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04.06.2012

Bürgerbeteiligung zum Stadtumbauprojekt „Werdohl an die Lenne“ gestartet
Das zentrale Ziel des Stadtumbauprojekts „Werdohl an die Lenne“, für das insgesamt 400.000 Euro zur Verfügung stehen, ist die verbesserte Anbindung der Werdohler Innenstadt an den Uferbereich der Lenne. Von dem Projekt sollen nicht nur Touristen, sondern auch Werdohler Bürgerinnen und Bürger zukünftig profitieren. Diese konnten am vergangenen Donnerstag bei einem Stadtrundgang mit Vertretern der Stadtverwaltung ihre Ideen zur Umgestaltung und Aufwertung einbringen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Kommunikationsberaterin Simone Schmidtke zieht Zwischenbilanz zum Projekt „Krämerdorf
Bereits 2013 soll der Burgaufzug in Altena, der zukünftig den Innenstadtbereich mit der historischen Burg verbinden wird, in Betrieb gehen. Von der Eröffnung des Aufzugs und der damit verbundenen Verlagerung von Touristenströmen in die Innenstadt erhoffen sich die Verantwortlichen entscheidende Impulse für die Beseitigung des Leerstands in der Fußgängerzone der Stadt Altena, ebenso wie für das Projekt „Krämerdorf“. Das Projekt sieht im Rahmen eines ganzheitlichen Tourismuskonzepts auch die Ansiedlung von Anbietern traditioneller Handwerkswaren im Innenstadtbereich vor. Die Kommunikationsberaterin Simone Schmidtke erläutert in einem ausführlichen Interview den aktuellen Projektstand und die zukünftigen Herausforderungen. Das vollständige Interview finden Sie hier.

Rat fordert Gestaltungssatzung für die Siegener Fußgängerzone
Im Rahmen des Stadtumbauprojektes „Siegen zu neuen Ufern“ ist auch eine Umgestaltung und Aufwertung der Siegener Fußgängerzone geplant. Damit diese Gestaltung attraktiv und einheitlich erfolgt, hat sich der Rat der Stadt Siegen nun für den Erlass einer Gestaltungssatzung ausgesprochen. Nach Ansicht mehrerer Vertreter sei die zunächst geplante „freiwillige Selbsterklärung“ der Hauseigentümer und Ladeninhaber nicht ausreichend. Die Satzung soll zukünftig unter anderem klare Regeln für Außengastronomie und Werbeaufsteller im öffentlichen Raum beinhalten, um mittelfristig ein einheitliches Stadtbild zu schaffen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Forscher fordern neue Denkansätze für den Stadtumbau in Nordrhein-Westfalen
Die Berliner Forscher der „Stiftung Neue Verantwortung“ appellieren an die künftige nordrhein-westfälische Landesregierung, zukünftig Stadtentwicklung stärker Ministerien-übergreifend zu koordinieren. Zudem sollte nach Ansicht der Forscher der Fokus zunehmend auf der Gestaltung „multifunktionaler“ Viertel liegen, in denen die Funktionen Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und Freizeit gebündelt werden. Damit sprechen sie sich auch gegen die Ausweisung von Bauland in Randlagen aus und empfehlen stattdessen Nachverdichtungsmaßnahmen auf innerstädtischen Brachflächen. So soll zukünftig unter anderem nicht nur die Nahversorgung verbessert, sondern auch das Verkehrsaufkommen reduziert werden, um eine nachhaltige Stadtentwicklung zu fördern. Ausführlichere Informationen zu diesen Vorschlägen finden Sie hier.

„Bürgerstiftung Achim“ als Träger des Generationenparks Achim
Die Umgestaltung des Rathausparks in der niedersächsischen Stadt Achim zu einem Generationenpark durch die Bürgerstiftung „Achim“ ist ein bemerkenswertes Projektbeispiel für einen erfolgreichen Beitrag einer Bürgerstiftung zur gebietsbezogenen Stadterneuerung. Bereits 2008 entstand die Idee, die innerstädtische Grünfläche in einem gemeinsamen Projekt von Stadtverwaltung und Bürgerschaft als generationenübergreifende Freizeitfläche neu zu gestalten. Nachdem die Bürgerstiftung mit der Stadt Achim die Einzelschritte und Maßnahmen der Projektumsetzung vereinbart hatte, die unter anderem einen Kinderspielplatz, eine Boulebahn, ein Wasserspiel, einen Bewegungsplatz für Erwachsene sowie ein „grünes Klassenzimmer“ vorsahen, wurde die Umgestaltung zügig vorangetrieben. Im August 2009 konnte der erste Bauabschnitt eingeweiht werden und bis heute wurden weitere Teilprojekte gemeinsam realisiert. Der Generationenpark Achim ist damit zu einer attraktiven Freizeitfläche mit Angeboten für Jung und Alt avanciert. Näheres zu diesem vorbildhaften Projekt aus unserer Reihe zur Rolle von Bürgerstiftungen in der gebietsbezogenen Stadterneuerung finden Sie hier.

StGB NRW-Seminar „Kommunen auf dem Weg zur Inklusion
Am 21. Juni lädt der Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen nach Münster zum Seminar „ Kommunen auf dem Weg zur Inklusion – Grundsätze, Handlungsfelder, Praxisbeispiele“. Die Veranstaltung hat vor allem zum Ziel, in einem gemeinsamen Dialog mit relevanten Akteuren den Grundsatz der Inklusion, der im Zuge des Inkrafttretens der Behindertenrechtskonvention entwickelt wurde, und die damit verbundenen aktuellen An- und Herausforderungen zu erörtern. Neben einem theoretischen Themenblock zu dieser komplexen Thematik sollen auch beispielhafte kommunale Projekte vorgestellt werden. Weitere Informationen zu dem Seminar finden Sie hier.

„4. Stadt.Umbau.Salon...Demokratievorhaben Soziale Stadt“ in Kaiserslautern
Am Dienstag, den 5. Juni 2012 um 19.00 Uhr wird in Kaiserslautern die offene Reihe von Salons und Filmabenden „Stadt.Umbau.Salon“ fortgeführt. Das Thema dieser Veranstaltung lautet „Demokratievorhaben Soziale Stadt [konsensualer Stadtumbau]“. Als Experte ist der langjährige Stadtteilmanager Barlo Barloschky aus Bremen-Tenever geladen, der von seinen Erfahrungen aus über 30 Jahren sozialer Stadtteilarbeit in Bremen berichten wird. Anschließend sollen in einer offenen Diskussionsrunde die Möglichkeiten der Übertragbarkeit seiner Arbeit auf Kaiserslautern erörtert werden. Weiter Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.