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05.02.2018

Stadtumbau Leverkusen I: Im Jahr 2018 wachsen Bahnstadt Ost und West zusammen  
Auf der Ostseite entstehen wichtige Gewerbevorhaben, die den Bildungsbereich stärken, und der Bau der Technischen Hochschule geht voran. Diese große Baustelle prägt seit einem Jahr den südlichen Bereich des Geländes der Neuen Bahnstadt Opladen. Parallel dazu bauen private Bauherren wichtige Bildungsstätten aus den Bereichen Logistik und Bahntechnik. Ein zusätzlicher Meilenstein im Jahr 2018 wird die weitere Planung für die alte Ausbesserungshalle und die Fertigstellung des ehemaligen Ausbildungs- und Verwaltungsgebäudes zu einem modernen Büro- und Dienstleistungsgebäude mit Gastronomie sein. Auf der Westseite werden im Jahr 2018 zwei sehr komplexe Prozesse parallel vorangetrieben: Die weiteren Maßnahmen zur Baureifmachung des westlichen Entwicklungsgebietes und zum Bau der Europa-Allee inklusive der Lärmschutzwand. Zeitgleich werden dazu die Vermarktung der Grundstücke für rund 500 Wohnungen und der Bau des neuen Bahnhofsquartieres aktiviert. Ausführlichere Informationen zu diesen ambitionierten Plänen des nbso-Teams für das Jahr 2018 finden Sie hier. Die gesamte Pressemitteilung der nbso GmbH mit einem Ausblick auf das Jahr 2018 finden Sie hier.

Stadtumbau Leverkusen II: Der Umbau der Innenstadt soll Opladen lebendig halten        
Mit dem Brückenschlag zwischen den beiden vormals durch raumgreifende Gleisanlagen getrennten Teilen Opladens wachsen auch die Herausforderungen an die Erneuerung der Innenstadt. Die nun anstehende Umgestaltung der Fußgängerzone beginnt am östlichen Ende der Bahnhofstraße in Höhe Busbahnhof, der erste Abschnitt soll in vier Monaten beendet sein. Danach wandert die Baustelle in die Kölner Straße und von dort weiter zur Aloysiuskapelle. Im November 2018, also vor Eröffnung des Weihnachtsmarktes, sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein. Ausführlichere Informationen zu dieser erfreulichen Nachricht aus Opladen und den damit verbundenen Planungen im Einzelnen finden Sie hier.

Stadtumbau Gummersbach: Der Stadtumbau in Gummersbach schreitet auch weiter gut voran   
Nach Aussagen des Gummersbacher Bürgermeisters Andreas Arnold steht im dortigen – nach wie vor sehr ambitionierten und erfolgreichen – Stadtumbau das Jahr 2018 unter dem Motto „Bauen, bauen, Bauen“. Tatsächlich schreitet der Stadtumbau an vielen Stellen weiter voran. Darüber hinaus soll in diesem Jahr mit dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb [BLB]) NRW geklärt werden, ob die demnächst freiwerdenden Gebäude von Polizei und Amtsgericht zu neuem Wohnraum umgebaut werden können. Auch über die Zukunft des alten FH-Geländes in Reininghausen soll Gewissheit geschaffen werden. Wichtig bei all diesen Projekten, so Bürgermeister Arnold: Die Stadt Gummersbach braucht in jedem Fall neuen, bezahlbaren Wohnraum in zentraler Lage. Ausführlichere Informationen zu diesen erfreulichen und ambitionierten Plänen der Stadt Gummersbach finden Sie hier.

Stadtumbau Bochum: Die Bochumer Hustadt in ihrer Transformation vom Ghetto zum Kiez    
Die Erinnerung an die schäbigen Zeiten der Uni-Rahmenstadt ist wach, aber sie weicht bei der Vereinigten Bochumer Wohnungsbaugesellschaft und der Stadtverwaltung dem Stolz über Erreichtes. Das haben beide Partner jetzt dokumentiert: Mit einem Sponsoring-Vertrag über 40 000 Euro – jeweils und über zwei Jahre. Das Geld kommt der Quartiersarbeit im Förderverein Hustadt zu Gute. Stadtbaurat Markus Bradtke unterstrich, der Stadtumbau in der Hustadt sei weitgehend abgeschlossen, aber die Suche nach Ankerpunkten und neuem sozialen Gefüge dürfe nicht enden. Die Stadterneuerung sei ein Dauerprozess, Sünden der Vergangenheit nicht durch Handauflegen heilbar. Ausführlichere Informationen zu dieser neuen Phase in der erfolgreichen Erneuerung und Entwicklung der Bochumer Hustadt finden Sie hier.

Stadtumbau Mönchengladbach: Die ambitionierten Stadtumbaupläne für Alt-Gladbach stehen vor Personalproblemen
Fast 50 Millionen Euro soll der Stadtumbau des Mönchengladbacher Stadtteils „Alt-Gladbach“ kosten. 63 Projekte listet das Entwicklungskonzept auf, das auf zehn Jahre angelegt ist. Doch der Kraftakt bringt das städtische Planungsamt an seine personellen Grenzen. "Wir kriegen keine Ingenieure mehr", offenbarte Planungsamtsleiter Jürgen Beckmann Mönchengladbachs Planungspolitikern. Landesbehörden und Deutsche Bahn würden Fachkräfte in großer Zahl einstellen, es sei deshalb für die Kommunen schwierig, Experten zu finden. Immerhin sei es in den vergangenen Monaten gelungen, die Steuerungs- und Lenkungseinheit für das Entwicklungskonzept ausreichend mit Ingenieuren zu besetzen. Dies gelang, weil die Stadt außer der Reihe eingestellt und befristete Stellen entfristet hat, um die Fachkräfte zu binden. Ausführlichere Informationen zu dieser Herausforderung und auch zu ihrer förderrechtlichen Brisanz finden Sie hier

Wohnraumförderung NRW: Startschuss für öffentliche Wohnraumförderung   
Seit dem 1. Februar 2018 gelten die neuen Förderbestimmungen für den öffentlich geförderten Wohnungsbau in Nordrhein-Westfalen. Insgesamt stehen vorläufig vier Milliarden Euro von 2018 bis 2022 für den geförderten Wohnungsbau zur Verfügung. Ab 2020 ist das Land alleine für die Wohnraumförderung verantwortlich. Dann wird das Land die jährlichen 97 Millionen Euro aus der bisherigen Bundesbeteiligung aus dem Landeshaushalt finanzieren. „Die Wohnraumförderung hat eine zentrale Bedeutung bei der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und wird eine große Bedeutung behalten: Mit dem Wohnraumförderungsprogramm von mindestens 800 Millionen Euro jährlich über die gesamte Legislaturperiode schafft das Land einen stabilen und verlässlichen Rahmen für Mieter, Eigentümer, Investoren und Kommunen. Damit knüpft das Land zum jetzigen Zeitpunkt an das Mittelvolumen der Jahre 2011 bis 2015 an. Unser Ziel ist, dass die Menschen in Nordrhein-Westfalen bezahlbaren Wohnraum finden können. Dazu leistet die öffentliche Wohnraumförderung einen wichtigen Beitrag. Den unterschiedlichen Bedürfnissen von Familien sowie älteren, sozial benachteiligten oder Menschen mit Behinderungen tragen wir mit modernisierten Förderrichtlinien Rechnung“, sagte Ministerin Ina Scharrenbach. Ausführlichere Informationen zu diesem ambitionierten Programm der nordrhein-westfälischen Landesregierung finden Sie hier.

Veranstaltung: Wasser in der Stadt – zwischen Flut und Erlebnis        
Die Fachtagung unseres Partnernetzwerks – des Netzwerk Innenstadt NRW – wird in diesem Jahr im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres (ECHY) 2018 durchgeführt und steht im Zeichen des Leitthemas "Die Europäische Stadt". Mit der Tagung greift das Netzwerk ein Thema auf, das den Blick zurück auf die Entstehungsgeschichte europäischer Städte wirft. Deren Siedlungsgeschichte begann an den Ufern von Wasserläufen. Wasser prägt seit jeher die Stadtentwicklung und erfährt seit einigen Jahren wieder eine verstärkte Aufmerksamkeit. Die Tagung beschäftigt sich unter anderem mit den Fragen, wie wir künftig mit Wasser in der Stadt umgehen müssen, wie das baukulturelle Erbe vor den Gefahren wie Starkregen und Hochwasser geschützt werden kann, welche Qualitäten Städte entlang der Flüsse gemeinsam entwickeln können und wie Innenstädte innovativ und nachhaltig mit Wasser gestaltet werden können. Ausführlichere Informationen zu dieser Tagung, die am 11. und 12. April 2018 in Paderborn stattfinden wird, sowie die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie hier.

Veröffentlichung: Monitoring und Evaluierung im Stadtumbau         
Die zweite Transferwerkstatt der Bundestransferstelle Stadtumbau fand am 19. Oktober 2017 in Leipzig-Plagwitz statt. Über 70 Teilnehmer aus dem ganzen Bundesgebiet fanden sich im historischen Festsaal der Konsumzentrale ein, um Erfahrungen zu Monitoring- und Evaluierungsansätzen im Stadtumbau auszutauschen. Die anschaulichen Berichte aus Bottrop [Nordrhein-Westfalen], Nordhausen [Thüringen], Tirschenreuth [Bayern] und Leipzig [Sachsen] boten einen vielfältigen Erkenntnisgewinn, wie Monitoring und Evaluierung in den Stadtumbau-Prozessen umgesetzt werden kann. Der Stadtrundgang am Vorabend der Veranstaltung durch Leipzig-Lindenau und der Rundgang durch das Stadtumbau-Gebiet Plagwitz am Veranstaltungstag zeigten nicht nur anregende Stadtumbau-Maßnahmen, sondern vermittelten angesichts der rasanten Aufwertungsfortschritte auch praktische Hinweise, warum Monitoring und Evaluation im Stadtumbau wichtig sind. Die Dokumentation der Transferwerkstatt einschließlich der Präsentationen der Referenten steht hier zum Download für Sie bereit.