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04.05.2015

Tag der Städtebauförderung: 10 Jahre Stadtumbau Bielefeld
Im Jahr 2015 findet erstmals am 9. Mai der bundesweite „Tag der Städtebauförderung“ statt. Zugleich ist die Stadt Bielefeld in diesem Jahr seit 10 Jahren erfolgreich mit dem Stadtumbau in den Programmgebieten „Bethel“, „Nördlicher Innenstadtrand“, „Sennestadt“ und „Sieker-Mitte“ befasst. Es sind insgesamt über 250 Projekte mit Städtebaufördermitteln in Höhe von rund. 42 Mio.€ gefördert worden. Diesen Weg möchte die Stadt Bielefeld fortsetzen und der Stadtbevölkerung im Rahmen eine mehrtägigen interessanten Veranstaltungsprogramms zeigen, was sich in den vergangen 10 Jahren im Bielefelder Stadtumbau und seinen Quartieren getan hat. Das Programm dieser sehr interessanten Veranstaltungswoche haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Tag der Städtebauförderung: Die Hustadt zeigt ihr neues Gesicht!
Nach 7 Jahren Stadtumbau sind die letzten Baumaßnahmen im öffentlichen Raum im Bochumer Stadtumbaugebiet „Innere Hustadt“ beendet, das Quartier ist nahezu runderneuert worden. Im Rahmen eines Abschlussfestes am Tag der Stadterneuerung [9. Mai 2015] präsentiert die Innere Hustadt allen Bewohnern, Gästen und Interessierten stolz ihr neues Gesicht. Das Programm zu diesem interessanten und abwechslungsreichen Fest haben wir hier für Sie zum Download bereitgestellt.

Tag der Städtebauförderung: Steinheim baut um! – Tag der offenen Baustelle
Steinheim nimmt seit 2009 am Programm „Stadtumbau West“ teil. Zahlreiche öffentliche und private Bauvorhaben konnten verwirklicht werden. Beispiele sind die barrierefreie Umgestaltung der Bahnhofachse [Bahnhof-, Markt- und Schulstraße] oder das in einem brach gefallenen Fabrikgebäude installierte Gesundheitszentrum. Auch in den kommenden Jahren sollen weitere Projekte wie der Umbau der Friedrich-Wilhelm-Weber-Schule verwirklicht werden. Nun findet erstmals der Tag der Städtebauförderung bundesweit am 9. Mai 2015 statt und die Stadt Steinheim veranstaltet in Kooperation mit den Stadtwerken Steinheim einen Tag der offenen Baustelle. Ausführlichere Informationen zum Programm dieses Tages der offenen Baustelle in Steinheim finden Sie hier.

Tag der Städtebauförderung: Ein Fest mit Ausstellung und „Handmade-Markt“ in leer stehenden Ladenlokalen
Mit neuen Sitzelementen und Spielpunkten, mit Pflanzenbeeten und neuen Baumstandorten, mit farblich gestaltetem Pflaster und mit einem Wasserspiel – so präsentieren sich in Solingen der Entenpfuhl und die Untere Hauptstraße nach der Umgestaltung. Nachdem die Arbeiten abgeschlossen sind, wird nun gefeiert. „Kreativität, Kunst, Design" lautet das Motto des Festes, das am Samstag, den 9. Mai 2015, zum „Tag der Städtebauförderung“ stattfindet. Dazu gehört auch die Wanderausstellung „Zehn Jahre Stadtentwicklung in Solingen", die an diesem Tag in den Solinger Clemens-Galerien erstmals präsentiert wird. Gezeigt werden Projekte, die in den vergangenen Jahren mit Hilfe von Städtebaufördermitteln umgesetzt wurden. Ein Highlight des Festes ist sicherlich der „Handmade-Markt", der am Samstag und Sonntag, 9. und 10. Mai, jeweils von 10 bis 18 Uhr, in leer stehenden Ladenlokalen auf der Unteren Hauptstraße stattfindet. Designer und Künstler bieten selbstgestaltete und handgemachte Arbeiten an: Lampen, kreative Näharbeiten, vegane Süßigkeiten und mehr. Der „Handmade-Markt" soll zeigen, wie vielfältig die Räumlichkeiten genutzt werden können. Kommt er an, könnten Wiederholungen folgen. Ausführlichere Informationen zu diesem ausgesprochen abwechslungsreichen Wochenendprogramm in Solingen finden Sie hier.

Stadtumbau Werdohl: Die Woge-Werdohl wurde für den Preis „WestfalenSprung 2015“ nominiert
Die Herausforderungen, die auch auf die westfälische Gesellschaft zukommen, sind allgemein bekannt. Der Bevölkerungsschwund im ländlichen Raum und in Teilen des Ruhrgebiets wird sie ebenso beschäftigen wie die gewandelten Ansprüche einer alternden Bevölkerung. Standorte müssen erhalten und Dienstleistungsangebote auch in der Fläche nachgehalten werden. Innovative und zukunftsorientierte Maßnahmen werden notwendig sein, um die Herausforderungen lösungsorientiert angehen zu können, so schreibt die Westfalen-Initiative aus Münster und suchte Anfang des Jahres zu diesem Themenkomplex, mit der Ausschreibung des Wettbewerbs „WestfalenSprung 2015“, nach schon umgesetzten vorbildlichen Lösungsstrategien. Die Woge-Werdohl hat sich mit ihrem erfolgreichen Stadtumbauprojekt in Ütterlingsen an diesem Wettbewerb beteiligt und dazu nun gute Nchrichten erhalten: Mit weiteren 6 Projekten wurde die Woge-Werohl offiziell für die ersten drei Plätze vorgeschlagen. Jetzt heißt es ungeduldig warten bis zum, Dienstag, den 19. Mai  2015. Dann werden bei einer feierlichen Veranstaltung auf der Burg Altena ab 18 Uhr die Sieger des Wettbewerbes „WestfalenSprung 2015“ gekürt. Weitere Informationen zu dieser Nominierung, zu der wir den Werdohlern selbstverständlich die Daumen drücken, finden Sie hier.

Fachtagung: Quartier 2.0 – Nachbarschaft - Technik - Innovation?
Im Jahr 2013 haben das Wohnungsunternehmen DOGEWO21 und das Diakonische Werk Dortmund und Lünen gGmbH die Nachbarschaftsagentur Löttringhausen eingerichtet. Gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung [EFRE] sowie das nordrhein-westfälische Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter [MGEPA] ist es Ziel des Projektes, ein möglichst langes selbstständiges Leben im Quartier zu ermöglichen. Die Nachbarschaftsagentur bietet „klassisches“ Quartiersmanagement, gesundheitliche Prävention und die Vermittlung von neuen Techniken und Assistenzsystemen unter einem Dach. Die Ergebnisse und Erfahrungen aus diesem EU-geförderten Pilotprojekt sollen im Rahmen einer Fachtagung, die am 12. Mai in Dortmund stattfinden wird, der [Fach-]Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Das Programm dieser Tagung haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

12. Transferwerkstatt: Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien im Stadtumbau West
Moderne Informations- und Kommunikationstechnologien in der Stadtentwicklung werden als Chance, Herausforderung und spannendes Experimentierfeld zugleich betrachtet. Im Rahmen dieser Veranstaltung sollen anhand beispielhafter Ansätze aus der Stadtumbaupraxis die Möglichkeiten moderner Medien in der Beteiligungsarbeit sowie die Erfahrungen beim Einsatz moderner Techniken im öffentlichen Raum, in der Netzwerkarbeit und als Instrumente beim Umbau von Quartieren vorgestellt und diskutiert werden. Welche Chancen und Möglichkeiten bietet der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien? Verdrängen oder ergänzen sie "klassische" Informations- oder Beteiligungsstrategien? Welche Grenzen des Einsatzes gibt es in der Praxis? Welche [neuen] Kooperationen gehen Kommunen ein? Diese und weitere Fragen sollen im Rahmen der 12. Transferwerkstatt der Bundestransferstelle Stadtumbau West am 23. Juni 2015 in Hannover diskutiert und illustriert werden. Alle weiteren Informationen, das Programm und auch die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Veröffentlichung: Handbuch „Räume kreativ nutzen“ veröffentlicht
Die Ressource Kreativität spielt eine wichtige Rolle in der Gestaltung von urbanen Räumen. Auf einer Reise durch Nordrhein-Westfalen und Deutschland haben sich CREATIVE.NRW und die wirtschaftsförderung metropoleruhr [wmr] gemeinsam mit 12 Experten diesen und anderen Aspekten rund um das Thema Raum und Potentiale für kreativwirtschaftliche Nutzungsstrategien gewidmet. Das Ergebnis dieses intensiven Wissensaustauschs ist das Handbuch „Räume kreativ nutzen“. Anhand von sieben Beispielen zeigt das Buch, welche tragende Rolle die Ressource Kreativität in der Gestaltung von Orten spielt und wie ebensolche Räume durch die Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung, Kreativwirtschaft und Akteuren der Immobilienbranche gezielt gefördert werden können. Dieses sehr lesenswerte und anregende Buch steht hier zum Download zur Verfügung.