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04.07.2016

Stadtumbau Bochum: „ULI Germany Award of Excellence“ für das „Zentralmassiv“im Bochumer Westend  
Mit dem „ULI Germany Award for Excellence“ will das ULI Germany erstmals auf nationaler Ebene zukunftsorientierte Immobilienprojekte und Stadtumbaumaßnahmen identifizieren und somit deren Strahlkraft auf gesellschaftliche Entwicklungen, als auch deren Wertsteigerungspotential aufzeigen. So will das Urban Land Institute [ULI] Kommunen und Immobilienwirtschaft die Möglichkeit bieten, auch unabhängig von Größe und Marktposition, eine besondere Wahrnehmung im Marktumfeld zu erfahren sowie neue, kreative Best Practice Beispiele zur Schaffung attraktiver urbaner Räume zu präsentieren. In diesem Jahr hat das „Zentralmassiv“ im Bochumer Stadtumbaugebiet „Westend“ als herausragendes Immobilienprojekt diesen mit 10.000,- Euro dotierten „ULI Germany Award for Excellence“ gewonnen. Die Revitalisierung des ehemaligen Hochbunkers am Springerplatz in Bochum wirkte als Katalysator für die Aufwertung und Belebung des öffentlichen Raumes. „Hier wurde mit Herzblut agiert, und zwar sowohl seitens der Stadt, des Besitzers und des Architekten in einer vorbildlichen Zusammenarbeit. Durch die Sanierung des Bunkers mit integrierter kreativer Hochschule und des Platzes unter Einbeziehung der Menschen wurde in Bochum ein Ort der Begegnung und des Wohlbefindens geschaffen, der vorher für das harte Gegenteil stand.“, sagt Stephanie Baden, Mitglied der Jury und Leiterin Marketing & Kommunikation Immobilien der Helaba Landesbank Hessen-Thüringen. Mehr Informationen und spektakuläre Bilder zu diesem ausgezeichneten Projekt in Bochum wie auch zu den anderen Finalisten im diesjährigen Wettbewerb finden Sie hier.

Wohnraumförderung NRW: Die Wohnraumoffensive geht in die nächste Runde  
Gute Nachrichten für die Wohnungswirtschaft, alle Wohnungssuchenden und auch für die nachhaltige Quartierserneuerung in NRW: Das Landeskabinett hat die Pläne von Bau- und Wohnminister Michael Groschek gebilligt, das Wohnraumförderungsvolumen für 2016 und 2017 von 800 Millionen Euro auf 1,1 Milliarden Euro zu erhöhen. Die Mittel stammen aus dem Fördervermögen der NRW.BANK. Das erhöhte Programmvolumen soll schwerpunktmäßig für den Geschosswohnungsbau [700 Millionen Euro] und für stadtteilstabilisierende Quartiersförderungen [120 Millionen Euro] verwendet werden. Das Bündnis für Wohnen und die Wohnungsbauoffensive des Landes Nordrhein-Westfalen tragen damit Früchte. Seit 2015 werden Tilgungsnachlässe gewährt, die die Förderung auch in der aktuellen Niedrigzinsphase attraktiv machen. Die höhere Nachfrage nach Wohnraumfördermitteln kann durch die jetzt beschlossene Erhöhung der Darlehensmittel auf 1,1 Milliarden Euro für die Jahre 2016 und 2017 besser befriedigt werden. Ausführlichere Informationen zu dieser erfreulichen Entwicklung finden Sie hier.

Netzwerktagung 2016: WOHNEN IN DER STADT – Wie wollen wir wohnen? Wie werden wir wohnen?
Die gemeinsamen Jahrestagungen der „Netzwerke und Arbeitsgemeinschaften in der gebietsbezogenen Stadterneuerung Nordrhein-Westfalens“ haben sich in den Städten und Gemeinden des Landes mittlerweile zu einer etablierten und immer ausgesprochen gut besuchten Fachveranstaltung entwickelt. In diesem Jahr wird diese Tagung von der Innovationsagentur Stadtumbau NRW –  dem Netzwerk der nordrhein-westfälischen Stadtumbaukommunen – organisiert. Sie wird am Donnerstag, den 10. November 2016, an historischer Stätte – im TextilWerk Bocholt – stattfinden. Verschiedene Fachvorträge und zahlreiche Praxisbeispiele werden sich mit dem Thema „Wohnen in der Stadt“ befassen und sich mit der Frage befassen, wie wir zukünftig wohnen wollen – und wohnen werden. Das detaillierte Programm wird in Kürze an dieser Stelle veröffentlicht – Interessierte sollten sich bereits jetzt dieses Datum reservieren.

Städtebauförderung: Investitionspakt für sozialen Zusammenhalt   
Ab dem nächsten Jahr wird der Bund jährlich 200 Millionen Euro in die Sanierung sozialer Infrastrukturen investieren. Dies soll im Rahmen eines Investitionspaktes für sozialen Zusammenhalt geschehen, den Ministerin Hendricks kürzlich der Presse vorstellte. Die Mittel sollen vor allem in den Ausbau und die Sanierung der Bildungseinrichtungen investiert werden, aber auch in den Ausbau von Stadtteilzentren und Bürgerhäusern, um ehrenamtlich Engagierte zu unterstützen. Zur Begleitung der Investitionen soll es in den Vierteln Integrationsmanager geben, die vor Ort Ansprechpartner sind für Vereine und Initiativen, aber auch für Neubürger und Einheimische. Weitere 100 Millionen Euro wird das Bundesbauministerium über die bewährten Stadtumbauprogramme und das Programm Soziale Stadt investieren. Insgesamt stehen damit ab dem Jahr 2017 pro Jahr zusätzlich 300 Millionen Euro für die soziale Stadtentwicklung zur Verfügung. Im nächsten Schritt wird das Bundesbauministerium nun mit den Ländern eine Verwaltungsvereinbarung zur Verteilung der Investitionsmittel verhandeln. Kommunen können dann Anträge bei den Ländern stellen. Weitere Informationen zu diesen neuen Förderperspektiven finden Sie hier.