtschaftlicher Wandel und neue Finanzinvestoren auf den Wohnungsmärkten in NRW“ nun zunächst eine Zusammenfassung ihres Abschlussbericht mit Handlungsempfehlungen veröffentlicht. Hintergrund für die Erarbeitung des Berichtes war der großflächige Aufkauf von Wohnungsbeständen durch private Spekulanten und die damit verbundenen zunehmenden Probleme mit verwahrlosten Wohnungen in NRW. Problematisch sind in diesem Zusammenhang insbesondere Finanzinvestoren, denen nicht an einer langfristigen Entwicklung und Sicherung ihrer Bestände, sondern lediglich an kurzfristigen Renditen gelegen ist. Die dadurch ausgelöste jahrelange Vernachlässigung von Wohnungsbeständen hat in den meisten Fällen negative Auswirkungen auf ganze Wohnquartiere. Nun darf man gespannt sein, welche Auswirkungen die Handlungsempfehlungen der Enquete-Kommission auf die ohnehin schon intensiv geführte Debatte zum Umgang mit so genannten Schrottimmobilien in NRW haben werden. Weitere Information zu dieser Veröffentlichung finden Sie hier. Die Zusammenfassung des Abschlussberichtes mit den Handlungsempfehlungen steht hier zum Download für Sie bereit.

NRW-Wohnraumförderprogramm: Kritische Reaktionen der Wohnungswirtschaft
Die Veröffentlichung des Wohnraumförderprogramms 2013 hat erste Reaktionen der Wohnungswirtschaft ausgelöst und diese sind eher zurückhaltend. Insbesondere die Zielsetzung des Förderprogramms, den sozialen Wohnungsbau zu stärken, wird nach Einschätzung mehrerer Vertreter der Wohnungswirtschaft mit der von NRW-Bauminister Groschek angekündigten Erhöhung der Fördersätze und Mietobergrenzen nicht erreichbar sein. So spricht Dirk Miklikowski, Vorstand der Allbau AG aus Essen, zwar von einem „Schritt in die richtige Richtung“, ausreichend sei er allerdings nicht. Groscheks Pläne sehen vor, Förderdarlehen um 70 Euro pro Quadratmeter auf 1320 Euro und die Mietobergrenze für öffentlich geförderten Wohnraum um 15 Cent pro Quadratmeter Wohnfläche von 4,85 Euro auf 5 Euro zu erhöhen. Laut Miklikowski seien diese neuen Anreize jedoch nicht weitreichend genug, um für potenzielle Bauherren Investitionen lohnenswert erscheinen zu lassen. Dabei ist eine deutliche Zunahme der Investitionen in den sozialen Wohnungsbau dringend notwendig, was nicht zuletzt Zahlen aus dem Jahr 2012 verdeutlichen: Von 11,6 Millionen Euro Fördermitteln des Landes für den sozialen Wohnungsbau wurden lediglich 7,2 Millionen Euro abgerufen. Sollte sich diese Entwicklung auch 2013 fortsetzen, wird der Mangel an bezahlbarem Wohnraum langfristig wohl kaum zu bekämpfen sein. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Projekt der Woche: „Wohnpark Klostergarten“ in Welver
Die Klosteranlage im westfälischen Welver, ein Bauensemble mit zwei Kirchen und Fachwerkhäusern unterschiedlicher Epochen, ist im Rahmen des Projektes „Wohnpark Klostergarten“ zu einer attraktiven Seniorenwohnanlage umgenutzt worden. Dabei konnten nicht nur die historisch bedeutsamen Gebäude der Klosteranlage einer neuen Nutzung zugeführt werden, sondern auch ein barrierefreies, behinderten- sowie altersgerechtes Wohnangebot nahe des Zentrums der Gemeinde Welver und in geringer Entfernung zu den Städten Hamm und Soest geschaffen werden. Nun bietet sich hier älteren Menschen eine Wohnanlage mit insgesamt 18 barrierefreie Seniorenwohnungen, einem kleinen, aber qualitätvollen Café und einem angegliederten Betreuungs- und Pflegeservice, der vom DRK-Kreisverband Soest betrieben wird. Ausführliche Informationen zu diesem beispielhaften Projekt finden Sie hier.

BBSR-Fachtagung: „Private für die Innenstadt“
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumentwicklung [BBSR] veranstaltet am 27. März 2013 in Hof die Fachtagung „Private für die Innenstadt“ und widmet sich damit einem nach wie vor wichtigen Thema: der Rolle privater Immobilieneigentümer in der Stadtentwicklung. Dabei soll im Rahmen dieser Fachtagung insbesondere der Frage nachgegangen werden, wie private Immobilieneigentümer erreicht und eingebunden werden können. Zudem soll auch die Rolle von Eigentümervereinen als Multiplikatoren und Kooperationspartner der Kommune diskutiert werden. Zur Illustration der Diskussionen und Befunde werden praktische Beispiele aus dem ExWoSt-Forschungsfeld „Kooperation im Quartier mit privaten Eigentümern zur Wertsicherung innerstädtischer Immobilien [KIQ]“ vorgestellt. Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung erhalten Sie hier.

Video der Woche: Blackboard – Skater filmen „ihre“ Stadt
In der vergangenen Woche haben wir Ihnen den Siegerbeitrag des Kurzfilmwettbewerbs „Young Energies“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung [BMVBS] vorgestellt. Auch den sehr gelungenen Beitrag, der Platz 2 belegt hat, wollen wir Ihnen nicht vorenthalten. In Ihrem Beitrag „Blackboards“ bietet eine Gruppe junger Skater einen faszinierenden filmischen Einblick in ihre ganz persönliche Wahrnehmung ihres städtischen Umfeldes. Das Video der Woche können Sie sich hier anschauen.