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04.05.2009

Workshop: Gute Praxis zum Querschnittsziel Gleichstellung von Frauen und Männern im Programm Stadtumbau West. Wohnen der Zukunft – jetzt!
Innerhalb der integrierten Stadtentwicklung sind neue Wohnformen ein Zukunftsthema. Das Modell der Wahlfamilien bietet ein Netzwerk für das Leben im Alltag bei gleichzeitiger individueller Gestaltungsmöglichkeit. Diese Entwicklung geht nicht zuletzt auf Impulse von Frauen und Männern zurück, die Alternativen zum herrschenden Wohnungsangebot gesucht haben und sich dafür in der Projektentwicklung engagieren. Mit der Perspektive von Gender Mainstreaming wird bei diesem Workshop beleuchtet, welche Rolle die Beteiligung von Nutzerinnen und Nutzern, die Interessen von Wohnungsbaugesellschaften und die Baupolitik in diesem Veränderungsprozess spielen. Weitere Informationen zu unserem Workshop, der in Kooperation mit dem Zentrum Frau in Beruf und Technik stattfindet, erhalten Sie hier.

Neue Reihe der Innovationsagentur: Blitzlicht Stadtumbau: Solarleuchten
Kurz und knapp informiert zu sein ist ein wichtiges Gut in der heutigen Zeit. Die Innovationsagentur hat daher eine neue Reihe aufgelegt, die in aller Kürze prägnante neue Lösungsansätze für städtebauliche Teilprobleme anbietet und dazu erste Orientierungsmöglichkeiten aufzeigt. Das Blitzlicht Stadtumbau beschäftigt sich in seiner ersten Ausgabe mit Solarbeleuchtung für den öffentlichen Raum. In vielen Kommunen ist die Gestaltung des öffentlichen Raumes ein wichtiges Thema. Dazu gehört auch die fachgerechte Beleuchtung dieser Räume, um sie zu gestalten, aber auch um Angsträume zu vermeiden. Die Solarbeleuchtung kann in diesem Spektrum ein effizienter, kosten- und energiesparender Ansatz sein. Das erste Blitzlicht Stadtumbau finden Sie hier auf unserer Homepage.

Reportage: Eröffnung des „carekauf“ als Integrationsmarkt im Gelsenkirchener Tossehof
Lange haben die Bewohnerinnen und Bewohner auf einen Nahversorger in ihrem Quartier gewartet. Gemeinsam mit der Caritas und der Stadt Gelsenkirchen sowie weiteren Unterstützern ist es gelungen, wieder einen Supermarkt im Tossehof zu eröffnen. Das integrative Projekt gibt zudem behinderten und längere Zeit arbeitslosen Menschen die Möglichkeit, sich in das Arbeitsleben zu integrieren. Auch der Arbeits- und Sozialminister des Landes NRW stattete den Eröffnungsfeierlichkeiten einen Besuch ab und appellierte an die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils, auch in ihrem neuen Markt einkaufen zu gehen. Die ausführliche Reportage zu den Eröffnungsfeierlichkeiten können Sie hier nachlesen.

Projekt der Woche: Bauminseln auf einer Abrissfläche in Leipzig Grünau
Der Leipziger Stadtteil Grünau ist eines der größten Plattenbaugebiete Ostdeutschlands. Ursprünglich für 90.000 Einwohner geplant, hat sich die Einwohnerzahl inzwischen mehr als halbiert. So wurde nach dem Abriss von sechs Wohngebäuden die frei werdende Fläche unter dem Thema „Bauminseln“ neu gestaltet. Ziel war zum einen, die Verflechtung zwischen dem Stadtteilzentrum und der südlich angrenzenden Siedlung Grünau herzustellen. Zum anderen sollten die Freiflächen nachhaltig zur Verbesserung des Wohnumfeldes und der Aufenthaltsqualität beitragen. Die weiteren Details zu diesem spannenden und vorbildhaften Ansatz können Sie wie immer hier auf unserer Homepage im Projekt der Woche nachlesen.

Stadtumbau in Bochum nun mit eigener Homepage im Netz
Die umfangreichen Stadtumbau-Aktivitäten der Stadt Bochum sind nun auch im Netz abrufbar. Der Besucher hat ab sofort die Möglichkeit, ausführliche Informationen zum Stadtumbau im Westend sowie der Inneren Hustadt nachzulesen. Einzelne Projektbeschreibungen sind ebenso verfügbar, wie eine Übersicht zu den sich engagierenden Akteuren in den Quartieren. Darüber hinaus gibt es eine ausführliche Einführung in das Thema Stadtumbau. Die Stadtumbau-Seiten der Stadt Bochum finden Sie ab sofort hier.

Kongress: Stadtumbau West Kongress. Stadtumbau West – eine Zwischenbilanz
Stadtumbau West startete 2004 als Programm der Städtebauförderung. Nach fünfjähriger Laufzeit ist es nun Zeit für eine erste Zwischenbilanz. Im Jahre 2008 nahm die Bundestransferstelle Stadtumbau West ihre Vernetzungs- und Dokumentationsarbeit auf. In diesem Rahmen startete im November 2008 eine Befragung der Programm-Kommunen im Stadtumbau West, deren Ergebnisse Mitte 2009 vorliegen. Diese Informationen sind eine wichtige Grundlage der Zwischenbilanz im Rahmen des Kongresses. Die Veranstaltungskonzeption sieht vor, Praxiseinblicke zu gewähren und gleichzeitig systematische Auswertungen vorzunehmen. Zum Abschluss diskutieren Vertreter des Bundes, eines Landes, einer Kommune und der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft die ersten Erkenntnisse aus fünf Jahren Programm Stadtumbau West. Weitere Details zum Programm des Kongresses der Bundestransferstelle am 2. Juni in Dortmund finden Sie hier.

Kolloquium: Urbane Identität - Die Rolle des baulichen Erbes als identitätsprägender Faktor
Das Städtebauliche Kolloquium der Universität Dortmund beschäftigt sich mit dem Zusammenhang von baulich-räumlichen Gestaltungen urbaner Orte und der Herausbildung von Identität. Angesichts der zunehmenden Ähnlichkeit der Städte kommt es neuerdings in vielen Kommunen wieder zu einer Betonung der einzigartigen Merkmale der Stadt, die auch auf der baulichen Ebene repräsentiert werden soll. Im Kolloquium soll diese neue Rolle von Image und Identität im europäischen Städtebau behandelt werden, indem unterschiedliche Ansätze dargestellt werden. Am 16. Juni beschäftigt sich das Kolloquium mit der Inszenierung der Altstadt und ihrer Instrumentalisierung als Imagefaktor. Im Ruhrgebiet ist dies schwierig, da sich die Industrietradition für solche Zwecke nur begrenzt eignet – und ein eindeutiges Zentrum der Region sich nicht leicht ausmachen lässt. Zusätzliche Details zur Veranstaltung in Dortmund finden Sie hier.