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04.08.2008

Das Protokoll der Veranstaltung Vergaberecht ist nun online
Der spannende und informative Workshop zum Thema Vergaberecht, den die Innovationsagentur im Mai veranstaltet hat, ist nun dokumentiert und auf unserer Homepage zu finden. Im Rahmen des Workshops konnten mit zwei Kanzleien, die auf das europäische und das nationale Vergaberecht spezialisiert sind, ebenso wie mit der Vergabekammer der Bezirksregierung Arnsberg und zahlreichen Vertretern aus den Kommunen in NRW unklare Aspekte des Vergaberechts diskutiert werden. Die Dokumentation des Workshops wurde zusätzlich mit einer Checkliste für Kommunen für die Vergabe versehen, um bei zukünftigen Ausschreibungen Unterstützung zu bieten. Das Dokument zum herunterladen finden Sie hier auf unserer Homepage.

Projekt der Woche: Das Einzelhandelskonzept MarktTreff
Viele Städte stehen vor der Herausforderung in ihren Städten die flächendeckende Nahversorgung aufrecht zu erhalten. Neue Ladenkonzepte müssen daher gefunden werden, die auch mit niedrigeren Einwohnerzahlen oder in sehr peripheren Stadtteilen agieren können. Das MarktTreff-Konzept aus Schleswig-Holstein ist einer der möglichen Antworten auf diese Problematik. Weitere Details zu diesem spannenden Ansatz können Sie wie immer hier im Projekt der Woche nachlesen. Außerdem finden Sie weitere Einzelhandelskonzepte in unserem Good-Practice-Reader „Einzelhandel im Wandel“ hier.

Ergebnisse der 43. URBAN-Tagung online: „ Verknüpfung von Wohnungswirtschaft und Stadtentwicklung – Erfahrungen aus Dortmund und Nordrhein-Westfalen“
Durch die stetige Veränderung der Städte, nehmen auch die unterschiedlichen Akteure neue Aufgaben wahr. Die Wohnungswirtschaft übernimmt dabei zunehmend eine zentrale Rolle im Kontext von Stadtentwicklung und Stadterneuerung. Mit eigenen Ressourcen und Projekten bringt sie sich in den Quartieren und auf gesamtstädtischer Ebene ein in die Veränderung von Stadt. Neue Kooperationsformen werden erprobt, modellhafte Projekte aufgelegt, verbindliche Formen von Zusammenarbeit etabliert und weiterentwickelt. Gleichzeitig spielt die verantwortliche Einbindung privatwirtschaftlicher Akteure in öffentliche Fördermaßnahmen eine große Rolle. Im Rahmen der Vorträge der 43. Netzwerktagung in Dortmund wurden interessante Beispiele für die Verknüpfung von Stadtentwicklung und Wohnungswirtschaft aufgezeigt und diskutiert. Die spannenden Vorträge der einzelnen Programmpunkte finden Sie hier thematisch zusammengestellt.

Grundstückswertermittlung in Stadtumbauprozessen. Neue Herausforderungen – neue Strategien?
Viele Städte und Gemeinden sind seit Jahren durch differenzierte Schrumpfungsprozesse gekennzeichnet, die Auswirkungen einerseits auf die Wohnungsnachfrage, andererseits auch auf die Nachfrage nach allen sonstigen Immobilien sowie Bauflächen zeigen. Insbesondere wachsende strukturelle Wohnungsleerstände in verschieden Beständen stellen die Akteure des Stadtumbaus vor größte Herausforderungen. Oftmals ist die Kluft zwischen den erzielbaren Preisen und den Wertvorstellungen der Eigentümer in solchen Fällen relativ groß. Die Entwicklung und damit verbunden die Ermittlung von Grundstückswerten ist also ein zentrales Problem bei der Gestaltung von Stadtumbauprozessen. Hierbei ist die Frage zu klären, ob die bestehenden Wertermittlungsverfahren dazu weiterhin geeignet sind. Ziel dieses Seminars vom 4. bis 5. September in Berlin ist die Information über die „aktuelle Landschaft“ in der Bundesrepublik sowie der fachliche Austausch zu den Problemstellungen in diesem, für den Stadtumbau äußerst bedeutsamen, Handlungsfeld. Weitere Informationen zur Veranstaltung des difu in Kooperation mit dem Institut für Bodenmanagement aus Dortmund erhalten Sie hier.

Einzelhandel und Stadtentwicklung in NRW
Der dynamische Strukturwandel im Einzelhandel, mit einhergehenden gravierenden Auswirkungen auf die Stadtentwicklung, die gesetzlichen Veränderungen im Gesetz zur Landesentwicklung LEPro NRW, die Neuregelungen im BauGB zur Steuerung der Innenentwicklung sowie das Gesetz über Immobilien- und Standortgemeinschaften liefern „Zündstoff“ für eine Diskussion über das Themenfeld Einzelhandel und Stadtentwicklung. Auch die Rechtsprechung und die Auswirkungen von Großvorhaben des Einzelhandels in integrierten Stadtlagen sind Gegenstand der Fachdiskussion. Die Stadtentwicklungsforschung in NRW legt den Stand der Wissenschaft und Forschung zur Entwicklung des Einzelhandelhandels dar und prognostiziert die Auswirkungen dieser Trends auf die Stadtentwicklung und die Sicherung der Versorgung in allen Landesteilen. Aus Sicht des für die Stadtentwicklung zuständigen Ministeriums werden die gesetzlichen Neuerungen und geplanten weiteren Maßnahmen zur Steuerung des Einzelhandels auf der Ebene der Landes- und Kommunalplanung thematisiert Die Analyse der neuen Instrumente zur Steuerung des Einzelhandels im Rahmen der Innenentwicklung, ihre Anwendungsbereiche, Anwendungsvoraussetzungen und typischen Fehlerquellen werden dargelegt und im Hinblick auf einen strategisch wirksamen Instrumentenmix diskutiert. Die Möglichkeiten, Grenzen und Anforderungen zur Steuerung des Einzelhandels aus Sicht der Rechtsprechung, unter besonderer Berücksichtigung des Immissionsschutzes, dienen der Erfassung planerischer Spielräume ebenso wie planerischer Fallstricke. Weitere Details zur Veranstaltung des Instituts für Städtebau in Düsseldorf am 19.08.2008 finden Sie hier.

Buch: Entwicklung eines Früherkennungs- und Kontrollsystems zur Unterstützung einer flexiblen Stadtentwicklungsplanung
Die Suche nach alternativen Instrumenten zur differenzierten Analyse und Bewältigung der anstehenden Aufgaben in der Stadtentwicklungsplanung war Anlass des BMBF-Verbundprojektes „Entwicklung eines Früherkennungs- und Kontrollsystems zur Unterstützung einer flexiblen Stadtentwicklungsplanung“. Die Ergebnisse des Projektes werden nun der Fachwelt aus Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Hand zur Diskussion gestellt. Im Kern des Projektes stand die Auseinandersetzung mit einem System, das die Belange der Planungspraxis aufgreift und einen Beitrag zur Lösung ihrer Probleme leistet. Durch die Zusammenarbeit der Projektpartner aus den Bereichen der Stadtentwicklung [Institut für Stadtentwicklung und Bauwirtschaft an der Universität Leipzig], der kommunalen Gebietskörperschaften [Städte Forst/Lausitz und Selb] sowie der Unternehmensberatung [innova AG] wurde sowohl die fachlich fundierte Basis als auch der notwendige Praxisbezug für die Erarbeitung ganzheitlicher Lösungsansätze erreicht. Weitere Informationen zum Buch, herausgegeben von Johannes Ringel, finden Sie hier.