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05.03.2012

Bürgerschaftliches Engagement in Gelsenkirchen-Hassel schafft wichtigen Schritt auf dem Weg zu einem neuen Stadtteilzentrum
Engagierte Bürgerinnen und Bürger des Gelsenkirchener Stadtteils Hassel haben einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zu einem neuen Stadtteilzentrum geschafft: Die Bürgerstiftung „Leben in Hassel“, deren Anfangsvermögen in Höhe von 58.000 Euro durch die Beiträge vieler Bürgerinnen und Bürger zusammenkam, hat nun die offizielle Anerkennungsurkunde erhalten. Wenn nun noch der Beirat des Programms „Initiative ergreifen“ im April seinen Segen gibt, steht einer Förderzusage zur Schaffung eines neuen Stadtteilzentrums nichts mehr im Wege. Nähere Informationen zu diesem bemerkenswerten Erfolg bürgerschaftlichen Engagements finden Sie hier.

Stadtlabor in Mühlheim an der Ruhr: Bürgerbeteiligung im Rahmen des Programms „Innovation für Innenstädte“
Ausgangspunkt für eine groß angelegte Bürgerbeteiligungsaktion, die in Kürze in Mühlheim an der Ruhr startet, ist die leer stehende Großimmobilie des ehemaligen Kaufhof-Gebäudes in der dortigen Innenstadt. Unter Leitung des Regionalplaners Dr. Harald Kegler von der Bauhaus Universität Weimar soll die Bürgerbeteiligung im so genannten „Charrette-Verfahren“ durchgeführt werden. Ab dem 26. März sind die Bürgerinnen und Bürger Mühlheims dazu aufgerufen, ihre Ideen und Anregungen zur zukünftigen Entwicklung und Nutzung dieser Immobilie in den Planungsprozess einzubringen. Von diesem experimentellen Ansatz, der im Kontext eines bundesweiten Forschungsprojekts realisiert wird, erhofft sich das Bundesbauministerium neue Erkenntnisse zu Konzepten, wie Innenstadtbereiche, in denen eine Großimmobilie leer steht und eine negative Ausstrahlung auf den gesamten Standort hat, nachhaltig stabilisiert und aufgewertet werden können. Weitere Informationen finden Sie hier.

Projekt der Woche: Nahversorgungsladen „Unser Dorfmarkt“ in Altena-Dahle
Der Nahversorgungsladen „Unser Dorfmarkt“ im Altenaer Ortsteil Dahle versorgt die Bürger in Dahle und Umgebung seit Oktober 2011 mit frischen Lebensmitteln und Waren für den täglichen Bedarf. Die Gründung des Dorfladens geht auf eine Initiative einiger Dahler Bürgerinnen und Bürger zurück, die damit das fehlende Angebot an Frischeprodukten im Ortsteil beheben und zudem ein Nahversorgungsangebot für ältere Menschen schaffen wollten. Um die notwendigen finanziellen Mittel zur Einrichtung des Dorfladens aufbringen zu können, wurde eine Genossenschaft gegründet und Anteile in Dahle verkauft. Durch den unerwartet regen Verkauf von Genossenschaftsanteilen konnte der Laden zügig und ausschließlich mit Eigenkapital eingerichtet und eröffnet werden. Damit verfügt dieser Ortsteil im ländlichen Raum nun wieder über ein attraktives Nahversorgungsangebot mit Schwerpunkt auf hochwertigen Frischeprodukten. Weitere Informationen zum Projekt der Woche finden Sie hier.

Tagung: „Wege zur Aktivierung von Kindern und Jugendlichen“ am 13. März 2012
Die Evangelische Akademie Meissen lädt im Rahmen einer Fachtagung am 13. März 2012 zu einer Diskussion über Wege zur Aktivierung von Kindern und Jugendlichen ein. Themenschwerpunkte werden die Möglichkeiten der Aktivierung und Partizipation von Jugendlichen sowie die Rolle und Strukturen der Kinder- und Jugendhilfe im Rahmen solcher Prozesse sein. Darüber hinaus soll auch die zunehmende Bedeutung des Internets bzw. des Web 2.0 als Kommunikations- und Aktivierungsansatz vertiefend diskutiert werden. Neben Vorträgen und Projektvorstellungen werden Workshops und Arbeitsgruppen angeboten. Weitere Informationen zur Tagung und zum Programm finden Sie hier.

Veröffentlichung: Auswirkungen der Mittelkürzungen im Programm Soziale Stadt – Sind die Entwicklung benachteiligter Stadtteile und lokale Integrationsprozesse gefährdet?
Die Expertise von Thomas Franke wurde im Auftrag der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung erstellt. Sie befasst sich mit den weitreichenden Folgen der Mittelkürzungen des Programms „Soziale Stadt“. Thomas Franke vom Deutschen Institut für Urbanistik hat im Auftrag der FES ein Gutachten erstellt und analysiert, welche Auswirkungen durch die Mittelkürzungen bereits eingetreten bzw. zukünftig zu erwarten sind. Dazu wurden im Rahmen der Expertise sowohl Gespräche mit ausgewählten Vertretern der Länder, der Kommunen als auch einzelner Projekte geführt, um ein umfassendes Bild über die Folgen der Kürzungen erstellen zu können. Die komplette Veröffentlichung haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.